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Einige Bemerkungen ber den Blei-Baum.

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310
]
$Yule gab in einerTemperatnr von 15" nur zzf, in einer yon 52Oaber 3gRmtlilo WafTerfioff her, woraus man
lielit, d a b eine Erhiihung der Temperatnr der Fliil'figkeit, welche die Srtule in Tliatigkeit Ietzt, von 3 7 O ,
P;e Kraft derfelben verdoppelt.
VIII.
-
Einiggs BcmerEungen iiber den Blei Baum,
1. Aus Aotizen des Prof. v a n
M o n s i n Gent
*).
,
U m einen reclit fahiipep Bleibanni zu erhalten mufs
man elfigfatires Blei nelimen, das etwas niit S a m
iiberkttigt ifi; b~GfdlesefXpJaures Blei oder das Extrnctum Snturni der Apotlieken? taugt dazu niclit ?
man liabe dcnn die Hdfte des Mctalls daraus durcli
.KohlenLiure niedergefcl~lagen. Aiicli gieLt niit frenzden Salzen beronders mit CalpeterGurem Blei oder
falpeterfaurem Kalk abficlillicli veriinreinigter Uleiziicker niir kiirze Bl~tterdeiien Iliiilich, welclie entfieliii, \Venn die AiifliifunS zu I& niit Srtlz bcladeii
i R , i n welcliern Fa11 des WaITers ZLI wenig ill, worouf
die Wirknng Iiauptliiclilicli niit beridit,
Urn fiir meine Vorlefungen oinen Bleibanm zu
bereiten, liatte icli einen 5 Zoll weiten iind 8 Zoll 110lien Kolben niit 24 Unzen W a h , worin 4 Uiizea ails
HolzeGg bereiteter Bleizucker aufgeliifi waren , arisefiillt. Der Bleibaum wwhs Lo Mine11 Jab er siach 3
,
,
*)
Annal. ganer. der Tc FbJf. Cah. 17.
I
311
I
Tsgen den Kolben anfiillte, nnd dae Blei hatte fich
a m der A u f l i i h g ro vollRstrldig abgerchieden dalb
mit Schwefelhre verfdrchter EGG, der zu den1 fliiffi.
gen Riickftande gcgoflen wiirde diefcn niclit einmal
niehr opalifiren machte. Und als vom Bleibaum, iina
ilin auf Zink zii priifen, Theile aus der Mitte und von
den Enden genommen, in Salpcterhre aufgeliifi, und
alles Blei durcli lcliwefellanreo Natroii aiia der A~iflijI'ung niedergelililpgen worden war, wurde der fliillige
Ruckfiand durch hinziigeretztes balil'clies kolilenfanres Natron &lit figrker milcliig, als es wesen des Bleifalzes Ceyn ninfste, das er enthalten hatte. Das Blei
war all0 frei von Zink, und es findet hier folglich voilkommene Ablclieidung Statt.
,
,
3, Au, einem Schreiben der Hm BUrgermeiRerr H 1 n d e r f i n
zu NeuRadt-Eberswalde, d. 5 Juni
1816.
.
Die folgende merkwiirdise ErCcheiniing liabe ich
bei der Reduction des Blaies auf nalTem Wego htrufig
beobaclitet. Icli 1iXe 2 Lotli Bleizncker in g Unzen
defiillirtem Waflers auf, fulh mit der Ai!fli5fung, nachdem lie dnrcli Papier gel'eillet worden, ein Medizinglas von weifseni reinem Glare beinalie V611i6, und
v d o p f e das Glas mit einem Kork, an wclcliem eine
kleine Zinhltange Co befefiigt X , dafs lie ficli mitten i n
der Aufloiiing, i n der Axe des Glares befindet, l d ' m i r
ilirem iiiitern Ende 1 Zoll iiLer gem hiichfien Tlieil des
convexen Glasbodcn, gegen die Mitte delTelben gericlltet,
Icllmcbt. Kaclidem alles lo eingerichtet i R , Relle icli
das Olav a n ciii lielles Feilfier, w o keiile Erl'chutterung
deITelben zu behrgen ili, und ficli dles genou beobscliten
Ink.
I
3
3L2
Sobald nun der Zink anfsngt ranh zu werden,
entfielin zngleich in der FliiIIigkeit niclit niir an den1
rinterii E n d e de8 Ziliks, fondern anch a n cler Spitze
des Glasbodens einige zwilr i u i g e h b t e , aber diirch
die Scl~altiriirigficlitbare Streifen, die wie Itlcine F'urchen, oder K a i i ~ l e ,ansrelien, i n fclirager Riclituns,
nacli Maasgabe der Convexitat beider ausge~ien fich
einaiider entgegen fireben
allniiilrlig verliinger~i,
und nacli eiiieni kleincn Zeitverlaiif in der Mittc zwiI'clicn beideii zuranimen treffen, Sic bilden dann eilie ~ i i f a i i i r n e ~ i ~ i ~ i i g eSaiile
i i J e von mehreren Streifen,
die to laiige nnbcweglicli iiiid iiriveritiidert bleibt, bis
die bri diefem Vertirclie ~ i n iden Ziiik entrtelicnde
UleilriilTe, vcrmiige ilirer zunelimendeii bcliwere, abfJlt, l i d gewiilrnlicli zwiCclien beiden fielien bleibt,
dann dierer Uinfiand es unmiiglich niaclit, die Erfcliain ling weiter ZLI beobaclitcii, oder Ge vielleiclit
ganz aufliebt.
Icli liabc fclion nielirere Naturforfclier urn Belelirung iibcr die Urfhcli dieter Erfclieiniing etfuclit, aber
znm Theil gar. keilie, zuni Tlieil keine geiiiigende
Auskiiiift erfialten,
,
,
3. Erkllrwng dcr vornehenden Errcheinung, und ob die Bildung
des Blcibaumr cia cliemifchcr oder siii galvanifcher Procefo ill;
von G i l b e r t .
In dcr Abficlit die Erfcheinung , iiber die Hr. Biirgermcificr Hinderfin, ein eifriger Freund der Naturkunde, B e l c l i r u n ~wiin:'clite, diircli eiiiige geiiaae Verf d i e weiter anfznkliiren
verl'cliob ich bisher den Abdriick cler Anfrngs. Zwar bin icli a i l die Verfuclie
niclit C;ekoriiIiien, nlittclii der vo;.lie!lciidcli Berirerkrin-
,
[ 513 J
gen Ififst fich jedoch auch ohne fie eine Erk]arung verI;ichen. SO wcit ich die ISrfcIlein11ngen
eigner
Anficht and uus den vorfiohenden Allfrxtzen kenne,
entfpriclit fie ilinen, doch ifi das Erklgren, o ] ~ ~Prfilc
fung der gcfdsten AnGclit dnrch eine genaue VerfL1cIle,
inliner miCslicli.
DPails dern, was Hr. van Mone angiebt, hervorgeht, daCs WaITer und freie SYure zur Bildung Jee
Bleibaums uncntbehrlich find, ro rcheint die erne
W i r k i i n g des Zinks, roobald er in die Aufliifung dcs efBgCauren Bleies getauclit ifi, zu feyn, dals er das W a f Ter tinter Beiwirkung der freien Efi$iore zcrfetzt.
Die Stellen des Zinke, nelche von lockerer Aggregation find, oxydiren lich anf Kofien des Wallers, daa
Ech bildende Zinkoxyd wird von der SPure aufgebfi,
i i l i d der elfisfawe Zink Gnkt als die fchwerere der beiden Flii[figkciten in dem efigrauren Bleie lierab (vergl.
ob. S. q?),
wodurch die farbenlolen Streifen am untern freieii Ende dee Zinkes entfielin. Der WallkrIioff des zerletzten WaCfers, wovon n u r in erhiilrter
Temperntui* (vergl. !%?jog) ein kleiner Antheil frei wird
nnd den Zink niit Gasblafen bedeckt fcheint das Blei
211 re&iciren
indeni Ech diefes anfangs ids ein feiner
I'cjiwarzcr Staul nnf den Zink anretzt, und zwar aiif
die TliPile fcfierer Aggregation, welche felir bald d e
1,leine Erliabenlieiten zwiCclien dcn vertieften liervorragen, ails denen die Luftblafcn hervorkommen.
Durcli diefe clicmifche W i r k u n g bildet lich nun
aber fo~leiclieine eir~fachegalvanirclie Kette ilue zwci
Jich beriilireiiden metallifcllen Electrornotoren , dem
%,ink tind den1 Ulei, welche durcli das mit effisfaurem
Bleioxyd geCcl1wangerte und dadurch beITer leitende
,
,
c
514 I
WaCTer gafchloflen iR, und es lieben fogleich die bekanhien zerfetzenden W i r k i u i ~ e nder Electricitat i n
diefer gefchlofsneii Kette an. Die Sanre iind dcr
Saucrfiofl des i n der Fliilligkeit anf~eliifien Metall-
fnlzes werden nacli dem poGtiven Metall, dern Zinke, hingetrieben, u n d oxydiren zind lsfen ilin lo
fortwtilirend an den vertieften von dem Bleie freien Stellen der Oberflache auf, indefe das redncirte Metall dee
Salzes nnch dem negativen Rletalle, dem Bleie liingetrieben wird, 11nd ficli hier a n den fcharfen Ritndern
und Spitzen, durcli welche die negative Electricitat in
dae WaKer eindringt anfetzt.
Dielem gemarrs fclieint m i r der P r o d s der Rednction des Bleies aus feiner efligfauren Auflafung fortwshrend ziigleich ein chemifcher und cin galvanifch - electrifclier I'rocers zu feyn : E i n chentifiher: erJZenu durch
die BildUng des Zinkoxyds a n den freien Stellen dm
Zinks mittelfi des SanerRoffs des ilin beriilirendeii UIeioxyds, dem diebr yon. den1 benaclibarten BleioxydTlieilclien und fo weiter von Tlieil zii Tlieil in der
seraden Linie bis zum aegativen Pole (d. i. den RBIIdern dcs Bleies) fiets wieder errctzt wird; indeb cweitens [owolil das Blei a19 die EfligCiiire des letzten Bleioxyd-Tiieilcliens a n diefen Rrindern, verm6gedes &gotretenen Saaerfioffs, frei werden, u n d das Ulei ficli zii
Folge der Kraft dcr Anziehiing des Gleicliartigen i i i
der Beriilirung an das Elion regiillnXcli yorliandiie
Ulei nnlegt; und dritlens diircli Uddung von crfilglhurein Ziiik aiis den1 an der Ziiclierolxrfiiclie eiitIie!ieildeli Zinkoxyd und dcr i h r frets z i i ~ e f ~ i l i r t rfi.eit.11
n
E1lih[$itre. Ein , ~ c ~ t t r i n t z i ~ f L - e L e c t r:~durcli
ler
dab eben beIciiricbne, C[LII.L~I elcclril'clie Aiizicliung icnd Abfiofslulg
,,
,
,
I 3r5 3
.
bewirkte, Hinfiberfiihren des Sanerfioffs dcr BleioxydTlieilchen in der gefcldorenen Kette zum politiven,
des Bleiee delelben zum negativen Meialle, nnd der
an den Bleirandern frei werdenden Effigfme ZLI der
Zinkoberfliklie den von Davy entdeckian Gefetzen
der chemiCclien Wirkungen und der wahrlcheinlichficn Vorfiellung YOXIdem Hergange bei dem Hiniiberfiihren der Stoff' durch electrifche Anziehung und
AbltoCsung entfprechend.
Der fich bildende, Ehwerer als das effigfaure IEleioxyd zerfetzbare efigfaure Zinkoxyd entgelit dierer
W i r k u n g To lange vocli etwas von dem efligrauren
Bleie in der Kette vorhanden i R , und finkt langs des
Zinks lierab iim fich tinter dem efigfauren Blei zu lagern.
Ob das fcheinbare Aaiffieigen von Streifen von dem
h6chfien Tlieil des Bodens des Glafes, in Hrn Hinderfin's VerC~ich,niclit anf T~nl'cliungIm-nlite, und niclit
&enfalls dem Herabfinken des efiiglhiuen Zinks Z L ~ Z U lclireibeti war, der liier etwas zuriickgelialten wiu-de,
bevor er ficli gleichm&Lsigverbreiten konnte, und daller v i e l l ~ i c&ier
l ~ wieder Iiclitbar wurds, indefs er in
deli lnittlern Hiihen zwifclien dem Zink und den1 Boden unficlitbar blieb diefes verdientc durcli Verfhlie
(welclie keine Scljwierigkeit zu haben fcbeinen) ausgemaclit zu werden. Beltanden diefe Ftirclien 0115 einer
FllifliSkeit anderer Art, fo wiirde das eine fiir die
Theorie dieles Reductions-ProcelTes nicht unwiclltige
TJiatTaclie leyn.
Gilbert.
,
,
,
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