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Einfhrung in die Elektrizittslehre. Von Prof. Dr. Ing. R. W. Pohl. 2. Band. Vierte groenteils neu verfate Auflage mit 497 Abb. VIII u. 269 S. Julius Springer Berlin 1935. Preis geb. RM

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NEUE ELKHER
Fortschritte bringen, doch ist in dem vorliegenden -atlas von
Gatterer und J u n k e s durch sinnvolle Aufnahme schon sehr vie1
erreicht. Die Dispersion ist etwa 3mal so groB wie bei den oben
erwahnten iiblichen Spektrographen. Dadurch, daU das
Spektruin imnier mit drei rerschiedenen Relichtungszeiten
aufgenoniinen wurde, sind sowohl schwache wie starke Linien
gut zu identifizieren. Die Beschriftung aller Linien hat Vorteile, andrerseits muate sie naturgenia0 auf beiden Seiten des
Spektrums vorgenommen werden, und dadurch ist die Verwendung der Tafeln im MeWprojektor, die die Ermiidung ganz
wesentlich herabsetzt, erschwert. 1,eider wurde kein ganz reines
Eisen venvendet, das in dem Carbonyleisen der I. G. Farben
heute leicht zuganglich ist. Falls man in einer Eisenlegierung
eine schwache Linie mit Sicherheit identifizieren will, wird
das reine Carbonyleisen immer die wertvollsten Dienste tun.
Es wird manche Falle geben, in denen der praktische
Spektroskopiker die neuen Tafeln niit groBem Nutzen verwenden kann. Hierbei ist auch der niedrige Preis und die gute
Ausstattung anzuerkennen .
G. Scheibe. [BB. 113.1
Einfuhrung in die Elektrizitatslehre. Von Prof. Dr.-Ing.
R . W. Pohl. 2. Band. Vierte, grofienteils neu rerfaI3te
Auflage mit 497 Abb., \ X I u. 268 S. Julius Springer, Berlin
1935. Preis geb. R M . 13,SO.
Die vierte Auflage innerhalb yon S Jahren: das ist kein
Wunder bei einem T,ehrbuch, das fur den Hochschul- und
Mittelschulunterricht wegweisend geworden ist. Vie1 erstaunlicher ist, daB auch die vierte Xuflage nicht unifangreicher
i 2 t als die erste, obwohl jedesrnal verbessert und erganzt
worden ist. Die vorliegende Fassung ist weit niehr als eine
Bearbeitung, sie ist in vielen Teilen ein n e u e s Buch.
Wie bisher bietet der Verfasser eine vorziigliche B i n f i i h r u n g , aber dariiber hinaus wird auch kein Kenner das
Buch ohne Gewinn lesen; das gilt nicht nur fur die Fiille von
grundlegenden, anschaulichen und einpragsanien Versuchen,
die mehr und mehr der ,,Iireidephysik" im Vnterricht den
Garaus machen werden, sondern ebensosehr fur die vielen
grundsatzlichen Ausfiihrungen. 1)em Chemiker mogen u. a. Die Bestimmung der Wasserstoffionenkonzentration (pH)
und deren Bedeutung fur Technik und Landwirtschaft
die neuen Kapitel ,,Materie im elektrischen bzw . magnetischen
Von Dip1.-Ing. Holger J orgensen. Mit einem Geleitwort
Feld' ' wertvoll sein ; auWerordentlich durchsiclitig werden die
von S. P. L. Sorensen. Mit 49 Abbildungen und 53 Tabellen.
Zusammenhange von Dielektrizitatskonstante, para- und dia264 Seiten. Verlag von Theodor Steinkopff, Dresden und
niagnetischer Suszeptibilitat und molekularen Eigenschaften
Leipzig. 1935. Preis geh. RM. 15,-, geb. RM. 16,-.
dargestellt ; dies wird im Hinblick auf die wachsende Bedeutung
solcher Messungen fur die reine und angewandte Chemie willWenn dem vorliegenden Buche Jorgensens ein Geleitwort
koirimen sein. Auch die Kapitel ,,Mechanisnius der 1,eitungs- von Professor Sorensen vorangeht, so liegt hierin bereits eine
strome" und ,,Elektrische Felder in Grenzschichten" werden
sehr groBe Empfehlung. Bernerkenswert sind die Beispiele aus
nianchen Lesern Zusammenhange eroffnen, an die er bisher
der Praxis, welche so treffend und anschaulich gewahlt wurden,
nicht gedacht hat. Es bedarf kaum einer Erwahnung, dal3 die daB der Leser trotz der Vielseitigkeit des pa-Gebietes schnell
Entwicklung der Forschung bis zii Neutronen und Positronen und einfach iiber die Hauptwege unterrichtet wird, auf denen
behandelt ist.
sich die praktische Anwendung von pH-Messungen bisher beDer nachdenkliche 1,eser wird auch fiir das SchluBkapitel wegt hat und voraussichtlich auch in Zukunft weiter bewegen
,,Relativitatsprinzip als Erfalirungstatsache" dankbar sein, das
wird. Der erste theoretische Teil behandelt die physikalischnlit einem Satze schliefit, der 1,eitsatz des ganzen Ruches
chemischen Grundlagen, die zu einem vollen wissenschaftlichen
sein kann : ,,Theorien kommen und gehen, Tatsachen bleiben."
Verstandnis des pE-Begriffs notig sind, und geht dann weiter
Hervorgehoben sei schliefilich noch, daB die rd. 500 vorauf die historische Entwicklung des prr-Wertes und der pH-Mesziiglichen Abbildungen dank ausfiihrlicher Satzbeschriftung
sung ein. Im zweiten Teil wird die Ausfiihrung der Messung
fast allein schon eine gute Ubersicht geben.
beschrieben, wobei insbesondere die Darstellung der elektroSicherlich wird die neue Auflage der E'ohlschen Dar- nietrischen pn-Messung dem neuesten Stande der Forschung
stellungskunst wieder viele neue Freunde gewinnen.
Rechnung tragt. Wenn bei der Beschreibung der coloriGudden. [BB. 127.1
metrischen pH-Messung nicht alle Methoden diejenige Wiirdigung finden, welche sie im Hinblick auf ihre praktische BeFunkenspektrum des Eisens von 4650-2242 AE. Von
A. G a t t e r e r und J . J u n k e s . Hergestellt im astrophysi- deutung verdienen, so mag dies an der Entwicklung der letzten
kalischen Laboratoriuin der Vatikanischen Sternwarte. Jahre liegen, welche gerade auf dem Gebiet der colorimetrischeii
Mit 13 photogr. Tafeln. Selbstverlag der Specola Vatikana, pH-MeBtechnik eine so groWe Anzahl neuer Apparate hervorgebracht hat, daO eine richtige Beurteilung der Brauchbarkeit
Caste1 Gandolfo (Italien) 1935. Preis geh. RM. lo,-.
Die zunehmende Verbreitung der ,,cheniischen Spektral- und des praktischen Wertes der verschiedenen Methoden nicht
leicht ist. Den dritten Teil bilden die Beispiele aus def Techanalyse" besonders auch in der l'echnik hat in letzter Zeit
mehrere Spektraltafeln entstehen lassen, die unmittelbar aus nik, deren gliickliche Auswahl und Gliederung einen auWerdem praktischen Bediirfnis eines Laboratoriums heraus- ordentlich klaren Uberblick iiber den Nutzen von pH-MeSsungen bietet. Wenn der Verfasser in einem einzelnen Fall,
gewachsen sind. Meist ist diesen Tafeln das Eisenspektruni
zugrunde gelegt, da es sich wegen seines Linienreichtunis als wie es bei der Beschreibung der pil-Messung in der ZuckerBezugsspektruni am besten eignet. Man kann nun zwei industrie der Pall ist, eine den Tatsachen nicht entsprechende
verschiedene Ziele unterscheiden. 1. Die Tafeln sollen direkt Darstellung gibt, so wird hierdurch der groWe Wert des Ruches
T o d t . [RB. 159.;
vergleichbar sein mit den in der Praxis erhaltenen Spektren, nur unerheblich eingeschrankt.
um eine Orientierung in dem mit Spaltblende unter das zu
untersuchende Spektrum aufgenornrnene Eisenspektrum zu
ermoglichen. Ferner kann die Aufgabe sein, in einer EisenDas Pharmazeutische Institut der Johann-Wolfganglegierung durch Vergleich mit dcni Spektruin eines reinen
Eisens sofort die Linien der Zusatzeleniente feststellen zu Goethe-Universitat zu Frankfurt a. M. beging am 6. Dezeniber
konnen. Fur diese Zwecke ist es am giinstigsten, wenn die das Richtfest des Neubaues.
Ernannt: Prof. Dr. F. F i s c h l e r , Munchen, 1,eiter der
Tafeln unter nioglichst gleichen Redingungen wie die AnalysenDeutschen Forschungsanstalt fur Lebensmittelchemie, Zuni
aufnahnie hergestellt wiirden. Spektrographen mit einer Lange Ehrenmitglied
der Koniglichen Gesellschaft fur Arzte in Gent.
des Spektrums von 24 cni haben sich fur fast alle praktischen
Verliehen: Geh. Rat Prof. Dr. C. B o s c h , Heidelberg,
Zwecke als ausreichend enviesen, werden in nahe gleichen anlafilich der 75. J ubilaurnsversammlung des Vereins deutscher
Abmessungen von verschiedenen Herstellern (R. Fuess, Berlin, Eisenhiittenleute zu Diisseldorf die hochste Auszeichnung des
Vereins, die Carl-1,ueg-Denkniiinze, in Anerkennung der wertA. Hilger, London, C. ZeiB, Jena) geliefert und haben in der
Industrie bereits groWe Verbreitung gefunden. Fur die prakti- vollen Arbeiten, durch welche Geheimrat Bosch auch der deutschen Zwecke wird man also die Tafeln am besten niit einem schen Eisenindustrie auf dem Werkstoffgebiet neue M'ege zeigte.
Gestorben: Geh. Hofrat Dr. P. G i s e v i u s , emerit.
solchen Spektrographen herstellen, da Einzelheiten, die init
0. Prof. der 1,andwirtschaft (Pflanzenbau) in der philosophieinem grofieren Spektrographen erkennbar sind, beim Vergleich schen Fakultat der Universitat GieBen, am 26. November im
zu Irrtiimern AnlaB geben lronnen.
Alter von 71; Jahren.
Das 2. Ziel, wie es die vorliegenden Tafeln verfolgen,
Ausland.
kann sein, moglichst alle Eisenlinien zu erfassen. Hier wird
Ernannt: Prof.Dr. S w i e t o s l a w s k i , o.Prof.der Chemie an
zwar eine weitere VergroUerung der Dispersion imnier weitere der Universitat Warschau, zum Unterrichtsminister in Polen.
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Vermtwortliclier Redakteur: Dr. W. Foerst, Bt?rlin W 35. - Terantwxtlicli fiir geschaftliche Mitteilungen des Vereins: Dr. F. Schnrf, Berlin W 35. - T'erantwortlich
fiir a) Reiclirstelleminrlin'c.i*: I. I-.: Dr. F. Scherf, Berlin 15- 35: ti) .hizeigen: Anton Burger, Berlin - Tempelhof. -Verlag Chemie, GmbH.. Berlin W 35,
Driick: Xirkische DriiCkniistalt OmhH.. Berlin S G.7. - DA. 3. Tj. 1935: 13439. - Zur Zeit irt Anaeipenyreisliste Kr. 4 gultig.
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