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Einige ausserordentliche Wirkungen irdischer Strahlenbrechung in Nebeln und vor Regenwetter.

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VIII.
E i n i g e
a v f i c r o r d e n t l i c h e W i r k u n g e n i r d if c h e r
Srrahlenbrechung i n N e b e t n and
vor R e g e n w e t c e r .
11,
Erfihcinung ciner Klippe in der L3ft dutch surilckgewcrfene SrraAlen.
1, N i c b o l f o n ’ s
Joui-nnl, VoL 14, p. 340, tlieijt
ein Dr. B u o h a a , in einem am 1$ten Jul. 1806 zu
London gefcbriebenen Briefe , folgende Note mir,
die er zur Zeit d e t Beobachtuog aufgefetzt hattr.
,,I& nandeho a e den Klippen, rfia ungefahr t
eogl. Meile aftlich von BrightheIm/toiie liegen ,. am
28ften Nor. 1804, Morgeno, bei Sonnen Aufgang.
Mein Blick war ouf die See gerichtet, getade als
die Sonnenfcheibe aus der Wafferflache hervorzutreten begmn, uod ich fab die Geftalt der Klippe,
t u f wekher ich ftand, mir gerade gegen llber abgetiidat, in einiger Entfernung auf dom Ocean. Zch
macbte meineo Gefzhrten auf diefe Erfcheinung
aufmerkfam, nnd wir wurden nun auch bald unfre
dgnen Figuren gewahr, die auf der Spitze der uns
gegen eber licgendeo Klippe zu ftehn fchienen, wie
das Bild eioer nahe gelegenen \Vindrnirhle.
Die rofltctirten Bildoc waren am deutlichftea .genau
dem Punkta gegen itber, wo \Pit fiandca, unff die
falfche Klippe wurde weftlicher immer matter und
fchien. der wahren oiihtr zu treten."
,,Diefe Erfcheioung dauerte ungefihr PO Miow
ten, oder fo langt, bis die Soone Gch aogeftihr urn
ihren Durchmeffcr ilber den Horizont erhoben. hatte. Das Ganze fchien alsdann Gch in der Luft zu
erheben, und oerfchwand allmiihlig, aach Art eines
Vorhangs im Theaters dsr aufgezogen w i d , (gizting an iinprlnl/];onvery /inrilar t o that, which is
produced &y tlte drawing up a drop-Jcene in die
clearer.) Der Horizont war wolkig; oder d u l Icicht lakt Gcb richtige~fagen.: die O b s r a c b a der
See war mit eiaern dicliteo Nebel bedeckt, von
mehrern Yards Hshe,. der allmihlig v o r den Strah]en der Sonne zorackwicli. "
,,Eine folche Erfcheinung ilt auf der See oielIeicht niclits feltenes.
Sollte die berahmte Fura
Morgann rnit ihr wotil voo einerlei Art feya? "
Diefer Beobacli tong filgt Hr. N i c L ol f o n folgende Bemerkungen bei. Die Klippen Sftlicb von
Bdghtcn haban leehr nahe dieRichtuag von S 72' 0.
Die Some iJing tlort am raften November 1804 in
S. 55' 0. auf. Folglicla trafen die Strahlen der rufgehcnden Sonne die Klippenreihe uatet einem Winkel von un;ehhr 73' mit dam Perpendike], von
der liaken Hand cfes Eeobachters her, EEeKcn Blick
Eadlich Se-ii.'ntet war. Die Klippen wurdeo daher
riemlicb f m k erleucbtet, und doch der Beobachter drorch die directen Sonoeaftrablen nicbt oerhin-
dert, das Bild, das Gch Serade vor ibm aeigte, wahrzunehrnen.
Diefe Beobachtung ift wichtig. Sie treweift,
dafs die Erfclieinungen, welche man unter den1 Samen: Fata Morgcina, befchriehen hat, nicht b l o f ~
auf Lichtftrahlen, welche durch die Loft hiocturchgebn uod gebrochen werden, fondern clafs Ge auch
durchZuriickwerfungder Strahlan von irgenrl einem
gegen dber befindlichen Medium, welches fich i n der
Luft Cchwebend erhiilt, hervorgebracht wertleii iciinDen. tVir haben wedge authentilciie Nachrichten
von Fillen diefer letzten Art, U I I J , fo vie1 ich
weirs, gar keine Tlieorie. Es fcheint etwas Fremdartiges, wahrfclieinlich Waffer, i n cler Luft To
glejchmgfsig rcrbreitet zu Ceyn, viellaiciit clurch
den langfmnen uncl regelmPfsigen Niederfclilag, w e b
cher der Kryftalfifation vorherzugehen pflegt, dafs
es auf die Lichtrtralilen wie eine ebene, faft Cenlc.
recht ftehentle SpiegelAacbe wirkt ; unrl die auflteigende Sonne fclieint diefe Mafk zu zerftreuen, ulld
zu machen, dafs fie fich aufwarts zieht. Genauere
Beobachtungen und Verfuche miillen uns Dber den
wahren Grund weitere Belehrung geben.
Ein farbiger Ne#eIbogen.
( Aus dem RPicht Anseiger der Teutfchen, Jahr
1806, LVo. 5x5.) Den aiften Sept. lag'tlorgens
nach 7 Uhr iiber der ganzen Gegend urn Ulrn ein
dicker Nebel, der befonders in des Ebene fo. ftark
2.
-
war, dafs man !mum 10 Scliritt weit urn 6ch her
feehen konnte. Icli ritt den betriicbtlichen Berg
nach Geitlingsn hinauf, unR liier wurcle, je haher
ich kani , der Kebcl clcfto ctilnner und durchficbtiger, und auf tier hijcliha tliihe brach er lich iiber
inir fchon fo weit, tlds d e r heitere hlaus iiimmel
zuin Vorfchein k3m. Hier zeigtc? fich mjr nun ein
n,
Schaufpie!, das icli wecler felbft bisher g ~ f d ~ noch
von anclern bdchriebcn gelefen Iiatte. 3 i e atn Rande Jes Nebaimcers ilus d d r 'Tide hervorbrcdienilen
Sonnenftrahlen bihleten nimlich a u f tter entsegengefetzten Seite, in der auf <!e: %he lich zufamrnenzieheaden Nebelwolke , einen fcch5ncn Nebelbogen,
der indefs oicht die ver!k!;ierlenen Farlmi tles Begenbogens fpielte. Die GrandfJrbe war eb; g k t zenciar Lichtftreifen, der iisr a n dor zufscrften Icailte Cch in mattes Roth und Violett verlor. DafiIr
%varer defto breiter und a u f Eeinetn grauen Grunde
urn lo fchijner bervortyhoben. Dabei war der Nee
be1 ganz trocken und machte bald dem heiterrten
Tage Platz.
3. H e b r r n g a n t l e g n e r G e g c n f i l ' n d e
iiber
den Uorisorrt.
-
(AUSdem Reic-hr Anzeiger , 3ahr 1806
,No. 304.>
AnJr n ge :
Ein Reifender verfcherte mi&, dafs man auf
i;erJcli;e;iiLij&en Alp die iyro!er und fchweizer 111peogletfcher bei hellern Himmel niemahio, bei t r h
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3
bem Wetter bingegen immer deutlich fehen k6nne.
Diefe Erfcheinung fey fo alt und fo ailgernein bekannt, dafs Gch die Bauerregel in der dortigen Gegead darauf grande: Wenn man die Gletfcher Geht,
fo giebt es in 24 Stunden Regen. Wie aber liifst
fich diefe Erfcheinong erklaren ? *)
(Eben a!aJ, Jahr 1807,No. 86.) ,,Auch ich
wohne fehr hoch und noch ilber 24 Stunden gegen
Norden von der fchm&i@en Alp entfernt , und habe alle Jahr hPuiZge Gelegenbeit, die von hier g*
gen 70 Stunden entfernten tyroler Gletfcher, dann
die etwas niher liegenden falzburger Gebirge, auch
manchmahl rerfchiedene Gipfel von den noch web
ter entfernten fchweizer Gebirgen zu fehen, welches
einsn prlcbtigen Anblick gewlhrt. I m Winter erfcheinen 6e fchwarz, im Sommer hingegen wie eine
hell glinzende Wolke, nnd man kann mit einem
mittelmlfsigen Fernrobre die verfchiedenen Abdachuagen deutlich erkennen, fo dafs cs einem vorkOmmt, rls oblman in eine befchneite Stadt blicke.
Nur mufs ich bemerken, dafs man diefe Erfcheinung nicht immer bei trtibem Wetter, fondern mehr
bei hellom Himmel haben kann. Indeffen ift es
sichtig, dafs jederteit oach folchar Erf&einung He.
gen oder ttarker Wind kommt.
*) Davon hatte der ,Anf?ager aus oialen Auff'stzen in
diefen Annalen, die davon gehandclt batten, Iich
belehren kbnnen.
Gilb.
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