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Einfachste Prfung des Ackerbodens.

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c
373
3
11.
Einfac?@e Phirung
tie8
AcEerbodens.
,
D e r W e g welchen Herr Proferror S c h ii b 1e r in
Hofwyl zucrR eiugel'chlagen b a t ) durch Erforfchung der phyfkalirchen EigedchoftetL eines Aka
kerhodens dca Grad der Tauglichkeit deflelben
z u m Landbau, iind uberhaupt feinc Natur, To weit
fie den Londbauer ioteraflirt, kennen zu lcrnen,
\reIcties man bis dahio n u r von chemifchcn AnalyI'en erwartet hatte) (meine freie Dorlteltung Icineg
lehrreichen Auffatzes Reht irn Jehrg. 1815 St. 1 1 . )
od. B. 51.S. 529. meiner Anaaleii ,)
dierer W e g
jll such von H e r r n C a d e t d e G o f T i c o u r t betreteci worden, in reinen Recherclres ghponiqrtes,
welche man aus d e n A n n . d e r arts et nmnuJ COG
iect. 0. t. a. y. 273.) in H e r r n Geh. Rath H e r m b
ItZdL's Mureurn B. 12. H. 2. S. 131. iiberfetzt firitjet.
I J i e r gauz i n der Kiirze das Wefentliche PUS den.
relben :
Die Abficht des Hewn Cadet ging dabin, der
von einigen gelehrteo Gefellfchef'ten * aufgegebenen
Frage zu geniigen, ,,ein Mittel aufiufinden, die
Bb
~
~ a. PhyCk.
~
O.51~.
~
Sc.4.
~
J.1 atilt{.
. St.8.
,
-
c
371 I
Beltandtheile eioes Ackerbodeiis o h m Analyfe uud
ohne Hiilfe chemifchcr Heageittien zu beflimmen."
Hierzu kono tcn lediglich die phyfikdifchcn Eigenfchaften deKelben fuhreo.
Farbe, Geruch, Gefchmack find hierzu ontauglich.
Alle reineri, trockenen eigenthumlichcn
Erdea Iind we&, ohne Geruch und ohne Gefchmack. Er gisbt fandigen fowolil, ala kreidigen,
und thoaigcn wcifsen Boden; und es giebt eben To
gut gaoc unfruchtbare, alr fehr truchtbare fchwarxe, gelbe utid rothe Ackererde.
,
Dar fpecifil'che Gewicht utid die Aggregations
trnft find keine tauglichen Merkmale. Erfieres ilt
cu wenig verfchieden i n den Erden, und die AuL
gabe uberdern unaufloslich, aus dern fpecif. Gcwicht
der MiTchuog die Bclhndtheile, wenn die Anzahl
und A r t derfelbeli nicht gegeben ilt, aufzufinden.
Zwar theilt man haufig im gemeinen Laben die Akkererde cin in leichte und fchwere, magre und
fette, kornpakte und eerreibliche, t r o c h e und
feuchte; allcin eia faiidigrr Boden h u n To gut ale
eia kalkiger mager, zerreiblich uod trockcn, uad
Mergclbodco fo gut als thoniger I'chwer, felt, konipekt uod feucht I'eyn.
Die Eiowirkungen, welche die L u f t , dau \Val'for und d u Teuer auf die Erdao gufnern, und dcr
Eioflufe, den die Erden auf die Vegetatioxi hshcn,
gebea brauchbue Mittel ao die Hand, urn auf ih-
re Menguagr-VerhaltniKe zu fchliefsen.
Und
zwar insliefondere i b r Verhnlten zum W aEer.
W e a n man nh'mlich ron der Diingung abfieht,
und annimmt dare die Ackererde blos als 'l'rnger
der Pflanzen dient, zur Vegetatiou abcr WaDTer
uaentbehrlich ill, welches die Yflanzen theiL aus
der Atmofphare durch ihre Uliilter, theils aus dem
Boden durch die Wurzeln einl'eugen, Ib beruht die
Fruchtbarkcit des Bodens daraut, dafs er den Yflan.
z e n die ihiieo nolhwendige Feuchtigkeit in gehoriger Menge und fortdauernd tufiihrt, und dafo er zu
J e m WaII'er eiue Rewire mitllere Adhiifion hot, und
es weder zu tange und in zu grol'ser Menge zuruck
behElt weil fonlt die Wurzelo vieler P h n z e n fanlen wurdan, noch es xu leicht von fich giebt, welchef Diirre veranlaht.
Die nothige Menge ron
Feuchtigteit ilt atrer verrchieden nach Verl'chiedenheit der PHsnzen, der Lage und des Klimae.
Die verhaltnibmiirsige Eiufaugung des WnlTers
durch die einfachern und durch die gemifchten Akkererden der Gegead um Paris, hat Herr Cadet fob
gendermalien zu behimmen gehcht. Er brnchte reinen Sand, Tlwn und rerwiltcrten KnlkJein aus
KalkReinbruchen i n cine Trockenfiube, die e r in
4o.R. Warme erhieit, fiebte fie nach 3Tagen durch
ein Hsarlieb von mittlerer reinheit, und lids fie
dann in diefer Temperetur noch lingere Zeit uher
Rehen. Nachdem er lie lo nuf ubereinItimmende
Grade r o n Troctenheit und Eeinheit der Theila goBb a
,
,
,
I
376
3
t r a c h t hatte, brachte er nacli und nach gleiche Gctvichtsmenge~iderfelben i n drei gleiche zuvor gcwogene FilLrR, ubergofs lie in ihnen mit gleicheii
Merigen WaU'er, und lielb diefea abfiltriren bis alles
abgdaufen mar und nichts mehr durch das Fillrum
durchging.
Die Zeit, wie lange die Piltratiori
dauerte, und das Gewicht des Fillrums ?nit der naffen Erde, wurden auf'gezeichnet. Es ergab Gch hieraua die Meage von WalTer, melclie jede ditrer Erden zurukhehielt, und daraus lie& Gch auf die Adhiifion derfelben zum WalTer fchliefsen.
VerJuche mit den einfaclien Ackererden.
Zcit, r r l c b e ruf dss Abtrbpfaln bioginc: Stccndeo
GcwirLt
dcr Erdcu
Krdc
I
Loll leu C
8hunige
Gcirnmc
ISmd
Kslk
100
>(I0
300
400
So0
600
1 tn)o
D e r Gang diefer Verfuclie 11t rrgelmifsig gcnng, urn darous dic Folgerung zii zielieo, dafs die
Adhiifion des WalTers zu diefen clrei Ackererden zu
sinaoder in folgendem VerhSlLnillP Reht:
aum Thon.,
Sand#, X d k e
= 84 :
33
: a?.
D i d e s find nimlich die Gewichte von WelTer,
t 377
J
welcho 1 0 0 Gewichtslheile J e r Erdcii iiii Jlillel 211ruckhalten.
Kleine Verrchiedenheiteti konneti
durch die Geliplt des Eiltrums, die Ausbreituiig
de r Erde in demfelbeu u. d. m, veraiilafvt merdeo.
D e r T h o n zergoht zulctzt und 1 i h t dann kein W a f fer m e hr llitltlurch, To dafs man dos Wanbr, welches uber ilim Itetien bleihl,abgiekeu odcr durch ein
anderes Filtruin durcligclien loll'en mufs. Uei den
beidea andern einlachen und bei den gcmil'cbten
Ackererden findet diefey Hindernil's nicht Statt. Die
AdhiSon des Sandes uiid des kohletifanren Kalks
zum Warner ift nur wenig verfchieden. MeIir vcrlkliiedeti ilt die Zeit, welche zum Uurchloufen des
CVaITers durcli fie erfordert wird, und lie kann dotier belrer d a m dienen die verhiltnifsmicfsige Menge diereis Erden aufzufinden.
Es iff yon den Pliyfikern, welche Iich mil dem
Ackerbou belchiftigt hoben,
Herr Cadet, 01s
Gruiidl'atz onerliadnt, dilfs die eirifacheii Erden olle unfruchtbar find, und dal's I A U ~otis ihrem Gemenge noch gewiflen Verhiltnilfcn Fruchtbarkeit
Jiervorgeht.(?) Dor Ackcrbodcn iff aIfo ltets eiu gcmengter. H e r r Cadet hat snit einander j e zwei der
ei nfachern Ackereraen nach belti m rn ten VerhiYtn i I h gemengt, utid dnnn mit ilinen die vorigeti
VerL'uche wiederhoit, om lich zu vergewiflerrt,
dafs ilire AdltiGan ZUN Wafl'cr in dcr b l e w
gutig Licli nich t iinderc.
Mier die Kel'ultote:
,
Gemenge
von Grammen
I
-
Grammen Menas WaUer,
welch&
daa Ge- lie beidea Erdm ein- Z o jcdrr Abmenp3
a s h verfchluckt ha- forptioa verbeo viirrlon
wendeta Zrit
-I-
-IThon
I
--I
Thorn
I
Man Iieht,-dab elro auch in dan gemengteuAL
t 379 I
Gemenglheile entIprach, doch rnit Ausnohmc, des
Thons, iiidcm a u f Kolten des von i h m zuruckgehalleuen VVolTcrs Kolk und T h o n fich rnit W a l k
Gttigcn. J e thonhaltigar die Ackererde in, drlto
inehr h i l t fie WaLTer verhdtnifmGCsig zuriick. Der
Sand hlsibt l i n g e r feucht als d e r Kalk.
Hr. Cadet ltellte nun iihnliche Verfuche m i t gemenyter Ackererde a n , die e r analyGrt oder die
er aus oinfacher nach beRimmten Gewichten gemen@ hatte, urn Gch zu belehreo, o b diefes Filtrntions -Verfahren wirklich ein m verlilIiges Mittcl a n die Hand gebe, nu1 dns Menguogs- Verhiltnirs derfelbeu zu rchliefsen. Er n a h m
,
11. Sondigs Erdc aur dem Bonlogner Gehiilze , bcfiahcnd in
10 Gcaii:hulheilrn aur 6,15Th. Sand, 2 Th. Thon o,Ca Th.
,
K d k , i,fi Uumur ;
111. Yortrrflicbes Acksrland mr dcr Ebenc TOO St,Denir, bef i e l p d nach der Amlyre in 10 Gcwicbtrthtilcn aur 533 Th.
Thon , 1,g5 Sand,
]V. Hzijfcrde der
(alfe Humur
I , O ~Kalk
Gkrloer, welche
LU
, den Hr. Cadet niclrr
crde iicnnt, fondern
zu
, 1,s
XU
Hrirnur ;
1 aua rcrfetrten PBurirea
LU
dcm
, war
er Acker-
dem Mike xu rcchnen fchaint) und
+ aur thonigrr Erda befirnd.
[
E5 rcrfchlucktcn
Teu didcn Erdra
Zcit
380
)
Grammrl
11.
111.
1r.
61
100
100
53
31
300
1114
Gl
300
153
400
iga
9'
1x3
4Ofl
5:St.
5$Sc. g? SL
B.4.
A. 3
tlcr Filtration
ditrch die
welrl~es ndie Gberciitfitinrut mit Verfuch
I.
111f
197
I81
311o
246
398
A.6
Sowohl in Ahficht der Zeitdauer der Filtration
nls der Meogo des durchfiltrirteti WaIIers, koin-
men om niichlten die Verluche mit detn
Grrnenge I . , dcm Verfuche B. 4 N i t 4oo Th. Kolk nnd
Th. Thoti ( S. 376.) ; cs befiancl aber aus 7 Th. Kolk , 2 TIi.
Thon und I Th. Saud;
XIJO
Ccmenge I I . , dem Vcrfucbe A. 3 Nit 5110Th. Sand und
Th. TLon ; cs bcfioud aber ins 6,15 Th. Sand, 3 Tb. Thon,
o,h Kalk iind i,23 Humor;
100
G e m m g e I I I . , deni Verfuche A. 6 mit IoaTb. Sand nnd
301)TL.Tlion j
iinh
1,02
er befund
Th. Ralk.
U n s Grmrnpe
ZII
3 .US
d i e r aus 11g5 Th.
IV. l i f r t fich,
T h o n bcfianil,
Sand, 5,83 TI].Thon
da cs zri
a i r cine Art von
4 aus
HK~U
rind
S
Diingrtnp anrelien, uttd
l e w c i R , dab dicfc weit mchr WniTcr a h d i e Errlen abrorbirt,
daher man nur iangrdiingte E d e n , in dcoen noch nichcs Be-
pEanzet
worden,
tu
diefcr
Art
yon Analyfca
nebrnen
miiEc.
Jc mehr alro cine Ackererde verhSltniGrnXsig
an Thon enlhiilt, eisie deNo grorsere Mcnge Won'er
khlurft lie ein, und 1;lf.t lie defio longforncr fohren.
&nd abro'orbirt zwar verhaltnil;i~iCTsigdie kleinfie
[
3St
3
BIenge LVoCTer, h d t diefcs aber linger zuruck als
Knlh die etrsas griil'sere Rlenge, die er vcrkhluckt.
H e r r Cadet ~ I a i i b La u f diefe Erfiihruugea folg e n d e leich t o iisz I I fxi h re 11d e MelA o de gr uodc n zu
konnen, w i e der Lnndmnnn, ( w e n n ouch picht gem u die cheinil'rhe S a f i i r ) , doch weniglteos den
Grad der Fruchtbarheit feinee Acherbodens kennen
lernen honne. U e n n die Pruchlharkeit der E r d e n
berulie euf ihreni VermGgen WaKer eirizufclugeu
und zuruckzuhalten urn die Ptlaznen gleichfdrrnig
zii triinken, ohne ihnen zu vie1 Yeuchtigkeit zu geben, indcm jede yon Dunger entlilSl'ste E r d e nnr
als cin Trhger der Pflonzeti anzurehen fey, d e r ihnen nichls ous ilirer eigeneri Suhltonz gebe.
M a n Aeche m i t einer Schnufei 6 bis 8 P f u n d E r d e
ails den] zu unterl'uchenden Boden, nachdem maq
i h n zuyor von cllleii PfIanzen-Abgingen hefrcit und
rciri gekehrt h a t , zerthetle fie griihlich o u f einer
H u r d e mit fehr engen Mufchen, unJ Iielle diefe U b c r
eiiirn Bdckofen
Nocli vier- oder f u u f - rnaligem
tleitzen des Ofens iI? die E r d e voII kommcn trocken.
blnn l'chlap lie durch einHaarGeb voii mittlcrerFeiqh t i t , wie mq11 es z u m Abliciuhen des 'I'ahnks nimmt?
wiege gcnnu 400 Gramme ab, t h u e fie in ein gemogeries F i l h t r n von Lokhpapier., d d s To grofs ilt, daf.
es ein L i t r e farat, und Gch iri eiiicrn gliCcruenTrich.
ter ulwr eineni durchlichtigen gldl'erticn Gefifse hefitidet, giebe f a n h 4 0 0 Gromrne WoITer darauf, und
bemerkc genau qicZeit, weiche diis ti'nll'tr braucht,
urn hiiidurch xu tiitrireu. SO bald dos R b t r o p f e l a
,
[
362
J
dem Trichter aufgehort hat, wiege man dos Filtrum mit der feuchten Erde. Uie &wichtsverznehrung zeigt die Menge des eingel'chliirften und
zuruckbehaltencn WaEerv an.
Uafs das Piltrum
W a l k zuriickhilt, dovon kann m a n abrehen, da die
Menge nur unbedentend und in allcn Fillen gleicli ilt.
Diefen Verfuch, verlangt H e r r Cadet, Lblle
der Landwirth 4 Ma1 mit oller Sorgfalt anfiellen,
atis den ErgebniITea dab Mittel nehmsn (d. .h. die
cinzelnen ziifamrneo addiren und durcb 4 diridiren)
iirid dnnn i n der fnlgenden Tabelle nochfuchen,
wclchem Ad'dze die Menga des ahforbirten Waffers und die Dnuer der Abrocption beide zugleich
am nachRen kommen.
10 diefern Anfatz findet e r
dann die Natur Seiner Ackererde, zwar nicht mit
der Gewifsheit und Genauigkeit einer chernikhen
Annlyfe, aber doch mit vieler Wohrfcheinlicbkeit
und der zu fcinem Zwecke hinreichemdcn Cenauigkeit. Uenn eigentlich komme es nur auf dieAdliiifion des WelTelr zu feinem Ackerboden a n , und i n
der 'rabelle feyen die hauptrichlirhlten Verkhiedenheiten des Ackerbodens, die vorzukommen pflegen,
ent holten.
due
hitdram d a Mahnrlilichc Natrrr dcr Ackererde
Gr. Abforbtion
& h n p du
.on 4 n )
sbforbirten
Wderr
Crrmme
un b1r
:no
go
110
Stunden
3 bir 4
'
If
fafi reioer Sand,
od, rebr wenis
ialkig.
faR rcincr umfmchibrrer K d k .
,
fandigr Erdr Ilcidrland
mi( nogcf. Tboa
wenig frnchtbar, unfireitig kdkig.
durr , iiud w e r i n lie grata iR, wnhreichte
+
kbciulich kalkig.
Arenger, mit faR
noch fireager,
i Thon.
untl nnbtrwrifrlt
Cchr frnahtbar.
+
feller tboniger Bodcn, mit Thon.
t f i rciner Tboii.
Mcrgdhodeu , kdkiger unfrachtba-
rer Thou.
Garten Mifierde voa halb retfaul-
-
teu
Phnzen, gut 11s Diingcr a a
brrucltcn od. mi; ciner lirengcn
Erde und Sand LU vermsiaysn.
U m noch fichrerc und geneuere Hdultatezu erhalten, trocknete Hr. Cadet, nachdem er den eben
gefchilderten VerTuch vollendet hatte, den Ackerbodeti, u n d erhielt ihn dnnn 3 Slunden l a n g im
Hothgliihen, wobei der 'l'hon lich breunt und der
Kalk &end wird. Nachdem er den Gewichtsverd
lult und die Farbe, welche die Erde dabei annohm,
bcllimmt hatte, lids er fie mehrere Tage larig a n
der L u f t liegen utid wog fie dann wieder. Die Zunahme dos Gewichts gab die Menge von WalTer,
welche der iitzende Kolk, indem e r Iich an der Luft
[ 3i 3
lijfchte, einfog, nnd d o r m s liefs lie11 mit zieinlicher
Sicherheit a u f die Meoge des Kalks i n der Erde
fchliersea. ICndlicli triinkte e r lic wiederuni io eiiiem Filtrum mit WnTCer; und da gut gebranriter
'l'hon licli gegen tles WaITer gerade I5 mieSand verJiilt, Ib lieh Iich aus der niiu gcfuriderieo Meiige
und Zeitdauer der Abl'orbtion auE den 'I'hongehalt
Ich habe cliel;r Priifuugsart
der Erde rchliefsen.
nber enlfagt fugt er h i m u , weil ich glaubte, da6
fie die YShigkciten des yewoh~ichon Landrtrotines
iiberAeige u n d i n US Gebiet der chemil'clieu Aiialy.
,
,,
f'e eiutrete (?I"
I Jdem
~ uriter R o z i e r ' s Narnen im 5. 1809 erSc Iii e n e nen COU
rs complct GnRricult urc prntiqu e,
wird folgende VorI'chrift zu eirier Icicliter~Aiialyre eiiier Ackeret.de gegehen. ,,Man wiegc I P f u n d
(490 G r a m m ) der Erde ah, und zerruhre fie i n vielem WalTer. Uer Sand ale dcr Ikbwerere fetzt Iicii
bald zn Soden, 'I'hon und K s l k blcibea i n den1
WraKer olseine ArtSchIamm. Moil giel'stfkmitdem
W-aller ab, rind trocknet uud wiegt den Sand. 0 0 s
obgegorene iihergiebt man mit SalzGure, Salpeterrjure oder EIIigTiure; diefe loll detr KaJk o r i f uiid
lirst den 'I'hon zariict svelcheii mnri gleicbfolls
trocknet und wiegt.
Was am anfiuglichen Ge\vichte fehlt ill der ?on der Siure aufgel;ilie
b;alk."
Allein diel'es Verfahren giebt nicIit die vcrrprachemn hdi&Ite.
Der Sand laht lich nicI1.t
,
I 385 3
durch bloLes WafcJicn und Abgikfsen abrondern ;
blei6t imrner noch Thon irn Saiide, und Sand in1
'l'honc. Und nimmt man der Siiure zu wenig, To
1611 fie nicht olleu Kalk, nimmt man zu viel, To loll
fir auch 'I'hon auf. Diefes Verfahren mit chemifchen Reagriiticii il't nur iiir Chemiker aicht
fur den gewijhnliclien Landmaiiii h u c h b a r .
Uer geiibte Londwirlh pRegt Ikiuen Ackerhoden aua der blol'seii Anficht urid dem einfachen Verhalten dellilben richtig zu beurlheilen. W e n n die
Erde braun oder li.liwv?rz und dodurch gceignet ill,
die Soniiraftralilen eirizufchlucken, w e n n fie aach
einem leichten Regeii i n der Harid zufammengedruckl, a i l einorider hiingt, fich oher leiclit wieder
zertheilt, uod wenn lie nnch Itarkem Bofeuchtcn
das uberfliifige WalI'er a1)lauf'cn IhLt, und n u r To
viel Feuchtigkeit behilt, als niitliig ilt, die Bearbeiturig rnit Ptlug und Spaten zu erleichtern u n d
die W'urzcln d e r Pflanzen lange teucht zu erfiaIteri,
fo urtheilt er doc. fie zum Anbnu des Weizens,
und wenn fie 'riefe genug h a t , von Obltbiunien
Sieht er', dafs irn Brncfifelde
touglicli ilt; u. f. f.
wiichlt Vogelmire ( AlJinc media) wilder Amarazith (Amaranthus blitum), geruchlofe Kainille
( AiirIrernia arvenJiJ), kleincs Lowenmaul (Antirrlrinwn minus), Gartenmeldc (-4triplex AortenJis),
gemeirier Erdrauch (Fumnrin oficinalis) jiiIiriges 1:ilgeiikraut ( M e m i r i d i s n n m a ) , Feld- Ellrcupreis ( Yeronicu urvenjia), Feldmiioze (iNenes
,
-
,
,
I 5 s I
thn ar*uen.6) u. C w., To rchlief*t er, dafa d e r 110den zum Anbau der Getreides lich eigne. Auf ein
trockenes u a d aurres Erdreich aber fchlieGt er,
wean er auf dem Brnchfelde finder: rauha8 l3rucl:kraut (Herniaria hirjiuuta ) FeIdwolIe ( Firago nrQenJ;.), Kreuzetitian (Gentinnu cruciata), fpiel'sartigen Loweiizohn (Leontodon h j i Z e ) , Houliecilc.1
( O e n o n h antiquorum) Tchwarzen Hauslnucli (Scdurn acre), gemciiie Konigskerze (YerlascurnTirapfi>,
Hirfchhorn Wegcrich ( Plantngo coronopifoliCr> Kalkigen Boden zeigen ihrn au die wilde
Rautc, Schollkraut, dreitheiliger Steinbrech, das
gemeine Glaskraut die MiiulPgerRe etc. Eioeu
fencbten thonigen Baden dngegen ,ltumpfblCttriger
Hederich (Eryjhn.um barbarcren), Portulak, Scblaogeukraut wilder Haiufarro U. a.
Die einfachlte and fafslichlte Art, die Bodenarten zu erkennen und zu anterfcbeideo welche fur
den Anbau der Feldfruchte, der KiicheogewichT~,
der kiiofilichen Wiefen, der WeinRocks paflen,
fey aber aaltreitig, meiot Herr Cadet, die nach
fciner Methode beltimmte AhTorption der WaIfers.
Sic koune den Landmann auch uber die Art, Ieinea
Boden zu verbell'ern und iiber den fchicklichften
Uiinger fur denrelhen belehreu,
,
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