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Einfhrung in die anorganische Chemie. Von Dr. E. Strecker o. Prof. an der Universitt Marburg. Mit 14 Abb. 209 Seiten. 1. bis 5. Tausend. Band VIII der Sammlung ДVerstndliche WissenschaftФ. Verlag Julius Springer Berlin 1929. Preis geb. RM

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Rundschau
220
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Personal- und Hochschulnachrichten - Neue Biicher
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RUNDSCHAU
K o h l e n o x y d kann aus den Auspuffgasen v o n Automobilen entfernt werden. Eirie Vorrichtung zum Ersatz der
Schalldampfer an Automobilen, die das giftige Kohlenoxyd aus
den Auspuffgasen entfernt, wurde von Prof. F r a z e r von der
John-Hopkins-Universitat erfunden. Ein damit versehenes Autoinobil kanri nach F r a z e r in einer geschlossenen Garage
standig ohne Gefahr der Kohlenoxydvergiftung laufen. Aus
Patentrucksichten wurde noch nicht die genaue Struktur des
Materials bekanntgegeben, das das Kohlenoxyd in Kohlensaure
uniwandelt, man weiB aber, dad es sich urn einen Katalysator
handelt, der in seiner Wirkung deni aus Mangandioxyd und
Kupferoxyd bestehenderi Katalysator ahnlich ist, der im Weltkrieg von F r a z e r und seinen Mitarbeitern zum Gehrauch in
Gasmasken eingefuhrt wurde. Zur praktischen Verwendung iri
Automobilen ist iiur noch die Vervollkommnung einer einfacheri
und wirksamen mechanischen Vorrichtung notig, die den Katalysator so aufninimt, dai3 die Auspuffgase sich seiner Einwirkung
nicht entziehen konnen. Da ungefahr ein Drittel des Brennstoffs in den Zylindern des Motors unverbrannt bleibt, so mufi
der kleine Katalysatorbehalter halb so viel Brennstoff verbrennen konnen wie der Motor. Die Warme aus dieser Reaktion
kann auf irgendeine Art uiid Weise in weiteren Installationeri
verwendet werden, wie z. B. zurii Heizen des Wagens oder zurii
Vorerbitzen des Brennstoffs. Zur Zeit befindet sich erst eiii
einziger Katalysatordiinipfer am Versuchswagen von Prof.
F r a z e r in Betrieb. Eine Gesellschaft zur Ausbeutung der
Erfindung wird zur Zeit gebildet. (Science News Letter 17,
35 [1930].)
(1Oi)
Verlangerung der p h a r m a z e u t i s c h e n Praktikantenzeit
inJ0sterreich. Das Ministerium fur soziale Verwaltung hat
die Ausbildungszeit fur Aspiranten der Pharmazie von 1 auf
2 Jahre verliingert. (Verordnung vom 31. Januar 1930.)
(QW
P E R S O N A L - UND HOCHS CHUL NAC H R I C H T EN
~RedaktionsschluBfor ,,Angewandte" Donnemtags.
fur ,,Cham. Fabrik" Montaga.)
Dip1.-Ing. Dr. P. L u y , Oberassisteut an1 Physiologischen
Institut der Tierantlichen Hochschule in Hannover, hat sich
daselbst fur Physiologie und medizinische Chemie habilitiert.
Dr. F. S c h l e m r n e r , Assisterit am Institut fur pharmazeutische und Lebellsmittelcheniie i n Munchen, hat sich a n der
Universitat Miincben mit einer Schrift, ,,Optkche Studien a n
Alkaloidsalzlosungen niit besonderer Berucksichtigung ihrer
Sterilisation", habilitiert.
G e s t o r b e n s i n d : Geh. Rat Prof. Dr. E. G u m l i c h ,
Mitglied der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, im Alter
von 70 Jahren. - Chemiker Dr. E. M a y r , Bad Tolz.
Ausland, G e s t o r b e n : Direktor P. L e c h n e r , Prasident der Vereinigten Farbereien A.-G., Wien und Reichenberg,
der Ungarischen Textilfarberei i n Budapest und anderer Gesellschaften, am 8. Januar im Alter von 64 Jahren.
N E U E B U C HE R
(Zu beliehen, eoweit im Buchhandel erschienen, durch
Verlag Chemie, a. m. b. H., Berlin W 10, Corneliusstr. 3.)
Einfiihrung in die anorganische Chemie. Von Dr. E. S t r e e k e r,
0. Prof. an der Universitat Marburg. Mit 14 Abb. 209 Seiten.
1. bis 5. Tausend. Band VIII der Samrnlung ,,Verstandliche
Wissenschaft". Verlag Julius Springer, Berlin 1929. Preis
geb. RM. 4,80.
Dem ChJakter dieser bekannten Sammlung gemaB wendet
sich das kleine Werk an den Nichtfachmann. Dem entspricht.
dafl der Verfasser sich fast durchweg einer mogliohst einfachen,
leichtverstandlichen Ausdrucksweise bedient, Formeln nahezu
ganz vermeidet und uberall die Beziehungen zum taglichen
Leben betont. Der stofflichen Auswahl wird man vielleicht an
einwlnen Stellen nicht zustimmen; das wird aber immer eine
stark individuelle Frage sein. Bedenklicher erscheint, daB viele
Einzeldinge nebeneinadder gesetzt werden, ohne daB die groden
Zusammenhange uberall ersichtlich sind. Der Autor hat sich
offenbar die Beschriinkung auferlegt, nur eine Zusammenstellung der wichtigsten Tatsachen zu geben; da aber das
eilschr. IGr angew.
43,J.- 19311
[ zChernie.
Streben der anorganischen Chemie gerade heute sehr stark
danach geht, allgemeine GesetzmiiDigkeiten zu finden, so wirtl
es dern Fach fernstehenden Lesern nicht leicht sein, von den1
Wesensgehalt der modernen anorganischen Chemie einen vollkonimenen Eindruck zu gewinnen; und gerade das ware bei
der groBen Verbreitung, d i e die Werke dieser Sammlung in1
Klemm. [BB. 370.1
allgemeinen haben, zu wiinschen.
Crystal Structure and Chemical Constitution. A General Discussion. Faraday Society March; 19B.
Das Heft enthalt die Vortrage der Sitzungen der FaradaySociety im Marz 1929. Sie wurden eingeleitet durch eine allgemeine Vorlesung von V. M. G o l d s c h m i d t uber den Zusamrnenhang zwiscben Kristallbau und chemischer Konstitution.
Dieser Vortrag enthalt wohl die heute vollstiindigste Ubersicht
uber die wichtigen G o 1d s c h m i d t schen Ergebnisse. Die
anschliefienden Einzelreferate behandeln folgende Themen :
F. I. G. R a w l i n s : A note on Co-ordination numbers. T. M. L o w r y and M. A, V e r n o n : The electronic theory of
valency. The etch figures of sylvine. - W. L. B r a g g : Atomic
arrangement in the silicates. - A. M. T a y 1 o r : The structure
of the AX, group. - E. S c h i e b o 1 d : The fine structure of
felspars. - F. M. J a e g e r : On the constitution and the
structure of ultramarine. - William B r a g g : Introduction. A. M u l l e r : A hydrocarbon model. - S. H. P i p e r : Some
examples of information obtainable from the long spacings of fatty
ncids. - K. L o n s d a 1 e : X-ray evidence on the structure of the
benzene nucleus. - J. D. B e r n a l : The problem of the
metallic state. - A. F. W e s t g r e n and G. P h r a g m 6 n :
X-ray studies on alloys. - H. M 6 11 e r and A. R e i s : On the
intensity, sharpness and reproducibility of Debye-Scherrerlbes. - H. M a r k : The determination of particle size by
the use of X-rays. - Alfred W. P o r t e r : Abnormal broadening of spectral lines. - K. W e i 13 e n b e r g : Lattice determination in polycrystalline aggregates. - N. H. K o l k m e i j e r : Allotropy and the determination of densities by
nieans of X-rays. - W. T. A s t b u r y : An integrating niicrophotometer for X-ray crystal analysis. - W. A. W 0 0 s t e r :
A two-circle X-ray spectrometer. - P. P. E w a l d : Some
modern developments of wave mechanics and their bearing on
the unterstanding of crystal structure.
Methodisch besonders eimdrucksvoll war der Vortrag vori
W. L. B r a g g , der zeigte, daB man unter genugender Berucksichtigung der Intensitiiten auch verwickelte Strukturen mit
VerhiiltnismiiBig groBer Sicherheit bestimmen kann.
Abgeschlossen wurde die Sitzung durch ein auBerordentlich
klares und leicht verstandliches Referat von P. P. E w a 1d
uber die Wichtigkeit wellenmechanischer Gesichtspunkte bei
der Behandlung von Kristallgittereigenschaften.
Mark. [BB. 52.1
Foreehungen xur Kristallkunde. Heft 2 : ,,Gedrillte" Kristalle,
Verbreituug, Entstehungsweise und Beziehungen zu optischer
Aktivitat und Molekiilsymmetrie. Von Prof. Dr. F. B e r 11 a u e r. 102 Seiten, 18 Textabbildungen u. 13 Tafeln.
Verlag Gebr. Borntraeger, Berlin 1929. Preis geh. RIM. 20,-.
An Hand eines umfangreichen Materials zeigt der Verfasser das Vorkommen ,gedrillter" Kristalle als eine Erscheinung, die vorzugsweise mit Veruminigungen der Losungsmittel
zusammenhlingt und sehr verbreitet ist. Es liegt in der Materie
begriindet, wenn sich dem Chemiker das Gefuhl aufdrangt, d B
dieses rein mineralogische Fragengebiet sich vorerst nur
qualitativ, die einzelnen morphologisch interasanten Ziige ausschlieBlich beschreibend, angreifen IaBt. Dem Mineralogen lag
es eben bisher fern, gewissermafkn ,,pathologische" Kristallisationen auf ihre GesetzmaBigkeiten zu untersuchen. Somit
m a t e d e r Verfasser in seiner Darstellung das Gewicht zunlichst
auf d i e Beschreibung des Beobachtungsmaterials legen.
Fur den Chemiker ist indessen bereits mit dieser Besehreihung viel Niitzliches getan, indem ihm gezeigt wird, wie
mannigfaltig die Kristallisationserscheinungen fur ein und dieselbe Substanz sein konnen, und wie s e h r sie von der Reinheit bzw. dem Reinheitsgrad des Liisungsmittels abhangen. I n
d i e r Hinsicht ist gerade fur den Organiker d i e Darstellung
der zahlreichen organischen Kristallisationen von Interesse.
Der Physikochemiker wird gleichfalls manche Anregung
empfangen konnen.
E. Herlinger. [B& 355.1
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