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Eine neue Bereitungsart der Chromsure.

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V. Bins neuc Bereitungenrt der
Chrornfiure; von
Arnold Maus.
D i e Methode, CIiromhire aus Fluorchrom zu bereiten, giebt bekanntlich ganz reine Qaure.); allein
03 ift weder rn5glicl1, noch diefer Methode eine etwas
grofse Menge Cllrornhure danuRellen, noch ill fie
fonft vortlieilhaf). D e n n der grlfetr T h e 3 dee Gemenges yon Fl~dsl'path und ohrbmfaarem Bleioxyd,
oiis welchem es fthwer halten wiirde daa Chrom wisd
der 211 gewinnen, bleibt unzerfettt, und dadiircli a i r d
verli~ltnifemiifeig niir wenig Fluorclirorn gebildet ;
aucli liindcrt die waITerlialtige Schwefelfaure, welclia.
tur Zerfetzung genommen wird, turn Tlieil die Bib
dung des Fluorchroms. U m diefern Ietzteren VerJune vor2nbeugen rchreibt man vor, WaITerfreie
Schwefell'aure zu nehmen; allein diefe darf, wegcn
ilircr grofsen Fliichtigkeit, gar nicht rhgewar~dtwerden, denn l'o bald fie auf das Gemenge gefclliittet w i d ,
entfieht eine Erhitzung, die mehr ale hinreicliend ill,
die iibrige Schwefelfzure in Dompf zu vertandeln
uiid init dern Fliiorclirom in die Vorlage au treiben.
Aus denil'elben Grunde ill es nicht einrnal ratlifam,
raucheiide Scliwefe1l'~iirsanzuwenden.
Icli bereite die Cliromfaiire a m dem im Handel
vorkommcndcn h i r e n cl~romraiirenICali diircli Zerretziing mit Kiel'dfliifsf~ure, tind zwar aiif folgende
Weife. Eine lieirse ooncentrirte Aufl6fung dee fait-,
,
I
84
I
r e n chromfanren Knli'e wird mit KiereelfliiTs[kiire-zerf'etzt, die FliifGskeit abhltrirt, und dos kiefelfliifsliiire
Kali abgefpillt. I lierauf verdampft m a n die Fliifip
keiteit zur T r o c k n e , . lijlt die S u r e in der rnijgliclr
kleinfteii RIenge W d e r s aiif n n d sieret die k h r e Larung von dcm fandigen P u l r e r ob, welclies das wen i p kiel'elfluTsfnure Kali in, welclies Gcli no& aiifge16lf erliaiten Iiotte. Filiriren darf man diere L ; h g
niclit. Denii als icli cine folclie concentrirte LXuiig
der Cliromlaure diircli Popier filtrircn wollte wiircla
damelbe wie von concentrirter SchweTelCJure zcrfi6rt
uiid die CI~romC~urei n cliromfauree Clirornoxydiil
verwandelt. Die diirch AbSiefsen erlialtenc klare
Aiiflafiing der rcinen Cliromfiiire I a n n man iibri;ciis
abdampfen, wenn man die SYiire trockcn Iiabeit will.
Wenii man n d i dieTer Metliode eine Tell;
grofse Menge C l i r o m h r e bereiten will, fo kann nion
ficli eines PorzellmgefXfsee bcdiencn.
Dnnn mnl's
m a n aber nur To vie1 Kielelflul'sTuure zur Zerl'etziiiiS
anwenden, rls ,gcrade liiiirciclit, dns L l i 211 I'Yttigeii,
weil h n f i durcli dic iiterfcliiiffig Ziigefetzte Kielt?l!l~tTshure das Geful's etwas nngegriffcn wird. Da es aber
fchwer lixlt diefen S J t t i g l i i i ~ ~ p ~ nziik ttreffeii : To l a l i t
m a n lieber einen ganz geriiigen UeberTclds v o i n
chromfaiiren Koli i n der FliiTfigkeit, concentrirt d d t l l ~
die verdiinnte Fliil'figkeit erft i n einem Porzellaii~efarm, I'etzt niin einen Ueberfcliiifs v o n KiefelfliiI'sfiiiro
h i n z u , am den geringen Gelialt an Koli Z I L fallcn,
und dampft endliclr die conccntrirte F1;iTligkeit i n
cinem Plztingefsfse ein. Der Riickftand wird d a i ~ n ,
wie oben angegeben ifi, beliandelt, urn die trockiie
Slum zu erhdten.
,
f 8 5 1
Es iR zwar rchwierig und unbequem, nach den
bekanntem Methodeii die Kiefelflufsfanre in Monge
daraul)elIen, uiid die Bereitungeart der Cliromraure
&de dalier etwas unilt~iidlichfeyn. Ich liobe indef,
dle Darfiellungsart der Kiefelfl 11fsTrure fo abgeandert,
dafs fie felir leiclit aiisfiilirbar if'$ und die der Chromfaure dadurcli nocli vortlieillidter wird.
Es G nd zwei Metliodcn bekannt, KieTelflufsf'ure
darzufiellen. Kach der einen foil mail das Gasentwickeluiigsrolir eiitweder unter WalTer, oder unter
Queckfilber, worauf eine 'Lage WaKer fielit, leiten.
Bei der erfien Methode fclieidet ficli die Kiefelerde
ga1lertart;g a i l s , u n d das WaIT'er , \velclies doc11 fnur
Llir wenig Siure enflidt, wird didurcli fogleicli dick;
d.15 llolir verfiopft ficli, iind das Gersfs zerfpringt. Hat
niaii d a ~ e g e n
das Rolir unter Queckfilber geleitct, und
&chi die Gascntwickeliing felir I ~ I I ~ T J I I I ,fa kann man
zlvar dom Verfiopfen vorbeugen, \Venn m a i l die Kier c l e r d e , welclie Bcli a n Jas n o l i r fetzt, von Zeit zu
Zcit fortiiimmt ; allein \Venn die Casentwickelung
elwas ri"cli gel'cliielit, verrtopft ncll das Rohr, trota
eiiier nocli fo liolien L a s e Queckfilber, deiinoch augcnblicklicl~.
N J C ~ der
I andereii Mctliode roll man Wall'eer in
r i n e i i Cyliiider fiiefsen u i i d das C~seiitwickeluiigsrolir
bis n j l i e ziir WalTerflriclie Iierab~eliciilafTen. Dabei
eiitwciclit abcr ein p o k e r Tlicil des Gales, und, w e n n
die Entwickeliing rafch geliliielit , eine folclie Menge,
dafs Jcr Arbeiter, welclier die eiitfiilndene IIaut v o n
.Kiel;lcrde we;iielimcii will, iini dem Gale eine neue
WaITerflJclic Jarziibicteii, genatliigt wird, fich megen
der ScliSdliclikeit des Gnl'ee zu'entfernen. Dam geht
1 8 6 1
nlIrr Gas i n die Luft, weil ee nicht mslir mit dem
WaITer in Beriihning konimt,
DjeCe Mediode ill von mir daliin a b g e h d e r t word e n , defs fie ilirem Zwscke beITer entfpriclit. Iclr
iiehme eine felir geraiimige, Iangliallige Retorte,
briiige das Gemenge von Flufsfpatli uiid Glas Iiinein,
giefse all0 Scliwefelkure v o ~ ider lliiclifiene 3 TIi1,
a i i f I TIi1. Flidsfpatlr n6tliig h i d , auf ein Ma1 dorauf
u n d Cchiittele das Gefars, damit licli das Gdnae gieiclifBrmigmengt, Nun lege i c h einen reclit weiten,
1aiiRlialIigen Kolben olino Verkittiing vor, nachdem
jn ilin die natliigc Mcnge W a r e r gegoflen, iind er
;inigekltiittelt warden ilt darnit aiicli feine Waiide
befeiiclitet werden, Dae einrtrijmende Gas frllt wie
ein Nebel Liber die WiaKerfltlclie, und dasjenige, weld i e s von der WalTerflaclie niclit Iogleich abl'orbirt
wird, nelimen die feuchten Wl(ude auf. Es entweiclrt niclit elicr eiiie Spur von Gag, ale bis fowolil
die Wtiiide wie die WolTerflsclie mit einer dicken
Rinde von Kiefelerde iiberzogen find,
D s n n liat
man niir nijtliig, den Kolben wiedcriirn zti liliiittclii, urn die WBiide cles Kolbens von Npuern zu benetzen, iiiicl die WaITerfllclic abermols blob zu legen.
Auf diere Weiftr kanii n i m das WolTer ~ o l l k o m m r n
mit S h r e fsttigen iind docli felir leiclit von der Kiefelerde abfiltriren, wed diefe fich ale eine fcliwere Riiide
abfeizt.
,
,
Hr. Dr.M o s e r
eriv~liiiti n feiiicr D i m r t a t i o da
Cliromio eineo voii ilitn ciitdeckteii fauren fcliwefelfauren Chromoxyds, ,Es loll i n Octagdern kryltalli-
1 87 1
h o tlnd 8 Thl. WulIbr zur AdZfuua8 orfordem.
Mir wollte ee aber nicht gelingen, ein faiiree fchwefelfrutes ChrornoTyd danulfellen, Icli habs ZP meinen
Verfuobev ein Ccliwefel fa uree Clirom oxy dul an gewnndt, welches pile reiner Cliromfaure durclr Di@ion mit Alkohol rind ScliwefelCauro erlialten word e n , mithin gaiiz frei von fremden Bnfen war. Ein
rolches fcliwefelfaures Chromoxyd, mit S c h w e f e l h r e
VerrniI'clit, giebt eine on dcr Luft zerfliereende Salzmare, welclie nicht n n r i m WoKeer liiiclifi leicht, Iondern aucli in Alkohol i n allen VerlifiltniITen Iiislich ifi.
Hr. Dr. M o s e r kann daher kein reinee fcliwefelJouree Cliromoxyd gehabt liaben, fondern, w i e ee
die Octagder Form des erwdinteii Salzes fcliliefsen
19Cst niir ein Doprelfdtz , critwcder mit I'cllwefelliurem liali oder rnit Ccliwcfelliiirern Aninioniak; Wie
P S fclicint, liat aucli Hr. Dr. Moser Jas S ~ l niclit
t
anaI! Lirt ? weiiisficns n i r d i n der Abliandlung dariiber
iiiclrts aiigefdirt.
-
YI.
U e b e r d i e Y e r b i t i d u n g de.9 C h h s
rnit d e m Cyan
oder tlas C'lilorcyan; uon f1t.n. S e t u l l n s .
(Yreier A u r z u ~aus den Ann. de chim. et de pbyfique XXXV. 291
et 337.)
HI-.G o y - L u s s a c
liat i n l'eiirer L'cliiinen Arbeit iiber
clir Cyaiiwarerftoflkliire gezrigt, dafs, wenn man eine
X ~ ~ i l i i h ndi&r
g
SJurc mit Clilorps fattiBt, vom
Ucherl'cliulTe delIblbcii diircli Qiieckfilber befreit nud
Jerauf Cjeliiirle elwYrriit, eiii eigeiies Gas gebildet w i d ,
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