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Einige Bemerkungen ber die Nikolaew'schen Gold-Waschwerke im Catherinenburgischen Bezirke.

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f 435 I
VI.
Einige BcrnerkisnLqeniiber die h'i~otnstotl;:henGoldN'n.2Lwet.X.e irn Cathel.irienbtrrgLflen Becirke;
aus eioem Briefe van
Hrn Jos.
LIBO5CHIlZ,
RLIKKaiL Leibarzt.
St. Petersburg den I f MBrz 1823.
V o r 8 Jaliren wurdo diirch die Ueniiiliun~en des
wirkliclicn Mitgliedes der Iiail'crlichen MineralogiCchel1 Gel'~Ilfc1ial't zii l'etersburg, Ilerrii v o 11 S c l i l e n i e ff, i n der cegcnd voii Catlicriiienburg goldlidtiger Sand entdeckt, dc&n Rearhc;tung dcr gliickIiclifie Erfolg gelxBnt hat. D i e h Sand, welclier
i m vorigen Jahro einen betraclitliclien Vorratli an
Golde lieferte, lie$ yon beiden Seiten des B r e r e I o fYlclien Flun'es, nordwefihli voii Catherinenbnrg. Die
Bcarbeitiing gefchicht aiif L C ( J C ~ verlcliiedenen Stellei1 : die erfie 15 WerR von der Stadt i n der NaIie der
Goldgruben
auf den fogennnnten Uereloff'lclieii
Sandfieppen; die zweite if Werfi yon Catlierinenbnrg aiif der, nach Herrn von Sclileiiieff benaniitem
Nikolaew'lclien Sandfieppe.
,
,
W e n n man i n Betrachtiing zieht, Jars der Boden des ungefrihr 7 Werfi von Catherinenburg gelegenen Sees rSc7~artnfcchrl.i~ccher
See genannt) einen Ueberflul's von l'olcliem goldhultigen Sande darbietet, welclier aucli in verfcliiedeiien entfernteren Umgebiui-
c
4%
3
gen yon Catlierinenbnrg entdeckt wird, To kann man
leiclit daraus folgern, d d s jcne goldlialtigen Sandftepp e n , deren Grenzen nocli nicht genau beftimnit find,
fich fehr weit erfireclcen miiCTon. Die Erdfdiiclite,
welclic diel'en goldhaltigen Sand deckt, ifi auf der
kleiiien Ebene durch die der Flds ftriirnt 5 bis f Arfcliin,
i n deli vom F l d e entfernten Gesenden bis 4 Klafter
mgclitig. Der ~oldhaltigeSand felbfi hat nur cine
35zclitigkeit von if Arl'cliinen, und befielit aus grobkiirnige~ii Qiiarz ltleinen Jaspis Gel'cliieben Eifeiifpatli, Brauneifen
rind Mn~neteiI'enRein- Kryfial)en an welchen rein Url'priing aus den bcnnclibarten
Gcbirgen leiclit zti crlicnnen ifi.
Das Gold felbfi ifi felir rein, und enthalt n n r einen kleinen Antlieii von Silber zind Kupfer. Es
komnit entweder in kleinen Kijrnerii Gcl'cliieben,
oder vollftiindigen Kryfiallen vor ; doch wcrden aucli
iingewiilinlicli Srofse PrachtRiicke ans Liclit gefiirdert welclie niis lauter kleinen Kryftallen zucanlniengewacl~len find. Solclie PrachtRiickc waren die vier,
welche in den Jahren 1819 u n d 1820 ilirer ScItenflcit
wegen nach dem Kabinett Sr. ILiferI. Majcligt gefchickt wurden. Dae erfie wog 2 4 , das zwcite 48,
daa dritte 6 0 , das vierte 82 Loth. Dieren Praclitfiiicken :find keineewegs fremdartige Theile beigemifcht,
rondern fie befiehen ganz a m Gold. Die mir 211 Gelicht gekommenen Kryfiall- Gefialten find : OctaGder,
Wiirfel und Granat -Dodekagder. Von der letztern
KryfialliTatione Forn befitze ich i n meiner SnnlmILiiig
einen der vollkommenfien Kryfialle, welclier leiner
Grblse wegen merkwiirdig ifi, indem er niit einigen
Ehr kleinen anhangeliden Kryfiallen nach den1 Do&
,
,
-,
-
,
,
,
-
I 431 3
m n l - G e a i c l i t e 5,954 wicgt. G i e 4Ceitiye Salile mit 4
n d i t z e n d e l i F l ~ c l i e n( IIyacintIi Kryliallii'ation 1 , dds
Tetrnzder iiiid das Leucit-Dodekaeder liabe icli niclit
felbfi Sel'cliii fie l01len nber von a n d e r n beobaclitet
,
-
,
,
wordeii Lyn. W a s das lpccif. Gewicht anbelangt lo
kann icli nieinen Ueobachtnngen obgleicli ich fie mit
dcr griifsten SorgLilt angrfiellt liabe, docli iiiclit fiir
ganz richtig angeben. Es gab fich niir das dodekaebis 15; o c h + r i l c l i
dril'ch kryfialliiirte Gold =
kryfiallilirtes = 16,62; ein derbes Stuck Gold = 17.
Sollte man niclit deli verl'cliiedenen KryfiallirationsGelialten diei'e Verfcliiedenlieit zufclireiben diirfen ?
,
E i n I'rivatma~in, 111.. J a k o w l e f f , liat eineii Ylinlich e n Saild a uf Liii el1 G liter 11 i ni Cat h eri i i e n b ar g' Cch e n
Bezirltc entdeckt, aus welcliem e r im vorigen Jalire
1 7 I'd Gold gewann, und der, was liijcl~fimer1;wiirdiS ;It cin Metall e n t h d t welclies 6 1 1 1 - walirfchein1icIi Platinn ilt, und wori;ber icli Ihiien nachfiens
cine genaue Nacliriclit mitzutheilen gedenlce. Befigtigt fich dicl'e Eiitdecknng, lo w i r d die auffallende
A e l ~ n l i c h k e i td e r Ca:herincnburg'lclien W a f c l i w e r k e
mit d e n amerikanifchen fiir d e n Geopolieii voii der
,
griiI'~te11Wichtiglreit f e y n
,
. . . "1.
*) Zu Hrn Leibarzt Libofchitz*r oryktogn. Jhfchreib. des G r o f h
lrr's vom Wilui- Fiulfe, in St. 12 des vorig. Jahrgs S. 429,
mufs ich bemerken, daG diefer Flufs dort in der Ueberfchrift
l%lfchlich nach Karntfchatkr verfetzt worden i R ; er fliefst I'm
lrkutzkifchen Gouvernement.
G.
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