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Einige Gedanken ber das Leuchten des Meerwassers.

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IX.
Einige Gedanken iil'er das Leuchten des Meer.
wagers
r o n
dam
Konigl. Schwed. General-Feldzeugmeifier HELWIC,
Mitgl. d. Akad. d. Wifl. zu Stockholm.
E i n e AbhandIung iiber dasLeuchten desMeerwalTer9
von Hrn. 0 k e n , welche ich in einem der neuften
Hefte des S c h w e ig g e r'l'chen Journals f. Chem. u.
Phylik gefunden habe, fucht darzuthun, dars dieres
freuchten nicht , wie viele glauben , von Medufen
und antlern kleinen Tiiierchen herriihren kiinne,
\veil man in leuchtendem MeerwalTer nichts den1
iihnliches durch das Mikrofkop habe entdecken
kiinoen. Bei dem Durclilefen tiel mir lei, was ich
wshrend meines Aufenthalts a m fchrvarzen fMeereD
und aucli an J e r Kiifte von h a l i e u , iiber diefen
Gegenlland beobachtet hatte. Auch ich habe nie
Thiere gefunden, obgleicli ich das Meerw,tITer an
den Stellen Cchiipfte, wo der Lichtkhein a m &irkhen war; inimer zeigte hch das Wafler vollkommen klar und durchlichtig.
Am Einflul's des khwarzm Meeres in den Xanal yon Coti/iantinopel ilt a u E d r r aliatil'chen Seite
eine kleino Bucht, die ganz von hohen Baumen befchattet wird, To dali die S o m e nie darauf fcheinen
kann. Icli hsbe Tage u i ~ dLUiichte in Gefelllkhaft
dort zugebracht ; den ALend und ein Theil der Nacht
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'27
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SO vie1 ich mich elinnere,
habe id1 nie in diefvr von der Sonoo nicht belchienenen Buclit tlas Wafrer leuchtend gpfunden, &gleich es unnrittelbar mit d e n ~ubrigm Meerwafier
zu('amnienhing , und eincn l'heil des Mreres ausmachte. Dzgegen konnte man, wenigliens in vollkomnipn ruhigen und windfiillen Niichten , gleicli
aul'serhalb der Bucht , lobald man ins Freie kani,
durch eincn Stock und n i i t der Hand das Leuchren auf der Wan'erfldche herorbringen.
Damals
habe ich dariiber nicht weiter nachgedacht ; beiin
Lel'en des erwahnten Aufratzrs claran erinnert, enthand aber in niir dor Gedanke: Korrnten die groh e r e n Meere nicht Lichtrnugnete feyri? Den Einwurf, dab, wenn dns Meerwalrer eine folche Eigenkchaft hiitte, ohrle alle Ausnahrne alle Meeresfliichen
Ieucl~tenniiil'sten, kann ich nicht als einen Btnweis
der Unltatthaftigkeit nieiner Vermuthung anfehen,
d a belondere Urlachen das mehtere oder mindere
Anhailfen der Lichtmaterie an ihren Oberflachen
beitinin:en kiinnon. Urid wenn das Leuchtm allein
V OII Thirren herriihrte, iniil'sten nicht fiets alle liillfichende Seen und alle Strijme leuchten, die, im
Vt.rhaltrlil'b zu i h t er Gul'se, ungltich mehr v o n Tolchttrl Kijrporn cvon dru Medulen und ondern ThieTen, a n welchcn blacartney. 'I'ilelius u. a. die Eigenrchaft zu leuchtrn gefunden habrn ? ] in rich fa[l e n . als die gr6lsoro Weltmeere. 1ch glaube, (la!; i a
100 T o n n en von daui nieiit Ie uc ht~ntlr nl?errwa!rcr
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iiber wurde gefifcht.
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I33
1
Es wlre interellsnt, tvenn man z u eiaetZeit, wo
das Meer am Illrkffen zu leuchten fclieint, aus meh.
reren Tiefen, z. H. voo Ful's zu Ful's untei der Oberflache, gleichzeitig Wafler fchiipfte, und die verl'chiedeiien Leuchtungsgrade unterl'uchte. Ich bin iiberzeugt, dal's nie ein WalTer, aus welchen, Mser es genomnien lky, 8 bis ie Rlafter unter der Oberflache
gel'chiipft, leuchten wird.
Die kleinen letichtehden Punkte, welche man bei
ganz ruhiget See beinerkt hat, tiihren von kleinen
FiTched her, welch@an dcr Oberfliche des WalTers
ihreNahrung [when und fie punktweife in Beweguug
Ietzen. Zuweilen fieht man lainpe fchlangenfiirniige
leuchtende Linieh auf der Wallerflache, wenn grGI'sere Fil'chk fo nahe ad der Oberfliiche fchwimmen,
d a h fie dadurch in heweguaggel'etzt wird, odek wenn
einTheil Von deniIliicken dcs Fifches iiber tlas Wofler
heraus ragt. Das fchBofie Schaufpiel ill, weon mehrere Delphine a u f einer S t e h ihr&Spriinge machen.
Hr; C o I l i n in Stockholm, Erfintler der WaJerTuben, mitwelchen nianauf betraclitlicheTieFen unter Wall& fehen kanh [vergl. 6.653, hat mir gefagt,
dal's e r l e i d e n Verfucheii, dieer aufSefehl des Kiinigs
mit diefen Tuben in WaNrr fiil'ser Seen und lalziger
Meere angellellt, gcfunden habe, dalj mah in letztetern his aufgroljereTiefen hinab Tehm kiinne. Hangt
daniit vielleicht dasLeuchten des MeerwalTerr zufanlmen? Sollte Iich iiber diefes h u c h t e d nicht durch
Verlurhe etwas entfcheiden IalTen. wenn man 2. B. in
cinem ddnkelfatbigen Gefabe *on betrachtl. Oberflache ein kiinrtlichesMeerhlIer durch Mif'chung niit
Salzen bildete, es dem Sonnenhchte audetzte, und
danri irri Duakeln bewegtd, urn zu I'ehn, ab es nicht
einen Schein von Iich gebe?
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