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Einfhrung in die Mathematik fr Biologen und Chemiker. Von Leonor Michaelis. Zweite erweiterte und verbesserte Auflage mit 117 Textabbildungen. Verlag von Julius Springer Berlin 1922

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56. Jahrgcmg 1025
I
211
Neue Bticher
sicheraustellen, kann man sich wohl mit gutem Grunde der Hoffnung
hingc-ben, daB auch die quantitative LSsung der Frage nach den
ielativen Mengen der Isotopen einmal geklilrt werden wird, d. h.
vwarurn sie garade in diesem Verhaltnis verteilt sind". Diese Frdge
scheint dem Verfasber nilmlich der Kernpunkt zu sein; aber ist es
deshalb wirklirh notwendig, in die mathematische Ferne zu schweifen,
wenn das experimentelle Gute so nahe liegt?
Nach Ansicht des Referenten stellt das Buch keine Bereiclierung
der Atomforschung dar.
K. Herrmann. [BB. 163.1
Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden. Von E. A b d e r h a1 d en.
Abt. I, Chemische Methoden, Teil 6, Heft 1, (Lieferung 53). Urban
11. Schwarzenberg, Berlin 1922.
Das Heft enthiilt spezielle analytische und synthetische Methoden
betreffend P h o s p h a t i d e ,F e t t e ,St e r i ne. Beitriige lieferten: S. F r iin k e 1, Wien : Allgemeine Methoden zum Nachweis, zur Darstellung
und zur Bestimmung der Lipoide. einschliefilich des Cholesterins
des tierischen Organismus. Hierbei wurden besonders die Methoden
beriicksichtigt, welche sich auf die Verarbeitung des Gehirns beziehen.
Fur die anderen Organe miissen die Methoden entsprechend den
speziellcn Erfahrungen bei der Aufarbeitung, abgeandert werden.
E. W i n t c r s t e i n, Zurich : Darstellung von PhosphatidenausPflanzen.
Phosphatide sind stickstoff- und phosphorhaltige Verbindungen, welche
den Fetten in manchen physikalischen Eigenschaften und auch in
Lbslichkeitsverhaltnissen nahestehen. Sie unterscheiden sich auBer
durch den Gehalt an Stickstoff und Phosphorsiiure von den Fetten dadurch, daB sie mit Wasser kolloidale Lbsungen geben, aus denen sie
durch Sluren ausgeflockt werden. Eins der am lingsten bekannten
Phosphatide ist das Lezithin. H. T h i e r f e l d e r , Ziirich: Cerebroside.
Als Cerebroside oder Galaktoside bezeichnet man jetzt Siibstanzen von
neutraltbm Charakter, welche bei der Spaltung in d Gdlaktose. Sphingosin und eine hbhere Fettsiiure zerfallen. Die bis jetzt bekannten
Cercbroside sind Phrenosin und Kerasin. A. Win d a u s , GSttingen:
Abbau- und Aufiauversuche im Gebiet der Sterine. In1 ersten
Teil behandelt Verf. die Konstitution des Cholesterins, im zweiten Teil
die Obel fiihrung des Cholesterins in Koprosterin, und zum Schluij bes richt er den Zusammen hang zwischen Cholesterin und Gallensluren,
{berftihrung des Cholesterins in Cholancarbonslure. 0 1o f H a m m a r s t e n , Upsala: Darstellung der Gallensauren und ihrer wichtrgsten Abbauprodukte und ihr Nachweis. Verf. beschreibt zuerst die
Darstellung der gepaarten Gallensiuren (Glykocholsiiuren, d- und
,B-Hyoglykocholsauren), die der Taurocholstiuren, (Taurocholslure, Taurocholeinsnure), ferner die der Taurocholsiiuren der Phokazeen aus
den Gallen des Walrosses und der Seehunde, und die Darstellung der
Skyninolschwefelsiluren. Im zweiten Teil behandelt er die Darstellung
der Cholalsliuren und ihrer nkhsten Oxydationsprodukte. (Cholslure,
Desoxycholsiiure und der Choleinsaure, Phokocholalsauren, Dehydrochol- und Dehydrodesoxycholsiiure, Rilian- und Isobilian-, sowie Cholanund Isocholansliure. Zum Schluf3 bespricht er den Nachweis von Gallensiluren in tierischen Fftiwigkeiten. (Nachweis in Blut oder serilsen
Fliissigkeiten, imHarn, inden Fiizes.) W.B o r s c h e , Gilttingm: Merhoden
der Abbau- und Aufbaustudi*n auf dem Gebiet der Gallensauren.
Verf. skidziert die bisher erschienene Literatur und gibt Arbeitsvorschriften fiir Abbau- und Aufbaustudien auf dern Gebiet der Gallensiuren, Cholsliurereihe und Desoxycholsjiurereihe ; beiiierkenswert sind
a wen
besonders die Vorschriften fiir die Synthesen einer Anmhl von S"
aus den genannten-Gruppen.
Volhard. [BB. 128.J
Chemisches Nachschlagebuch fiir das Photolaboratorium, insbesondere
fiir Fach- und Reproduktionspho'ographen, Chemigraphen, Phototechniker, Emulsionlre, Betriebsleiter. Assistenten, Laboranten usw.
in Papi+, Film- und Plattenfahrilten, photochemischeo Wcrken,
Filmkopieranstalten sowie fur Photohiindler. Von Hans S c h m i d t .
3. und 4. durchgesehene und wesentlil h erweiterte Auflage, 1921.
Verlag des -Photograph', L. Fernb tch, Bunzlau i. Schlrsien.
Voi liegendes, nunrnehr in 3. und 4. Aufl cge erschienenes Nachschlagebuch is1 mehr oder mirider fiir den Laien auf dem Gebiele der
Chemie. der mit photographihchen, phototechnischen und verwandten
Arbeiten zu tun hat, gesrhrieben und findet, wie die Notwendigkeit
des Ersclieinens neuer Auflagen beweist, in die*en Kreisen eine gute
Aufnahme, der ihre Berechtigung nicht abiusprechen ist. Im allgemeinen belehrt das Buch auch h nreivhend tiber die fur jene Kreise
aichtipen Eigensrhaften de- aurgeflihrten Chemikalien und Drogen
und bringt jm Verein hiermit die bekannten Rezepte zur Heritellung
gebrauchafeitiger LSsungen oder anderer Bedarfs;irtikel cler photographisch-technischen Praxis. - Bei einigen Arlikeln w!ire vielleicht
noch mrhr zu sagen, vor allem iiber die HYrkunft der einzelnen Stotfe,
wie Calciumcarbid , Gummi, Kautschuk, Mastix u. dgl ebenso
wjire auch beim h'achweis von Wasser in Alkohol deni Laien kurz
amugeben, wie er sich eniwabsertes Kupfersull'at herstellen soll. Das Register in seiner vorliegenden Form ist fast iiherfliissig, da ja
die einzelnen Stof fe alphabet ibch geordnet sind ;hierhergehiiren einmal die
verschiedenartigen Handels- und Gebrauchsnamen wie SpikSI flir Lavendel61 usw. dann aber auch Hinweise auf die Gebraurhsanwendung der
behchriebenen Chemikalien, 2. B. Abschwarher, Atviehen von Negativen,
Hindemitlel fur Retourbierfar ben, Benzolnarhweis i n Benzin, (Pa1mendrachentllut, Dracorubin-Helfenberg), Entwickler, Entwickelu bei hellem
Licht (Phenosafraninverfahren), Versilbern von Glas usw.
von HeygendoM. [BB. 149.1
Maschinenkunde fUr Chemiker. Ein Lehr- und Handbuch fur Studierende und Praktiker von A l b r e c h t v o n I h e r i n g , Geh. Regierungsrat a. D. in Berlin-Zehlendorf. Zweite, umgearbeitete Auflage.
Mit 305 Abb. und 6 Tafeln. Leipzig 1922, Johann Ambrosius BarQ
(Band 111 des "Handbuches der angewandten physikalischen Chemie
in Einzeldarstellungen", herausgegeben von Prof. Dr. G e o r g Bredig,
Karlsruhe).
Es behandeli die Grundgesetze der Mechanik und der mechanischen
Wiirmelehre, die Kraftmaschinen, wie Dampfkessel, Dampfmaschineo,
Dampfturbinen, Gasmaschinen und Wasserkraftmascbinen. Dann folgen
Arheilsmaschinen , im besonderen Maschinen zur Ortsverlnderung,
Hebevorrichtungen, Tmnspoi tvorrichtuog, Maschinen zur Formanderung,
Zerkleinerungsuiascliinen, Misch- und Trennvorrichtungen und Ver.I eausfahren, ferner Apparate und Maschinen zur Wlirnie- und K'lt
nutzung. Hierunter sind Koch-, Schmelz-, Abdampf- und Trockenspparate, sowie Einrichtungen zur Kalteerzcugung besprochen. Die
Kraftmaschinen sind meisterhaft bearbeitet. Kaum wird aber ein
Chemiker dazu kommen, z. B. ,,den vorbildlichen Versuch zur Feststellung der indizierten Leistung einer Verbunddampfmaschine'
benulzen. Daran geht heute schon nicht mehr jeder Iogenieur,
dies gern den Ingenieuren der Dampfkesseliiberwachungsvereineiiber1aBt. Kein Wort ist iiber elektrische Anlagen, die Warmewirtschaft
und die Abdampfausnutzung gesagt. Man kann eine gewisse Warnung
herauslesen, wenn gesrhrieben steht (S. 71): *. daB es v o r t e i l h a f t
ist, den Gegendruck (des Abdampfes) nach Mbglichkeit zu v e r y e i d m
Die Mittel hierzu bietet die Kondensation (!) des Dampfes . . (also
die Wertlosmachung seiner Wilrme). Die Rohrleitungen fiir Dampf,
Gase, Wasser, Iaugen und Sauren sind ebenfalls nicht erwtihnt; eben;
sowenig die Triebwerke (Wellen, Lager, Riemen u. dgl.). Die Auslaugeapparilte (Diffuseure fiir ZuckerrUben, GerbhBlzer, Kaffee U ~ W . )
fanden keinen Ratz. Dagegen sind unter SchmelzSfen (S. 278) der
Kupolofen (der in die Eisenhiittenkunde gehiirt) unnBtig, wiihrend
Schmelzke3sel fiir die chemische Industrie (z. B. Atznatron) scheinbac
nivht erwlhnenswert sind. Weder bei den Kolbenpumpen, den Drucki
hebern, noch Gebllsen sind Steinzeugausflihruq in Wort und Bild
gebracht, trotzdem sie das besondere Interesse des Cbemikers erwecken
wlrden. Unter den teilweise ganz wertlosen Katalogbildern hltte
eine scharfe Wahl getrotfen werden sollen. Wie eine Kapselpumpe
(S. 169) aussieht, wird nicht gezeigt. Rei den Kreiselpumpen (8. 169)
und den Schleudergeblasea (S. 1'36) fehlt der fiir deu Chemiker SO
wichtige Hinweis auf deren Betriebseigenschaften; bei den Druckhebern (S. 171) der Hinweis, daij diese als explosionsgefahrlich untei
die Dampffdvorschriften fallen und dementsprechend gewartet werden
miissen. Die BUcherpreise sind heute naturnotweodig hoch. D a m
sollte aber in einem Buch tar ,,Studierende" gespart werden. Die
meisten Ansichtsabbildungen kiinnen ganz fortfallen oder k6nnten
bedeutend verkleinert werden. Z. B. die zwei ganze Seiten einneh:
menden Rohrsehlangen (S. 29t und 292) bieten weuig. Die Fig. 25
steht ti-rigens auf dem Kopf. Hlufige Wiederholungen sollten ve
mieden werden, die Fig. 284185 entsprechend Fig. 293;die Fig. 146 u. 14
sind nochmals als Fig. 299 und 300 gebracht. Bei den Verdampfern
fehlen neuere Formen und Schnitte, die das Imere zeigen. Der Name
Hausbrand (z. B. S. 290) ist falsch geschrieben. Ee wire zu wiinschen,
daU die vorzligliche Anlage des Buches so weitergeformt wiirde, wie
es der heutige Stand der chemischen Technik errordert. IBB. 62.1
Berthold Block. ;
..
.
3
EinfEUlrung in die Mathemat& fiir Biologen und Chemiker. Von
L e o n o r Michaelis. Zweite, erweiterte und verbesserte Auflage
mit 117 Textabbildungen. Verlag von Julius Springer, Berlin 192%
VI, 318 S.
Das vorliegende Lehrbuch, das den bekannten biologischen Chemiker Zuni Verfasser hat, untrrscheidet sich schon dadurch voiteilhaft
von allen ahnlichen Einfiihrungen, daij der Verfasser aus eigener,
langjahriger Lehrerfahrung weif3, wie gering die mathematischen
Kenntnisse der Chemiker und Biologen i m allgemeinen sind, und id
welcher Weise man vorgehen muB, wenn man hoffen will, sie mit
Erfolg in die Grundlagen der hiiheren Mathematik einzufuhren.
ersten Ahschnitte seines Lehrbuches bringt er daher zunachst cine
Rrkapitulation der elementaren Mathematik. Nachdem er sich 80
selbst die Grundlagen gescliaffen, aur denen er weiter aufbauen willi
werden im zweiten Abschnitt, der die Lrhre von den Funktionen ent:
hllt, Schritt fiir Srhritt, erst gerade Linie und Kreis, dann die Kegelschnitte und schlieBlich einige wenige Funktionen hSherer Ordnung
abgehandelt. Die bciden folgenden Abschnitte bringen eine kurze;
aber fur die Bediirfnisse des Naturwissenschaftlers ausreichende Einfiihrung in die Differential- und Integralrechnung. Abschnilt 5 ent'
halt die wichtigsten Reihen, die Mac Laurinsche und die Taylorsch?
Reihe ausflihrlich, und zum Schluij ganz schiichtern und vorsichtig
das Wesentlichste iiber die Fourierschen Reihen. Dann folgt das sehr
wichtige Kapitel iibsr Differentialg!eichung, in dem nach einer Ein)'
fuhrung i n die Theorie an der Hand von Beispielen die LSsunq solch
Gleichungen erkllrt wird. Der letzte Abschnitt endlich bebandelt
Wahrseheinlichkeits- und Fehlerrechnunp, die ja bekanntlich immer
grbllere Anwendungagebiete in den Naturwissenschaftkn findet.
Wieweit alle diese Ausfiihrungen vom mathematischen Stand'
punkt als exakt bezeichnet werden diirfen, entzieht sich der Beuv
teilung des Referenten. Vom Standpunkt des Naturwiesenschaftlerb
aber, der in die Grundlagen der hBheren Mathematik eingefiihrt werden
212
-
Rundschau
- Personal-
und Hochschulnachrichten - Verein deutscher Chemiker
_-
will, um solchen Rerhnungen folgen und, soweit dies seine Disziplin
verlanpt, selbst Differentiationen usw. ausfiihren zu k h n e n , bietet
dieses Buch gerade das Gesuchte. Es ist klar und leirsht verstindlich
gesrhrieben, nicht zu breit und doch so ausfiihrlich, daCj auch der
mnlhemalisch weniger Befahigte den Auseinandersetrungen des Autors
leicht zu folgen vermag.
Srhliedlirh noch pin Wunsrh des Referenten fiir die niichste Auflage, die bei einem Werke solcher Qitalitat wohl bald erforderlich
waden wird: eine Zusammenstellung der wichtipsten Formeln.
Riesenfeld. LBB. 150.1
Zcitnchrflt Htr
raaewandte Chemie
Vortragsversammlung im Herbst
(etwa im September) stattfinden, tiber die sobald wie m6glich niihere
Mitteilung erfolgt. Im Hinblick auf die hohen Reisekosten wird fur
die Versamrnlung ein Ort gewiihlt werden, dessen Besuch sich rnit
einer Erholungsreise verbioden lMt.
Aus den Bezirksvereinen.
Rheinischer Bezirksverein. Hauptversammlung am 17. 2, nachmittags 5 Uhr im Hairsaal des cheniischen Instituts der Universitat
K6ln.
Dr. F. L6we, Jena, in Firma Carl ZeiB, tiber: ,,Interferomefriscbe
Vanino, Prof. Dr. Ludw., Handbuch der praparaliven Chemie. Ei'n
Hilfsbuch fiir das Arbeiten im chemist.hen Laboratorium. Unter Unfersuchung von Gasen". Zuerst erliiuterte er das t'rinzip des
Mitwirkung verschiedener Farhgenossen. 2. Aufl ge. 2 Blinde. Refraktometers und des lnterferometers und besprach die Anwendung
11. Band: Orgmischer Teil. Mit 27 Textabbildungen. Stuttgart des Refraktometers in der Industrie, vor allem in der Zuckerindustrie.
1923. Verlag Ferd. Enke.
Grundzahl geh. M 22,80 Alsdann ging Vortr. zu der Entsiehungsgesrhichte des Interferonietcrs
iiber, welt hes vom Vortr. auf Anregung H a b e r s bei der Firma Carl
ZeiB konstruiert wurde. Das Interferometer machte im Laufe der
Jahre zahlreivhe Ver2nderungen dun-h, bis es gelang, mehrere besonRundschau.
dere AusWhrungsformen herauszubringen, welcbe den Anforderungen
des Laboratoriums und der Praxis geniigen. Grodes Interesse fand
Am 1. 3. 1923 beging die Firma Keller & Knappich. G. m b. H., bei der HBrerschaft die Mitteilung, dad das Interferometer auder zum
Maschinenfabrik Aiigshu g. in aller Stille lie 25 jlhrige Wiederkehr Nachweis der Schlagweiternefahr in Gruben auch benutzt wird, um
der FirmengrIindung. Die Firma wurde als offene Handelsoesellsrhaft durch Untersuchung des Meerwassers den Verlauf des Golfstromes
gegrundet mit dem Reisatz , A c e t y l e n w e r k A u g s b u r g - O b e r - und damit die glinstigsten Fangsiellen fiir die Heringsfischerei festhausen". An? 1. 3. 1902 wurde die Firma in eine Geeellschaft mit zustellen. Unbekannt war auch den meisten Hbrern die medizinische
Verwendung des Interferometers zur Ferndiagnose, welche durvh interhesclrlrlkter Haftung umgewandelt. Die beiden Grander hteben noch
heute als alleinige Inhaher an der Leitung des Unternehmens, das feroinetrisehe Untersuchung des Blutserums der Patienlen ariscefiihrt
gich inzwischen zu einem sehr ansebnlichen Werke, das iiber wrrd. Wichtig ist auch neuerdings geworden, daS man mittels des
300 Arbeiler und Ange-tellte bewhiiftigt, entwickelt hat. D rs Werk Interferometers die Schwangerscbaft von Stuten bereits nach wenigen
beM3t sich vom Anfmge an in fiihrender Weise mit der Technik deq Tagen sicher feststellen kunn. Der Voi-trag wurde durch Lichtbilder
Acetylens In den Jahren 1899-1906 wurden unter anderni zahlreiche und Demonstrationen unterstiitzt.
Geschtiftliche Sitzung: Das Ergebnis der Vorstandswahlen wird
gemeindliche Acetylengaswerke erptellt. Von da an wurde die
Autogensrhweidung zur EintIihrung gehtacht; die Firma hat (als erste spater mitgeieilt. - Der Vorstand beauftrapt, bei dem Hauptvorstand
deulsche Firma) eipene Kon4ruktionen fur die Metallhearbeitung her- den Antiag einzureichen, in Zukunl't 10% des Mitgliedsbeitrag. zum
Hauptverein, als Riickvergutung den Hezirksvereinen zu uberweisen.
gestellt, die tausendfache Einftihrung in der ganien Welt fanden. In
gleicher Weke wie in der Acetylentecbnik fand die Firma auch mit Den Abscblud der Hauptversammlung bildete ein gemeinsames Abendihren Hebezeugen ,Bremsreplerwinden", Freisenkflaschenzupen" ernste essen mit Damen in der Gesellschaft Erholung.
Beachtung auf dem Weltmarkt. Auf den1 Gehiete der WerkzeugBezirksverein Hamburg. Wissenschaftliche Sitzung am Freitag
industrie erschien die Firma durch ihre Tochtergesellschaft, die den 16. 3. 1923, abends 8 Uhr im Chemischen Staatsinstitut.
,,Deu t sc h e Bo h r f u t t e r - G e s e l l s c h a f t m. h. H. Au gs b urg" mit
Oberingenieur C l a u s n i t z e r sprach iiber ,,,Duplex Mono'. selbsteinem hervorragenden Bohrfutter, dem sogenannten ,,Deboga'registrierende Raucbgasprufer und ihre Bedeurung fur die Industrie".
Bohrfutter. Die Abteilung Kessel- hnd Behalterbau hat noch eine Zurn Zwevke der uberwachung irgendeines Fabrikationsvorganges,
weitere Entwicklung i n der zweiten Tochteigeselluchaft, der ,,Baye- zur Kontrolle eines bestimmten Retriebszustandes und von Memchen
r i s r h e n K e s s e l w a g e n - G e s e l l s c h a f t m. b. H. Augsburg" ge- hrrbeigefiihrter Mudnahmen dienen heute an vielen Stellen in der
funden.
Industrie automatisch arbeitende Gasanalysatoren. Diese Apparate
sind im Laufe der letzten Jahre erheblich verbessert worden und es
ist bemerkenswert, mit weleher Genauigkeit sie arbeiten. Sind sie
Pursonal- und Hochschulnachrichten.
richtig durcbpehildet und an zweckentsprechender Stelle eingesetzt,
so kann von den Aufzeichnungen auf einen gewissen Betriebszustand
Direktor H. S p e c k e t e r von der Chemischen Fabrik Griesheim- mit zweifelloser Sicherheit geschlossen werden. Besonders die Warme.
Eleklron wurde von der Technischen Hochschule i n Stuttgart zum wirtschaft ist ein Grbiet, auf welchem eine grode Zahl solcher Analysatoren verwendet wird. Sie dienen dam, fortlaufend die Abgase
Dr.-Ing. e. h. ernannt.
industriellen Feuerungen zu untersuchen.. Die Ergebnisse der
Der Assistent am chemischen Laboratorium der Universiti3t Miinchen, von
Untersiichungen bieten eine ausgezeichnete Zfbersicht, in welcher
Diplomingenieur Dr. H. G r i m m , ist als Privatdozent ftir physikalische
Weise der zur VerfBgung stehende BrennstofE ausgenutzt worden ist.
nnd anorganische Chemie zugelassen worden.
Das Wesen dieser Apparnte be.teht darin, da13 sie den KohlensBureE s w u r d e n b e r u f e n : Dr. C.L a a r , a. 0. Prof. an der Universitiit gehalt der Rauchgase festatellen: Man glaubte frtiher zunlchst, daiJ es
Bonn. zurvertrelung der Photochemie daeelbst; Dr. M. v o n W r a n g e l l , geniigt, von dem Gehalt an Kohlensaure auf die Giite der Verbrennung
Abteilungsvorbteherln und Privatdozentin an der Landwirtlichaftlichen einen Kiickhchhid zu ziehen. Dieses ist jedoch duichaus falsch, wie
Hochscbule Hobenheim, zum PIof. ftir Pllanzenernlhrung daselbst. an Hand von Lichthildern in erliiuternder Weise gezeigt worden ist.
Es wurde ausgefiihrt, daW jeder Kohlenduregehalt in den RauchEs w u r d e n e r n a n n t : Privatdozent und Oberassistent am Laboratclriiim far angeaandte Chemie, Dr. phil. Fr. Hein, zum planmiidigen gasen, welche dem Schornstein entweichen, von mehr oder weniger
a. 0 . Prof. fiir anorganisrhe Chemie und zum Vorstand der anorgan.- unverbrannten Gasbestandteilen begleitet sein kann. Erst das Nichtanalyt. Abteilung am cbemischen Institut an der Universitit Leipzig; vorhandensein von brennharen Gashestandteilen ist der Beweis dafiir,
E. Mameli zum Prof. fiir allgemeine Chernie an der freien Universitat ddd die Verbrennung tatslchlich vollkommen gewesen ist und dad
Perugia; Dr. phil. Wo.O s t w a l d , a. 0. Prof., zum planmadigen a. 0. Prof. eine rationelle Ausnutzung des Brennstoffes stattgefunden hat. Die
fiir Kolloidcbemie in der mathematisch-naturwissenschaltlichen Ab- bisher weitverhreiteten Kohlenslure-Analysatoren sind also f i r die
Feuerung+kootrolle vollkom men unzureichend, da ihre Ergebnisse
feilung der Universitat Leipzig.
Dr. A. RBttgen. Berlin, wurde Einzelprokura bei der Fa. E Merck, doppeldeutig und deshalb durchaus irrefiihrend sind. Diesem Dilemma
Darmstadt, erteilt, gleichzeitig wurde er zum Mitglied des Direktoriums hat ein Apparat ahgeholfen, welcher fortlaufend Untersuchungsn der
Rauchgase vornimmt und dabei abwechselnd den Gehalt an Kohlenernannt.
slure Yeststellt und dabei anzeigt, ob keine unverbrannten Gase vorG e s t o r b e n s i n d : Dr. C. C h r i s t , Inhaber der Chemiscken Fabrik hiinden sind. An Hand der Aufzeichnungen eines sochen Apparates
Ahrensbbk, Ahrensbak am 23. Miirz. - Gasfachmann J. W. H e l p s (die Aufzrichnungen erfolgen in Ubersichtlicher Weise auf einem Diaam 13. Januar. - Chemiker Fr. J. S c h m i d t . - Dr. W. F. S m i t h , gr.imm) ist es mbglicb, die Peuerbedienung so auszufiihren, dad eine
friiherer Staalschemiker von Massachusetts, Anfang Februar in Sommer- mbglicbst wirtschaftliche Ausnutzung des Brennstoffes gewahrleivtet
ville im 69. Lebensj#<bre.- Dr. C. M. T a l i a n i , Chemiker der Kgl. ist. Dieser Apparat ist der Duplex-Mono. An einem Beispiel von drei
Pulverfabiik in Liri, Ende vorigen Jahres in Fontana Liri, 37 Jahre alt. Versuchen wurde die Redeutung dieses Apparates vor Augen gefuhrt.
S ,lche automalischen G.tsanalysatoren werden auch fiir andere
Zwecke gehaut, und zwar fiir die Untersuchung von Generator-Frischgasen, sowie zur fortlaufenden Bestimmung des Souer- und Wasseretoffes. Anch zur Feststellung des Gehaltes der schwef igen 5''aure
in Schwefelkiesrbetgasen kommt der Apparat in Frage und dient ebenDie Hauptversammlung 1923
falls zur Bestimmung des Chlorgehaltes in Gasen, welche z. B die
fM1t laut Beschlul3 des Vorstandes und Vorstandsrates, rnit Riicksicht Textilindustrie zum Bleichen benatigt. Es werden natfirlich bei aufttnf die gegenwiirtigen ZeitverMUtnisse, vor allem aber wegen der fiir merkrulmer Beobachlung der in der Industrie iiblichen Fabrikationsden Verein damit verbuodaen hohen Koden aus.
prozesse weitere Anwendungegebiete fUr diese automatischen AppaAn ibrer Stelle wird. wenn es die h e irrend aestattet, eine reine rate i m Laufe der Zeit ersrhlossen werden.
1.
1
f
Verein deutscher Chemiker. -
I
.
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