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Einige ltere Nachrichten von Meteormassen aus dem Orient.

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nenseite hatte. Die Enden K und I erschienell spHter
verwaschen und zum Horizonte geneigt. Aufserdem erblickte man oberhalb und uiiterhalb der Sonne eine verticale SYule von der Breite des Sonnendurchmessers. Die
Stiule hatte ein gelbliches Licht und reichte nicht bis zum
Punkte I). Anch in der Richtung BAG' zeigteu sich
Spuren einer gclblichen horizontalen Slde. Urn 3 Uhr
45 Min., als es stark zu schneien anfing, verschwand das
Phlnomen.
Im ,Qugust des Jahres 1828 sah ich um Mitternacht
sehr scbiine HGfe kleinecer Art urn den Mond. Ich fuhr
mit mehreren Personen in einem offenen Wagcn iiber
Land, Der W e g fuhrte bald durch Wiesen, fiber wdchen Nebelschichten lagen, bald durch htihere Getraidefelder, auf denen man keinen Nebel bemerkte. So oft
wir in die Nebelschichten kamen, erschienen urn den
Mond in geringem Abstande drei, zuweilen auch vier
schOne an eiaander b'iingende farbige Kreise, welche Roth
auf der gufsern Seite hatten; (hiin war darin sehr lebhaft. Auf der dem Monde abgewandten Seite standen im
Nebel Segmente eines weiken Kreises, der symmetrisch
in Beziehung auf den durch den Mond gelegten Verticalkreis war. Das Phiinomen verschwand immer, so oft
wir aus dem Nebel kamen. Der Himmel war vollkoinmen heiter, und die Luft ganz rubig.
X. Ximge &ere Nachrichtea von Mi$eorrnassen
aus dern Orient.
Mitgetheilt vorn Hrn. Pro$
C. R i t t e r .
sagt:
Der indische
Gott K r i s ch n a (siebente Incarnation
Vischnus), als er noch von den Hirten in M a d h a
Rr
Annal. d. Physik. B.94.St.4. J. 1830.St.4.
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enogen ward, suchte seine geliebten Musen, die seiiie
Pflegerinnen waren, einst vor dem Zorne Indra’s (Jupiter pluvius der Hindus), der sie rnit einem Steinregen bedrohte, dadurch zu bewahren, d a b er mit
seinem Fricher den Berg G6u8rdhina (der Indische
Parnafs) aus seiner Stelle verschob. Der Giitterknabc
war dainals in seinem-siebenten Jahre.
2) H e y n e , Tracts on India, 1814. 4. bemerkt p. 227. :
Each der €lindu-Sagc (t) gab es eine Zeit, da hatten
die Berge Flugel, und flogen umher. Aber in einer
Scblacht hieb einer der Swamy’s D i w a n d r u d u
mit einem dinmantenen Schwerte die Fliigel alIer Berge
ab; sie stiirzten aus den Liiften, fielen auE die Erde
Woher ist
nieder und begruben unzahlige Hiesen.
die Sage? ob im Ramajan?
3) In Noweau Jown. Asiatiq. Park 1529, T. I K , ist
des Pater und Archimandrit Hy a c i u t h Beschreibung Tubds aus dem Ch‘nesischen iibersetzt, und
nnch dortigen Manuskripten revidirt mitgetfieilt.
Darin heifst es p. 291.:
Zehn Li, oder 2 geogr. MeiIen, im Norden von HIassa
Iiegt das Lamakloster Sera an einem Bergabhange,
in mehrere Etagen aufgebaut, darin schiiue vergoldete
Sale, in welche der Grot-Lama sich einmal im Jahre
begiebt, urn die heiligen Biicher zu erklaren. In diesem Tempel wird die metallene Keule (MBrser, piion)
aufbewahrt, die von Indien hieber durc6 die Luft
flog, und von den Tribeteru Uzordzi genannt wird.
Die Klosterbriider sehen sie a h einen grolsen Schatz
an, und jahrlich einmal ziehen die Tiibeter in Wallfahrteii dahin, sich vor ihr niedenuwerfen und sie
anzubeten.
Keinem Zweifel ist es unterworfen, dafs
ejn
Agrolith ist! Noch hat ihn bis jetzt jedoch kein Be&
achter genauer untersuchen kannen!
Und p; 144.
Einmal im Jahre wird dieses vom Himmel gefailene
-
4223
p&&m des Klosters sera in feierlicher Procession nach &tala, der Residenz des Dalmhna, gebra&, um auch von diesem begriifst zu wcrden. Die
Devoten gehen dem Zuge schon aus weiter Ferne
entgegen. Vom Dalailama wird es zu den Generalen der cbinesischen Besatzung getragen, und dann
zu den ersten Ghelongs oder Geistlichen. Fur diesen Urngang und ihre dabei gehaltenen Gebete erhalten die Miinche des Klosters Sera ihre reichen Spenden.
Dieser Pilon ist von &'isen, von drez'eckiger Form,
gleicht den von andern OFientalen nicht selten verehrteu
Baethylien, ist Q einer Elle (Arschin sagt P. H y a c i n t h )
lang, und fie1 vom Himmel zu Sera herab, nachdem er
aus Indien durch die Luft nach Tiibet geflogen war. Das
Meteor hatte sich also von Siiden gegen Norden bewegt;
aber von diesem ist nicht weiter die Rede.
Also nicht blofs irn alten Rom und Griechenland
Bind die AErolithen, wie a m L i v i u s und P a u s a n i a s
Enahlungen bekannt ist , als damonische Zeichen verehrt, und unter den Namen Jupiter Lapis, Janw, Krom*os-Lithos, D e w Uranus aufbewahrt worden. Voin
Himmel gefallene Palladien, oder bei den Syrern (nach
S a n ch u n i a t h o n ) Baethylien, deren Herabsturz Z, a
m a s c i u s (Zeitgenosse Kaiser J u s t i n i a n s , Photius
p. 1062.) genaner als Meteore und vortrefflich beschreibt,
finden sich auch im Orient, vom beriihmtesten Kleinasiem
zu
aus der Trojanerzeit, auf dem Gipfel des Libanon und in der Nihe von Heliopolis viele, in der Kaaba
zu Mekka, der Schwarze Steh des arabischen D i o n y 808, die erste Reliquie des Astralcultus uor Muhamed,
den ganz neuerlirh B u r k h a r d t, als der erste geiiaue
Beobachter, gesehen hat, bis nach Iudien bin, wo dieser
Steincultus der Raetbylien' nicht selten zn seyn scheint,
und die Stehiregen zit Agra den Physikerii bekannt sind,
an welche leicht die Phantasie der Hiudus die mythologische Sage anschlol.
Rr 2
~~~
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B i i r k h a r d t , , Trav.
in Arabia, Lond. 1829, p. 137.
sag:
An der N O . Ecke der Kaaba, der Eingangsthiir in’s
&mere derselben sehr nahe, ist der beruhmte schwarzc
Stci72, der rrls ein Heiligthum voii fifilh’onen gekiifst
wird. Er ist als irregu6iires Oval mit welZiger Ober$khe wie zertriimmert und wieder zusammengeki&&et
durch ein Silbcrband zusammengefalt. Er scheint,
einst wie durch eineii Schlag zersprengt, wieder zusmmengefugt, aus ein Dutzend Stiicken zu bestehen, die
gegliittet und mit einer Kiesmasse umgeben sind. Mir
sabe er wie Lava aus, mit weifsen Flecken, von
tief rolh6raiiner und schwiirzlicher Farbe.
Note zu Otto v. K o t z e b u e NeueReise urn die Welt,
1823 bis 1826, Weimar 1830, Th. 2, mo S. 139.
von den Meteorsteinen die Rcde ist, welche die
Reisenden am ersten Tage ihrer Ankunft auf den
Sandwich-Inseln bewillkommten, da sic auf Wnhu
an’s Land gestiegen waren.
Die zwei Steine fielen den 12. Sept. mit heftigem Gctilse aus ciucr schwarzen Wolke im Hafen Hanaruro
herab auf die StraEse und zerbrachen in wehrere Stiicke.
Nach den noch ivarrncn Bruchstiicken zu urlheilcn, wog
jeder der bciden Meteorsteine iiber 15 Pfund, und
war von Aufsen mit der bekannten schwarzen Kruste
umgeben, im Innern den andern Meteorsteinen gleich.
XI. Ueher das Vorkommen schwimmender Eisberge in ungewiihnlich niederen Breiten der
siidlichen Halbkugel.
Es
scheint, heifst es in einer der K. Gesellscbaft in
London vom Capitain J. H o r s b u r g h , Hydrographen
der brittisch ostindischen Colnpagnie, mitgetheilten lriotiz
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