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Einfhrung in die Maxwellsche Theorie der Elektrizitt und des Magnetismus. Von Clemens Schaefer. 2. Auflage. Teubner Leipzig u

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Rundschau - Neue Biicher
I
Rundscha u.
Tatigkeit des Reichs-Patentamtes im Jahre 1922.
Von Patentanwalt Dr. B. A l e x a n d e r K a t z , Berlin-GBrlitz.
Die Albeit des Reichs-Patentamtes ist auf dem Gebiete des Patentwesens gegeniiber der Zeit vor dem Weltkriege gewachsen. Gegeniiber 49532 Anmeldungen im Jahre 1913 gelangteri 51 762 Erfindungen
im Jahre 1922 zur Anmeldunp. Hiervon wurden 23903, d. h. rund
46olOAnmeldungen vom Reichs-Patentamt als patentfahig anerkannt urtd
gelanglen zur Bekanntmachung, wlhrend im .lahie 191.3 nur etwa 3 2 yo
der in diesem Jahre anpemeld ten Erfindiingen bekanntgemacht wurden.
Von diesen Anmeldungrn f i hrteii im Jahre 1913 aher niir 13520, im
Jahre 19'22 20715 zur Patenterieilung. Ob diese slarke Zunahme der
Patenterteilung auf eine mildere Priifung oder auf die bessere Qualitat
der angemeldeten Ertindungen zuruckzufuhren ist, liBt sich aus der
amtlichen Statiatik nicht feststellen. Auch die Zahl der Patentversngungen ist g;egen 1913 ganz erhehlich zuruckgegangen. Wiihrend
im Jahie 1913 707 Patente auf Grund von Einspruchen versagt wurden,
grlangtrn im Jahre 1922 n u r 407 Patente nicht ziir Erteilung, obwohl
die Zahl der Einspruche i n diesem Jahre w*sentlich haher war als
im Jahre 1913. Die Zahl der Patentanmeldungen ist grgen 19'21,
wrlches die bisher erreichte Hijchstzahl von 56721 Patentanineldungen
aufwirs, um 8,7O/0 gesunken. Die Zahl der abgelaufenen und p e
liischten Palente ist von 11224 im dahie 1913 und 8920 im dahre l9Zt
bis auf 24649 Patente im .Jabre 19?2 gestiegen. Ende 192'2 waren
noch 70108 deutsche Rrichspatente i n Kraft.
Aurh die Statis.ik auf dem Gebiate des Gebrauchsmuster- und
Warenzeichenwe-ens zeigt einen star ken Riivkgang der Anmeldungen.
Gegenuber 62678 Anmeldungen und 47550 Eintragungen von G e
braurhsmustern im J a h r e 1913 gelanaten im Jahre 1922 nur 46095
Gebrauchbmuster zur Anmeldung, und hiervon 31 600 zur Eintragung.
Ehenso ist die Zahl der Verlangerungen von Gebrauchsmustern von
8183 im Jahre 1913 auf 6W5 im Jahre 1922 zurtickgegmgen. Im
Jahre 1921 zeigt die amlli*.he Statistik einen Bnstieg der Gebrauchsmusterann,eldungen bis auf 58840. Dieser Hochstzahl steht im
Jahre 1922 eine Senkung bis auF 46095, also um 2l0lOgesenuber; die
Znhl der Eintragungen i s t von 40600 im Jahre 1921 auf 31600 im
Jahre 1922 gesunken.
Auch im Wnrenzeichenwesen zeigt sich ein erheblicher Riickgang
der Anmeldungen. WBhrend im Jahre 1913 32115 Warenzeichen zur
Anmeldung gelangten, wurden im Jahre 1922 nur 261138 Zeichen angemeldet.
Auflallenderweise ist aher die Zahl der Eintragungen
von Warenzeichen von 17300 im .lahre 1913 auf 18620 im dahre 1922,
d. h. von rund 54O/" auF rund 71°/, gesiiegen.
An verbandszeichen, von denen seit 1913 149 zur Anmeldung und
94 zur Eintragong pelangt sind, wurden 14 im Jahre 1922 eingetragen.
Me Schutzdauer von Patenten und Gebrauchsmustern, deren
Wirkungszeit in den Weltkrieg fiel, wurde airf Grund des Gesetzes
vom 27. 4. 1920 bei 24498 Patenten und 7773 Gebrauchsmustern
verllngert.
Auf Grund der neuen Zugehtirigkeit des Deutschen Reiches zu
dem Mad1 ider Abkommen, betreffend die Internationale Registrierung
von Fahrik- und Handelsmarken von lh91il911, wurden 25710 auslandische Marken, welche vor dern 1. 12. 1922 international registriert
worden sind, ungepriift i n Deutschland iibernommen. Seit dem
1. 12. 1922 erfolgle die weitere Anmeldung von 207 auslandischen
Marken zur internntionalen Keg strierung in Deutschland. Hiervon
wurde aher nur ?9 Zeichen der Zeichenschutz bewilligt. Deutsrhe
Warenzeichen, deren in'ernationale Registrierung seit dem 1. 12. 19'22
in 557 Failen beantragt worden war, wurden nur in fiinf Fallen
international registriert. An der Anmeldung der ausllndischen, international repistriertrn 207 Marken war Frankreich allein mit 133,
Spanien mit 18, die Niederlande rnit 15, die Schweiz rnit 9 und
Belgien mit 8 beteiligt.
~
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In der U r a n i a zu Berlin gelangte unter dem Ehrenschutz des
ijsterreichischen Gesandten vor einem eingeladenen Kreise von
Zuschauern ein Film i n Naturfarben zur Vorfuhrung. Die Farbenphotopraphie h a t hier ein neues Gebiet erobert. Die Bilder waren
vortrefflich, sowohl i n bezug HUF die bunten Kostume als hesonders
a u r h in der lehenswahren Wiedergabe siidlicher Landwhaften und
Meere. Das Verfahren ist von dem Wiener Astronomen Dr. A d o l f
H n a t e l r erfunden und gehtjrt der Wiener C h r o m o - F i l m g e s e l l s c h a f t m. b. H.
Neue Biicher.
Leitfedrn d e r Volkswirtschaftslehre. Von Prof. Dr. A. A d l e r . Studiendirektor dei HandeLhochschule zu Leipzig. Leipzig 1922. 1. M.
Gehhards Verlag.
Kurz vor seinem Tode h at der verdiente Leiter der Handelshochschule zu Leipzig noch die Fertigstellung der neonten Auflape dieses
zum Gebrauche a n hliheren Fachschulen und zum Selhstunterric*ht bestimmten Lehrbuches besorgen ktinnen. In knapper und klarer Weise
gelangen die Grundsatze sowie die Hauptlehren der Volkswirtschaftslehre zur Darstellung, wobei auf die Begriffserklarungen besonderer
Zeitsohrift far
dnpwasdtr? Chemie
Wert gelegt wird. Der Leser wird i n sachkundiger Fuhrung von der
Gutererzeugung iiber den Guterurnlauf, die Verteilung des Volksjinkomrnens zu dem Giiterverbrauch geleit-t und iiherall auf das
Wichtigste hingewie-en. Man erkennt a n dem Aufbau urid a n der
Gliederung sotort den erfahrenen Pldagogen. Was die Lektiire des
Buches dem Kenner des Stoffes besonders reizvoll maclit, ist auch
las abgekltirte Urteil, das der Verfasser, wo es nijtig ist, einliigt. Man
kmn sagen: wer sich den lnhalt des Buches zu ergen macht, crhalt
?ine gute Grundlage, auf der er weiter bauen kann.
Prion. [BB. 131.1
Einsteins Relativitlitslehre. Von Prof. Dr. phil. K. Diisin g, Lejpzig
1922. Verlag Dr. M. JRnecke.
Der Verfasser glaubt auf Grim4 seiner grol3en piidacooischen Erfabrungen, die e r im Vorwort ruhmt, die beste allvemeinversthdliche
[)atstellung der Re la tivitbthe orie peben zu ktinnen. Leid. r ist er aber
nicht genug mit der Materie vertrait, die er behiindeln will. So ent;lellt e r z. B. vollkonirnen das Ergehnis des Fizeau-chen Versriches
und berichtet, daB sich hierbei erpeben hatte, d.43 die Lichtpeschwindigkeit sich gar nicht iindeit, wenn das durch4rahlte Mediuiri bewegt
wird; von dem Fresnelschen Mitfiihrungskoeffizientensc,lieictt er nichts
Trhijrt zu haben. Bei dem vori Dusing gescliilderten Versurlisergehnis
ware die Reldtivitatsthecwie nicht nur uberfliissig, sondern sogar widerkgt. - Trotz seiner groljen piid lgogischen Erfahrungen hiitte Herr
Professor Dusing gut getan, sirli iii,er die (irundversuche der Relativitiitslheorre ric*htig zu informieren, ehe er die popullre Phgsik iiin ein
neues Werk bereichert.
I)r. jaeckel. [BB. 89.1
Einfiihrung in die Maxwellsche Theorie der Elektrizitlit und des
Magnetinmus. Von C l e m e n s S c h a e f e r . 2. Auflage. Teubner, Leipeig
u. Iserlin 1923.
Der Umstand, daB die erste Auflage des Burhes seit 1918 verariffen und eine Neaautlage notwendig geworden ist, deutet trotz der
cahlreichen Lehrbiicher auf dir,sein Gehiete auf ein Bediirfnis hin.
Es mag dies daran liegen, das der Autor es vetstanden hat, seinen
Cegenstand in klarer und leicht faBlicher Form darzu.;tellen. Er hat,
wie das Vorwort zur ersten Auflage angibt: mit einem Miniinuni
mathematischer Vorkenntnisse gerel-hnet. Jedoch ist S haefer in die-er
Auflirge hier einen Svhritt zuriickrewichen. Die Vektormalysis, die
in der ersten Auflaee so wenig Hie m6glich benutzt worden war, ist
mit ihren wichtig-ten Begriffen an passender Stelle eingefiihrt worden.
Als ein Vorrug ist es ferner E U bezeichnen, wenn a n den wesentlichsten
Stellen beide Darstellungsformen, sowohl die Koordinaten- As auch die
Vektorschreibweise parallel zurinander henutzt werden. Siichliche
Erweilerungen sind nicht wesentlich \ orgenommen, so daW der Umhog des empfehlenswerten Biichleins kaum gewarhsen i d .
K.Herrmann. [BB. 151.1
Wie findet man de n Grenzwert d e s molaren Leitvermggens starker
Elektrolyte? Von R L o r e n z . Leopold VoB, Leipzig 1921.
Das Heft ist ein Sonderdruck aus der Ztschr. f. ano g. u allg.
Chemie (1 18, 209). Zur l%estimmung des Dissoziationsgrades eines
hleklrolyten bedarf man der Kenntnis des Grenzwertes des Leitvermogens, der sivh bekanntlich der direkten M e w m g entrieht. Die
bishrrigen Extrapolationsverfahren waren nicht immer zutreffend Eine
von P. H e r t z gegebene Theorie scheint die Verhaltnisse besser zu
treffen. Leider fiihrt die-e zu mathematisch nicht ganz einfachen
Formeln, die die graktische Verwendung el schweren. Der Verfasser
hilt nun ein graphisches Verfahren ausgearbeitet, das mit Hilfe eines
beigegehenen Deckblattes die Interpolation wesentlich vereintacht.
Da deraitige Di.so,iatil,nsbeslimmun~en im Ldborntorium und der
chemischen lndustrie eine gewisse Rolle spielen. scheint das Verfahren
Fur die Prax s recht brauchbar zu sein. Vielleicht hRtte eine Tabelle
die pleichen Dienste gelelstet; doch bietet diese Methode den Vorteil
der S-lbstkontrolle.
Das glriche Thema ist vom selben Verfasser bereits in einem umfassendereh Werke .Raumerfiillung und Ionenheweglichkeit' desselhen
Verlags behandelt worden, d IS a n dieser Stelle besprochen wurde.
Hier finden sich die Grundlagen des Verfahrens.
Dr. K. Sennewitz. [BB. 100.1
Grundztige d e r angewandten Elektrochemie. Band I: E l e k t r o c h e m i e
d e r L i i s u n g e n . Von I)r. G e o r g G r u b e . Verlag vonTheodor Steinkopff, Dresden und 1.eipzig 19'2. 250 Seiten. Grundzahl M 5 geb. M 6
Dar vorliegende Weik war urspriinglich fur die im Verlage von
Theodor Steinkopff erscheinenden ,Wissensc*haftlichen Forwhungsberirhte'' ills Kapitel ,,Elckti orhemie"gedacht, istaber, wie der Verfasser
im Vorwort stigt, a us dern Rahiiren der Forschungsberichte he1 ausgewachsen. Wer sich mit dem lnhnlt des Ruches vertriiut gemacht hat,
wird diese Abweichung von dem urspriinglichen Plan als eili Gluck eriipfinden, denn es ist dabei ein L e h r b u c h ents'anden, welches hes mders
von der akademischen Ju4end lebhait hegriil3t werden wird. Nicht daB
es a n ausgezeichneten Lehi biichern der Elektrochemie mangelte! Abcr
unter ihnen ist das eine vielleirht fur den normalen Studirrenden
zu umfangreich, das andere wieder beriicksichtigt eu wenig die te1.hnischen Anwendungen. Theorie und Praxis in Gestalt eines kurzen
Lehrbuches gleichzeitig zu bieten, ist eben nicht leicht, und man
muS es bewundern, in wie hervorragender Weise dieses dem Verfasser
des vorliegenden Werkes gelungen ist.
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