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Einige Bemerkungen bezglich der Polarisationsbatterie.

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XVIII. Einige Beinerkungen bexiiglich der Polarisationsbatterie; moii Prof. J u l i u s T h o m s e n in
Kopeirhagen.
I n diesen Annalen Bd. CXXIV, S. 498 habe ich eiiie kurze
Beschreibung eines neuen Apparats, den ich Polarisationsbatterie nenne, gegeben. I n einer Aninerkuiig zu dieser
Mittheilung schreibt cler geelirte Hr. Prof. P o gg e n d o r f f :
JJMage der Hr. Verf. rnir hier die Bcmerkung erlauben,
dafs sein Appnrat wotil Iiur hinsiclitlich der Constructionsart auf Neuheit Anspruch inachen kann; in a d e r e r Form
habe ich denselbcn, nebst dem ihm zu Grunde liegenden
Princip, schoii vor llnger als 20 Jahren beschrieben..
Diese W o r t e veranlassen m i d i zu folgenden Bemerkungeu.
In der an angegebenem O r t e citirten Originalabhandlung habe ich die verwandten Arbciten r o n R i t t e r , P o g g e n d o r f f uiid G r o v e iiber die secundiire Saule und die
Gasbatterie hinlhglich erwiihut ; dagegen babe ich es als
iiherfliissig gehalten, dergleicbcii bekannte Saclien i n der
kurzen Mittheilung (2: Seiten), die sich in diesen Annalen
befindet und nur die Besclweibung des Apparats euthielt,
aufzunehinen I).
Vergleiclien wir aber jetzt die secundiire Saule dcs
Hrn. Prof. P o g g e n d o r f f mit d e r Polarisationsbatterie.
Zwar liegt beiden Apparaten dasselbe Princip zu Gruntle,
aber in dcm Arrangement und in den W i r k u n g e n sind die
beiden A pparate weseritlich verschieden.
In dem Apparate des Hrn. Prof. P o g g e n d o r f f werden surnmtliche Platinplatten g l e i c b e i t i g polarisirt ; i n mei1 ) Ich bin weit entfernt, dem geehrten Hrn. Verf. das Verdienat Jer
Verhuserung meinei Apparatei streitig machen zu wnllcn , glaube slier
doch noch jetzt, dars ein Paar W o r t e Gber letzrertn, selbst in dern
kurzen Auizuge, fur die L e e r der Aonaleo nich: iiberfliisiig gcwesen
waren. Ich wirde ebenio urtheilen, w e n n die Sache anch nicht rneinc
Person bcirife.
P.
11 *
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nem Apparat wird dagegen das eine Plattenpaar nach dem
anderen der Reihe nach polarisirt. Welche sind die daraus resultireden Verschiedenheiten in der Construction
uiid in den Wirkungen ader beideh Apparate?
Der Apparat des Hrn. Prof. P o g g e n d o r f f bedarf eineii
sehr complicirten Ladungsapparat und giebt einen discontinuirlichen S t r a n ; die Polarisationsbatterie hat dagegen
eineii sehr einfochen Ladungsapparat und giebt einen continzdrlichen Strom.
I11 dem erstgeiiannten Apparate ist der Strom der Batterie unterbrochen so d t die Polarisation der Platten stattfidet; Abei der Polatisatiahsbatterie ist der Batteriestrom
vollstandig contiutdrlich, 'indem die Polarisirnng der Zellen
den Batteriestroin clurchnus niclit uiiterbrieht. Der Strom
der Polarisatid~shatterieist so constant, das die Nadel der
S i n u s b u s d e mit Coconaufh~ugung bei einein Ausschlag
von 38O kihe abf Minuten coiistante Stellung behauptet.
Die Continuitat zeigt sich anch durch die psysiologischen
Wirkungen; denn fafst man die Pole der Polarisationsbatterie mit den Handen fest an, so spurt man, obgleicli
das Galvanoskop einen starken Strorn anzeigt , durchaus
keine Zuckungen; man fiihlt nur $die WBrme des Stromes,
wie es der Fall ist bei allen conthirlichen Striltnen. Wird
aber der Strorn kunstlich unterbrochen, dann treten die
physiologischen Wirkungen iukerst kraftig heroor.
Im Apparate des Hrn. Prof. P o g g e n d o r f f hat der Ladungsapparat fdlgende 'Umscbaltungen zu verrichten: 1) alle
Verbindungen mischen den Platten der Batterie aulzuheben; 2) die Plattgh wieder 81s ein einzelnes Plattenpaar
zu vereinigeh; 3) ille Verbindungen nbchmals aufkuheben,
und 4 ) die 'Platteed ds h t t e k i e wieder du verbinden. Dieses erfordert einen sebr complicirten Apparat, selbst bei
Anwendung der von Iflfm. J. M u l l e r construiYten 'Ladungswulste. Man denke sich z. B. einen Apparat mit 50 Plattenpaaren; dann sind 50 Becher mit je zwei 'Platinplatten, 100 Federcontacte und wenigstens 100 Plattencontacte
erforderlich.
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In der Polarisationsbatterie sind dagegen alle Theile der
Batterie unbeweglich und mit einander fest verbunden.
Jede Platiiiplatte entspricht ferner zweieu Platinplatten in
dem auderu Apparate. Der eiozige beweglicbe Theil ist
die Axe, welche die beiden Pale des polarisirendep galvaiiischen Ayparates trigt.
Dieses sind die nesentlichsten Unterscbiede zwisclien
cier secundaren $ a d e des Hrn. Prof. P o g g e p d o r f f und
der Polarisationsbatterie. Das Princip , welches beideii zii
Grunde liegt, nlmlich die Polarisation der Platinplatten z u
benutzen, urn eineu quantitativ starken gaJvanischom Strom
in einen Stroin von hoher Spannung umzu2nderi1, ist dasselbe; aber die Polarisationsb~tterie dst der einPige bis
j e t z f cwstrvirte Apparat, in qelchem ein c o n t i n q i r l i c h e r eleRIrischer Strom ogn holier Spqnwung rnd c o n s t Q n t e r StromstGrke mittekt eines einqelnen golvanischen Elements srlangt wird.
XIX. Beabachtungeu iiber ein am 13. Dec. 1863
in Hermawstadt stattgejunderces Ce.wittt?r unge-
wiihnlicher a r t ; van
( A i l s d. Verhaodll.
U.
&.
6.A, Nayser.
Miithaill. d. aiebenbiirg. Vereins fur Nalurwiss
vom u r n . Verf. kberrandt.)
1864. No. 2 ) ,
D e r durch seine trockene, verbaltnifsplfsig milde, s c b e e rind regenlose Witterung ohnehin abnorme Spatherbst be-
schenkte uns noeh am 13. D e c e d e F Nachmittags mit der,
in unserer Gegend seltenen Erscheinung eines December(;ewitters, welches noch dadurch ausgezeichnet war, dals
die elektrische Entladwg i u einer Fowl stattfand, wie sie
1 on den Meteorologen
nur aufserst selten beobachtet
wurdc.
Nach vorausgegangener mehrwachentlicher Trockeoheit
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