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Einige merkwrdige Blitzschlge.

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E ; n ig e m e r & it* ii r d i g e B 1 i t z fc h Liig P .
Den
1.
i3ten ~ a 1803
i
t o g zu Dechtow, einem
D o r f e bej Fehrbeltiin in d e r Alittelmarl<, ein Gewitter
aus sordoft herauf, das fich erft in d e r Niihe gebild e t zu haben fchien, und tlas cin h e f t i p r Kegen,
gleich einem Wolkenhr6che, und'schlofsen in d e r
Grofse einer Kufs begleiteten. Ein IBlitz erfchlug
den Gutsfchzfer, drr Gch geratle a u f tler ha(.hiten
HGhe d e r Gegentl befantl , mit leinern Hunde u n d
40 Schafen, die urn ihn h e r zeriireut lagcn. An
([en Schafen fah man nicht die geriligrfc EefchLIigung; aher die LBmrner waren alle nackend, o h n e
dafs man irgend eine Spur d e r abgeftreiftcn Nollc
bemerlcen kosnte. Auch d e r Schifer lag d l i g
nackend da ; feine Hirnfchale war an d e r linlten Sejte losqefprengt und unter dem Halle bemerkte man
z \ v e i Locher. Die Oberhaut war lings des vordern
Theils dcsKiirpers und kings d e r A r m e uncl d e r
Die KleidungsftLicke laFiirse wie abgefchundeo.
gen in klrinen Stiicken zerfetzt i m Umltreife auf 50
bis 40 Schritte ,*) nur d e r Aermel des Rocks war
ganz. D i e Beinkleider hingen noch zufarnrnen,
obwohl ganz zerriffen, tloch fo, clak man nicht
abfehn k a n n , \vie fie vom Leibe kijnnen heruiiter-
') Knoclien, Ol)erlirlut, Klcider find bekanntlich
d. N.
fehr lclilechte electrirchc Lcitef.
gckommen leyn. Die Schuhe befanden ficli nocli
a n den Fiifsen; das Oberlcder war ganz , die SohIc abet zprfettt. Der Stab des Scli5fers, feine
Tabakspfeife, feine Hirteritafche, Ales war zertriirnmert, urid tlas linke Ohr ahgeriffen; es 1% einige Schritt voin Korper , auf einem erfchiagnen
Schafe. Die Leute, welche den Leichnam gewakhen;liaben, verfichcrten, d e r Leih habe bei jeder
Bewegung geknarrt ; wahrkheinlicl war alfo auch
d e r gaoze Knochenbau zerkhmettert. 4 A u s der
VngerJchan Berliner Zeitung , St. 66 , I 803.)
z. I n dem grofscn und fc.hiinen oberf~lilefilclien
D o r f e Sprachendorf, das ziir Herrlchaft Jzgerndorf
gehijrt, f c h h g wahrend des Kirchweihfeftes am
7ten Augufi I 803, pin heftiges Gewitter, clas wZhrend des Hochamts heraufzog, in die Kirche, die
gedrangt vollMtrnfchen war. D e r Blitz fie1 auf das
Kirchdach , zerfchmetterte das darauf fiehende metallne Kreuz, und fuhr dann zu einem der FenQer
i n die Kirche hioein, wo nahe a n taufend Menfchen verfammelt waren. Diere wurden f a i l allc
bei dern fiirchterlichen Knalle betiiubt zu Botlen gefireckt; iiber 50 t r a f und ftreifte d e r Blitz, doch
lagen nur 4 als todt d a , und felbft VQD diefen wurd e n 3 durch fchleunige Hiiife wleder ins Leben gebracht. Nur ein 17jiihriges Madchen blieb todt;
fie hatte eine filberne'riette urn den Wals gehabt,
und diefe war vom Blitze gelchmolzen. D e r BLita
katte Einigen von denen, die er traf, n u r Locher in
die Kleider gcbrannt, andern A r m und Beine gefireift, ohne a n den Kleidern die geringfic Spur zu
hinterlalfen, noch andern befchicligte e r Leib u n d
Kieider zugieich.
Die Goldhauben r i k er d e n
Frauenzirnrnern vom Iiopfe nnd verfengte fie. Ein
Mann, de r neben dem Fentier lafs, durch dss d e r
Blitz in die Kirche fu h r, blieb unbefchadigt, wiihrend k i n e beiden Kachbarn, d e r einei am Eeine,
d e r andre am A r m e , Beine und Kleide. verbraniit
wurcle; alle drei wurden unter die Bank geworfen
und gelahmt , welches faaft allen Anwefenden widerfuhr. Die Altare i n d e r Kirche hlicben unbefchiidigt, aber ein Stock von d e r Decka fie1 ein, utld
die Lampe wurde fo zerk h mettert, dafs die Splitt e r des Glares, worin:das Oelil brannte, in d e r ganeen Kirche umherffogen. Die Stilhle brannten auf,
doch wurde das Feu er, [das auch das Kirchdach
ergriffen zu habep kheitlt ,3 bald gelijfcht.
X c h t lange vorher, am n&en N a i 1803, hatte
lie11 eben dafelbfr unter ichrecklichem Geheule in
d e r Luft, eine ,Wolke oiedergefeeokt, wovon d e r
Dorfbach binnen 2 0 Minuten To anfcbwoll, dafs er
6 Haufer umfiiirzte, und in den Feldern hier u n d
da Gruben, i bis 2 Klafter tief, einrifs. ( Aus cler
Nationalzeitung, St. 37,, 11103, S. 836.)
3. Zu Nordheim, unweit Gottingen, war am
6ten Auguft nach einer anhaltenden Hitze, ein Pufserft tieftiges Gewitter. D e r Elitz befchsdigte zwei
Hauler dar Stadt fohr iiark, und d eru e w o h n e r der
c
230
I
trfien F6rfterharrft.s glauhte, e s rntiffe auch i n die
ddhei Irt';enJet~'rric he oder i n die umlier l'telieniien
Diere beitlen T r i c h e
B;iume ri:;gzlcllia:!cn haben.
\vsr,:n e r l l v I ~ rrw e i J a h r e n w i e d e r ausgcgraben und
nlit [invken L3;inirnen unc! G r u l l l l a p f e n gerreliri woedeli;
rnc1irer-e ~ u c l l e i i , d i e d a b e i zum Vorlcheine
1;:itnt.n, enthicjten d a ~ n a h l ,a l ; e ein reines trinkba-
re$ iV.ill'cr, u t i d ltcinr derTell)cn r o c h i:n minclrlten
h e p a t i i i h , o i t c r S.ib einen SeitJen D;ieclerfcIilag;' bci<It's w a r auch fcitJerii nie w s t i r g c n o n i m e n \ r o r ( f c n ,
u u g s c h t e t die G r u n i l z a p f e n , d i c D i m m e t i i i t I die
A:i\i;u[ie o f t vifitirt worrlen w a r e n , uiitl d i e ljewoh-
Fdrlicrliaulcs dar; iVaffcr trizlich i n ilrrer
O e k o n o n i i c hraucliteii. tileicli riach Clem G e w i t t e r
beg3h Gch r i n e r cleifclben nac h tlcn Teict!en, uiii
zu feelin,'. in welcherl I k u i i i cler Eliiz wohl eingaf c h l a s e n , u i i d ob ckr ftarke Reg**" a u c h n i c h t d e n
D s m i n e i i gci:lladct Iiabe; e r vcrfp.irtc, als e r an
tlas WaNt:r l ( a i n , ci:ien fcI1r unanuenehrnen Gerucli,
b.
d e r naclil!er z\var e t w a s f c h w s c h e r wiikdc, d e n tfas
-1L'aTTc.r feittlein abrr Leibehalten hat.
A u c h zcigte
ficli in den G e r i n n e n ur13 GrSben fchon iiach w e n i g
T a g e n c i n grlbcr A i i f a t z , d e r feitdem irnmcr zun p r tles
nahm. ' M c h r e r e t'aterfuchuzigeii l'etzcn cs aufser
Zivcifcl, d a h jetzt eine Ttarl;eSchrue/;.lqurLfe i i i ((em
T'eiche feyn mufs , die walirfcheiolich rnit S u t z e n
als Scbwefclbad g e b r x d l t w e r d e n kijnnte. [cbendnJ,
5. 825.1
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