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Einfache Versuche auf dem Gebiet der Organischen Chemie. Von A. F. Holleman vierte Auflage von Friedrich Richter. Verlag Walter de Gruyter Berlin u. Leipzig 1933. Preisgeb. RM

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Angcwandte Chemie
46. Jahrg. 1933. S r . 4 1
-. .... -
1
Neue BUcher
?ondergiingen gepriift. Das Buch, das auf rnit grol3er Liebe
untl Sorgfalt angestellteii eigenen Versuchen des Verfassers
beruht, wird in manchen Fallen die Vornahnie qualitativer
L. E'resenius. [ BB. 140.1
Analysen wesentlich erleichtern.
Einfache Versuche auf dem Gebiet der organischen Clieriiie.
Von A. F. I1 o 11 e m a n , vierte Auflage von Friedrich R i c h t e r. Verlag Walter de Gruyter, Berlin u. Leipzig 1933. Preis
geb. RM. 2,80.
Das Erscheinen der ersten Auflage des Hollemunscheii
Werkchens im Jahre 1906 hatte die ani organisch-chemischen
Uiiterricht interessierten Kreise rnit groBer Befriedigung erfiilll:
denn das Buch gab allen, die nicht speziell Chemie studieren,
insbesondere also Lehramtskandidaten, die Moglichkeit, nach
klaren Vorschriften leicht ausfiihrbare Versuche auf den1
,e a n z e n Gebiet der organischeu Chemie anzustellen. In der
seither vergangenen Zeit hat sich denn das Buch auch ausgezeichnet bewahrt und ist allniahlich wohl an den meisten
unserer Hochschulen in Gebrauch genorninen worden. Die Anlage uiid die Auswahl der Praparate waren von Anfang an so
nusgezeichnet, dab bei den spateren Auflagen - wollte nian den
IJmfang nicht anschwellen lassen - nur geringe Anderungeii zu
beriicksichtigen waren. So ist auch die vierte, im Text our uin
fiinf Seiten gegeniiber der ersten langere Auflage rnit ihr bis auf
einige wenige, deli Fortschritten der organischen Chemie aiigepal3te Versuche konform. Deui ausgezeichneten Buch ist nach
wie vor weite Verbreitung zu aiinschen. J. 2). Braun. [BB. 138.1
Die Gerbstoffe und Gerbmittel. Von Dr.-Ing. H. G n a m in ,
Stuttgart. Zweite, neubearbeitete und erganzte Auflage.
486 Seiten und 18 Abbildungen. Chemie in Einzeldarstellungen, herausgegeben von Prof. Dr. Julius S c h m i d t, XII. Band.
Wissenschaftl. Verlags-G. m. b. I I . , Stuttgart 1933. Preis brosch.
RM. 27,-, geb. RM. 29,50.
Der weitam Uberwiegende Teil des Buchw ist dem 303 Seiteii
starken 1. Kapitel, ,,Die pflanzlichen Gerbmittel", ihrer Beechreibung, Erkennung, analytischen Auswertung und Beurteilung gewidmet. Die folgenden Abschnitte, namlich ,,Die aiiorganischen Gerbstoffe und Gerbmittel" und ,,Die organischen
nichtpflanzlichen Gerbmittel", umfassen dagegen insgesanit iiur
159 Seiten. Das Werk, dessen zweite Auflage neun Jahre nach
der ersten erfolgt, ist nicht nur auf den allerneuesten Stand
ergiinzt, sondern auch weitgehend umgestaltet worden. Durch
kritische Wiirdigung der gebotenen Literatur, insbesondere auf
dern Gebiete der pflanzlichen Gerbmittel, ist fiir dieses Gebiet
ein Lehr- und Nachschlagebuch von auhrordentlichem Wert
entstanden, fur das man dem in einer groBen Gerberei tatigen
Praktiker Gnamm dankbar sein mu& Es diirfte allgenieines
Interesse besitzen, dai3 hier von einer kritischen und neutralen
C'eite die Bedeutung der synthetischen Gerbstoffe fiir die Praxis
betont, ja ihr endgiiltiger Sieg iiber die natiirlichen Produkte
in der Zukunft als wahrscheinlich vorausgesagt wird. Dns
Buch k t trotz seines stark analytischen Einschlages wegeri
seiner fliissigen und klaren Darstellung angenehni zu h e n , mit
einem ausgezcichneten Register versehen und vorn Verlnge vor0 . Gerngro!. [BB. 141.1
ziiglich ausgestattet.
Tabellen zur Berechnung von Kalianalysen. Von Dr. R. E h r h a r d t. 2. Auflage. 61 Seiten. Verlag W. Knapp, Halle
a. d. S. Preis brosch. RM. 2,80, geb. RM. 3,90.
Daa Taschenbuch enthalt fiinf Tabellen, von denen die
Tabellen I-iV fur eine Einwaage von 1 g Substnnz berechnei
sind. Tabelle I gestattet, die dem gefundenen Kaliumplatinchlorid oder Kaliumchlorat entsprechenden Prozente Kaliumrhlorid, -oxyd, -6ulfat, -bicarbonat und -nitrat abzulesen. Tabelle I 1 gibt fur verbrauchte Kubikzentimeter n-NaOH die zugehorigen Prozenle Magnesiuinoxyd, -chlorid, -sulfat und
-carbonat an. Aus Tabelle 111 ersieht man den Prozentgehalt
ap Chlor, Kalium-, Natrium- und Magnesiumchtorid nach deni
Titrieren mit AgNOS. Tabelle I V gibt die Mengen Schwefeltrioxyd, Magnesium-, Kalium-, Calcium- und Natriunisulfat entsprechend den1 gef. BaSO, an. SchlieBlich konnen niit Hilfe der
Tabelle V Prozente Calciumsulfat und -carbonat aus Prozenteii
Calciumoxyd ermittelt werden.
Die Tabellen bringen namentlich bei Serienanalysen eine
erhebliche Zeitersparnis. Das Tabellenheft ist sehr handlicli
und iibersichtlich, doch ware ein etwas festerer Einband erwiinscht, denn bei haufigem Gebrauch diirffe sich das Heftclien
E. Lehmann. [BB.110.1
rasch in einzelne Blatter auflasen.
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Angelus Sala, seine wissenschaftliche Bedeutung als Cheniiker
im X V I I . Jnhrhundert. Von 1'riv.-Doz. Robert C a p o b u 6 .
Mit Portrlt uiid Falisimile. Verlag Cheinie, G. ni. b. II., Berlin
1933. Preis RM. 3,-.
Angelus Sala war der k i b a r z t des Herzogs Joh. Albrecht
von Mecklenburg-Gustrow. Was wir von diesein Arzt, der zugleich ein tiichtiger Cheiniker war, wiseen, beschrankt sich i i i i
wesentlichen auf die Angaben von Gmelin und K o p p . Die
vorliegende Schrift, auf Quellenforschuilg in Archiven gegriindet, will das bis jetzt bekannte, diirftige und z. T. fehlerhafte biographische Material erganzen und zugleich rnit der
Lebensbeschreibung von Sala auch einen kultur- und wissenschaftsgeschichtlich bedeulsamen Ausschnitt aus der Zeit der
ausgehenden iatrocheinischen Geschiclitsperiode geben. Dieses
Ziel ist erreicht worden. Man erflhrt, dai3 Sala in dem Streit
Paracelsus contra Galenus eine selbstandige Meinung vertriit,
iiamlich die, in allen chemischen und medizinischen Fragen
nur das E x p e r i m e n t entscheiden zu lassen. Folgerichtig
war e r daher auch ein Gegner des Glaubens an cine Universalinedizin und an die Urnwandlung der Elemente. Bei seiiien
experimentellen Arbeiteii hatte e r manche schonen Erfolge zu
verzeichnen: er stellte Phosphorsaure durch Destillation des
Kalksalzes rnit Schwefelsaure her, beobachtete eine Gewichtszunahme bei der Uiiisetzung von Calciumcarbonat mit Schwefelsaure, entdeckte die Herstellung von Salmiak aus Animoiiinlt
und Salzsaure, das Auftreten einer alkoholahnlichen Fliissigkeil
(Aceton!) bei der Trockendestillation von Calciumacetat usw.
Alles in allem war Sala unter den Iatrochemikern wohl einer
der erfolgreichsten p r a k t i s c h e n Chemiker.
G. Bugge. [BB. 139.1
Dizionario di Chimica Generale e Industriale. Chimica agraria,
biologica, bromatologica, farmazeutica, geologica, mineralogica,
tecnologica, tossicologica. (Lexikon der allgemeinen und technischen Chemie. Agrikultur-, Bio-, Nahrungsmittel-, pharmazeutische, geologische, mineralogische, technische, toxikologische Chemie.) Von Prof. Dr. Michele G i u a und Dr.
Clara G i u a - L o 11 i n i. I. Band, 1083 Seiten, 28 Tafeln und
565 Abbildungen im Text. Verlag Unione Tipografico-Editrice
Torinese, Turin, 1933-XI. Preis geb. 165 Lire = 35,50 RXI.
Wahrend die neueren chemischen Enzyklopadien, wie z. B.
die von Thorpe und von Ullmnnn, das Hauptgewicht auf die
chernische Technologie legen, verniissen die Verff. irn moderneii
chemischen Schrifttum eine zusammenfassende Darstellung, die
bei mittlerem Umfang neben den technologischen auch die
theoretischen Gebiete der Chemie geniigend beriicksichtigl.
Diese Liicke 6011 das vorliegende Werk ausfullen.
Mit Riicksicht auf den beschrankten Raum sollen die einzelnen Gebiete von allgenieinern und technischem Interesse nur
in groaen Zugen dargestellt, gleichzeitig 6011 aber auch den
neuesten Forschungsergebnissen und theoretischen Erkenntriissen Rechnung getragen und fur ausfiihrliche Quellenangaben
gesorgt werdeh.
Dimes Ziel ist in1 grol3en uiid gaiiztn erreiclit worden. In 8'drangtcr und interessanter Form wird alles Wesentliche gebracht.
Unterstiitzt wird die Anschaulichkeit durch zahlreiche gute Abbildungen. Auch die Geschichte der Chemie kommt zur Geltung.
Da die A.rbeit, von einigen Sondergebieten der Verff. abgesehen. naturgeinal3 in der Hauptsache kompilatorisclier Art sein
inuBte, so hatte der Fachrnann vielleicht hier und da eine iiiehr
kritische Sichtung dee auf3erst uiiifangreichen Stoffes gewiinscht.
Einige Druckfehler, wie z. B. Isole Havas statt Hawaii
(S. 136), nastrol alizarina statt ,,astral", cianantral statt ,,cianmtrol" (S.475) fielen bei Durcbsicht des Werkes auf, Safirolalizarina B farbt Wolle nus saurem Bade nicht blaustichig rot,
sondern blau. Hier hiitte auch die vie1 wichtigere Monosulfosaure des Sapphirols, das Sapphirol SE, rnit angefiihrt werden
konnen, ebenso auch beim ,,Cadmium" (S. 619) neben dern
Cadmiumgelb die rote Cadmiumselenverbindung. Bei den
organischen Sauren ware auch wohl im Rahmen des vorliegenden Werkes ein Hinweis auf die wirtschaftliche Bedeutung der Nebenprodukte in der Citronensaureindustrie,
Citruspektin und Citronenessenz, deren Gewinnung heute vielfach erst die Fabrikation der Agrumencitronensaure gegeniiber
der Garungssaure wettbewerbsfahig macht, am Platz gewesen.
Beim Abechnitt ,,Milchsaure" ist die Technik gegenuber dem
sehr ausfahrlichen theoretischen Teil etwae zu kurz gekommen.
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