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Einige Bemerkungen ber die zu Tiede aufgefundenen Knochen von Thieren der Urwelt.

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VI.
I?in[p Bemerkungen iiler die 5u Tiede atrfgejiun-1
denen Knochen von Thieren der Urwelt,
vnn
J. F. A. UASHXC,
U. der Philofophie.
( Eio Aursug aus feinrm Ilei~etrgcbuehc.)
Es wor irn Juli ( 1817) als ich von Uraunl'chweig
atis das 2 Stuiiden entfernte
Durf Tiede helirchtc,
d u c h leilie Kalurincrkwurdigkeilen aua der
l!rwelt beriihmt peworden ilt. Ncine Eraartuugen waren lioch gerponnt, und ich mufs geltehen,
d a 6 lie nicht nur hefricdigt b n d e r n rioch iibertrolkn'wordeu lind. M e n mub rnit eigeiien Augen
dielhr Chaos von kololLlen Knoctienman'eu gcl'ehen
liilhen, urn das'ErHauneo zu hegreifea, in dau ich
hci dem Anblick derrelben verl'etzt murde. Es liep i 1 hier die Knochcn von firif -Mhmmuth, von eiiiem einhSrnigen Rliinocerm nnd von zwei Uirfclb
.pttnngen, von denen die eiiie dem Remeinen HirI'che und die rndcrii dein L)rmmlrirl'ch gleiclr zu
Loiiimen liclicint irir hitiiten Gernil'rh durrh einotider, iind 6 vcrineiigt, dars oft eine gcnauc LrnterIhrhiing chzu g d i h t , u m mit GcwiGlreit lingen zii
das
,
,
[ 5.f; ]
kiiniicn, welche dem eirieii und welclic dcrn andern
dielir 'l'h'iererten rngetiiirtoi. Dcutlich Iieht xiinn
j e t z l g Stol'szahe, voii deneii einer I I und ein onderer Ii~gar1 1 Schuhe lrng ill, xu '.rage hervorrrgen ;
fi:rner eirie grofse Bleiige von ~~ackenzilitien,
Sciiulterbliittern, Kippeii, U e i u k r i h c n , ziiiii T l ~ c i von
l
5 SchuIi Liinge, Kuiefcticiben, k't~l'sgelcnkc~~,
Kinn~iitIen,iti dorieii oft nocli Zihue litzeii, lliickenwirhcIn u. f. w., dies VOII v e ~ l i i i I l t i i T s i i i ~GriiIbe;
li~~~
eiidlicli c h i gonzen Kopt' des Rliinoccros init H o r n
u~idZihnen, w e l c h letztere riocli vollkoniinen rnit
ihrem Schnielze vcrfeheii urid uberhaupt unbedeutei:d veriindert find.
\ \ as men bis jetrt von Hirfcfiknochen gefundeli tiat, belleht .grofateritheils i n C;ewciliwi yon
I)eidcu oben crwihnten G a ~ ~ i i i i g e iuiid
i,
liegt neblt
a11~111,was man gaiiz 100s gefuitcleii 1!at, jelrt auf
eitiern 'L'il'ctre dicht neberi dem Furidorte susgebreit e t . f-Iierunter befioden fich aucti eiriige urigelieuer
groke Bnckenz&~e vom d ~ k t i i i r n ~ b t f ~welclie
,
dell
griiliten Pferdefufs a n Urnling I;ei weitem ubrrtrctl'ea. Il'as die Bildung ilirer Kiaulliche anbttrikli, b ltiinrneo lie gaiiz init der Zcichcung iibereiri , welclie H e r r Eiofroth B I u 111e u b a c 11 in feincn Ahlddungun natur11iltoriI'cIrer Gegeriliiriidc ;auf
'J'ufel 19 unter dcm Buctiliobeii C. voti d e n Zalirie
Piiii:s at'rikrniTchen Elephnntrn geliefcrt hilt.
Ilic
nocli griil'stentheils mit ihreni Sclimc.lze Bedeckten
rrhahetieir Linien, bildcn iiiiiiilich eben ro rautenfiji-mige Ldten, iiiileIk nudere fofl'ile J3acl;enzihue
I 31:
I
voin Mainmu:h, welche ictc gcrelieli habe, d c w i
Fundort mir aber iiicht betanut gesvordeii'il'e, gniiz.
die IIildung des oliatili?lieii Elephanleii hatten. EY
haben ! dalier zwei verl'chiedeiic Cattunyen voin
h1arnmuth in der Urwelt gclcbt uiid lie I'dieineiJ,
wie auch I'chori v i d e mit grofser \Yahrl'clieinliclikcit behauptrt haben, die SlaiiiiiiLliiere unl'crcr
beidcn jetzigcn Elephanlen- <hlluiJgeii gewekn
zu I'eyo.
Von allen dun Kiioclieii, welche ich mi Tiedc
gefelien habe, ~ v a rnichts rerileinert; r u l i r d e n
Verlultc ihrer Gallertc uiid fettigeii Bcllnndtlieile li:liieneii lie gar keiue Vcriiidcruiig erlilteu
zu Iiobeii. Bei ainigen w a r die iniiere Textur zur
Ver\vunderung Ltiiin ertialtcii, lie Taheii p i i s , als
wircn lie init der griil'sleii Sorgfalt 1)riiparir.t
worden.
Hier muli ich noch erwihnen, daL der llerr
Hohnedikus Z i nk e II geo. S O in in e 1: zu Britunrchweig mir nochlier einige Stiicke gezeigt hat, die
vor melireren Johreii gleichfal!s bei 'Ticde gefunden worden, und wahrl'clieiiilicb verliuinerter
Elfeebein h i d ; driin mit dideiii kani h ~ l i iliro
l
i i u h r e als innere Uildung vollkuiriiiien iiberein.
E
q kiiiiiile aIIh niiiglicli l'ejn, dals die Liiochen
iiacli der Ve~l'ctiicderilieitdcs Jhrleiis, in welchern
lie reit uridetiklicleii Jir Iireii gelegeii Iiaben, auch
verl'chietlenen Vericiirleru iigeri uii terworfuii geweIea wlren. H e r r Hofniedikus Ziiiken i'and die
Stiicke, welclie or belitzt, nrelir rn der Oberfliche
[
31s
J
der Erde uttd, wetin iclt iiiclit irre, i n Ltidigc!in
Boden; jetie win Theil wciiig veritiderten h; noCIIL.:I aber belinden fich in eineru nufgel'chwemnitt.ii
oti einigeti Stellen 1 9 h i s 20 Furs liolieii Lehmlrger;
dicIiis Tcheiltt aIfiJ dns Mittel gewel'eti zu I;.yii,rwel;
cheln lie iltre jetrige IkTc.liatftmhrit verclaittcn. 0 1 1 ne Zweifcl heraulite dils \\ n k , welches von obeu
her clils Le1iui:ager durchdrong, die Kiioctieii Ititch
uritl rilrcli ilirer Gollerte, utid clcr Ircl:rii lclitilzt e lie tiochliur Tor ilirer g9nzlicltcit %?rliiii*ung,
Laitge wiircn lie vielleiclil tioclt deli .lugeti der
Katurforlcher titid Neugicrigeii vcrlwrgcn geliliebcri, wetiti tiicli t dnsOiitigelii1~rLU ilirer Errtdecliu fig
beigctrogeri Iiittc. 1;s 1)ciiitdc.l lich niitiiliclt jcitcs
1,ehmloger il:i t' eitictti Tlieile des 'riede'rcheti Gypsbruches, und d r s Sprerigen der Gypsfell'en war UrI'ncli, dal's dcr die liriuclien bedeckende Lelim herahliiirrte urtd 1;i die Kiioclieti an Jas 'L'sgeslicht ksmeti.
I)em 1lei.i.o StotlLchirurgus 13e r g e r ia
UrautiIichwciy vcrd;iitkeii wir die erlie h-achtiulit
dilriibcr. Er hot. f i r t i iiberltaiipt uiu die Erlialtiitig
dielkv 1;) IiiicliIi iiiterr.l!Lntcit NaLurfeltenlieiteit I'ehr
verdiett t gemnetit. Iir war dcr erlie, welclier dea
Belitzer der 'l'iede'l;.hcu Gypsbriiciie, Herrn H
v e r , auf dic Schiitzc, w l c l i c lGin Horleti umltiillte,
d i l l e r k r a r n tiiacli~e,uiid icli Iirbe in I'einer Sammlu ti!: ron anatoniiliAieii Pr2parntru eine Menge Ton
'I'iedc iicrriilircitclcr Knoclicn gcfiiiiden, die cr
glcich nocli der Ihtdeckunp derl'elben zu lich geiiommen hatte. Er liofl~einIl eiii gonzes vo1JKitidi-
"-
c
349
I
ges Skelett diel'is merkwurdigeii 'l'liieres dcr Urwelt aiiHielleii LU kiiiincn uiid er wiirde riulleirht
l'choii (IirZu gcl'chritteri feyir, weiiii niclit his jt.1I.t
l'eiiie A m tsccfclriiftc iliri cluvoii oBgelralleu hiitten.
Ein kleiriev Hiiuurlieii bedcckt jctzt clie'Stelle,
mo die Krioclieii liegen, und drr Abhaiig dr.s Ltliinlagers iIi his uiiteii hiri, To weit als riocli Kuochen
,
hervorrageii wit Brutterii rur:'clilagen. Fiir den
geriiigcii P'reis voii 8 Gi*ofclirii hat man das Yei-gnugen, die 'l'liur jencs IGuscliens gciilftrel t i i d f c h
voii dem Uebcrrelie der Urirelt iiingabeu zu fehen.
Uaraiis, dsl's liirr M o m m u h - , Hhiiroceros
und Hiri'ch Kiiochen iiehen uiid uber ciriaiider liegeii, kaiin muti IictilieIien, durs nur die IiiicIilte
Both diel'e 'IYiiere, wulclic iibrigens gewil's niclit
in den freundkhaftlichRcii Verliiiltidl'cii init r'i Ilallder geleht Iioben, gezwungerr habe, licli Li, rialie
zu kommen. Ohiie Zweif'el lhrben fie auf dcrlhlben
Stelle, wo fie iioch jetzt liegen; deun niemarid wird
wohl behaupten ,I' dafs fie daliiii gefcIi\remmt lind.
\Vie Iillteii Iich auch eiric l'u entIietzliclie Mcirge
von Kunclieri gerrde an diel'ein O r t und nocb dazu
riif der Spitze cities Berges ziil'ainmerigch~ufthaben? ltlair kanii rnit gutein Cruiide annebmen, dary
jene Thiere aufgrofseri liifelii lebten, und dal's eine
gewallige Ercluinwilzung, wobei dirs &leer L i n e
Ufer weit iiherliieg lie zasi;g, 11111 der Fluth des
\VnlTers Zu entgeheii, die Iiiiclilten Pankte jener
Inreln aufzufuclreii; rber eucli hier fanden fie ihr
Grab, drr Meer uberIcIiwenlmte aucb diefen ihrea
-
-
,
dsdurch i n Zuliunft etwas Schaden leiden m&hteii, rveil lie jrtzt grofmitheila utrbedecht liegcn.
Man wird ruch wirklirli l c h m gewahr, dafs fichman
der ObertJiche eiuigrr S t o f i d m e etwas abblittert5
welches, wie mat1 inir h g t e 9 voin Regen herruhrt,
der iin Ailhag durch das h c h des llCusclienj bin-.
*abgetrijpt'elt ill.
Da in der K i h e des Berges, anf weIchem die
Knoclien liege", iiwh liiihere Punkte gefunden rverden, unter deaen ich n u r . dcu eiuige MinuLen
vorr eritferiiten Fuchsbrrg nentie, To wire es lcicht
moglich, dafu mail. auch flier, weuu man nachgrube, Iioch elwits iiliuliches h i d e .
Scliliefslich erwviihrie ich noch dafs der Paftor
B a 1l e n It e d t zu Pilbltorf, unweit Halberftadt, bei
&in Uuchhi'iidlrr Uoll'e zu Quediitburg iiber die
Urwelt eitl W e r k drucken IiiTst, i n welchem mir
Allskulift iiber rioch marichen merkwurdigen #uud
in dortiger Gegend Iroffcn diirfen *).
Leipzig iur Auguli.1817.
J. F. A. Ddlrne.
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