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Einfhrung in die allgemeine Mineralogie Kristallographie Kristallphysik Mineralchemie. Von Dr. Ferd. v. Wolff Prof. der Min. Univ. Halle. Mit 155 Abb. 135 S. Leipzig 1922. Verlag von Quelle & Meyer Bd

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Neue BUcher
Neue Biicher.
Wasserstoffionenkonzentration. Von M i c h a e l i s. 2. Auflage. 1922.
Jul. Springer, Berlin.
Die zweite Auflage von M i c h a e l is' Wasserstoffionenkonzentration
ist ein neues Werk geworden, welches entgegen dem 13 Bogen starken
Band der ersten Aulhge mehrere Bande umfassen soll. Zunlchst
liegt der reichlich 17 Bogen umfassende erste Band vor, der nur die
theoretischen Grundlagen behandelt. Diese Umwandlung heweist am
besten, welche erfolgreiche und befruchtende Rolle das Werk bisher
in der biologischen Literatur gespielt hat. Es war von vornherein
mehr als die monographische Darstellung eines Forschungsgebietes.
Es sollte den Biologen von der Notwendigkeit tiberzeugen, den Erkenntnissen der physiologischen Chemie den ihnen gebtihrenden Platz
i n der biologischen Fragestellung einzurlumen. Dies ist voll gegliickt,
wie die Fulle der neuen Ergebnisse dieser Forschungsrichtung, an
denen M i c h a e l i s selbst an erster Stelle beteiligt ist, auf allen Gebieten beweist. Der vorliegende Band ist lehrbucbmiif3ig gehalten.
Sein erster Teil behandelt das chemische Gleichgewicht der lonen.
Vom Massenwirkungagesetz ausgehend , werden in ihm die Gesetze
der elektrolytischen Dissoziation entwickelt. Der zweite Teil ist
den Ionen, insbesondere den H-Ionen als Quelle elektrischer Potentialdifferenzen gewidmet, ein Gebiet, dessen Ausbau fur physiologische Fragen die gr6I3te Zukunft besitzt. Das game Werk tragt
trotz seines rein physiko-chemischen Gebaltes dem biologischen Leserkreis und seinen Problemen Rechnung, wird aber dariiber hinaus auch
dem rein chemisrh orientierten Leser wertvoll sein. Die Darstellung
ist vorbildlich klar und eindringlich. Es. gehbrt zweifellos zu den
bedeutendsten gegenwlrtigen Neuerscheinungen und l80t die folgenden
Blnde mit Spannung erwarten.
Scheunert. [BB. 174.1
EinfUhrung in die allgemeine Mineralogie, Kristallographie, Kristallphysik, Mineralchemie. Von Dr. F e r d . v. Wolff, Prof. der Min.
Univ. Halle. M i t 155 Abb. 135 S. Leipzig 1922. Verlag von Quelle, 8t
Meyer, Bd. 175 der ,,Wissenschaft und Bildung".
Das Buch hat sich zur Aufgabe gestellt, den Leser fUr das Verstiindnis der ausfuhrlichen LehrbUcher der Mineraloeie und ihrer
speziellen Literatur vorzubereiten, sowie die Ziele undv Probleme zu
zeigen, mit denen sich die Wissenschaft zuneit in erster Linie beschiifligt.
Es iat eine streng wissenschaftlirh gehaltene elemenfare EinfUhrung
in die alleemeine Mineraloeie. welche ttber die Anfannsschwierinkeiten
des Studrums hinweghelfei 8011. Der KristallograpGe, die n&h den
neuesten Forschuneen bzw. der KristaUstrukturen im Vordermunde
wissenschaftlichen-Intercsses steht, ist mit Recht ein breitereFRaum
gewidmet; die zahlreichen Abbildungen tragen zu einem leichleren
Verstiindnis der fur den Anflnger schwierigen Materie wesentlich bei.
Im Abschnitt iiber Kristallographie behandelt der Verfasser die
kristallographischen Grundgesetze und die Systeme, die Kristallphysik
umfa6t die Molekularphcysik, die Kristalloptik, Dichte, Kristalldeformationen, Pyroelekwizitlt; ein weiterer Abschnitt handelt von Mineralchemie und physikalisch-chemischer Mineralogie.
Das Buch steht in jeder Beziehung auf der H6he der Wissenschafl;
der Uberaus reiche Stoff der alleemeinen Mineraloeie hat auf ennstem
Raum eine mustergUltige Darstellung gefunden. %as Buch, wilches
fiir den Studierenden der Naturwissenschaften. fur den Techniker.
Oberlehrer, Landwirt und fiir alle Freunde der Mineralogie bestimmt
ist, kann diesen Kreisen nur aufs beste empfohlen werden.
Schucht. [BB. 162.1
Die Methoden zur Herstellung kolloider Lasungen anorganiacher
Stofle. Von T h e S v e d b e r g . Ein Hand- und Hilfsbuch ftlr die
Chemie und Industrie der Kolloide. Mit 66 Ahbilduogen, zahlreichen
Tabellen und 3 Tafeln. Dritte Auflage. Verlag von Theodor Steinkopff, Dresden und Leipzig 1922.
Das vorliegende Buch ist ein unverhderter Abdruck der zweiten,
vergriffenen Auflage. Da es sich um eines der bekanntesten und
meistbenutzten Werke 'der Kolloidchemie handelt, so ist es mit
Freude zu begraBen, daB uns dasselbe durch den Neudruck wieder
zuganglich gemacht wird. Freilich ware es vorzuziehen gewesen,
wenn der Verfasser sich entschlossen hatte. die neueren Errunnenschirften, die gerade auf diesem Gebiete sehr zahlreich und teilwiise
DrinziDieller Natur aind. in die Neuauflaee mitzuverarbeiten. Trotz
hessen aber mu13 das 'Buch auch in dgr vorliegenden Form aufs
warmste empfohlen werden. Es enthtilt in iibersichtlicher Anordnung
eine genaue Beschreibung der verschiedenen Methoden zur Darstellung
disperser Systerne. Nach der Natur der kolloidbildenden Reaktionen
sind die Metboden in zwei grof3e Gruppen eingeteilt, namlich:
1. Kondensationsmethoden und 2. Dispersionmethoden. Die ersten
zerfallen wieder in Reduktions-, Oxydations- und Hydrolysemethoden;
die zweiten in mechanisch-chemische und elektrische Methoden. Resonders wertvoll wird das Buch dadurch, daf3 jedem einzelnen Abschnitt ein ausfuhrliches Literaturverzeichnis vorangj stellt ist, das die
wichtigste Literatur - freilich nur bis zum Jahre 1908 - in chronologischer Ordnung enthalt, ferner durch die besonders eingehende
Beschi eibuna
- der vom Verfasser selbst herriihrenden Methoden ~zur_
~~
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- Verein deutscher Chemiker
-
Herstellung kolloider L6sungen mittels elektrischer Zerqtiiubung.
Dieser Teil i d reicher als die anderen mit sch6nen Abbildungen
ausgestattet, die zum Versfindnis der Methode sehr vorteilhaft d n d
und den Forschern, die nach denselben arbeilen wollen, den experimentellen AuCbau wesentlich erleichtern.
Riesenfeld. [BB. 197.1
1 Verein deutscher Chemiker.
I
Aus den Bezirksvereinen.
Bezirksverein Hamburg. Am 17. 11. 1922 fand im Chemischen
Staatslaboratoriurn pine Sitzung statt, zu deren wissenschaftlichen Teil
der Naturwissenschaftliche Verein geladen war. Der Vorsitzende, Herr
Prof. R a b e , erijffnete die Sitzung mit Gedenkworten an die verstorbenen Mitglieder Dr. B i g o t und C. G o e p n e r . Die Versammlung ehrte
das Andenken in Ublicher Weise, worauf Herr Prof. R i s c h b i e t h das
Wort erhielt zu seinem Vortrage: Vorlesungs- und Unferrichtsversuche mit der Glilhdrahtpipette. Fraktionierte Verbrennung
von Gasen'. Vortr. zeigte eine Reihe von meist quantitativen Vorlesungs- und Unterrichlsversuchen mit Gasburette und d e r n e i i e n
G l u h d r a h t p i p e t t e . Er sprach die Ansicht aus, da6 die Gaspipette
heute nicht nur mehr ein ADDarat der Gasanalvse ist, sondetn ein
ganz unentbehrlicher Unterrichts- und Vorlesungsapparat, in dessen
Reaktionskugel Absorptionen, Oxydationen, Reduktionen, Dissoziationen sich vollziehen. Nicht nur das Atomverhlltnis vielrr wichtiger
Verbinduneen wie Wasser. Salzssure, Ammoniak, K ohlendioxyd,
KohlenoxyJ, Schwefeldioxyd, Arsentrioxyd, Methan, hithylen, sondeG
auch dae Molekulargewicht kann man auf diese Weise in kiirzester
Zeit feststellen.
Bei der Ausflihruna der volumetrischen Ssnthese des Wassers
wies der Vortr. auf die bisher nicht beobachtete bemerkenswerte
Erscheinune hin. daB der in die PiDette einstrbmende Wassrrstoff
oberhalb d& gliihenden Platindrahtes-sich entzUndet und mit sch6ner
s m a r a n d grii n e r scheibenf6rminer Flamme verbrennt. oberhalb der
man u i t e i gUnstigen Umstande; noch eine prachtvoil blau-violette
Scheibe beobachten kann. Es erscheint nicht unmlielich. da6 es sich
hier um eine Beimischung von aktivem Wasserstoff, Hyzon, H, handelt,
da der Entdecker des Hvzons - W e n d t . Chicago - erwiihnt. daI3
Hyzon durch die Einwirking eines elektrisch gliihhden Platindrahtes
auf Wasserstoff entsteht. Bei der Verbrennune von Methan entsteht
die grUne Flammenerscheinung ebenfalls, vielleichvt weil der Verbrennung
eine Diszoziation vorhereeht.
Die inder Gluhdrahtpypbetteauf einfachsteWeise austufuhrende f r a k t i o n i e r t e V e r b r e n n u n g v o n Methan-Wasserstoffgemischen,
sowie die DarsQllung des Wassergasgleichgewichtes durch Reduktion. von Kohlendioxvd durch Wasserstoff muSten auf einen spiiteren
Vortrag vemchoben kerden.
Hiernach sDrach Herr Dr. rer. nat. G e h r c k e Uber: ,Oasanalvtische
Bestimmung ;on aktiven Wasserstoffatomen in organischdn Verbindunpen". Die Beetimmune eeschieht mit Hilfe des G r i n n a r d s c h e n
Reageni in Form von Methan-und wurde in einem fUr dyesen Zweck
konstruierten Apparat vorgefiihrt.
I n d e r g e s c h 2 l f t l i c h e n S i t z u n g wurde mitgeteilt, da8 der
nlchste Vortrag a m 15.12.1922 von Herrn Prof. Dr. R e m y Uber ,,Katalytische Wirkung von Mefallen" gehalten wtirde. Des Ergebnis der
Vorstandswahl wird splter vertiffentlicht. SchluB 10,30 Uhr.
Rheinisch-WestlHbcher Bezirksverein. In der Mitdiederversammlung am 21. 11. wurde beschlosseq den Bezirksvereingheitrag 1923 auf
1 O 0 L des Beitraees des HauDtvereins festzusetzen. Sollte der HauDtver&n im Laufe des nlchstkn Jahres die BeitrQe fur die Mitglieier
erhbhen. so sind autonratisch loo,',, auch fiir den Bezirksverein nachzukassieren. Der Mitgliedsbeitrag "fur au6erordentliche Mitglieder ist
auf 20°/, des Hauptvereinsbeitrages festnesetzt worden.
Dr.-Ing. Scherfel.
Auf vorstehenden Beschlui3 machen wir nicht nur die Mitglieder
des Rhein.-Westf. Bezirksvereins, sondern auch die Vorstande aller
anderen Bezirksvereine Fowie der Fachgruppcn aufmerksam. Nur auf
die Weise, daf3 die SonderbeitrQe fiir die Abteilungen i n Beziehung
zum Hauptvereinsbeitrag gesetzt werden, ktinnen die Abteilungen bei
der standig fortschreitenden Geldentwertung sich die zur Fortfdhrung
ihrer Arbeit unerla13lichen Mittel sicherstellen. Wir m6chten daher
ernpfehlen, das Beispiel des Rhein.-Westf. Bezirksvereins nachzuahmen.
Da die Einziehung des Beitrayes fiir 1923 von uns niclit vor Mitte
Dezember vorgenommen werden wild - die Hlihe des Beitrages
unterliegt norh der HeschluBfassung des Vorstandsrats -, konnte eine
Anderung der Sonderbeitrage nach dieser Richtung hin in den zur
Versendung kommenden . Hundschreiben jetzt noch berilcksichtigt
werden. Wir empfehlen je nachdem 5 oder loolo des Hauptvereinsbcitrages zu erheben. Da der Hauptverein, dem Beiqpiele aller grolJPn
Vereine folgend, jedenfalls zu vierteljahrlicher Festseizung seines Beitrages iibergehen wird. kijnnen dann vor jeder neuen Einziehungsperiode die einzelnen Bezirksvereine oder Facbgruppen sich j e nach
ihrein Geldbedarf entscheiden, ob der Sonderzuschlag fur sie mit
_ erhoben wird oder nicht.
D i e G e s c h a f t s s t e l le.
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