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Einige Methoden die akustischen Schwebungen oder Stsse fr das Auge sichtbar zu machen.

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MII. Einige Methoden, die ukustisschen Schwcbunoder Stb>e fur &is Auge sichtlor zu machen;
com Dr. F. M e l d e irh Morburg.
geri
v o r einiger Zeit erhielt ich durch Hrn. Prof. M a r b a c h
in Breslau die zuf;illige Mittheilung, dafs man mittelst zweier
Zu~igenpfeifeu,welche recht tiefe Tone geben, und durchschhyende Zungen besitzen, im Stande sey, die akustischen
Schwebungen oder Stoke iiir das Auge sichtbar zu machen.
Bringt man namlich, nach der Angabe des E-Irn. Prof. M a r b a c h , zwei solche Pfeifen, die etwa l Elle weit von einander entfernt siud, gleichzeitig zum Tiinen, so sielit man
sebr deutlich, wie die Zungen ueben den gewiihnlichen
Schwiugungen, welche sichtbar sind, wenn jedc Pleife eiuzeln augeblasen wird, noch sehr gewaltige Bewegungeu
machen iin Takte der St6ke I ) .
D a niir iin Augenblicke zwei passende Pfeifeu der Art
nicht zu Gebote standen, so versucbte ich einen anderen
Vl'eg einzuschlagen , indeni ich zur Hervorbringuog der
Stoke zwei Labialpfeeifeen benutzte. Zu dern Eude riclitete
ich zwei ursprijnglich offcue und ungefihr gleichen Ton
gebciide Labialpfeifen so ein, dafs mittelst verschiebbarer
Stempel die Hohe des Tons in beideu modificirt werden
konutc, wenigsteus innerhalb der G r h z e n einer Octave.
Somit hatte ich ein Mittel, urn Stdfse io jeder Tonlage zwisclien diesen Granzen hcrvorzubringen.
Als zweites Hulfsrnittel vcrfertigte ich mir zwci Papprohren von der Lauge der erwahnten Pfeifen, uiid von denen
die eine mit einiger Reibung iiber der auderen hin und
her geschoben werden konnte, so d a t man, beirn vdlstandigen Auszieheii, eine Riihre von doppelter Lange erhielt
1)
Derselbe Versuch worde rnir und anderen Plrjsikern vor 16ngcr air
einem Jalir xorn tiiesigen OrgelLauer L a n g e gezeigt. Es t ~ a ~ r udabei
o
die Zi~ngcnpfeifun eine elastisclre W a d .
I'.
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als eino allein besafs. Der Durchmesser der Rohren bctrug
ongetihr 1: Zoll.
Weiterhin wurde cine dieser Pappriihren am eineii Ende
mit einer feinen und wohl angespannten Meinbran voin sogenannten Seidenpapier iibenogeu, die inan mittelst Gummilosung nocli ctwas steifer niachen kann. Die nun SO vorbercitetc Rohre 1Iah man etwa 1 bis 1; Furs von den Or-
gelpfeifen entfernt fest und streut auf die Meinbran obcii
Sand.
1st diefs geschehen, so briugt iiian eine der Pfeifen zuin
T i h e n iind modificirt die Hahe des Tons so lange, his dcr
Sand anfgngt, sich heftig zu bewegen. 3iinint inan nun die
zweite Pfeife so, dafs sic init der ersten Stoke inaclit, so
sieht wau, wie benn gleichzeitigeu Anhlasen beider Pfeifen dcr
Sand sich iin Takte diescr S t a k e bewegt, und inan erhenut
leicht wie diese letztercn Bewegungen verschieden sind
von denen, welclie entstehcn, wenn eine Pfeife alleiu tont.
Bei dieser Art den Versuch anzustellcn hat man blofs
eine Papprohre iiiithig uiid inufs den Tou der Pfeifee. so
lange inodificiren, bis der Sand die p f s t lniigliclieii Schwingungen inacht. Stekt inan aber beide Papprobreu in einander, so kann man umgekebrt, wenn die Pfeifen in eiuer
beliebigen Tonlage schoii Stafse machen, die eine Papprfihre
so weit ausziehen bis dcr Sand die gewunschten Beweguiigen maclit.
Urn jedoch einen dem Versuche mit Zunyenpfeifen inchr
%halichen anzustellen, kann man auf sehr einfache Art folgeodehnafsen verfahreu.
Man klebc nhlich an die obcrc Lippe einer der oben
em W e n Labialpkifen eiuen etwa 1 Zo€l breif en Streifen
Soidenpapier, dessen unteres Ende uber die Mundiiffiiung
frci hhausragt und etwas uach vorii gebogen ist. Dieser
Papierstreifen, den man unteu auch wohl noch in einc Spitze
zuschneideii kann, gerath nun, sobald die Pfeife angeblaseii
wird , in dcutlich sichtbare Schwingungen. Lafst inan nu11
nebei~ dar ersten Pfeife die zweite gleichzeitig mittdnen,
urld machen beide Pfeifen Stoke, so erkeniit das Auge sehr
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deutlicli an tleni Papierstreifen die taktrnlfsigeii Beweguiigen,
welche die Stiiftx hervorrufen, im Gegensatz zu deneu, welche entstehen, wenn die erste Yfeife allein tiinte.
XIV. Zur Theorie der Sinusbussole;
oon Dr. W . M n t z k a ,
Prof. der Mathematik an d. Univ.
eu Prag.
f i g a n denke sich an einer Sinusbussole, noch allgemeiner
als an G a u g a i u ’ s Tangentenbussole, eine Vorrichtung dergestalt angebracht, dafs man den mitten inne zwisclien ihren
beiden Polen Jiegenden Drebponkt der um eine lothreclite
Axe, oagrechf schwebend, sich drehendeu Magnetnadel wo
imrner in eine, gcgen den metallenen Stromreif unaerriickbare, Stelle bringen kdnne. Ferner mache- man die geschlossene Linie d i e m Stromringes eben, stelle ihre Ebene
Zofhrecht auf, ricbte sie urn eine lothrechte Are drehbar
eiii, uiid drehe bei den Beobachtungen selbst diese Strom Ebene so weit, bis die Magnetnadel mit denelben jedesmal
entweder gleichlaufend oder einen gewissen vou vornhinein
festgestellten Winkel, z. B. 10, 20, 30, 45, 60 Grad bilde;
lese endlich den Ablenkungswinkel der Nadel vom magnetischen Meridian an dew unter ihr liegenden Bussolenkreise
ab. Dann ist die gesucbte Starke des galvanischen Stromes
jedenfalls Bum Sinus dieses Ablenkungslainkels genuu proportionirt, es mag 1) der Strnmring was immer fur eine (ebene)
geschlossene Linie bilden, 2 ) der Drehpunkt der Nadel wo
immer, jedoch mit der Ebene und Linie des Stromes dermafsen rinoerriickbar verbunden, angebracht seyn, dafs er
urn die scheitelrechte Drehungsaxe der Strom -Ebene einen
wagrechten Kreis durchlaufen und 3) die Nude2 am Schlusse
ihrer Ablenkung was immer fur einen bestimmfen Winkel
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