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Einige Nachtrge zu dem Berichte ber den Steinregen bei Toulouse am 10. April 1812 (Annal. September-Heft S. 111

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Ich cntlehne-diefe wenigen Nschtriige aus dem ausfiilirlichen .Uerichte, .welchen Hr. S a g e t , Secr. der
'I'ouloufef lW"nfcha1ts und Landbau Societiit,
irn Namen.einer CommifIion derrelben, der Herren
C a r n e y , D'BubniZfon, M'arqud V i c t o r un3
f e i n e r , damYrifecten des DepderOber-Garonue
slgefiattet.hat (Bill.b r i L Juin z81a), und woraus
icli das WeTetdiche fchou aus dem Journ. de.PhyJ
am 'rngef..Orte mitgctheilt .habe. Die'CornrnilIion
Iiatte lich,.hfgefordert dazu von dcm Prifecten, .in
den Canton yerdun begebcn, urn an Ort und Stelle
alle Umfiinde der Steinresens auszuniitteln , von
den1 die beidm Steinc lierriilirten, wclche der Prifect ihr azugerchickt hatte. Die Bericlite, die lie
dort 'iiber das Phinomen einzogc-n, wichen blos in
der Schitzung der Dauer derCelben von einander
ab , welche einige anf 15, rodre atif 7 bir 8 Minuten fchstzten; eine Schltzung , die fie dadurch zu
h e r i c h t i p fucliten, daL fie die Erzzhler ilire Bekhiiftigungen, wiihrend des Pliiinornens, an Ort and
Srelle wiederholen lierseu, und die Zeit, die darauf
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34s
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hinging, nach der Ulir beobachteten. Und fo befiininiten lie die Zeit , ron dem erlten Erlcheinen
der llrlligkeit bis zum I-lerabhllen der Steine, a i d
ungelfihr 75 Lis 7s Sccunden. Ein Eigenthiimer,
den clas Herabfallen eines Steins erfchreckte, wollte
die Thiir Liner Wohnung'zuniachen , un&glaubte,
er liabe dabei einen zweitezi Stein 75 Sec. nach deni
erfieii ldlen hiiren. Ein ~Viillerburlcheil'tder Einzige, der'nach der Stellc cles Himmels, von der dcr
helle Sdiein ausging , will hinaufgefehn, nnd einen
leuchtend?p Kiirpcr oder Strahl wahrgenonimen hahen, den-er alsqinen IialbeaMeter breit, und BUS der
SchniiedeelTe glghend herausgehobenern Eikn an
FarLc gleich, aucli.PurikenwerFend, und v?n Siid
nach Siidofi lich. bewegend.khildert. Doch. lii6t die
Conlitrillion liinzu ,die Arc, wie ihnen diel'e Erzahlung gernwlit worden fey, IalTe.ihnen kein herondres Gesicht aiif fie legen. Nadl der Act. dw Erleuchtung einiget. Gepnlicinde zu urtheilen., miille
der helle Schcin in Nord,Wdfi enrliandca kyn,
und licli-.i s Siid-OTt. verlqrea haben..
Die Zeit zwifchen deni Blitz und' der Detonation za Touloufe, aollea. qwei unterrichtete uod
achtbare Miinner, der eina auf 3 17",. der. andere
auf 2' 15" beobachtet laben. Das wiirde fdr die
hiichlic? l'enkrechte Hijbe ,. in. der das Meteor iiber
la Praddre zerplrrtzt feyn. kiionte, . agoao odep
15600 Toiren iiber der Erdfiacho geben.. Man verficliert , die Detonation ley auch zu C f l r e s . welches t j Myriamcter entfernt ili, gPhijrt norden.-
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345
1
,
Die beidea rufserff en Punkte des Rourns ruP
rpelchen rnansteine hat herabfallen f e h , find nor&.
w&l. k Pradbe in der Gemeinde Verdun, iind ridiiffl. luBordecce in der GerneindeAucamville; heide
End 36ooMetres von einnnder entfernt. Dic! griifste
Breite diel'es Raurns ift 1000Meter und dcr FIScheninhalt ungefihr 151g500 Quadratmeter. Wenn man
durch ihn von Nordwcfi nach Sfidoft gd:t, finclet
man nach der Reihc die Jleiereyen L a Prad&rem
Hiclrard, Gourdus und Perncjean in der Cenieinde
Verdun. und Paris und La Bordecte in der Gemeinde Aucamville. Sie alle liegen auE einer von
der Garonne durchfchnittnen Ebene.
Z u Pruddre End P Meteorfieine 50 Meter eL
per vom andern gefunden worden; der eine wog
I Kilogramm und hatte eine ziemlich fpitze Seite,
mit der er'ungefihr I Decimeter tief in gefchlagne
Erde eingedrungen war. Zu Richard hiirte man
a Steine €allen, fand aber lis jetzt nur den. einen,
der 3 Kilogramm Cchwer.war, unddie Erde ein wenig zuammengedriickt ,hntte. Die Einaohner von
Gourdus hitben nicht wahrgenommen, dal's Steine
urn ibre Wolinungen herabgekommen wiren. Die
von Pemejenn haben einen Stein ungefdx 46 M e
ter von ihrer Wohnung herabfallen hiiren, und habcn 3 andere gefunden: einen 50 Meter in Welien
in einem Weinberge, wo er in der Erde keine Spur
leines Herabfaallens zurlckgelaITen hatte ; cinen
zweitenGooMdcter im Weften, der ungeFihr 3 Centimeter tie€ ins Brachfeld eingefuPkenwar; ein clritter
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3iG
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war auf das Dach des Hades gefallen, hatte einen
Ziegel zedchlrgen, und lag auf der Latte , ohne in
ihr irgend eine Spur von Herabdriicken oder Verbrennen zuriickgelaflen zu haben. Wir b e h e n
Bruchfiiiche diefer bciden Steine. Zwei Steine war m bei Pnris in Saatland gehl!en, iind lind no&
niclit gefunden wordcn. Von zwei zti la Borderre
herabgefallenen Steinen hatte der eine die Erde
leicht eingedriickt; dcr andre lchcint in einen vor
der Thiire fiehendeii Strohdiibcn gehllcn zu r e p .
R ' 3 C h dem vielen Pfeilrii zu urtheilen, wrlclies die
Ileobachtcr gehiirt Iiabeu. wollen , iliiiricn vicl mehr
Steine herabgckoaimen kyn. Hr. S a g e t fclilicfst
aus deal Veriiiltnili'e dcs bewolinten EU den1 ganzen
Rauriie des Steinhlls, dal's die Zalil der Lerabgel'allenen SLeine wohl auE 350 fieigen kiinne.
E'olgenrles Iind die abfoluten und die fpecili,
Iclien Gewichte dcr 6 Stiicke , welche in die H k d c
dcr Cornmiffion gekoninwn find :
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4Uns. 5 Gror 2gGrahc; $sd.Gew. 3,709
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