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Eine pseudoskopische und optometrische Figur.

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graphisch registrirt werden. Es ist dann der Druck in jeden1 Augenblicke nrir wenig vom Gcgendrucke verschieden
und ibre Differenz bbnnte zii dem noch berecbnet werden.
Aufserdem kiinnte der Abkiihliingscoefficient fiir jedes Volumen des Gases besonders bestiinmt werden. Arif diese
Weise kiinnte vielleicht auch die Beantwortung der Frage
versucht werden, wie rasch die Umsetzring der progressiven
Bewegung der Molekiile in Bewegung der Atome gegeneinander (sogenannte intramolekulare) gescbieht. Es ist zwar
nicht wahrscheinlich , aber immerhin nicht aufserhalb des
Bereiches der M&glichl..eit,dafs diese Umsetzring eine langerc
Zeit beansprriche.
Graz, den 11. November 1870.
XVI. Eine pseudoskopische und optometrische
Figur; voii H. Emsmann in Stettin.
.
A. D e r nicht unbedeutenden Anzahl bekannter pseudoskopischer Figriren erlaube ich mir eine hinziizufugen,
welche sehr verschiedenartige Eindrucke hervorbringt tind
daher von besonderein Interesse erscheint.
Es besteht die Figcir (Fig. 6 Taf. V I ) ails drei glcichen
neben einander liegenden Quadraten (a), so dafs die Verlangerungeu der Seiten des mittelsten derselben Seiten der
nebenliegendeu bilden ; an den Seiten der Quadrate liegeu
einerseits sechs, andererseiis vier gleiche Parallelogramnie
(b und c) in der Richtung dejenigen Diagonalen der Quadrate, welche die aneinander stofsendrn Quadrate nicht
verbinden; die Parallelogramme kannen leer oder durch
parallele, in gleichem Abstande gezogene Linien , wie die
Figur zeigt, getbeilt seyn.
Fixirt man die Mitte tler Figur und zwar am besten
mit nur einem Auge, weil dann die Tluschnng leichter, als
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bei binocularem Sehen auftritt, SO erhtilt man bei oertiraler
Stellung der Zeichnnng, sobald die Parallelogramme ( 6 )
unlen sind, den Eindruch, als ob drei aus b b gebildete
Sarilen mit den oberen Endflachen a vor zwei aus c c gebildeten Saulen standcan und zwar SO, dafs bei den rin~eren
Saulcn die Kanten, welche ZII .den Diagonalen der Qua
d'rate gehtiren, an deiien diese nicht zusammenstofsen , heraus-, die anderen aber zuriicktreten, wahrend es bei den
oberen Sdulen umgekehrt ist.
Denselben Eindruck erhiilt man aiich, wenn man die
Seitenparallelogramme b , iind b, zudeckt. Alsdann stellt
sith aber aucli leicht der Anblick SO dar, als ob die obeien
Saulen mit den Quadraten (a) als untere Endflache iiber
die un teren, von den Parallelogrammen 6 b gebildeten SiiuLen hervorspringen, in wekhem Falle das Vor- und Zuriicktreten der Kanten gerade das Umgekehrte von dem
vorher angegebenen ist. Hat man diese Vorstellung von
der Zeichnung erst einmal gewonnen, so hiilt es auch nicht
schwer den zuletzt angefiihrlen Eindrock zu gewinnen, wenu
die Parallelogramme 6 , und b, unbedeckt bleiben.
Kehrt man die Figur urn und bringt c nach unten, b
nach oben, so stellt sich bei unbrdeckten Parallelogt ammen
b, und b, die Vorstellung, dafs die nun oberen Siiulen b b
iiber die nun unteren c c hervortreten, leichter ein, wtihrend
die Eindriicke im Ganzen wieder dieselben, wie vorher
sind.
Htilt man die Figur nicht genau vertical, sondern so,
dafs der untere Theil nach dem Beobachter convergirt, so
stellt sich das Hervortreten der oberen Saulen iiber die
unferen Ieichter ein und es ergiebt sich eine Lage, bei weicher die beiden EindrUcLe - das Heraastreten der oberen,
respective der unteren Saden
mit grilfster Leicbtigheit
wechseln, je nachdem die Convergenz vermindert oder vermehrt wird. In dieser besfimmten Lage, die ich die labile
nennen m6chte, treten alsdann dieselben Kanten-Gruppen
hervor und zuriick, so d a t die unteren und oberen Stiulen gewissermafsen Fortsetzungen von einander bilden, je-
-
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doch mit eidem Kfiick an der Stelle der Quadrate. Die
Quadrate trettw alstlann gew6hnlich liervor , wiewohl doch
der arngekehrte Fall sich geltend macht.
Betrachtet mail die Zeichaung in horizontaler Lase, 8.6
ist der Eindruck im Ganzen so, wie vorstehend angegeben
wurde. Legt m n jedoeh die Figur quer, so dafs die Lang?seiten der Pardlelogramme naeh rechts und links laofen,
so treten
bt+ Fixation des mittleten QttadrMs
die in
Bezug auf die Quadrate gleichliegenden Kaaten a h e c l i selud hervor tlnd zriruck, rind zwar sind gewdnnli~hdiejenigen Kanten hervortretend , welche die Ricbtnng derjeiiigcii Diagonalen der Quadrate haben, in *elcber diese nicht
zusammenstdsen. Hierbei ist der Eindruck so, als ob beide
Seiten zurticktreten und bei den Quadraten einen stumpfen
Winkel bilden. Schwieriger stellt sich bei Fixation des
mittleren Qoadrates der umgekehrte Eindruck ein, ntimlic h
ein Hervmtreten der Kanten, welche durch die Beriibrangsprinkte der Qnadrrtte gehen. In diesem F a l b traPen die
Stiten hervor und die Quadrate zutiick. Es stimmt diefs
mit der vorher als labil bezeichneten Lage der Zeichnung
ii bcrein, indessen ist der jedesmalige Eindrmk leichter festzuhalt en.
Verscbiebt man die Zeichnunp nach rechts oder links
bei nngeanderter Stellung des Auges, so dafs also der Finationspnukt auf der Zeichnafig nach der entgegengesetzten
Richtung sich versrhiebt, so ersrbeinen Treppenstufen. Sowie der Fixationspanht durch die Quadrate riickt, tritt ein
Wechsel in der Lage der Stufen an den beiden Seiten ein.
Dreht man d b Zeichnung langsam, so geben die beschriebenen EindUcke in einander fiber.
8. 1st die Zeichnriag mit Strichen verseben, wie es bei
der wrliegenden der Fall ist, so bietet dieselbe aufserdem
Gelegmbeit zu optomell'ischen Versucben.
Hakl mtln die Zeicbnnng vertikal, so eficheinerl ini der
Entfernring des deutlichen Sehens alle Lniien sehtrrf. Rtickt
man die Zeicbnung d e a Awge ngher, so triiben sidh bd
Fixation dee nrit+Ieren Quadrates alle L i n h in gieichet
-
-
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Weise; verlegt man den Fixationspankt aus der Mitte, SO
M b e n sich die niilieren Liniem mehr els die entfernteren
und namentlicli erscheinen die niiheren breiter. Dasselbe
tritt bei steigender Entfernung bis iiber die des deutlichen
Sehens ein; jedoch sind, wenn nicht die Mitte fixirt wird
die entfernteren Linien die triiberen und breiteren.
Liegt die Zeichnring horizontal, so erscheinen die Linien
aufserhalb der Entfernung des deutlichen Sehens ungleich
trtibe und breit, und zwar sind, wenn die dem Beobachter
zugewendete Seite der Figur noch aufserhalb des Fernepunktes liegt, d'ie entfernteren , die triiberen und brdleren,
wghrend es umgekehrt isf, sobald auch die V O dem
~
Beobachter angewendete Seite der Fignr innerhalb des NBbeprinktes liegt.
Bisweilen erscheinen auch die Linien, welche in den
Parallelogrammen gleiche Richtung haben, - wie es auch
die beUannte FIiedner'sche Figur zeigt - in der einen
BBlfte &r Parallelogramme scharf begrgnzt, in der anderen trtibe.
W i e man die F i p r zar Bestimmang des Nahepunktes
und Ferneponktes fiir jedes einzelne Aage benutzen kana,
ist an sich klar.
XVII. Ueber die Brechungsverhaltnisse einer weingeistigen Losung des Fuchsins; brief liche .@ittheilung des Hrn. C. C h r i s t i a n s e n .
Kopenhagen, Nor. 1870.
- E r l a u b e n Sie mir Ihnen hier mitzutheilen,
dak ich
schon lange mit Untersuchungen iiber die Brechungsverhaltnisse des rothen concentrirten Anilins (Fuchsins) be,schaftigt bin und dabei sebr sonderbare Resultate erhalten
babe. Indem ich mir vorbehalte spater das Nahere dariiber
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