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Einfhrung in die Ionen- und Elektronenlehre der Gase Experimentalvorlesungen. Von H. Greinacher. (P. Haupt vorm. M. Drechsel Bern 1923)

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Neue BUrher
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uber die Mitte des Jahrhunderts hinaus behielt England auf diesem
Gebiete die Fuhrung. Dann aber erwuchs in Deutschland ein tatkrHftiger und leistungsfahiger Nebenbuhler. Aus handwerksma5igen
Betrieben enlwickelte sich auf Grund der durch L i e b i g begriindeten
wissenschaftlichen Schulung in schnellem Anstieg die deutsche
chemische GroOindustrie, die sich besonders auf den Gebieten der
kunstlichen Farbstoffe und der Arzneimittel die Welt eroberte. Buch
die ubrigen Industriezweige sind unter folgenden Stichworten k u n
in ihrer Entwicklung geschildert: Gewinnung von Sprengstoffen, Gewinnung von Soda, die Rolle der Elektrizitat in der chemischen
Industrie, die chemische Bindung des Luftatickstoffq die Verwendung
von Chlor und Wasserstoff, Aufbau organischer Stoffe aus den Elementen, Zelluloid und iihnliche Praparate, die Erzeugung kiinstlicher
Riechstoffc usw. Wenn bei dem geringen' Umfang des Heftes das
meiste nur andeutungsweise beschrieben werden kann, so gewinnt
der Leser doch immerhin einen allgemeinen Uberblick. Auf einen
kleinen Druckfehler sei hingewiesen: Auf der letzten Seite fehlt im
Fornielbild des Hexalins zwischen dem untersten C und den HI der
zweite Bindestrich.
Lockemann. [ BB. h 2 . J
Die Tonwarenerzeugung. (Allgemeine Keramik.) Ribliothek der gesamten Technik: 292. Baod. Mit besonderer Berlicksicbtigunp: der
chemischen Grundlagen. Von Prof. W i 1 h e l m R ud o I p h , Leiter der
Staatlivhen Keramischen Fnchschule Landshut, Bayern. Zweite,
neu bearbeitete Auflage. VlII und 210 Seitbn. 65 Abbildungen.
Verlag von Dr. Max Janecke, Leipzig.
G.-M. 5
Nech einem gedrangten, aber inhaltreichen und durch viele
Literaturnacbweise nlitzlic*beri Uberblick tiber die geschichtliche Entwieklung der Tonwarenerzeugung werden in einem weiteren, etwa die
HHlfte des Hucbes umfassenden Abscbnitte Uber Stofflehre in eingehender Weise alle diejenigen elementaren Kenntnicse vermittelt, die
fiir das keramisrh-technische Arbeiten auf pbysikalisch-chemischer
Grundlage erforderlich sind. Hieran schlieBt sich die Hesprechung
der Tonwarenerzeugung in ihren einzelnen Ahschnitten eelbst, von der
Zubereitung der Rohstoffe bis zur farbigen Verzirrung der gebrannten
Waren. Dieser Teil des Buches ist mit zahlreicben geschickt ausgewlblten ~ b b i l d u n g e o versehen. Ein weiterer Abschnitt Uber
"Glasuren' enthllt auch eine leichtverstiindliche Anleitung zu
ihrer Berechnung. Dss Burh ist mit einem sorgfAltig bearbeiteten
alpbabetisch geordneten Sachverzeichnis ausgestattet, das seine
Handbabung erleichtert, und es kann auch in der zaeiten, erweiterten
und wiederum sehr sachgemiif3 benrbeiteten Auflage durchaus empfohlen werden. - Nicht befreunden kann ich mich rnit der auf
Seite 15 vertretenen, dem Standpunkte H. P e t e r s und C. R e i n h a r d t s
entsprechenden Auffassung hinsichtlich des Anteils von W. v. T s c h i r n h a u s und J. Fr. B t l t t g e r an dem Rubme der Erfindung des europtiiscben Hariporzellans, wobei ich zum Beweise auf die hisher unwidersprochen gebliebenen Ausfilhrungen von E. Zi m m e r m a n n in der
"Keramischen Rundschau', Jahrgang 1912, Nr. 7-10, nur kurz hinFunk. [BB. 41.1
weisen mtichte.
Lehrbuch der chemischen Teehnologie. Von Dr. H. 0 s t , Geh. Reg.Rat, Prof. Emer. der technischen Chemie a n der technischen Hochschule zu Hannover. 13. Aufla e. Mit 320 Abbildungen im Text
und 11 Tafeln. Verlagsbuchhandfung Dr. Max Jlinecke, Leipzig 1923.
G.-M. 20 fur Inland, fur deutsche Studenten G.-M.15
Nachdem ich die 12. Aufla e des vorliegenden Lehrbuches erst
vor wenigen Monaten ausfuhrfich besprochen und auf die vielen
Ncuerungen hingewiesen habe, hat sich inzwischen schon die 13. Auflage als notwendig erwiesen. Wiederum ein Zeichen, wie unentbehrlich das Buch sowohl fur den Studierenden'wie fur den Chemiker
ist, der sich uber die Fortschritte und den gegenwartigen Stand der
Technik unterrichten will. Die MuOe, die der Veifasser des Buches
inzwischen dadurch gewonnen hat, dai3 er sich von seinem Lehrarnt
zuriickzog, ist bereits der vorliegenden Auflage zugute gekommen.
So sehr man bedauern muB, dat3 der Nestor der chemischen Technologie nicht mehr im Lehrbetrieb wirkt, so sehr freuen wir uns nuf
der anderen Seite, dai3 er dadurch in die Lage versetzt ist, sein Lehrbuch nach wie vor dem jeweiligen Stand der Forscbung und Technik
Rassow. [BB. 60.1
anzupnssen.
Einiflhrung in die mathematische Behandlung der Neturwlssenschaiten.
K u n gefaf3tes Lehrbuch der Differential- und lntegrulrechnung
mit besonderer BerUcksichtigllng der Chemie. Von W N e r n s t und
A. S c h o e n f l i e s . Zehnte Auflape. XI1 und 502 Seiten rnit 11.7 Abbildungen im Text. Verlag R. Oldenbourg, Mtinchen und Berlin 1921.
Geh. G.-M. 10, geb. G.-M. 12
Die rssrhe Aufeinanderfolpe der Auflagen des , . N e r n s t - S c h b n f l i e s " ist ein erfreulicht s Zrichen des zunebmenden lnieresses der
Chemiestudierenden und Chemiker an den theoretischen Prohlrrnen
ihter Wissenscha't. A u s dem Vorwoit peht heivor, did3 in der h'euauflage drei hesonders wirhtige h a e n eine eingrhenrere Behandlung
erfahren h bqn: der K e r n stsche WItmesaiz. das Rel;ttivit#tsprinzip
und die Theorie der Ktistallgtt~er. Dieser Zuwacbn wird allen willkommen sein, die der nt uercn Entwicklung der theoretis:hen Chemie
und Physik mit Verst5ndr.i.s folgen nollen.
Sieverfs. [BB. 63.1
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[angewnn&e~bemle.
Zeilschrift fllr
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EinfIlhrung in die Ionen- und Elektronenlehre der Gaee, Experlmentalvorleeungen. Von H. G r e i n a c h e r . (P. Haupt, vorm. M. Drecbsel,
Bern 1923). 121 Seiten.
G.-M. 4
FUnfzebn Vorlewngen und eine FUlle von Experimenten und
theoretischen Erlluterungen! Und dabei Uberwiegend Dinge, die erst
in den letzten 20 Jabren gefunden und erprUndet wurden.
Das alles ist zusammengestellt von einem Meister der Experimentierkunst, der nebenher tiber die Flihigkeit knappsten und doch
v6llig klaren Vortrages verfllgt. Aus jedem Satze ttlnt die Sprache
des Praktikers, die ihre Unmittelbarkeit wohl dem Umstande verdankt, dafj sie zuerst gesprocben, nicht peschrieben wurde.
Der reiche Stoff kann hier nur gestreift werden. Enistehung und
Wesen der Ionen in Gasen; ihre Diffusion. Wiedervereinigung, Dichte
und Reweglichkeit; Flammengase und Thermionen. ubergang zu den
Elektronen; ihre Geschwindigkeit und magnetische Ablenkbarkeit;
Anwendung der Elektronenrohren.
ElektronenstoD; Ionisierungsspannung, Anregungspotential, elektrische Spektroskopie. Der Photoeffekt, seine verschiedeneo Formen und Anwendungen beschlieDen
das inhaltreicbe Heft.
Das zahlreiche Bildermaterial ist dadurch gekennzeichnet, daB es
neben den Uhlichen schematiscben Zeichnungen Pbotogramme des
Vortragstisches mit dem g e s m t e n Aufbau fast fur jeden Versuch
hringt. Dadurch wirkt die LektUre so unmittelbar, als ob man der
Vorflihrung beiwohnte. Dies Verfabren kann nur empfohlen werden,
zumal es den haufig so ermfidenden Text einer Versuchsanordnung
Uberfllissig macbt.
Das Buch ist somit nicht nur zur Abhaltung von Vorlesungen,
sondern auch als vollwefliger Ersatz von solcben fur den Lernenden
eu ernpfchlen.
Bennewifz. [BB. 55.1
Die Reetleldtheorie der Valenz (aul Orund der organischen Moleknlverbindungen). Von Dr. R. K r e m a n n . Ferdinand Enke, Stuttgart,
1923. 194 Seiten.
G.-M. 7,60
Die Lehren W e r n e r s , S t a r k s , K o s e e l s nnd anderer haben den
Begriff der chemischen Verbindung umgewandelt und vertieft. Wenn
nun auch selbst in einfacheren Fallen sich noch Unzullnglichkeiten
die-er Anschauungen herausgestellt haben, so bat das den Verfasser
oicht abgehalten, auch in kompliziertcren Fallen, d. h. bet MolekUlverbindungen zweier komplexer Kohlenstoffverbindungen, nach den
GesetzmtiOigkeiten zu forschen und sie den obenerwlhnten Theorien
unierzuordnen.
Das Huch enthlllt nun im wesentlichen ein in J a b n e h n t e n anqebauftes, sehr vollstlindiges Material. Die Methodik beruht zur
Hauptsacbe in der Anwendung des Scbmelzdiagramms. So e i n t h i g
diese Arbeit gewesed sein rnu6, so eehr ist bit? dem Verfnsser zu
danken, da sie einmal gescheben mu5te. Jedenfalls gibt sie dem
Chemiker in zabllosen Fallen Fingeneige und AufschlUase Uber die
Existenz solcher komplexer Verbindungen.
Allgemeine SchlUsse sind aus den Beobachtungen kaum gezogen
worden ; doch dilrfte die zuktlnftige Forschung hier ein wertvolles
Material zur weitercn Vertiefung der Valenztheorie besitzen.
Sennewitz. [BB. 69.1
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Lilue and Oelatin by J e r o m e A l e x a n d e r . American Cbemical S O ~ .
Monograph series. The Chemical Catalog Co. New York 1923.
Das vorliegende, 236 Feiten starke Buch Uber Leim und Gelatine
unterscheldet pirh wesentlich von den in Deutschland bekannten
Werken Uber diesen Gegenstand. Von vornherein mtlchte man erwarten, daB der deutsche Autor das Hauptgewicht auf den theorelischen Teil legen wllrde, der Amerikaner aber auf die Praxis; hier
aber ist es umgekehrt. Unsere deutscben Werke behandeln die
chemischen und pbysikalischen Eigenscbaften von Leim und Gelatine
mehr als Einleituog, widmen hingegen dern technologischen und
maschinellen Teil ihr Hauptinteresue. Rei dem vorliegenden Werk
von A l e x a n d e r entfiillt zwei Drittel des Inhalts auf die physikalisehen
und chemischen Eigenschaften.
Da A l e x a n d e r ein bekannter
Kolloidchemiker ist, schenkt e r seine benondere Aufmerksamkeit den
kolloiden Eigenschaften von Leim und Gelatine, d. h. er packt den
Gegenriand zum erstenmal von der einzig ricbtigen Seite an, denn
die Leimindustrie ist der Prototyp einer ,,Kolloidindustrie".
Eine k u n e volkswirtschaftliche Einleliung und eine prHzis gebaltere Darlegung dessen, was wir von der Chemie des Leims w h e n ,
leitet Uber zu den sehr'ausfUbrlich gahaltenen und die neueste Literatur
berticksichtigenden Kapiteln liber die physikalische und Kolloidchemie
der Gelatine. Kurz werden das Ossein und die Wirkung der Gerbmittel gestreift, um dann ausfahrlicher auf Untersuchung und PrUfung
von Leim einzugehen. Die Tecbnologie des Leims und der Gelatine
werden etwas eingehendcr behandelt, aber auch nur von einer btlheren
Perspektive; wer Vorschriften oder Rezepte zur praktiscben Benutzung
sucht, t u t dies verpeblicb. AusfUhrungen Uher Fischleim und die
Prtlfungsmethoden der ,,Naiional Association" bilden den SchluB.
Reiche Lileraturangaben erhbhen den Wert des Ganzen.
Wer unheftingen a n das Buch berantritt, wird vielleicht monieren,
daB der prbDere Teil des Huches, insbesondere in den theoretischen
Aiisltihrungen, sich nirht an den Ixim, sondcrn a n die Gelatine halt.
Dieser Votwurf trifft abcr nicht den Autor, sondern die Wisscnscbaft.
D e Gelatine wird heute gewi-sermaf3en als der reine Teil des Leims
anyesehen und alle theoretischen Untersuchuagen befassen sich dnber
mit der Gelatine. Unsere Kenntnisse vom I,Leim", d. h. diesem eigen-
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