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Einige Notizen ber das Krystallsystem des Chioliths.

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nate nebst dem Kalisalpeter begreift. Zwischen dieseu Hauptgrupyen steheu Karsteait, Theaardit uud Glaserit gewissermarseu in der Mitte, iiideln der erstere mit eiuigen Formen
dem Schwerspatb , Clllestin und Bleivitriol sich anschliefst,
und aucb hinsichtlich des BlWtterdurchganges sicb diesen
Sulfateu naliert, wogegeu Thenardit und Glaserit, zumal
der letztere, im Cbarakter der krystallinischeu Bilduug eine
iiiiherc Verwaudtschaft mit den orthorbombischen Carbouatcn uiid dern Kalisalpeter zeigt.
V I.
Einige Notizen iiber rlas Krystallsystem tlcs
Chioliths; von N. v . K o k s c h u r o w ,
Kapitain des Berg- Ingcnieurs - Corps in St. Petersburg.
Die HH. A u e r b a c l i uud H e r r i n n n n entdeckteu auf ihrer Rcise i i i i Uralgebirgc, itn Jatirc 1845, i u der Umgebuiig
tler Miasker Hiitle, eiii ucues Miueral vou schueewcifscr
k'arbe, das dein Kryolith aus Gr6ulaud selw Ihaliclr i s t .
J)ie Entdcckcr gnbeu dein Miuernle den Namen Cliiolith.
Der Chiolitli kotnlnt mit Topas, Phcuakit, Flufsspath
Quarz und dein in grofscn Krystallcn auftretenden Feldspath voii gruiier Farbe ziisamrnen arif einem Fundort V O ~ .
L)ie erste Aualyse des Cliioliths wurde vou H e r r t i i a u 11 ' ) ansgefiihrt, der folgende Formel aiifstellte:
3Na FI+ 2 AIFIS.
Hr. C h o d u e w ' ) leitete aus seiuer Aualyse cine voii
dcr vorigen abweichende Formel ab:
2 Na FI +- A1 F1 j .
I ) Jmrnnl fiir
Chem. Bd. XXXVll, S . 188
K Russiscli mineral Gcsell
p '216
pract
2) Vertiandltingen
1845-1846,
der
7.11
St
Petersliiirg
588
Spater wies Ar. Professor R a m m e l s b e r g I ) uacb,
dals an einetn und demselben Fuiidorte in der Umgegeud
der Miasker Htitte zwei verschiedene, obgleich dem Aeufsern nach vollkommeu iihnliche Miuerale vorkommen. Vou
diesen Mineralien entspricht das eine , dessen specitiscbes
Gewicht in Pulverform gleicb 2,842-2,698 ist, der Forme1 des Hrn. H e r r m a n u , das audere vou 3,003-3,077
specifischen Gewichts der vou Hrn. C h o d n e w aufgestellteii
Formel.
Neuerdings faud man zugleicb init diesen beideu Mineralien, noch ein drittes, welches deu beideu ersten selir
ahnlich ist uud nach drei verticaleu Richtuugeu deutlicheii
Blatterdurchgaug zeigt. In grofsen Stuckeu ist es durchscheiueud uud diinue Blftter desselbeu sind halbdurchsichtig. Die Farbe desselben ist graulichweils. Nach eiuer
vou Hrn. D u r n e w unter dcr Leitung des Hrn. J e w r e i n o w , im Laboratorium des Departements des Berg- uud Saliuenwesens z, ausgefuhrteu Aualyse, bestelit dasselbe aus :
. . . . . .
. . . . . . .
. . . . . .
Aluminium
13,41
Natrium
. . . . . . 32,31
Fluor
53,48
Calcium
0,25
Eisen - und Magau - Oxyde 0,55
1OO)OO.
Diese Zahleu geben folgende Formel :
3NaFI+AlFl3,
woraus folgt, dafs das neue Miucral uichts Aiidcres als
Kryolith ist. Das specifische Gewicht des russischeu Kryoliths betriigt iiach der Bestiinmung des Hru. D u ru e w 2,95,
uach meiuer 2,962.
Ueber das Krystallsysteiii diescr drei Miueralien, die an
eiuem Fundorte vorkommeu, ja die sogar oftiiials iu eiuein
Halidsttick vereiuigt siud, ist fast gar uichts bckauut und
ich balte es daher fur iiicht Liberfliissig, dic vou mir bei
1 ) Pogg. Ann. 1849 Bd. LXXIV, S. 314.
2) Rusrischcr Bergjournal von 1850, No. 2.
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der Uiitersuchung eiues kleineu Krystalls erhaltenen Resoltate, dem Publicum z u iibergeben.
D e r voii tnir untersuchte Krystall war aus einer, eiucm
Schiieeklumpeo nicht u u h l i c h e u Masse geschlageu, die aus
ciiier Aiizahl kleiner, durchsichtiger und farbloser Krystalle
bestand. Obgleicb die Flachen der meisten Krystnlle dieses Aggregats vollkomlnen glanzteo, so waren sie doch so
klein ood unregelmafsig, und boten wegen ihrer rollkomineuen Durchsichtigkeit einen so uovortbeilhaften Lichtreflex dar, dafs es Schwierigkeiteu hatte, dieselbeu vermittelst
einer Lupe 211 untersuchen. A n einigeo Stellen gehen dic
Krystalle alliniilig i n dic weiEse dicbte Grundniasse iiber,
welchc iu diestlm Falle cinen reclitwinkligca, zieinlich dentlichen Blatterdurchgaog aufweist. Ich bestiinmte das specifisctic Gewicht der krystalliiiischeit Masse des Aggregats
so wie das der krystalliniscben K t h i e r , welche ich erhielt,
iiidein ich das Mineral SO lange zerkleinerte, bis es in eio
krystalliuisches Pulver zerfiel. Auf diese W e i s e crgab sich
das specifische Gewicht
ciues nus kleitien Krystalleii bestehendcu Stucks
des krystalliuiscben Pulvers dieses Stiicks
.
cines dichten Stocks dcs Aggregats .
. . .
.
.
2,670
2$00
2,550
Nacti H e r r m n 11 11 ist das specitisclie Gcwictit tles Chiolitbs = 2,72. Hr. R a i n l n e l s b c r g bestimmte dns specitische
Gcwicht des zerkleiuerteu Minerals des HIa. H c r rin n 11 ii,
wie schoo obeo beincrkt wurdc, zu 2,898, ciiic Zatil, die
der vou mir fur das krystallinieclie Pulvcr gefutidciten selir
uahe koinmt. Es scheint daber, dals inan das volt uiir untersuchle Miueral, far das von Hrn. H e r r UI a u ti analysirte
ansehen mufa; for welches er die Formel
3 N a F I + 2 A I F I 3 giebt.
D e r freie Krystall hat im Durchmesser eiueu Millimeter.
Er besitzt die F o r w eiues Quadratoctaeders o = ( a : b : b),
an dessen Polcckeu 4 Flachcn eities Quadratoctaeders zwciter Ordouug n = (mu:b : cc b)., Fig. 18 uud 19 Taf. 11.
aufgesetzt siod. Diese Zuspitzuugsflachen siod gewulbt,
uud es kouiitcu dnlier die voii tliiicti p b i l d r l c n Wiukel iiicht
gemessen werdcu. Es is1 aiicli milglicli, dafs dicse Flacheii
einem DioctnZder augehiireti, desscii uorinale Volkaiitcn
selir stuinpf sind (Fig. 19.) Da aber der Krystall uiivollkoinineu aiisgebildet war, so koiinteii seiue Witikel init
dem Keflexionsgoriioineter tiur nnnaherungsweise bestiinint
werden. Es gelang mir, clic Ncignngswinkel der Fliichen
iu alleii 1 Polkaiitcii (an dcr obcrcti Fliiche dcs Krystalls)
und in einer der Scileuliaiilcii zu bcstiinineu. Folgeudcs
siiid die erhaltenen Kcstiltate:
Die Ncigungswinkel in zwci bcunclibnrten Polknnten,
sowohl in der eineu, als auch iii dcr auderen:
X = 107” 32’ (das Mittel nus 18 Bestiiiiinungcti ‘ ).
Dic Neigungswiiikcl io dcr Mittelkante:
z = I IS’’2s - 30.
W c u u wir die Haupt- oder Verticalaxe durch a bezeichncn, und die Seitenaxcn durch b, so sclieiut es niir
am gccignctsteti fur den Chiolitb folgeudcs Axenverbiiltnils
allfzustellell:
a : b : b = 1 , 0 7 7 : 1 : 1.
Aus dicscin Verblltiiils k f s t sicb berechnen :
X=107°31’50’’
2 =11.30 25’ 30”
folglich Griifscll, die d e u , durch nulnittclbarc Messiing gefiindeiieu, selir nahe stehcn.
ZII meineni Leidweseii war es mir onmaglich, atilser
dciii niigefiihrleii Krystall, noch andere zii erhalten, uin sic
init ciiiniider vcrglciciicn zii kilntien. Es gclit daraiis hervor, d d s icli einen Schluls iiber das Krystallsyslcin des
Chiolillis nach Messungeu an ciuciii iiichl vollkouitneii ausgcbildelcn Krystalle gemaclit hnbe. Mciiic Ansiclit inids
init uiii so grilfsercr Vorsiclit aufgetioinincii werden, als dic
1 ) Die Fliclien der beiden anderen Polkaoten waren sehr unvollkomroen
und spiegelten sclileclii, daher k l r denn aucli auf die erllaltenen Resulkeioe Riickriclit nchmen kooote; irh erhielt gegen 108O7’ in cinet
Kame, und gegen 107’40’ in der sodern.
tale
59 1
kleiuen uiideutlichcn Krystalle, aus deneii die Aggregate
tles Chiolitbs zusammeugesetzt sind, dem Aeukern uach
eher ein prismatisches, als pyramidales Ansehen haben.
Diese letztcren Krystalle fiihren eine Menge Flachcn, dic
n l l e zii ciner Zoiie gebtheii, uiid stets eiuen W i n k e l von
1 1 3 O 20’ bis 30’ bilden. An eiuem solcheu Krystallc mars
ich mi t dem Reflexiousgoiiiomcter annaheruiigsweise die
Neiguiigswiiikel dreier a n g r ~ n z e n d e n, in einer Zoue licgenden Fkicheii, die icti durch 2, y und a bezeichuen
werde. F u r dieselben fand ich folgende W e r t h e :
2: y = 1130 20’
y : a = 135O 45’
s:a = 69O 10’ (aus 2 :y : a folgt.
dafs 2 : y = 60” 45’).
Die HII. A u e r b a c b uud H e r r i n a n n iiehmeti an, diik
Cliiolitli eineii deutliclieu Blatterdurchgang untcr 1 I d ” Iiabe.
Mir bot sich kciiie Gelegenheit dnr, einen solchcti Wittcr
tl~tchgaiig zu bcobachteo; dcr W i n k e l 114” eriiiiicrt aber
aii die Nciguugswiukel der Seiteukanteri = 113” 25’ 30”.
V 11.
fiTeber die Zusammenseltung rks MtBleorsLciris
V O I I C. H t i rn m e is L t r g .
con Stannern;
%u tlcr drircli die Abwesculieit rcguliiiisc:licr Eiscnverbiiidungen cliaraktcrisirteii Klassc von Mctcorstciiicii gchiircii
die in grofser Zahl (200 bis 300) aui 22. Mai 1808 bci
Stauuerii i u Malireu gefallciieii ACrolithcn. Sic siiid zwar
schon friihcr durcli M o s c r , K l a p r o t b ’ ) uiid v. H o l
g c r * ) aiialysirt worden, jcdoch nur als G a m e , ohiic
Rucksiclit a u f dic sie ziisalutticiisetzendeti Miiicralkiirper.
Die g r o h Aehulichkeit init dern Stein vou Juveuas, dcr
1 ) Beilriige, Rd. 5 5 251
2 ) B a i 1 i u g a r t o e r ’ s Ztschrh. Bd.
Z 5.293
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