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Eine neue Art Quetschhahn.

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IX. Eine neue Art Qurtschhuhn;
oon A. L i p o w i t z .
1
h e Anwendung des Quetschhahns ist fur die Maafsanalyse eiuc wichtige Erleichterung dicser Methode und haben wir ihii dem Dr. Fr. M o h r zu verdanken. In dein
W e r k e Dr. Fr. M o h r ’ s Lehrbuch der Titrirmthode lindet sich auf Seite 4 der urspriingliche Messingcpetschhahn
bescbrieben und abgebildet , und eine andere Construction
ganz ohne Metal1 in demselben W e r k e Scite 344 angegcbcn.
W c r sich vie1 mit Titriren beschaftigt , zumal Biirctten
zum steten Gebrauch gcfullt in Vorrath halt, wird sehr
bald nachstehende Uebelstiinde erkannt haben. Erstens haben die Quetschhdinc, besonders die von Messing, nach
einer Seite bin cine grofsere Schwerc und veranlassen dadurch den Gurninischlauch , welchen man gewohnlich des
besscren Schliefscns wegen etwas lang wzhlt init dcr glasernen Abflufsspitze, sich seitwsrts zu stellen, statt senkrecht herabzuhiingen. Zweitcns und i u der Hauptsachc,
sclilicfscn sowohl die schwereren Messingquetschhahne, als
auch die aus Glas oder Horn rnit Kautscliuckfedcrung gcfertigten Quelschhzhne selteii fur die n a u e r gut, indem
dic Quctschurig des Kaiitscliiickrohrs wie Fig. J in M o h r’s
Titririnethode deutlich zeigt , von der eiiieii Scite starker
erfolgt und der Canal auf der andercu Seite nicht gleich
fest zusaininengeprefst wird. 1st somit der Gummischlarich
nicht gcfiigig genug, wic dieb bcsonders beiin Iangeren
Gebrauch der Fall ist; und findet ein bestfndiger grofser
hydrostatischer Druck in der Buretle statt, so ist ein lnehr
oder weniger langsaines Abtropfeln von selbst nicht zu
verineidcn.
Tliese Griinde bewogen inich fur ineine in coristanteni
Gebrauch befindlichen Biiretten mit Selbstfullung eine an-
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dere Art Quetschhahn zu construiren, welclier frei von den
angefiilirtert Uebelstiinden ist.
Die nebenstehcnde Figur zeigt den
kleineii Mechanismus in natiirlicher Griifse.
Zwei aus gritem harten Holze oder Horn
gefertigte 4 bis 5 Centimeter lange und
12 bis 15 Milliincter breite Wttchcn haben bei a eiiien Aiisatz, welchen ich das
Schlofs iienne; an der eineii Platte befindet sich auf diesein Ansatz cine halbruiide Hiihluug, in welche die halbrundc
Erhabenheit des Ansatzes der anderen
Platte hiiwinpafst. I h i b ist in eiher
Kerbe ein nnoglichst starker spannendcr
Guinlniriiig aufgestreift, welcher die kurzereii unteren Theile der beiden Plattchen wie cine Kneifzaugc bei c c gleichmsfsig aufeinanderdriiclit. Die beiden
hiisiitze bei a, welche das Schlofs bilden, sind aufserdem noch nach der Langendiinensiou der beiden Pliittchen genau
in der Mitte init einer runden Ocffnurig
versehen, um ein Kautschuckrohrchen
bequem und ohne Pressung durchgehen
zu lassen. Es ist eiuleuchtend, dafs wenn
der Quetschhahn wie beschrieben zusammengestellt und mit deni Kautscliuckrohrchen arrnirt ist, clieses von der Zange
fest und ganz gleichfiirnaig bei c zusammengeprefst wird, und dafs man durch
cineii kraftigen - federnden Gummiring
diese Pressuug belicbig verstarken kann, welche sofort aufgehoben wird, und ein Durchstronien aus der Burette gestattet, wenn die beiden Lappen d d einander geiiahert
werden.
Diese Quetschhahne bewahren sich ibres Dichthaltens
wegen ganz vortrefflich, so dafs bei einer Probe eiil iiber
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drei hlcter hoher Wasscrdruck nicht 1111 Staiide m a r auch
niir eiiien Tropfen Wasscr drtrch den geschIosseueii lIrthn
dnrchzupressen. A ufserdein hat inaii deli Vortheil iiitr hurze
Eiideii Gumiiiisc.hlauche auzuwenden, und ich stelle die
1,oppcn drl so, dafs sie beiiri Zusanimendriicken sich an
das ausgezogciie Elide der Burette legen koniien, wodurch
dic Hand cine grofscre FcstigLeit erlaiigt uiid das glkerne
Abflal'sr8hrcheii ohoc Waiikrn auf derselberi Stelle vrrbleibt. Die coinpletten Buretten habeu ein gefalligerrs
Ansehcn. ).:in IIerahrutschen des Quetschhahns beiin Oeffiien ist nicht 211 fiirchten, d,) die Leichtigkeit desselben cliefs
nicht zuld'st, I\ann jedocli ciui ch eiiicn Gutnrniriiig, welclicr
iiher tiein cigcntlicheii (~trinii~ischl;lticIiuiiterl~albcles Schlosscs aufgeschobeii ist, gaiiz vcrhiiidert werdeii. Scliiebt iiiaii
iiber (lit. Lappen d d einrn Gtiiniiiiriiig, so h a m den1 Qietsrhhahn eiric hcliebige bleibende Oeff~runggegebeii \\ etdcn.
I > e r griine Feldspath von Bodenmais in Baicrv b oiiiint gewiihnlicli derb in gr8fseren Mnsscii aiif Magiietkies, niit wc1cheui er i i i den kleiiisteii Stiickeii schr iniiig verwiichsen
ist, vor, aufserdem begleitet \..on Kupferkics, weifsein iiiid
blanlich - weifsrm Qiiarz, Cordierit, Ziiihbleiide und schwarzein Glitnmer: seltener in deullich atisgebildcten Krystallen,
wclchc iii der Grundinasse aiif - und eiiigewaclisen sind.
Die Krystalle hahen dic!selhe Form uud Structur, wie
der Alhit r i n d Oligoklos; sic zeigen auf der dcutlichsten
Spaltungsfllictie die charakteristische Stccifung dieser Miiieralicn, siitd lauchgriin his graulich p u n , auf dcr Oberflache
schwSrzlicb @in, babeii aiif den Spaltungsfldcben Pcrlinut-
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