close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Einige Erluterungen zu Hrn Prof. Hansteen's neuer magnetischen Neigungs-Karte auf beiliegenden Kpftfln III u. IV

код для вставкиСкачать
V.
Einige Erliiuterungem
eu H r n Prof. H n n J t e e n ' s neuer mngnett~chen'NieG
gungs-Karte auf beiliegenden KpJtf In III u. IY;
yon GILBERT.
Die magnetifche Neigiings -Karte fiir das J. 1780 ailf
Tafel IV, ifi eine verbelertc Ausgabe dor in Hrn HanReen's ,,Rdagnetismiis der Erde" aiif Taf. VII enthaltenenNeigungs-Karte. Sie reicht, wie diefe, nach Norden niir bie zu der Linie hinauf, i n welcher die Neigung
80 betrtrgt. Erfi durch die Entdeckungs Reifen
unter RoCs und Parry nacli dem nordwefilicheii Polarmeere, i n den Jaliren 1818 bis 1820, alCo nnchdem Hrn
Hanfieen's W e r k iiber den Magnetismu8 der Erde
fchon errchienen war, liaben wir hinlibiglich viele
u n d hinliinglich genaue Beobaclitungei~erlialten, urn
die Lage des Punktes, wo die Neigung go" iR, mit einiger Zuverliifigkeit nachzuweifen, und die Linien glei&er Neigung von 80" bis goo InclinHtion von Grad ZII
Grad zu zeichnen. Hr, HanReen h a t i n dem vorliehenden AnfCatze felbfi umfiandliche Rechenfchaft van
ieiner Berechnung diefer nelien, stir KenntniCs dee
Erd- Magnetism- befonders wichtigen Beoboclitungen und deren ErgebnilTen 'nnd von der Art gegeben, wie er lie anf dem hier a i d Tafel III eum erfien
Male erlcheinenden, nmd nach cinern grgfeern Moafe-
-
,
Tt
-
lhbe & die Karte verzeiclindcn Erganzungs BIaItc
dargefiellt hat, Es ledarf dnher diere Erg8nziiiigs .
Kart6 keiner weiteren E r k l ~ r ~ ~ nDoc11
g.
wird es gLlt
i e j 11, iiocli eiii Ma1 darauf aafinerkfilm 'zu machen,
d& fie anch die ;auf deli beiden Eiitdeckunp KciIkn
leobacliteten Neignngen in Zdilen darftellt (die kleinen Kreife bezeichnen die Stellen der Beobachhtng),
lutd dals Gch auf ilir auch einige der merkwurdigfien Abweicliungen der Nordlpitze der Magnetnadel aiigegeben
linden, dnrch kleine I'feile, ~vvelclievon dem Orte der
&obaclitung aiisgclin nnd durcli ilire Lage die RichtLmg
des msSnetilchen Meridians dalelbfi darfiellen. Da
wo fich an der Oberflticlie Jer Erde Iotlirechte Ebneii
ditrch d i d e Pfeile gelegt durchkrenzen, ifi der iisrdliclie Convergenz Punkt der magnetifclien Abweicliungen, i d iiian iiberfielit dnlier liier die Lage diefes
l'unktes zu Folge der Bcolnc1:tiingcn reclit gilt. Dafs
i l i i i nicht alle iibereiiiltimmend uitd ruit den1 Piinkte,
\YO die NeigiiiiS goo ifi, z i ~ l j ~ i i i ~ i e i ~ f ageberi
l l e ~ ~ dliest
iinfireitig niir a n der Unvollkoii~nienIieitder ALweiclinngs - Bcolaclitungen in einer Gcgend, \YO die die
Magnetnadel in horizontaler Ebne richtende Krsft
dein Verfcliwinden nnhe i k
Folgende ErlBuLeriuiSeu dcr vcrbcKerten NeigungsKarte feelbfi, (Taf. IV), entlelint! ich tlieils ails den1
v o n Hln Hanfieen's
Magnetiszweiten Hat~ptfiiicl~e
~ i i u sder Erde", welclies uon den h'eigunga - Linien
Imndelt, the& illis einern Sclircibeii dellelLen an mi&
in dem diekjdir. Jnnunrfiiick 111. Aniialen.
ErR feit dern J. k 7 ( i ifi dic Rriguiig der Magnetnndel
bekailnt; s i ~ ~ ~ ~ a t ~ ~ e r ~ i a t i f c ~ c h e r ~ ~ ~ ~ ri ~l J ~Lonrr~eiilrnac~rer
doll, K O1'in ilr1, nalirn fie ziierfi walir. Sclion 11 udron,
-
-
,
,,
295 3
der Cook Coiner Zeit, Ifellte auf reinen drei Entdok,
kungsreiln zur Aiiffiiidiing einer nordwefflichen oder
nord6filiclien Durclifalirt, gute Neignngs-Beobaohtungen a n ; fie liaben Hrn Hailfieen in den Stand gehtzt
ein Noipngskatrtchen fiir das J. 1600 zu entwerfen,
das von 750 his 8730 nardl. NeiSuiig gelit. Die Linien
gleicher Neigung fiellto ziierfi Wi 1 k e in einer Karte
dar, in den 8chriften der Schwed. Akad. der WiNenTch.
anf 1768,nach Beobachtnngon Cunnigliam's, Feuille'e's,
La Caille's und des Schiffskapittins Eckeberg ; Hr.
Hanfieen gieLt fie mit einisen VcrbefTerungen nnd
v.weckrnzCsig vcrkleiiiert als Neipngskarte fur das J.
1700. ALISihr folgert er, dafs, da die Lillie ohlie Neig~ing,oder der masnetilche Aequator, ilire gr6Cste I'iidlichc und niirdliclie Ureite in rleii&feridiai~sn,jene von
Ferro mit 140, diele von Japan mit 19%"liabe, fie
Eein gropter Kreisfiy; wid d d s die Neigung u m
den magnetilchen Aequator Iich doppelt fo fchnell,
iiber 70" i\eigung h i m u s aber niir hnlb To fchnell, n h
die geograpliifche Breite verandere; ein Qatz, den er in
reinern W e r k e illis der Tlieorie des Magneten I'elbfi zu
bewghren gefuclit hat.
Seine eighc Karte der Linieii gleicher Neigung
fiir das J. 1780, Sriindete Hr.Hanfteen vorzdglich auf
die Beobachtungen der magnet ifchen Neigiing welche auf der zweiten und dritten Reire Cook's und auf
der Entdeckungsreile Ida Peyroide's angefiellt worden
waren, iind auf die mSglichlt genaue Uefiimxnnng der
Lase des mapetil'chen Aeqnators diefen und andern
neiien 13pahachtnngen gemgls. El. bediente fich liierbpi fcIi(n eines ganz trhnliclien Verfalireas als dad,
welclics Hr. Biot in Ceiiiem Serichte uber Hrn Mor-
,
,
let's BeRirnmung de.9 magnetifchen Aequators, dex! der
Lefer i m dielbjuhr. JanuirRiicke meiner Annalen Befilnden llat als einee finnreichen diefem fransbGCcllcn
Gelehrten angeh6renden Interpolations - Verfalirens
riihmt, urn auo Beobaclitungen an Orten, wo die Neigiing gering ift, die Lake von Punkten im magnetiI'chen Aequator zu finden, nur dare ihm hierzu ein anderer Satz dient. Nitmlich, d a t wenn in einer Breite (B)
einegerings magnet XcheNeigung (NIbeobacIitet worden
ift, dort i n der Breite = B & N die Neigung = o
fey, nnd alCo ein Funkt des magnetifclien Aequators lie.gc. Durch rolche Interpolationen u n d genaiie Discufioneii VOII Beobachtungen Eckeberg's Abercromhie's, Le Gentil's, L a Peroule's, Paton's, Krufenfiern's
u n d andre (S. 47 bis 60 Lines Werks) erhielt HI..
HanReen 70 Befiimrnungen yon Punkten in der Linie
ohne Neigung nach Litnge u n d Breite, welche e r S.
60 in eincr 'I'afel zufammenEellt. Ifinen gemtifs verzeiclinete er den magnetilclien Aequator auf Ieiner
Neigungs-Karte fiir 1780, auf Taf. VII des AtlaITes zu
I'einem Magnetismiis dcr Erde."
Es wPre von
Wichtigkeit bemerkt Hr. Harifieen S. 62, die Hichtung der iibrigen Neigungslinien ebexi To ausfiihrlicl~
zu beweiren, urn diefer Karte diejenige ZuverldEgkeit
zu ertheilen, welche erforderlich ifi, wenn lie zur
Grundlage einer theoretihhen UnterGichung dee Erdmagnetismus dienen loll; aber es wiirde dieres zu weitlitufig und zu eriniidend feyn. Es geniige alCo die Verficlieruns, dafs in Riicklicht der iibrigen N e i g u n p
linien dielklbu Geiiauigkeit beobaclitet worden ifi."
D a b die Linie oliiie N c i p i i S heira groiuter Kreis
iff, welclior Uiiiliiliid allciii I'clion ciuc iiniibcrwind-
,
-
,
,
,,
,,
,
,,
r
295 3
liclie Bcliwieri$eit fiir jeden iR, welcher der Erde niar
Eine Magnetaxe oinraumt '6, befitltigte fich nus dielbr
Darfiellung vollkommen. Nimmt man alle Lxngeii
wefilich VOII Greenwioh To durchLlmcidet diel'er
Karte zii Folge, dor magnetibhe Aequaior den &ronomirclien im Siidmeere in 1100 and in Afrika in 235'
Lange, dort unter einem Winkel von ungeftrhr 730,
liier von 21:") und er erreiclit die griikte fiidliclie
Breite (yon 138 0 linter 23" L und die gr6fste niirdliclie Breite (von 118 O ) unter a95 L, welche beide Meridiane nur um 88' von einaiider abltehn.
W a r u m diere B c ~ i m m u n gdie Wahrheit noch
nicht ganz traf, davon giebt Hr. Pxof. Hanfieeii deli
Grund in deli Briefen an, welcheini diefsjalir. Januarfiiick S. 23 n. 110 m.Anual. fiehn. Er liatte den Band
altronomiIclier Beobnchtungen auf der Eiitdeckungsreife von 1776 bis 1780 in das niirdliclie Stille Meer
unter Kapit. Cook und Lieuten. King" niclit benutsen kGnnen, erl~ieltilin erfi im J. 1820, und iibcrzeugte ficl aus den in demlelben mitgetheilten NeignngsBeobaclitungen, dafs er Unrecht gehab; liabe irre
gelaitet durcli feh!erhrfte Beobachtungen La Peroure's
und KruCenlSern's '' der auf ihnen gegrhdeten Behouptung des H r n Biot zu viderlprechen, die Linie
olme Neigung I;;hneide den Erd-Aequator in oier Punkten [oder konime vielniehr niit den1 Aequator an vicr
verIcliicdnen Stellen zufnmmen, wie Hr. Biot diefe Behanptuiig nach Hrii Morlet's Arbeit vertiiidert hat I *),,Mi liabe (IieiTst ea im erliern Briefe a n Hrn A k d V.
Yclin ) in Anfehung der Liiiion im Stillen Meere ei-
,
,
,,
,,
*) Vargl. d. diefsjiihr. Januadtick
S. 19.
G.
nen Fehler begangen, iiidem mir Cook's u n d Bayly's
OriSinal - Beobachtungen auf der dritten Heife abgingen. Mcine Karte giebt niir zwei folclie Durclifdinittspniikte. Allein i n der Folge erfah icli dafs jcnen Beobaclituiigen zu Folge, die Linie ohne Neiguiig in der
'That den Aeqiiaior a n vier Stellen fclineidet ~ i ~ n i l i c l i
i n 1080,1250, 1700, 2350 wefil. L. von Greenwich."
Und i n dem zweiten Briefe lhst Hr. HanReen uber leine nacli jenon Beobaclitunsen verbeKerte Neigungskarte, welclie liier anf Taf.IV erfcheint : ,,Ini l'iidliclieii
Tlieile des Stillen Meeres bedurften die Linien gleicher Neigung keiner Vcriinder~ing; aber etwa von 1 0 0
I: Br. an bis zur Belirinp-Strafse liaben fie eine Biegung gegen Siiden erhalten, wclclie einen nocli gr6h r n Parallelismus im ganzen SyRenie hervorbringt,
und einen neiien Beweis fiir zwei Mngnetaxen der Erde giebt. Icli betraclite nnnnielir diere Karte nlx $0 fiennu, dab icli jeden auffordern darf, eine Beobac-btung
nm 1780 vorznweifen, die niclit beweislich falfch WBre, wenn fie iini melir ala 1 oder 13' von der Karte abweiclit. Die Karte ili fopr genauer als jede einzelne
Beobachtung ; denn fie bietet die Mittelzahlen der gallzen Totalrumme der Beobaclitm~gendar worin folglicli alle ~CObaC~ltUng~
und Oertlichkeits -Fehler verfcllwi n den.
Ifi ein folclies Vertrauen i n die Zuverlaigkeit diefer Karte vielleicht andi vie1 zu grok, fchon wegen
der mangelhaften UelcIiaffenlieit der mehrfien Neig~~~igs-Beobaclitungeli,
anf welclien lie bcruht '"1, unddes
,
,
-
*!
,
Von der bewuodernswiirdigen Menge genaucr Neigungs
-
Reobnclitrci~~en,
weiriie Kapitin Freyciaet v o n Ccinet Entdeh-
I 297 I
valligcn Mangels a11 Beobachtungen an manchen Gegenden der Erde, - To erfiillt diere Karte doc11 dariri
khan jetzt ihren Zweck viillig, dafs fie, befonders i l l
Vereinigung niit dein ErgPnziuiga Blatt auf Taf. 111,
eine zuverliillige, lediglicli ails der Erfahrung entlehqte
Griuidlagc fiir Theorien der rnagnetifchen Neignng
abgiebt.
Zurn SclilulTe dierer Erlauteriingen noch folgen
des IieTdtat, welclies Hr. HnnReen aus der Vergleichiing Ceiner Neipngs-Karten fur 1600, fiir 1700 und
fiir 1780 zieht: ,,Die nardliche Neigung iiimnit iu
Nod-Amerika zu, in Enropa a6 *I, im iifiliclieii Afien
nnd l e i Japan g ~ . Die I'iidlicho Neigung iiirnmt bei
Siid-Amerika a6, ifi u m dae Vorgebirge der guteii
$-ioKnung beJandig, u n d nimmt bei den Sunda-InTeln
und bci Neu-Holland &"
-
-
kungsreife mitgebracht bat, liebe d r s diefsjihr. JanuarRUck m.
Annalen S. 84 f.
Gilb.
s) Die iilteRen Ncigungs- Beobachtungen in London find, Hrn
HrnReen zu Folge. urn mehrere Grade zu klein , welches der
Grund fey, warurn von 1576 bis 1720 die Neigung in London zuzunehmen und feitdem e& abzunehmen fobion. D i d e s
ghubt er durch Vergleicliung derfelben mit gleichzeitig zu Pa.
ris angeltellten Beobaclitungen bewghren zu k6nnen indem
Richer die Neigung in Paris im J. 1671 759 Bond rber fie zu
London im J. 1676 nur 7
3;'.
Norman lm J. 1576 felbfi nuc
7 1 O 50' fand.
G.
..: I
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
268 Кб
Теги
prof, kpftfln, auf, karta, neigung, iii, erluterungen, hansteen, beiliegenden, magnetischen, hrn, einigen, neues
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа