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Eine neue physikalische Eigenschaft welche Glasstreifen zeigen whrend sie Lngen-Schwingungen machen.

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IV,
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Eine lneue phyJknliJclie Xigenfchaft welclte G h J2ree;fenzeigen, wahrend F e Langen Schwingungen nznchen ;
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aufgefunden v o n
H e r r n B I O T i n Pario.
Frei iiberfetzt von Gilhert.
Scitdcm wir durcll Anwendungen des Calcuis anf die
Pllyfik , fo manc~iewcl'entliclie Bezieliung zwil'chen
entfernt Gheinenden Ph~nomencnlteiinen grlernt haben geharen die iniierii ScliwiiigunSen der KSrper-.
tlieilclien welclie ztnfer Gelior walirnixnnit mid mit
grol'ser Sclixrfc iuiter einander zu verglcicheii verT I ' I ~ ~zn
, &:em der intereflantefien Gegenfiinide pliyfikalil'clier F o r k h n S , weil die Natur diell-r Scliwinp i g e n das Yerh&nil's ihrer Ge~c'ch~~~i.;ndi~l;eiieii
bei
einerlei Abtlieilang des l'c?.iwingenden Kiirpers und
ihre anderii pliyliknlil'cliea Eigenthiirnliclikeiten felir
feiiie rind Ikhr Iichere Anzeigcii der iniierii Bel'chaffcnheit eines jeden KGrpers find. Sclioii h a t ficli der
Kutzen dief'er Art voii Verfiiclicii durcli vielc f'charflinuige Indnctionen bewahrt , die man auf fie gesriindet hat; dnher darf ich lioffen, dafs eine neiie Cigenl'chaft des rcbwingenden Zufiandco, die icli walirzunelinien Gelegeiilieit gehabt Iiabe, die I'liyfiker interelliren wcrde.
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27
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Hr. S a v a r t , voii. dem die Akademie belehrcndo
Unterliichiingen uber die Schwingungen der el&I&ii K6rper erhalten h a t , maclite rnicli vor Kurzcm
mit melireren nciwn Vcrliiclieii bekannt welche elmit einem 6 Fuk larigen GlasRreifen angefiellt liattc.
Da nach l'einer Scliilderung die Scliwingungen diefee
Strcifeiis eben lo merkwiirclig ~ L W Cihre
~ Ausdelinnng
a13 dnrch die Leichtigkeit I'eyn rollten, mit dcr fie f i C h
liervor bringen laKen, 10 kani ich auf den Gedanken,
zit beobacliten, ob niclit durcli eiiieli fokhen Zufiaiid
iiiiierIicJier Rewegiing die 'I'hcilchen des Glares in Lagen verletzt werden follteii, welclie fie fdiig maciiten,
auf da3 polarifirte Licllt nach Art der KGrper zii wirken, deren Stritktur zwar niclit ganz regelmaCsig, aber
docli 10 bel'chaffen i0, dal's z d c h e n den Tfieilchen
d d d b e n irgend eine gegeiifeitige Abliangigkcit bedingt
ifi; wie das ziim Beifpiel Statt findct i n Glas, daa man
ztil'ilriiniendriickt , odcr das iiacli fitarkem Erliitzen
l'c!incll erkdtet wordcn. Dns Gliicken dieCes Verfilchs
W Y Pum
~ l'o iriterelTaiiter, docli aiich urn 6 minder
~vva1irl'cl;einlich als Jie eii tgegeiigeretzten Bewegungen
jedos I'chwingenden Theilcliens, 1'0 ansnehmend Lli1le4
abwecfifelten dal's die Verdiclitnngen u n d Verdiiniiungru je nachdem der Idiiigen Ton dee Streifens
liijlier war, fieben bis aclit Taufend Mal in einer Sekunde auf einander folgten. Ob eine folclie iiberdrm
g c n a ~gleiche Entgegenfetzung, irgend cine Verindaruirg in item PolariGrten Liclite mit hinl~ng1icIier
D a n e r uni walirnelinibar zii feyn, hervor bringen werde, l i d 3 Gcli niclit vorlier behimmen. A n dem Baronietcr find folclic a h e c h l t . l l i d a Verdiclitungen und
Verdiiniiungen t o i l Luft die in taiicnden ScIiwiii-
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walirziuielinion ; iiiid eben fo \vcnig
$rigen ficli a n dein '~herniomolerSpltren der Temperattirk Verlinderiiiiaen welche diere R b ~ e c l i ~ e l u n ~ e n
pilige1i
ifi, nicht
,
i;i d r r Diclitigkeit der L d t begleiten.
Hr. Savart hattc die Gef~llii~kcit,bciiii Anrtellen
des Verluclis mir lelLfi zii liclf'en. Tcli bcreitete cine11
dicken Biiiidel polarifirten Licliis lie6 i h auf ein
Eliwarzcs 6 geficlltes Glalj fallell , d a b a n d c m l l b c n
keine Ziiriickwerfiiiig vor fich Sing, mid untcrriichtc
~ n i i den
i
ScSenwartigen Zi~fiandder Striiktur des Clnsfireifens, indem icli dicffn Stralilcnbii~idel diircll iliii
liindurch gelieii liefs , uiid beobnclitete, ob e r iliii modiificire. Es zeisteii fich einisc Spiiren von Farben,
weM1e denen der erlten farbigen Rinse in Ncwton's
7(&1 ei1tl'praclwn , iind durcli illre Anordniiiig ( c l b
pojition) denen niialog erl'ctiienen , \velclie m a n i n
Gla&-eifen gewalir w i d , die iiacli fiarkeiii Erlritzeii plijtzlicli erkaltet find.
Sie warexi ani rncrliharfi&i iii der Mitte der Liinge des Glasfireifeiis, niaii
moclite das polarifirte Licht durch dcnIL.lben nach der
Qicl;c oder nacli der Breite liindurch gelien Inn'eii,
iiiid wiirden ZIZ bciden Seiten der Rlitte fclinell l&maclier, l'o dab fie iiacli den Enden zu fafi gaiiz felilten.
Ob diere Farben ihreii Grund darin liabeii daCs etwas
dicko Glastafkln, wcnn man fie nicht mit einer aufser.
orderitlichen Vorliclit vollkomnieii gleiclirnGg
dem Kuhlofcn hat ahkuhlen laKen, imnier n o d ; cine
Art von Hsrtuiig befitzeii, oder darin dnl's die Ginstlieilchen dnrch die wiedcrliolten Scliwingimgen in
welclle fie 6 h o n vcrletzt wordeii ware11 fich auf einc
eigenthiimliclie Art a11 einandcr p o r d n t t haiten,
dariiber zn eutfcchddeii niiteriichnie ich nicht.
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Dacll, wic dcnl nnclt lLt.y, cs warcu diefc S ~ L I ~ C ~ K
Farben I'o rclchwncli, dal's, weiin dcr polarifirts
Strahl durcli den Glnsfireifen iiach d c h Dicke IiiiidurcI1 gins, wclchc ungef;ilir 7 Millimeter ( 5 Liiiicii)
betrug, m a n kaiuii ein '3 l'chwache Veriinderlulg in dcr
falt erlofchenen Iieflcxion a n dem lcllwnrzcn GIaCc pwahr werdm Iiolllltc, welclies 1'0 gefiellt wa r, daL
dcn polarilirten LLichtRralil verl'chlwkte. Hielt mmr
dagegen den Clashreifen in der hlitte feR, hers dcn
rolarifirten Liclltbiilldel durch die cine Hlilfte delhlbe11 lJa& der Dicke Ii~ndiirchgelien,iind ltrich die anderc Hnlfte dcs Streifens mit eimm feuchten Lappeu,
lo dnfs der Streifen i n L:ingen - Schwinguiigen gerietli,
10 fah man jedes Ma1 weiiii der Lange:iton losbrach,
einen hellen Blitz weil'sen Liclits anf der 0berflach.q
des abforbii*enden lbliwarzeii Glares g18iizen ; ein &weis, dars i n der Richtmig der Polarifirung eine VerHnderung bewirkt worden war.
Jc voller uncl ftarkcp
diel'er Ton bei unveriiiiderter H G h c war, defio Iie]Ic~
gliinzte dns Liclit, mid lb bald el. gcI1i;rt zii werden
auf liijrte erfcliieii d n s prize abf'orbirende Glas wicder
dunkcl, wio vorlier; ein Zeiclien dal> dann alfo die
Polarifation wicder i n ihrer nrrprungliclien Kiclitung
vor licli sing.
A13 wiq den polarihrteii Lichtbiinde)
bei diefern Verli1clitt dul*cli die ciiie H U t e drs Glasfireifens nacli der Breite, welche 30 Millirn. (13Linicn)
betrns fiatt nacli der Dicke liiiidurcl~lie~senerf'c)liclien rogleicli die l'clinialen farbigen Linien, \d&e den
erfien Ordniungen der farbigen Kinge analog find, nach
dcr Lange (clans IeJins de In I a n p p u r 1 dcs Glnsfireif e n , modificirten bier l e b h f t die urt'priingliclier1 fmL i p 1 Streifen, iintl g a b c ~ liiiclit mchr bt05 dns Llriu-
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[
30
1
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liclie Weifs 3cr erlicn Ordniuig fondcrn ginscn bis
ziir Orangefarbe Iierab.
W i r llaben die anf diefe w e i f c C r Z e i i g t C n %%rkiingen beobaclitet bei den crRc.11 dret Tiincn, der drrn
Streifen znltonimendcn Folp von Tiinen, wclche, wie
Hr. Ssvart fc'clion friiher gcfunden h a t t e , waren: das
5-~efiriclieiief, das 6-gcfirichrne f, nnd das 7 - $ c firichene c 7 voransgefetzt dafs m a n linter C clas e i i ~ c r
8 - fiifsigen unpdeckteu Orgelpfeife verficlit. Und diefeces entfpricht, dor'langc des Streifens zli F o l p . clrr V O I ~
Chladni angesebenen GefchwincliSkcit rnit dcr fi&
der Schall durch Glas fortpflanzt "1.
Jede dielkr drei
Arten des S c h w i n p s erzeugtc die ansegebcnen dinlichen W i r k u n g e n in I-IinGcht des Lichts, niir d a i s
bci dem dritten Tone ein hellererBlitz als bei den beiden erfien Tijnen entfiand weil vielleicht die ihn erzeii3enden SchwinSungcn rogelndsiSer iind dauernder tvaren. Uebrigens w i d e bei allen diefen Tiinen
in dem Abliande von nnSefiihr 1 Decimeter (3; Zoll)
von dem Ende deu Glasfireifens, das Widcrerfccheinen
des L i c h t ~fehr fchwach, nnd an dcii Enden Llbfi WCchien es gar nicht, oder I'o gut als gar niclit. An
den Enden geht auch in der T h a t beim Tiinen keins
merkbare Verdichtung und VerdBnnung vor.
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m)
Und eben To der Reihe van Tanen, welche Chladni fiir die
Langen Schwingungen eines an Loiden Enden froien Stabos
angcgehen hat.
CiU.
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