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Einfachste Darstellung eines Magneten durch einen galvanisch-electrischen Strom.

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lx
Binfachie D n r J e l h g einer Magneten durch einen
galvanfch electrrychen Strom ;
-
TO11
Doct. BASCHIC,
Gen. Slalsai-zt in Drecden.
E i n S c h r e i b e n a n d e n Prof. G i l b e r t ,
mit ohor Nachbhrift von dicfem.
Sic liaben i n dem letzten Stiick h e r Annalen
-
(S.&)
zwei fcliwimmendo galvanifch electrifche Apparate
iles Hrn de la Rive in Genf befcliricben welclie icli,
da fie lciclit zuverfertigen find, niir fclbfi gemacht habe.
Indeflen finde icli, dafs die Bene6lichkcit feines erjen
Apparate ( wegen des h r k widcrfielienden Mittele, des
WalTers, auf dem er fcliwimmt) bci weitem nicht
fo grofs in, a h die eines Mnltiplicators von afters fiber
nait Seide iiberfponnenem
einander gewundenem
Dralite, welclicr an einem Faden offener Seide aufgeliangen wird; und blos in dcr Luft ficli drelit. Eiii
Faden offetler Seide brsuclit bei weitem nocli niclit der
feinRe zu feyn, und kann immer noch cin Gcwiclit von
2 bie 4 Qiientclien und driibcr tragcn, um bei cinerangemelTeneii Ltinge adserfi leiclrt drehbsr zii fepi. Melrr
wiegt aber eiii gdvanil'cli magnetifcher Mdtiplicator
,
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,
t
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&mmt Elbwnem Fingerhot, Zinkareifen and teediinnter &re nicht *).
Die Idee dee cwcifen do 1ZRive'fchen Apprrates,
nelcher den Sclilielimg- Drrht grns einer M q n c t nrdcl nlinlich mroht, erweckte in mir den Godanken,
diere ouf eine d r r r atgc8ndertc Art zii bererklielligen, wm mir rucli rollkotnmen gelllngen ili. Ich hatte &hon oft gefelien, wic ein krcisfiitrniger Multiplicator, nrclr obigrr Art mit Coiner Flache fenkreclit
Lenb riifgeliangen, neta die eine Seik dem Nordpol
a n d die andere dem Siidpol einw Magneten zukclirt.
Jetzt fie1 mir ein, cinon folclien Multiplicator mit fcincn Windungen gieichlim in die h n g u , rls Spiralc,
ruaainrnder zii siehen, drmjt er nrcli Ampbe's Thor i c eine r&dlmd. Aehnliohkeit mit einem Magnet
Stab. hrba Ich crkannte rach bald, drfa man, iiin
d i e t rii lorirken, nitr irgend eincn etnaa I r n p KGrper
bcidcn Enden ofkmolr mit cinrm mit s i d e
iiberf'onncnen tind itnnnterbroclicn rirfamrnen } i n genden Drrlit zii iimwinden Iiabe. Man brruclit zu dem
Endc n u r den Drrht, nrchdcm an dem eiiien Endegegen
60 odor melir Windungen a m demfelben gebildet warden Cnd,mit wenigen and Ibhr r e i t meinander Rehenden Gangen an du andere Ends lpirall8nnig liiniiber
m fiiliren nnd dafelbR'cine ungefrhr &iclie Aazubl
Windungen neben und iibcr einrnder zu mrcbem.
Die Enden dee Dralrtes, die fich bnrcli
den beidon
Enden doe Stabes befindcn, entbltihe ich nun lb w d t
-
,
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es
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nijt!iis i n von dcr Sttide, und varbinrle Eo gehiirig
-
m;t dean deich weiter 211 bef'clireibenden Fiiigerhnt
Al,lwate, da drnn dio Kette gefcliloKen ;R
Damit
h e Gewiclit rniiglidifi goring fey, nehme ich zu dem
l a q e i i hiirper einen Federkiel, uiid um die Windiingen fel\zulidton linde ich b e Canze mit gewiihnliclier
Scide au beidell E i d o l i zufammen. Das Aufhngen
1nr.t lich am bellen fo bewerkltelligen, r i e man er in
Fig. 6 Trf. 11 vorScfieUt fieht, mitten einm Frdciis Bewijhnliclicr gcdrehter Seide, deflen Enden man an
den Eiidcn dw umwundenen Slabes befefiigt, uud deC
fan Milk nian an den Faderr offaner Seide To likngt,
d& dicfer Iicli long8 dellelben o h i e Schwierigkeit liinund her-fcliicben li&t,t,urnBewirkeii derGleicligewic11te
dcs gaiizen Apparrte beiin Auf11~1it;en.Auch ill ee an1
~reck&gli4a,
denFingerliut ron der Mitto dce S1ab s m gcwiilinlichcr Seide L;rnkreclit Iierablihgen 211
laKen, drniit er deli Scliwer~iunktin die Mitte bringe,
iind die verdiiiinte S h r c &lit auefcliiitte. Der Zinkfireifell a n d 6 9 ehe er i n den h g e r h u t gebracht wird,
mit Liifchpapicr umgebeir werden ,diefer drrf aber
nicht bir an die Stolle reiclien, wo daa eine Ende des
Mnl~iplicator-Drdite um den ZiirkRreifcn pwiindcn
und Lrfcltigt i l l , wcil forill dic I'liifigLcit bis Iricr liinauf fieigt wild die mctdlifihe Beriihrung a
r
t itrid verniclitct. M i t dcm Einfiilleii der Saure in den Fingerl i u t ~riuCsiiirn To I P I I vcrzicl~ci~,
~
Lie dIca diefes gehiiris an~cordnetifi, und es dann mil eincr Glosriihr e bewerkfielligen, mit der 11aan riif bekanirte Weifo
To riel als nctliis iR, aiw dcm Vorratli der verdiinnten
SInre ausliebt iind hi den \'iii;:tdiiit flitAen larst. Sol1dio
Wirkiing l a i i p dimern, lb Jarf die Siiuro nicht felir
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conzentrirt r e p . Gewi;linliclies Sc?lcidewaKer mit
4- bis 6-ma1 fo vie1 W a a h r verdiinnt, wirkt fc110n
felir kriiftig und l d t eine zieniliclie Zeit aus. Diefe
kleinen Vorliclits Mafsregeln find z\var allen bekaiint,
die in dief'er Art V e r f i ~ c lUebung
~
Iiaben, welclies indeflcii wolil nicht bei jedeni Freunde clcr I'liyfik der
Fall feyn diirfte, daLer icli lie liier iiiclit fiir iiberflfiffig hielt "1.
E i n To befcliaffener Apparat zeigt lich nun, 10
lange die Saure noch nicht mit Oxyd gefiittigt iR, ganz
wie cine ~ewblinlicheMagnetnadel. Er wird an einem
Elide dei. Windungen voni Nordpol, an dem andern
vom Siidpol eines Magiieteii angczopn und reipective
abgeftofoen und riclitet ficli in den gewiihnlichen
magnefifchcn Meridian, wobei er anfilnglicli Schwingungen macht, wie die Magnet-Nadel. Diefe Schwingungen dauerteii bei meinem erfien Verfuch, nachdem der Apparat fchon zu andern Verlilciien gedient
liatte uiid bereits iiber Stunde wirkfam geweren war,
freilicli jede eino ganze Minute in1 Arifange der
Verfuclie aber gelien auf jede nur etwa 12 Secunden hin.
Man begreift loicht dafs d i e Starke der Wirkung
unter fonfi gleichen UmRanden von der Anzalil der
Windungen a b h n g t iiud niit ilir im geraden Ver11dtnifs Reht. Um grofse Bowegliclikeit zu erlangen,
darf man niir den AufliVnge Faden geliiirig lang maclicn, und wenn die Luft iiiclit ruliig gcnug w a e ,
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,
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'
,
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*) S u faod ich aucb, dnli: lilborne Fingethato, wclcbe im Boden mit Eifen vrrhhen God, mlt fchlechtom Erfolg aagewmdct wurdea.
A.
A n d . d. Pliyhk. B. 6y. SI. 3. J, 1831. SI.in.,
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den Apprrat in eine Glas -BucIife hangen, und den
Ai1fJiaiige Faden ditrcli den durcliliicherten Deckel
delI;elben frei, oder, wie in eincr Coulornb'fchen Drehwage, in einer Glasriihre herabliiingen lacen.
\Venn nian den befdiriebenen Apparat in Wirkfamkeit lo vor Angen ficht, kann man ficli kaum nocli
enllialten 211 glauben, dafe in jeder Magnetnadel etwas ganz Aehnlichee fey; dafs eiiio Riclrtung von OR
nach WeR (niclit aber wie man vor Ampero's Entdeckitngell annal*m, eine Richtung von Suden-nach
Norderi ) in dem Erdkijrper felbfi die Magnetnadel regiere; und d& aller Magnetismus eine galvanif&
me&citPt im gefclilolTenen Ziifiande fey. Die iibrige Theorie der Elcctricitrt wird freilich immer no&
illre Scliwierigkeiten liaben, wie die der Imponderabi);en1 iiberhaupt befondere fo Jange man iiber die Annalime einer oder zwaier Electricitaten *) noch niclit
einig i k
Do Ubrigeiis nucli Scebeck und Oerficd durcli un~idcrfprecliliclinTkatfaclien erwiefen liaben dafs i m
Urnfango dee Querfchnitts eines Schliebungs Draliter
an jedent Pitnkt Nord- und Siid -Pol zugloicli nitr
nach verfcliiedenen Richlungen wirkfani find ; Ib darf
man wold den Scliliefsangs- Dralit, dcr nirgende &Bincte Pole hat, kaum noclr mit dern Nanten einee
!lkansve$d Magnets belcgen, wenn man nicht diefern Aucdruck eine ganz neue Bedeutung @en wiU,
in w e l c l i h Fall man Iich freilich nur urnWorte fireiten wiirde.
-
,
,
,
-
,
-
a)
brmpt.
A.
+ w d - in der NnrarlJre Pber-
-
rPnd d h rerfchirdonsn
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