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Einige Beobachtungen ber die neuere Formation ssser Gewsser innerhalb und ausserhalb Frankreichs.

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Ir.
E i n ig e B e o I a c h t u n g eta
iiBer die neuera Formation fuyJer t
e
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G
in-
n erhaZb und aufserhalb Frankreichs ;
alo Z d a t z zu S. r70. augezogen von Gilbert.
1.
In einem der neurten Hefte der Annal. du IbuJ
d'hifl. Rat. (T.19, Cah. 91.) 6nde ich eine d e m
hlt. am a7. Apr. 1812mitgetheilte Notiz des Hrn,
D a u d e b a r d J e F d r u f f a c iiber verfchiedne
Oerter, wo er die Formation fufser Gewafler beobachtet hat!, deren Dafeyn uns zuerfi die HH. Cuvier und Brogniart kennen gelehrt haben. A w
reinen Notizen ubertrage ich hieher Folgendes.
,,Die hoheren Plateau's in Quercy und in Agfi
nois beRehn falt alle ausaufgefchwemmtem Erdreich
(Limon daceriflement) , uber das eine 8 bis 10F&
machtige Lage von KalkItein fiifser GewdGr d a
zweiten IJormation liegt die ganz frei ton beige
mengten Meermufchelo ill. Sie iR nur von einer
diinnen Lage Dammerde bedeckt , und lteht haufig zu Tage aus. In dem ganzen LandRrich zwiSchen der Garonoe und dem Lot, von Agep b i
Cahors habe ich keine Meer-Verkioerung ge-
[
alp
3
funden. AucIi ifi es inir noch niclit g e l u n p n , die
erlie Siifswalrer - Formation der HH. Cuvier und
U r o n p i a r t hicr a u f z u h l e n , ich werde aber darGLer fern c r e Uo t er fu ch u ngcn a n fir1I en.
Jener Kalkliein Tiilser GewiIIer ill von weifslicher
oder griiulichw FarSc, zerfillt leicht an cler Luff, h a t
jcdoc!i uianclirnal H i r t e genug. um Polir ur anzunrhnlpn, und zeigt bisweilen blos leichte Abdriicke von
Verlteirie:,ungen , belidit aber gewijhnlich ganz a u s
z11[a 01 IT]e ng eba cke n e n Fl ti 115m u fc h eln , b elb n d ers a us
I>/nrrorLeir, L i m r n e c ~ ~und Cyclo/t'oritcn, unter
deneri Iich nicht Eine zweifclialige 3lufc:heI h d e t .
In illem ifi er (IFITIKalkftein U I I I Paris und Orleans
auf ~ H atifI,tllendfie
S
iihnlicli. Ich tinbe in ilini gp.
funden: 4 Arten Helices. rnit d e n m unter dc!n IeLenden, wwlche wir kennen, keinc vr,llkornmen
iibereinfiiniriit ; G Artcn Linirieen, welche offenbar
die nocti jetzt in Quercy untl in Agenois lebenden Arten find ; 5 Arten Plaruwberi, eine i m Auslande, a in unSrer Provinz Icbend, eine neue, u n d
die fiinfte ungewirs; Phyfa turrira urn Asen u n d
Montauban lcbend ; L; Arten Palridinen, drei bei
uns, uiid die vierte, nach Olivier, in (!en Grciben
von Alexandrien ein!ieimifch (di de l be , die man i n
den Ibis-Mumien h d e t ) ; endlicli 3 Arten Glans,
kyelche in den FIUIlPn rvefiindiens eintieiuiilch lind,
deren Thier man aber noch riiclit Itennt.
Dieres ilk hinlanslich zu heweil'en, dal's das erfivor
Kurzeni bekannt gewordene Erdreicli fii!ier Gewallhr
einen Theil der liiiheren Plateau's Jcr Dcpartemenb
I:
193
3
Tarn und de Lot-et-Garonne biIdet. Die
Entdeckung diefer Formationen wird die Naturforfcher endlich auf das Studiuni der Erd- und Fit+
Mollusken fiihren, wopin noch fehr wenig gethen
ifi, und -iiber das wir noch nicht einwal ein allgs.
meines Werk befitzen. An einem f&cn Werke
arbeiten wir, ich und niein Vater, unter Unterfiiitzung ausgezeichneter Naturfodcher , feit mehA
reren Jnhren; Text und Zeicbnungen find fait
So weit Hr. D a u d e b a r d de
ganz vollendet."
F 6 r u f f a c.
a.
Hr. O m a l i u s d ' H a l l o y glaubt den Kalkfiein der Msen GewaCTer der HH. Cuvier und
Brongniart nicht blos a n vielen andern Stellen in
Frankreich, (in den Departem. des Cher, des Allier
und dcr Nicvre, J o u m . des mines Juil. 181s), fondern auch in Italien und in DeucJhZand (daf.
Dec. 1812)wieder gefunden zu haben; und zwar
in dem ehemaligen KircheaJttnate und in Toscarra
von l'o ahnlichem Ausfehn mit dem K a l k t d , welchen riirse GewfCTer noch jetzt unter unfern Augen
bilden, daTs ihrn dadurch die Meinung der HH. Cuvier und Brongniart vom Urfprunge derelben no&
nlehr Wahrkheinlichkeit zu erhalten fcheint.
Ein weilier, harter und dichter Kalkfiein, der
am Eingange der Pontinl/clrerr Siimpje bei CiJZerna
unter einer diinnen Lage graulichen Thones liegt,
ifi voller Lijcher und renkrechter Riihren, und hat
ganz clas Aul'ehn und die Tenacitiit, welche dern
,innal d. Phjlik. B-45.S t . 3 . J. 1813. S t . 1 1 .
dtb
c
295
1
S:;rsrafler- Kalkfiein eigen Gncl; Hr. d'Halloy fan4
dariri Z.irnricen, I-leIices, und kleine geriefte MuIchrln, die er fiir junge Helices I i d t ; die Arten
konnte er zwar niclit bcliininien, lie lchienen ihm
aher r l m von Hrn. Hrongniart irn Siif'swalTer KalkIirin gvftindenen Lthnlicher, ~ l sden noch lebenderi
Die A r t , wie diel'er Kalkliein a m Furs
211 1iyri.
dvr vulkanilktieh Hiigrl von Y e l l e t r i und in der
niit vulkanil'chrm Tulf bedeckten Ebene vorkam,
ninrhten es ihni L h r wahrl'cheinlich, Jars er: gleich
t l r ~ i iSiikwalrer - Kalkrtein in A i i v e r g n c , irnter d e n
i~lkanil'chenProducten liege. DieLb h i d hier an
Iriphrrren Stellen mit tlern u m €ion1 I;r, hiiufigrn,
l i n t e r den1 Eanien Travertirr. brkanntcn , Kdktuff
eirner Art bedwkt. Von alleni Travrrtiii kiinirnt
rIrc atis dern Steighruch von Polite-Lrrctsno, ani
1 : ~ " sdcr
~ Berge von Tivoli, dwn SiiTswalTer- Kalkfifin a m ngchlien, wie man ails H r n . von H tich's
1h.fclireibung dellelbrn (Geogn. Brobb. LI. 3. S. zr)
fehn Iiijnne; der Travertin unterl'clieide lich aber
v o n diel'erri Kalkfiein durch die >lt.rige der zulhmr i I eri str t)a ck 11c.11. T h eil e (/'ab o rz tla 12 ce dc.5 11 11 rt ics
cu/~crc:tionri(:~.(),
tind f i e l i e darin deiri gewiiIinIic!ieii
. T u f i niilirr , bc*t'oncjPrsden riiiclitigen AhI'&tzu~i\;.e~l
cIe~l',.Ibrinin conceritril'clirn Schicliteu an den Gasc-iljpn vun Tivoli. Auf drr E b u e v u n ['once-Luwrio erk(.iint; man leiclit eine horizoritale, ringslim
:rrn Ii;iIic.i.rm vi!lkanilklieni T u l r uIiiSctenc, vorll
+rone tluiclilir ijriite U r n e ; fie I j y ellelrials ein
6*:, gcivcl't!il, u n d in deli Iu11i;en Gewillkrn dc.ilel-
-
c
195
I
,
ben habe Lch der Travertin abgdetzt diefen See
aber nicht iiberall ausgefiillt , indem fich noch jetzt
4 kleine Seen in dern Umfange deflelben linden.
Von clem einen derl'elben, dcr nahe bei dem Bruch
des Travertin liegt , u n d wegen reines fehr heirsen,
Iiark mit SchwefeI WaflerfioEgas gelchwangerten
U'alIers die SoIfatara y o n Tivoli genannt wird,
bemerkt n r e i s l a k (Yoy. phyJ dons la Cam;.
pnnie t. 3. p. 263), er fetze noch jettt eil) fcdche
Menge Kalk ab, dars der breite und tiefe Ahiugsgraben, welcher das WafTer aus ihni in den Anio
fiihrt, alle 3 Jahre aufgeraumt werden nitifle, um
nicht verfiopft zu werden '1. Der I'chwefligen Nafur dicres WalTers Tc'y es vielleicht zuzulchreiben,
dars Iich in dem Travertin keine Murcheln linden,
da Ibnfi an den mehrfien Orten Murcheln in dem
Kalktuff vorkommen, z. B. Helices und Amphibulima , den in her Gegend noch jetzt lebendec ganz
ahnlich, in dern Kalkniededchlage, der fich in zwei
Seen am Ufer des Velino bei den herrlichen WarIerFillen von Terni abfetzt.
In Toscana glaubt Hr. d'Halloy fiidlich bei
Colle irn Departemcnt des Ombrone, in den ThHIern zwirchen Zweigen der aus Meerkalkrtein befielrenden Apeninen, deu SuLwaTTer-Kalkfiein zu Ta,pe
in ziemlicher Ausdehnung gefunderl zu hiiben. Er
fieht hiel in horizontalen Uioken, ifi gr5ulich weirs,
hart, dicht , voller unregelrnilsigen Hiihlungen und
-
'
') Es bildet Iicli darin das Lekannte
Confetro
u 2
d i Tiuoli,
c
296
I
[edrechten Rdiren, und enthiilt die Limneen, und
kleine Planorberr und Helices des SiiSswalTer- Kalkfieins. Pc'ahe dabei,- nb;rdl,ich von Colle, liegt lango
der Elfa gewiihnlicher Kalktuff, ebenfalls in horizontalen Schichten. Er ift bald zerreiblich oder
erdig , bald hart genug, urn als Baufiein zu diencn,
und befteht alsdann oft ganz aus riilirigen Concretionen. E r enthalt viele Mufcheln, (lie leicht herauszuarbeiten und To g u t erhalten Iind, als waren
fie noch am Leben. Hr. -d'Halloy hat darin zwei
Arten Limneeii, eine poise Pnludina und kleine
PLamorGen gefunden, wje lie ooch jetzt leben.
Endlich hat Hr. d'Halloy auch auf dem ausgedehnten, l'ehr wenig iiber die Donau erhabenen.
Plateau von Lilm, tangs der Strake nach Stuttgard,
horizontale Schichten eines griidichen , diclil e n
uncl harten Kalkfieins benierkt , der voll d r r Hiihlungen und I'enkrechten Riihren i l l , die den Si;L'swalTer- Kalkfiein charakterifiren , und eine griilsere
M enge Mu fcheln (w a h rfchei n 1i c h -1ieli.z Tri/ia rzi)
enthlilt, als er noch je in diefeni Kalkliein gefehn
hat. Unter ihnen liegen mulchelleere Schichten
von Kalkfiein, die vor Urfprtrrg niehrere Meiten
lang z u Tage fielin, von denen Hr. d'Halloy gluubt,
dals lie mit dern kieJeligeu KalJiein der Parifer Gegend iibereinliimnien.
Diel'en letztern
a b e r , glnubt er gute Griinde zu haben, fiir eine
blolse Modification der Formation fiiSser GewaIIer
zu halten.
C
997
I
3.
Die folgende Anzeige von dtercp Unterfuchungen iiber den MergeltuJ der Gegerrd urn Gotringerr entlehne ich aus den Giittiog. gel. Anz.
J. iM. St. 106 :
Der Kooigl. SOC.der W'Uenfch.
wurde a m roten Juni 1809 eine aus mehrerer Riickficht lehrreiche Abhandhng des Hrn. W e R f e Id
zu Wcende, iiber die leczce Ausbildung der oler.
Jten 'Erdrinde der Gegend urn Gottitzgen vorged
legt , worin der VerfaCCer hauptfachlich das Vorkommen und die Entfiehungsart der
[ihwemrnten Erdlagen, zumal des fur die hiefigen
Gegenden als Baufiein fo wichtigrn Mergeltuffs,
Uterfucht : ein fiir die neuere Gekhichte unl'erer
Erde bedeutendes Naturereignik , dss aber , ungeachtet es uns lbviel niiher lie@, als die Rilduog
der alteren Flotz- Gang- und Urgebirge, doch in den
bisherigen geologifchen Unterluchungen uber unrere Gegend , [e'elbfi in L e i b n i t z e h s Protogiia,
tart ganz ubergangen worden in. Hiogegen hat
fich Hr. WeMeld [chon in feiaen friiheres miperalogifchen Schriften damit bef'chiiftigt , und fich
neuerlich aoch durch die lo vorthsilhrfte Anwendung diefes Tuffs zu freiftehenden , iiber 1000 Fuh
langen Mauern, ein wichtiges VerdieDll erworben.
Zuerfi geneue Bedimmungen des Laufs der
Flotcgebirge im hiefigen Leinethal, m m a l der vom
obern Eichsfelde kommenden Kalkgebirgskette,
wozu unfer Heinberg (die beriihmte Grabliiitte To
vieler praadamitilchen Seegel&opfe) gehort ; und
-
I:
29s
I
des jenes Thal quer clurch~chneideudenFliitzes v o n
rothem Sandliein, (Hrn. CV e r n e r ' s biinter Sandfiein, oder Fliitzrandfiein zweiier Formation) , welchrr lrtztere gleichlhm einen Damrn fiir die dasThal
damals bedeckenden Wafler geniacht haben niufs.
D e n n der tiefere Untergrund , der d e n Boden rler
hiefigen Brunnen ausmacht , ( a l s durch welchen
m a n wegen des alsdann auffieigenden Waflers niclit
t i d e r d r i o p n kann) , befieht aus Geriillen , nieik,
von Kalkfiein, deren Vorkomnicn dafiir zeugt, d a k
derl'elbe in jcnen Zeiten ein grorses Flursbette gewefcn feyn miire. Die Folge der fucceKiven Durchbriiche tlieres Wafiers tefiimnit der Verfafler z~il'clien
hier uod Hannovcr a n Iieben verfchiednen Stellen.
Von dern letzten diefer Durchtriiche, wodurch
d er G ii t t i ng i fch e B o den a u fs 'rlock n e ver re t z t w u r d e,
datiren lich die niancherlci Schiclrten, die nun jenen
Untergruiid decken, u n d die von Mrn. Wefifeld gem u unterrucht und befiimmt worden find. Unter
andern auch Kefierweire, ein rchwarzes brennbares
FofiI, das, wie es fcheint , meifi aus Schilfblittern
,en[fianden ilk, und der von Hrn. K I a p r o t h unterruchten Erdkolia oder Torfgallerte airs Ofipreuljen
iihnelt. D e r d a r i i l ~ e rlipgende reine Mergeltuff ill
Yon verl'chiedner Michtjgkeit, von 3 bis ao Furs,
griilsrenilieils riihrmfiirmig, ills Ofieocolln Yon inkrufiirtrrn Scliilf, Wurzelgefiriippe u. w. , durch
u n d t1urc.h niit eingemengten calcinirten Schalen
von hir~rl;intlil'!~hetiLantl- und Fluk Conchylien,
zuliial von Nerrcn 'ualuata, Turbo perveifks, u n d
r.
-
wenigoens einern Dutzend der Gatrungen vom Heli:c-Gekhlecht, Zuni Thcil noch mit ihren natiirlichen
Farben.
Einzelii finden Lich auch Knochen von
Siugthieren dario , naotentlich von Fiichl'rn und
Schweinen, (lo wie anderwdrts auch die Gebeine
von prhadamitilchen jetzt blos tropikhen l h i e r gefchlechtern, z. B. bei Burgtonna in1 Gothaiklien
die vom R'lephas primigeniirs. Rhinoceros antiquicacis u. a. m., aus deren Vorkomnim in den dafigen Mergeltuff-Lagern Hr. B I u m e n b a c h eineh
Hauptgrund fiir die Meinung gazogen, dafs jene
Thiere einrt in jenea Gegcnden einheirnikh gewcTen l'eyn niiiflen; f. deflen Beitrage zur >aturgefchichte I. Th. S. 16 u. f.;; aber nie iTt dem Hrn.
Weftfeld etwas von Menl'chenkoochen, gerchwrjge
von Artefacten, darin vorgrkonimen. (Auch dem
VerC. dieler Anzeige find die Menlchcngebeine, die
S c h o b e r, uad das ZuIegenieCTer, welches Hi.. Bergrath V o i g t im Tuffriein g eh h en zu haben melden, noch htkhll zweifelhaft.) U n d auch die Urncrt,
die in hieliger Gegend haufig ausgegrabm werdcn,
und doch wenigfiens xooo Jahre alt Ibyn niiiflen,
fiehen immer auf dem TUB, find nie daniit umzogen oder brdeckt. (So wie auch beiwisbacten
das riimikhe Mauerwerk ebenfalls iiber dern Tufffiein h h t . )
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