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Einige Resultate welche sich bei Anwendung des Feldspaths in der Glasfabrikation ergaben.

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IX.
8inigc RrJuultate, welche Jc?~bei Anwenclung des
FeMjpath in der Glaofalrikirtion ergalen;
vom
Grafen GEORO
VOK BUQUOY.
D i e giiiifiige Aufnahme im Handel des van mir vor
meiircrcn Jalirnn crfirnderien bliwarzon fehr liarten
Steinglafes, dem ich den Namen H y und gla~izc~ideii
ulith gab, munterte mich auf, die S k i n g h Fabrikation nocli fernerliin zu verfolgen, wozu ich cine zweckmiifsip A:iw:ndiitig des a n und fiir fich fchon To
leiclitilii~filgenFelclii)atliee fiir vorziiglicli gefchickt
-
hielt.
,
Iclt mache mrino Verfnclie hieriiber bekrnnt ob
icli ~Icicliaiif h riiie, fiir die praktifche Anwendling
fehr geniicsnde iieliiltate qelangte. Denn es traf mioh
bei allen bislieri+m Ibhr mannigfrltig rngefiellten Hyaliilr - Vvrhchen dae p n z eigene SchickM, dare meine
erne bitiii. 1 1 14 .A'agvn ins Reine gebraclite Methode,
den VU.L:. vor allen hither verhchten abgeanderten
Verfilfimii+-Artcn in der Glauftein-Bereitung hatte, fo
ddb, was icli lkib Jaliren nn VerbelTernngen verfuchte,
mir fortan bewies, dafs die e r b Idee die glficklichfte
gewelkii war.
Icfr hahe diefe meine Verfuche iiber Feldfpath
Glas in dcm letzverwichenen Somnier in einer meib
-
f
1
302
,
ner Glashiitten *) (in brlblben W Q alle ineine Hyalit11 - Waaren verfertigt werJe11) angefiellt. Der Z ~
I
den kleinen Proben in Tiegelii angewendete Feldl'path,
befiehend a m
i m heftigfien Glasofeii Stunden la115 calcinirt,
Kalk
2
wodnrcli er lclion in eiiie balbe
Alkali
12
VerSlafiing iiberging. Er verlor
Eiren
I
hierbei 1 2 Procent am Gewicht,
I00
iind ficliwoll dnrcli das heftige
Feuer bis zu melir als dein Doppelten l'eines Ranms
auf, und Iiierdurch wurde er weit l'chmelzbarer als
der irn Kiihl-Ofen, alfo bci geringerer Hitze, gebrannt e Feldfpatli.
Der zu diel'eii Verhchen verwendete
Kalk ifi der foogenannte Salzbnrger.
Kiefelerde 67 Theilen w i d e
Fener
Thonerde 18
2
-
V e r l n c h
4 PFund Feldrpath
4
Kiefel
1
>
4 Pfund Feldfpath
7
I.
Diefe Fritte kchniolz bei einem
1 2 Itiindigen Itarken Feuer zii eia
KaLk
ner fafi weifsen, durchhhtigen,
glasartigen MaITe, welche fo hart war, dars fie kaum
ails den Tiegeln gebracht werdeii konnte, und am
Stahle bedeutend Feuer gab.
2
Kiefel
2
Kalk
J
-
w a r e t w s WeiCher a h zuiror,
lieb Iicli aber noch nicht ar-
beiten.
*) Georgenthaler Hiitte in RtiLmen, Budweifer Kreis, Herrfchaft
Gratzen.
I 509 I
V e r f i i c h
4 Pfmd FeldfPath
1
2
Kiefel
Kalk
7
1
3.
Noch etwas weicher, jedoch ziim
Arbeiten nocli zii hart.
Verfiiclr
4.
Diefe Fritte L h m o l ~ ziemlich
3
Kak
leicht iind konnfe vor dem AbgelienlalTen, alfo nocli in der grafsten beinahe nicht
zu ertragenden Hitze verarbeitet werden nicht aber
nacli dem AbgehenlalTen,, alfb nach der Abkiihlnng,
indem fie dab& fogleich erfiarrte. In diefem Zufiande
glich es eincm ‘I’afelglafe mit blluliohem Stiche und
a n dickern Stellen eirier Eriiaille - iiliiili~henMare.
4 Pfund Feldfpath 2
,
,
,
V e r l u c h 5.
Giinzlich unkhmelzbar i
m ge4 Pfund Feldrpath ?’
3
Kalk
wiihnlichen Glasofen - Feiier.
V e r f u c h 6.
7
W-ar ebenfalls auch im anhaltendfien Feuer nicltt lchrnelzbar.
Es ergicbt ficli
ans d m letzten drei Proben: daft
4 Pfund FeldFprth
I
KaIk
]
Jets- die Hcrlfte des Gewichtes Kalk im VerftaLtnifi
zum Feldfppnt qenommen werden m @ , um ihn rein
zu /c:frmrlwn; denn mit mehr und weniger pnls der
Hciif?e an Knlk bleibt der FeLdfpnth fortwahrend unfchmelcbpnr.
Da, nach liaiifig angeltellten Proben, 1 Theil
Thonerde eines Zulatzes, 3 Theile KaLkerde znr vollkoninienen Verglahng bedarf, lo ifi es offenbar, dal’s
die ziir Verglal~ingder 4 Pfiind Peldfpath erforderlichen 2 Pfiind Ktlks, ihren Grnnd in den 18 Procent
c
304 1
betragenden Antheile von Y'honcrde i n dem Feldfpnthe haben. D e n n es folgt ails dcr f'roportion
1 : 3 = 4 x il&
: x der W e r t h
x
= a,16,
a110 beinnlie x = : n .
V e r f u c h
4 Pfund Feldfpath
4
KieM
3
2
Kalk
Soda
7
I
I
(
J
I ~ i c ~ i 'Fritte
C
fcI111~olz1;:1ir fdiiie~1,
licrs Iicli vor dem Abs(:i;cii silt
arbciten
nacli dem1;lbem erRarrte jedocli die Mafie.
,
V e r f u c h
4 Pfund Feldrpath
Kierel
Kalk
1
2
1
3
I
Soda
J
I
2
I
Kierel
Kalk
Soda
1
I
I
J
8.
Schmolz eben fo leicht als die Y O rige Fritte, liel's fich heirs arbei~eii,
i ~ n dcrkclrrte beini Al~~elieiilafleii
des ofelis.
V e r f u c h
4 Pfund Frldfpath
7.
9.
Diefc Fritte \yar vfeiclier nls clic
v o r I i ~ r ~ ~ J ~ c i i dverl~ielt
eii,
Iicli jzdocli niit ilinen ganz gleicli i n
Riickfickt der Bearbeitung.
W u r d e den drei letzten Fritteii fiatt der Soda i i i
deinfelben VerhdtniKe f'ottnfche
ztigelL.Izt, lo w i i i d o
fie firengfluffiger und das Erfiarrcn trat, beim AbgehenlaKen, nocli friiher ein. Als icli von diefer Mare
einen Tafelcylinder aufblafen lick, blrlite ficli das Gnn-
,
ze glcich einer Stillrenden M a l e auf, wurde voll pcrlgrauer undurchficlitiger Blattern (die Glasarbeiter lienn e n dies ein Znfnmmenfahren) u n d konnte niclit ein
mal in den Kiihlofen gebraclit werden, l'ondern fie1 in
Splittern von der PCcife ab, elie es losgelchlagen werden konnte.
V e r r u c h
LO.
Dider Verhclr in einem g d e n
~~liafen.anaeRellt,sabeiii
zih-
lich weiCscs Tafelylas des jvdoclr
ctwas. hart war, und .~iachdcin
Abgslieii zii lhmmcnfuhr.
Die beiden -folsenden Verrucho w i d e n zu dem
Endo unternommen urn mich zu iiberzempn, ob. Jem
,
Feldfpatli &lit wenigfieiis deli Tafe~las.-.Compo~tionen i n dcrfelbca Quantitiit als der Kiel'el bcigrnii VcILt
werdcn khntc. Alleiir es miblang an& dieles nnd
zwar, wio ich verrnuthe weseii des iinmer noch zu
grorsen Aiitlicils der im Feldfj~ntlrbeiindliclion 'rllonerde, welclioIetztcro niclit mehr als.3 P'f. auf 100 Pfmd
Kiel'el betragen darf, wenn andere. dae Gloe vollkomnien.zur Arbeit tabgen Toll. Es iR dalrer d62i1 ' 7 PE
E'ellJmt/r Jzrrit 4 0 0 P-' Ki&
oder P/ Feh?J+l/r
/jait 05 J
'
? Kiufel, das j..drqi!e Ver/i&hifi,in.wr&
c/rerrr der Eeldfpatk der FritZs xuqedcen ware,
,
>
V e r f u c h
11.
Dieh Mil'clinng gab cin
ItiiIscrlt weiclws '1.a fel$as, we1clic.s obar auclr
noclr dqn Abgolrcn zulhmmcnfuh.
V e r r u c h
12.
lcli laubie liicr diirclr
eiiie
PiiirteroBclicliickuug
das Zul'a~iimenfa!irenZIL
bc&ilipi, iiidcls c(i orf016te noch fiiirkcr.
A O U A R. Phlfik.
Dm 6% St. 8. J. I
~ Z SI.
I ~II.
U
[ 506
Verfnch
13
J
a u f Beinglas.
7
Diere MiIchiing Cchnlolz h i
I
Kalk
[ eiiiem hefiigen Feuer zu eiP
Kiiochen AfcheJ
ner undurclifichtigen Beinglas -Mi&, welche fich heirs verarbeiteii liefs, bei der
geringlten Abkiihlung jedoch erliarrte. Beim ZufetZen von Kohle wurde diefes BeiRglav wieder durchfichtig, da die Phosphorhure, durch die Kohle desoxydirt, Gch verfliichtigte. Auch bei Zufatzen von
Metall - Oxyden ging diere Undurchfichtigkcit verlo2
Pfund Feldfpsth
ren
, und die MdTe wnrde durch das nunmehr hijher
,
oxydirte Metall gefsrbt zugleich aber durchlichtig.
Durch Zuretzen von Kali und Soda, urn diere Compofition weicher zu machen erfolgte gerade dae Gegentheil; das Glar fuhr d a m m e n robald Kali oder
Soda hinzngerettt wnrde, und Ichmolr d a m aucli l e i
,
der griireten Glasofen-Hitze niclit rein.
. .
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