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Einige physikalisch-chemische Bemerkungen.

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nen, nur echwach gelblichen Niidelchen, die eich
leicht in heiDem Alkohol und Chloroform, faat gar
nicht in Bther h e n : die Substenz echmilzt unter
Zersetzung bei 204'. sie ist linksdrehend, und zwar
ergab die Beatimmung der spez. Drehung (2,44g
in W c c m CHCl, ini 100 mm-Rohr = -l,OOo)
[~],1
= --20,49".
Die Verbindung i n t -wie zu erwarten - ziemlich zersrtzlich, sie IiiBt sich infolge ihrer Empfindlichkrit gvpen allr Lijsungsmittel whr schwer reinigen, HO dall ihr noclt Spuren von Schwefelsiiure
anhaftctrn. lkshalb nurdcn h i der Titration der
( t i l e r I'tionpliorl~ntoxSd und 01 bis zur Gewichtakonstanz pc4rocknrtcn) Substanz immer etwas
hiihcrr Wcbrtc gefundrn, n1s dctn fur 2 Aquiv. Alkali
(Spaltunp in Dintcarin, freies nrucin und ncutrales
Sulfat) bercchnrkn Wcbrt entapreclten.
Zuni Ikispiel vrrtrauchten 0,3052 g Subst.
32,9 m p KOH.
('e2H 1 ~ ~ S 2 O ~ ~ S .
siiurcmdil
.
. . . . .
.
Bererhnet
.
. .
10;?,2
Gefunden
107,8
Immrrhin lassen dime kobachtungen erkennen, dall tataachlich dtxs gesuchtc Brucinsctlz des
Scliwcfelsiiiirrestrn vorlag. deni folgende Strukturfornirl xu crteilrn int:
[A. '226.1
Uber die gebriiuchlichen Apparate
zur Bestimmung der Radioaktivitiit
von Quellen.
Bei dieaer vergleichenden Meeeung haben die
Autoren aber offenbar die Korrekturen nicht so zur
Anwendung gebnrcht, wie es die beiden Apparate
bediirfen. Wie leicht zu berechnen und in meinem
Grundrill der Radiumtherapie (Wieabaden 1912).
S. 25, genauer angegeben ist, waren die Geaarntkorrekturen bei Memungen von je 10oO ccm W w e r
folgende: Fur daa E n g I e r - S i e v e k i n g d i e
Instrument 1.2; fur die von mir anpegrbene Modifikation 1.73; bruckrrichtipt nian aler d i e s r
Geuamtkorrektur. HO ergillt nich ails drn urrrpriinplich von den Autoren Refundenen Zahlen fiir
E n g I c r - S i e v c k i n g in der Tat die Zaltl 8.0:
fiir inein lnntruiiirnt die Znhlen:
8,13
7,78
Mittel- 7 3 nobei von einer rrheblichen Differenz n i c k niclir
die W e win kann.
Offenbar I i a b n die Autoren iibewelien. daU
bei der kleinea 2 I-Kanne jener Faktor, welchrr
den Ahorptionskoeffizienten fur die in1 W a w r
zuriickbleibnde Enlanation berucksiclit igt , vie1
g o k r ist a h bei der 10 I-Kanne von E: n p I e r S i c v e k i n p.
Der zweite von den Autoren gerugte t'belstand
(Fehlen einen Hahneu zur Ausgleicliunp den h r drucks h i m Schutteln h e i k r oder ('O,-reichrr
Quellen) IiiUt sicli hi Iieikn Wksern durch Abkuhlung dcr gefullten Kanno vor deiii Scliiitteln
vollig ausgleiclien und Lt bi W?-Wiiasern in Anbetraclit der ubrigen in der Satur der Sache Iiegenden weit erhebliclieren Felilerquellen oline Bedeutung.
[A. 24.1
Einige physikalisch-chemische
Bemerkungen.
Von K. ARNDT.
Benierkungen zn dem Aufsatz
von I'rofemor H e n r i c h und Dr. G l a a e r .
Von Dr. med.
S. LOEWENTHAL,
Braunechweig.
(Eingeg. 8 . F 1912)
-
l3ei b p r e c l i u n p des E n g 1 e r - S i c v e
k i n gschen PontakttMkopes erwalinen die Autorenl)
auch die von niir angegebene Modifikation diesea
Instrunientes, welche in einer erheblichen Verkleinerung der MeBkanne wie dea Zerstreuunpkhrpcm bentelit, und sie meinen, daB das Instrunient deswegen zur Quellmessung nicht zu ernpfelilen
sei, weil en erheblicli niedrigere Werte angabe nie
daa E n K I e r - S i e v c k i n g sche Originalinstrunient: cine solclic Differenz bleibe auch dann noch
kstrhen. wenn man die notigen Korrekturen, SO
auch die 1) u a n e nclie angebracht Iiiitte. fi ergibt nicli in pinem Beispiel ihrer Aufstellung folgmdw:
Fontaktimkop nacli K n g I e r und S i e v e k i n g
erpibt :
i 1 0 3 - G.7 XI. 15.. korrigiert: 8.0 M. E.
Fontnktoskop nach I, o e w e n t h a 1 crgibt:
i lo3 =:
-____
1)
Diese
*")
4,s
XI. K., korrigiert
Z. 23, 10 (1912).
'")
6.4
M. E.
(Eingeg. 'Lo.12. 1912)
In einem Aufsatze: .,Ui e ,G e f ii 11 r 1 i D 11 k e i t ' deH C h l o r m a g n e s i u n i s i n d e r
A p p r e t u r"1) h c l u e i b t E. R i n t e n p a r t .
Versuche, bei denen er 240 ccm 0,2%ige Salzsiiure
fur sicli oder nach Zusatz voit GO g Chlormagneuiutii
destilliert hat. Er findet im ersten Fnlle Salwaure
im Destillat, sobald die Saure bis auf 0,000 einprdampft ist; im zweiten Palle geht von Anfang an
etwaa Saure i i b r . Als Grund fur dimen Unterschied nimmt er entweder den urn 2 O hiiheren Siedepunkt oder die ,,Verdriingung d w Clilorwawemtoffs
durcli das Chlormagneniuni a u s der LiicJiing" an.
Es befremdet mich. daU R i s t e n p a r t b i
dieser Erorterung die inoderne Theorie der h u n gen anscheinend gar nicht berucksiclitigt. Itn
Sinne der Ionentheorie int die Saclie einfach HO zii
erklaren, dall durch den g r o k n Zusatz von Clilormagnesium die elektrolytische Diwoziation dru
Chlorwtuwemtoffs stark zuriickgedriingt und daniit
die Konzentration den ungespaltcnen HCI entsprechend vermelirt. wird. Mit dieser Konzentration
wiiclist a b r der' Danipfdruck den H(l.
-.
.
1)
Diwe Z. X I . 290 (1912).
Auf Grund der modernen Theorie der Liieungen
iat ea auch ah unzuliiesig zu bezeichnen, deIl
R i a t e n p a r t zwiachen der zugeaetzten und der
a i m dem Chlormagneaium abgespsltenen Saluliiure
scharf unterscheidet. Infolge der hydrolytiachen
Spaltung iat in der w k e r i g e n L&ung dea reinen
Chlorniagneaiuma ateta eine kleine Menge freier
Saluriiure vorhanden; mit ateigender Temperatur
wiichet die Hydrolyse des Salzea und der a n f a n p
sehr kleine Dampfdruck der abpespeltenen Salzaaure.
\Venn Durclrleiten von Luft daa Uberdeatillieren der Salzsiiure ( K i s t e n p a r t sagt ungenauer .,die Abspaltring von Salzsiiure") nicht befordert, n o liept dim nirines Erachtens daran. daB
schon durch den cntweichenden Wasserdampf die
kleinen Mengen des von dcr Lijaung abgegebenen
Chlonvawerstoffgaaea geniipend rawti mitgefiihrt
werden.
Auch eine ini glriclicn Heft enthaltene Veroffentlichunp von M n x (; e I d m a c 11 e r 2) veranlallt niich, fiir die physikalisctie Chemie eine
Lanze einzulepen. G e I d ni a c 11 e r wundert sich,
daU die Kieselsiiure, uelclie infolpe der Stellung
die das Pilicirim ini peritdisclien Systeni einnimmt.
einc Rehr scliwache Siiurr Rein muO. sich im SclimelzfluB als starkc Saure erweirct. Er fand, aln er in gesclimolzene Tliomawchlncke Sand eintrug, daU aich
aus (C'oO)4P,06 drircli d m Eindringen der Kienelsaure ein Silicophosphst bildete.
Diener Widerspruch int nur sclieinbar. Schon
vor Jahren hat, plaube icli. W. 0 n t w a 1 d darauf
hingewiesen, daB fur die Umsetzungen bei hoheren
Temperaturen beaondcrr Redingunpen gelten. Man
nennt die Kieselsiiure cine sehr echwache Saure,
weil Hie in wiisseriper Liisung sehr wenig Waaseratoffionen abspaltet.
Sauert man etwa eine Wwerglaslijsung mit
Saluriiiire an, so wird die Kieselsiiure infolge ihrer
I
2)
Dime 2. 25, 292 (1912).
geringen elektrolythhen Dissozietion dumh die
,,stiirkere" Selzsiiure am dem 8alm verdrMgt, weil
aich b i der Urnsetsung die Kiemleiimnionen
aller ihnen von der Salzsiiure dargebotenen Wsseeratoffionen berniichtigen, ao d d von Ionen in der
Laeung nunmehr im weaentlichen nur die Ketionen
dea Salzea und Chlorionen vorhanden aind.
Bei hoherer Temperatur kommt ea weaentlich
darauf an, ob der eine Beatandteil einea S y s t e m
f 1 i i c h t i p e r iat als der andere; so wird die
,.starkere" Salvliiure durch die weniger dissoziierte
Schwefelsaure beini Abdampfen ausgetrieben. weil
Chlorwassemtoff mit den Wwerdampfen fortgeht.
Schwefelnaure a h Rich emt bei vie1 lioherer Temperatur verfluclitigt.
I m Sclinielzflull eind die .,scliwachen" Siiuren,
Kieselsaure. Phcxrpliorsiiure und Horaiiure, dadurch
irn Vorteil. dnB Hie aich nicht verfliichtigen; Pie
drangen nich denlinlb Rogar in Chloride und Sulfate
ein, wobei Chlor3) bzw. Scliwefelsiiureanhydrid ent weicht. Dall Kieselsaure in das geachniolzene vierhesisclie Salz dea Calciumphoepliats, in welchern
nur 2 oder 3 (la0 durch die I'hmphoraaure besetzt
aind, eintritt, erscheint mir emt recht nicht auffallig.
Icli wiirde micli freucn, wenn durch dime
Zeilen die in der Technik stelienden Cheiniker,
welche sich bisher mit phyikalischer Chemie nocli
nicht niiher befallten. zu ihrer Beachtung angeregt
wiirden. Die ,,I'liyaikochemiker" haben freilich selber
einige Schuld daran. daB gegen ihre Fomchungen
und Lehren nicht selten in den Kreiaen erfahrener
Praktiker eine gewivso -4bneigung herracht. Verschiedentlicli nind die laliren und Methoden der
pliyeikalischen Cheniie ohne penugende Vnmicht auf
die oft reclit verwickelten Fiille der technischen
Chemie ubertragen worden. DaB dann daa praktische Ergebnis niclit den hochgeapannten Erwartungen entaprach, war genz natiirlich. F'rakticlie
und wissenscliaftliche KenntniRae miissen Hand in
[A. 32.1
Hand gelien.
3)
Unter Mitwirkung des Luftsaueretoffen.
Wi~chaPllich-gewerblicherTeil.
Jahresberichte
der Industrie und des Handels.
Ber Chemlksllen- und Drogenbaodcl der Verelnliteo Stuten von Amerlka 1. J. 1911. (Wegen
der Vorjahre vgl. diese 2. XZ, 800 [1908]; W , 693 f.
[1910]; 24, 731 ff. [1911].) Die Rlnlnbr der von
dem stati8tischen Arnt in Waahington unter der
Rubrik ,,C%emikalicn. Drogen und Farbetoffe" erwahnten Artikel hntte i. J. 1911 (1910; 1909)
einen Gesnmtwert, In 1000 Doll. sngegeben, von
96 933 (89 530; 85 273). Davon entfielen auf zollpflichtige Waren 35 121 (31 125; 32484), auf zollfreie Waren 61 813 (58 405; 6'2 790). Die Zunahme
verteilt sich hiernach zienrliclr gleichmiiBig.. Des
atatiatische Aint halt darnn feet, cine ganze Anzahl
chemincher Waren, wir I)iingemittel, Maler- und
Anstrichfarben u. n. in. nicht in dieaer Rubrik,
aondern fur sich beoondcrs nufzufuhren. Rechnen
wir diew hinzu. HO stellt sich die hzinfuhrzunahme
noch ctwas hiilier. I)iv nachstehende Liste der
Imi~ptAiichhchstt~nEinfnhrartikel enthalt auch die
in der erwiihnten Rubrik nicht riiit aufgefuhrten
hicrher gehiirigen Artikcl. D i e M c n g e n v c r s t c h e n s i c h i n 1000 Maleinbelten, d i e
W e r t c i n 1000 Doll.
Kaliumnnlze:
1810
1811
..
I'fd.
Doll.
Pfd.
Doll
Carhonat .
10700
630
18964
616
Xtzkali, niclit in
Stang. od. Roll.
7 070
287
8 304
346
(lyankaliuml) . 2 114
310
('hlorkalium . . 509 119 7 652 381 874 5252
kkhwcfelaaurre
. 121 030 2228 86 163 1447
Kaliuni .
Kaliaalpeter. roli. 7 94G
265
1 1 497
334
Alle and. Knli4 584
44'2 __
wrlzc,zollpflicht.
3390
388
Zunnmnicm: 87.L 038 1 1 820- 510 192 8 3 6 4
..
~
1 ) Bia zum 1./7. 1911 in ,,allen anderen Chemikalien uaw." enthalten.
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