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Einige Untersuchungen ber den Volta'schen Bogen und den Einfluss des Magnetismus auf diesen Bogen und die Krper welche unterbrochene elektrische Strme leiten.

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270
Lithiou
13,98
Phosphorshre 68,70
Wasser
17,32
100.
Die zuerst analgsirten Proben enthielten wahrscheinlicli
hygroskopisches Wasser.
Den Versuchcn in a. zufolge verliert diefs Salz bei 200”
(iiach Abzug des hygroskopischen) 8,Td Proc. Wasser, d. h.
die Hkiifte. Das Salz ist folglich dann Pyrophosphat, eine
Vcrlnderiing, melche also hier wie bei dein fruher beschriebcnen Salze iioch tinter der Gliihhitze erfolgt. Iin Gliihc~r
wird es zu Metaphosphat. Der durch salpetersaures Silberoxyd iu dcr Aufliisung des geschinolzcnen Salzes erhalteue Niedcrschlag wurde untersucht, nachtlem er bis zuin
anfangenden Schinelzeii erhitzt worden. 0,231 gabcn 0,177
Chlorsilber = 62 Proc. Silberoxyd, wahrend A g P 61,9
Proc. bedingt.
-
V I. Einige Untersuchungcn . iiber den Fbfta’schrri
Bogen und den EinfluJs tles Magnetismus auf diesen B o g m untl die Kiirper, welche rrnlerhrochene elektrische Sirorne feiten;
con H r n . A u g u s t 3 e l a H i v e .
( Mitgethcilt vom Hm. Verfasser mi den Plrilosophicrl
/. 1845, p i . 1 . )
Trirnsnctions
l>er Volta’sche Lichtbogcn zwischen zwei leitenden Kiirpern, von deueu’ jeder mit einein der Pole der Saule i n
Verbindung steht, ist nicht nur eins der glanzendsteu Phanomene in der Physik, sondern auch der vielen Beziehuugen wegen, unter welchen er betrachtet werden kanii, eius
de r w ich t i gst en.
27 1
Als eine Quelle von Licht befahigt
iiiis
diefs Plianonieii,
wenn es im Vacuum hervorgerufen ist , zu untersuchen,
welchen Einllufs dieser besondere Ursprung des angewaudten Lichts bei verschiedenen optischen Versucheu babe. Verglichen mit dem Sonnenlicht zeigt das Licht des Volta’schen
Bogens sonderbare Verscbiedenheiten uud Aehnlichkeiten.
Findeu wir iu ibm einerseits die siebeii Farbenstrahlen des
Spectrums, so sind andrerseits die dunklen Stricbe durcli
helle ersetzt uiid letztere anders vertheilt. In diesem Felde
der Forschung bleibt iioch Vie1 oder vielinehr Alles zu
thun ubrig.
Als eine Quelle von W a r m e setzt uns der Volta’sclic
Bogcn in Stand, die Scbmelzung und Erstarrung selbst der
feuerbestandigskn Korper im Vacuo zu studiren, und folglich uuter Urnstanden, die frei siud v o n der oxydirenden
Wirkung uud von anderu chemischen Eiufliissen, welchc
gewilhnlich init der Aumendung hoher Teinperaturen in der
atmospharischen Luft verkniipft siad. Auch erlaubt er uiis
zu bestimmen, wie andere Gase und Dampfe als die zur Zusammensetzu~~g
der atmospharischen Luft gehorigcu, bei verschiedeuer Dichtigkeit, in hohcr Temperatur auf Kihper
eiuwirken.
AIs eine elektro -chemische Kraft kann der Voltn’sclic
Bogeu so angewandt werden, dafs wir der elektrolysirenden Wirkung des elektrischen Stroins gasigc Mittel unterwerfeu, die, uach schon gernachteu Erfahrungeu , der Zersetzung durch diesen Procefs fiibig sind.
Als eine mechauiscbe Kraft versetzt der Volta’sche Bogen
gewisse Kiirper, indem er sie in den Zustand grofser Zertheiluug iiberfiihrt und ihnen in diesem Zustanrl eine Tendeiiz
zur - Bewegung eiupragt, uiiter die gilustigten Uinstiinde,
um ihre Molecular- Constitution uiid die Beziehungeii dieser Constitution zur Elektricitat uiid zuui Magnetismus zu
studiren. D e r Kampf zwischen Cohasioii und der Expaiisivkraft des elektrischen Stroms, die Zuriickfuhruiig der Materie auf den Molecularzustand, sowie die Forin uiid Natur der daraus hervorgelenden Niedcrschlage siud ebeii so
212
v i d e Erscheinungc~~,
die Licht auf den dunklen Gegenstand
der Molecularphysik zu werfen vermiigen.
Ijiese wenigen Bemcrkungeu werden hinreichen cine Idec
zu geben von dein Bereich einer Uutersuchung, welche das
gesammte Feld der von dein Volta’schen Bogen unter seinen verschicdenen Adspecten dargebotenen Erscheiiiungen
umfafst, ich aber keincsweges unternoinmen zu haben beIiaupte. Ich werde inicli fur jctzt auf cinige weiiigc Details
beschrZnken, besoiiders auf solcl~e, die ails der Wirkung
des Magnetismus nuf den Volta’schen Bogen und auf die
ICiirper, die untcrbrocliene Striime leiten, hervorgehen. Ich
werde beginneii init der Bescbreibuug einiger besondercr
I~libnomene,die icli beiin Studium des VolJa’scheii Bogeiis
uoter verschicdenen Uinst~nden beobachtete, als icli verschiedcnc Substanzen, sowohl in Luft als im Vacuiiiii, als
Elektroden anwandte. Dann werde ich zur Wirkung cines
kriiftigcti Elelitromagnets auf diesen Volta’schen Bogen iibergehcn und cndlich damit sch~iefscn,einigc inerkwiirdigc Vcrsuche zu besclireiben, die ebenfalls den Einflufs des Mngnetismus auf leitende Kiirper von jeglicher Natur, sobnltl
sie unterbrochene Striiine fortpflanzen, erliatcrn wcrdcn.
0.
1.
E i n i g e Erscbeinnogen betreffeod d e n Voltn’sclien
Bogen.
H. D a v y war der erstc, wclclier das Phiinomen des
Volta’schen Bogens zwischen zwei Kohlenspitzen hcrvorbrnchte. Neuerlicli haben Hr. G r o v e I ) und Hr. D n II i e 11 ? ) die Spitzen verschiedener Metalle mit Erfolg angcwandt, und auch icb habe einige i. J. 1841 angestellte
Versuche bekannt gemacht ). Spslerhin beobacliteten die
Hrn. F i z e a u und F o u c a u l t einige Thatsachen derselbeii
Art, bei Gelegenheit einer Uutersuchung uber die Intensitit
1) Bihlioth. uniucrs. Juin 1840, I. 27. p. 387. ( A n n . Bd. 51, S. 219).
2 ) Archiv. dr I’Elecr. T.I. p . 492. (Ann. Bd. 60. S. 381.)
3 ) Arclriu. dr L’Ekt. T.I. p. 262. ( A n n . Bd. 51. S. 56 unJ Bd. GO.
s. 385.)
273
tat des bei dem Davy'schen Versuch von der Kohle ausgesaudten Lichts
Die bisher angestellten Untersuchungen haben bereits zu uianchen interessauten Resultateii gefiihrt, von denen ich bier die wiclitigsten aufzahlen werde.
I . Die Hervorbringung des Volta'schen Bogeus crfordert eiiie SYule von griifserer Spannung als die der gewbhnlicbeu W i r i n e - und elektrochemischeu Erscheinungen.
Die Nothwendigkeit dieses Umstands bewcist, daL die fein
zertheilte Materie, welche die beiden Pole verbindet, woraus
sie auch bestehen rn6ge, dem Uebergang des elektrischeu
Stroms einen groken Widerstand entgegcnsetzt.
2. Der Lichtbogen kann nur entstehen, sobald die Elektroden zuvor rnit einander in Contact gesetzt sind, und entweder jede oder wenigstens eiue vou ihnen an dem Beruhrungspunkt liinreichend zugespitzt ist, um eine Temperatur -Erh6hung zu erzeugen. Sobald einmal die hohe
Temperatur erreicht ist, kann man, durch allmiilige uiid
vorsichtige Trennung der Elektroden von einander, den
Lichtbogen erhalten, und seine Liinge wird iiur von der
Inteusitat der Saule abhangcn. D a n i e l 1 entdeckte dic wichtige Thatsache, die in einer kunlicli von B r e d a in dcn
Comptes rendus der Pariser Academie verijffcntlicliten Untersuchuug bestatigt worden ist ' ), d a k der Lichtbogeo,
ohne vorhergelienden Contact zwischen den einander sehr
nahe gestellteii Elektroden, erzeugt werden kann, wenn inan
die Eiitladung einer Leidoer Flasche zwischen ihnen iiberspriogeu lafst. DieL riihrt davon her, d a t die Eutladung
iminer mit eiiier Ueberfuhrung hiichst zertiieilter Substanz
verknupft ist, welche die Kette wahrend der zur Bilduug
des Bogens iiothwendigen Zeit scbliefst.
3. Die ungeheure Temperatur -Erhiihung, welche die
Erzeugung des Lichtbogens begleitet, zeigt sich auch in den
>.
-
[Auch
1) Archiv dc ?Elect. T.IY. p. 311. (Ann. Bd. 63. S. 463.)
die Versuche von C a s s e l m a n n , Ann. Bd. 63. S. 576, wiren liier noch
zu
nennen. P.]
2 ) Ann. Bd. 70. S. 326, auch Bd. 6 0 , S. 381.
Poggendorff's .Anoal. BJ. LXXVI.
18
274
Elektroden , b e s o n a e ~ in
~ dcr positiveii, die vie1 stlrker
erhitzt wird als die negative.
4. Dadurch wird Materie von der positiven Elektrode
zu der negativeii ubergefulirt, was sich mit Elektrodeu aller Arteii erweisen lafst, hesonders aber mit deiien Y O U
Holzkohle.
5. Die mannigfacheii Erscheinuogen beim Volta’scheii
Bogen werden inchr oder weniger abgeiindert durch die
Natur der Elektroden uiid des ulngebendeii Mediums. So
erwlhiit Hr. G r o v e Thatsachen, aus deiien hervorgeht, dafs
zur Entstehuug eiues sehr hellen und glanzenden Bogeiis
meistens das Daseyn voii Sauerstoff nothweiidig ist. Aus
seiuen uiid anderer Physiker Versuchen erliellt auch, dafs
wenil zrvei Elektroden voii verschieder Substanz angewaiidt
werden, es nicht gleicligultig ist, welchc von beiden ain
posiliveii Pol befestigt wird.
Ich scbreite i i i ~ i izu meiiien eigneu Versucheo. Ich bcgann mit dem Studiuln eiues Lichtbogcns, der zwischeii ciiier Platte und einer Spitzc von gleicliem Material in der
Luft uiid im Vacuo hervorgebracht war. Mittelst eiiier Mikroineterschraube war ich iin Stande die Spitze sehr langSam vou der Plnttc zu entfernen und deren Abstaud von
derselben mit grofser Genauigkeit zu bestimmeii. Die Grlnze
des Abstandes, jenseits desseii der Lichtbogeii zu verschwinden aufhiirt, ist constant fur dieselbe Platte und dieselbe
Spitze. Weiiii jedoch die Platte mit dcm positiveii Pol
communicirt, ist sie im Allgemeincii doppelt so groh als
weiin die Spitze rnit demselbeii Pol verkuupft ist. Im Verhaltuifs aber die Starke der Ssule grafser ist, ist der Unterschied kleiner.
W a s die absolute GraTse dieses Abstandes betrifft, so
ist sie sehr verschieden, abhlogig vou der Starke der Saule,
voii der Natur und dein Molecularzustaud der Elektroden,
uiid von der zum Versuch verwandten Zeit. So ist er bei
einer Grove’scheii Batterie voii 50 Paaren, die Platte voii
16 Quadratzoll Flache, zwei bis drei Ma1 grafser als bei
einer Saule aus i0 Elementen voii 2 oder 3 Quadratzoll.
275
Bei leicht schinelzenden oder leicht oxydirbaren Metallen,
wie Zink oder Eisen, ist e r g r i i t e r als beim Platin oder
Silber. Die Dauer des Phanomens influencirt das Resultat,
in soferir als die hohe Teinperatur der Elektrodcn danii
erlaiibt, diese, obne Unterbrecliuag des Bogens, weiter aus
eiuander zu ziehen. Dasselbe lafst sich bewerkstelligen,
wenn man sie kunstlich durch eine Weingeistlampe erhitzt.
Aus dcm Gesagten ist einleuchtend, dafs die Lsnge dep
Lichtbogeus in Beziehung steht zur grBLeren oder geringeren Leichtigkeit, mit welcher die Substanz der Elektroden
sich ZLI zertheilen fihdhig ist, eine Leichtigkeit, die abhsiigen
mag von der Schwachung ihrer Cohasiou durch Temperatur, von ihrer Tendenz zur Oxydation (welche dasselbe
bewirkt), von ihrem Molecularzustand und endlich von ihrer eigenthumlicheu Natur. D i e Koble verdankt ihrer Molccularbeschaffenheit , welche sie so zerreiblich inacht , die
Eigenscbaft, eine dejenigen Substaiizen zu seyn , welche
den langsten Lichtbogen liefert.
D i e hblageriinp, der fortgcfuhrten Substanz bildet auf
der Platte, wenn sie negativ und die Spitze positiv ist,
eine Art voii sehr regelinafsigem Ring, desseii Mittelpunkt
die Projection der Spitze auf die Platte ist. Diefs findet
sowohl bei verticaler als bei horizontaler Lage der Platte
statt, und zeigt also deutlich eiue bestiininte Richlung in
der Fortfiihrung d e r Substaiiz voii der positiven zur negativen Elektrode. 10 dcr Luft ond bei inetallischen Elektroden besteht der Absatz immer aus dem oxydirten S t a u b
des Metalls der positiven Elektrode.
Ich werde hier einige Eiuzelheiteu anfiihreo. Es wurden eine Platte und eine.Spitze voii Platiii alr Elektroden
im Vaciio, i n Luft uod Wasserstoffgas augewandt. Im
Vacuo erlaugte ich mit eiiier schon gebrauchten Grove’schen
Batterie von 50 Platteupaareu nur eine sehr schwache W i r kung, besonders wenii die PIatte als positive Elektrodc
diente. D e r Bogeu zerging schon, wenn die Spitze kauin
ein Millimeter von der Platte entfernt wordeii w a r , uiid
urn ihn herzustellcn, w a r es ndthig, den Contact zwischen
1s *
276
Spitze uiid Platte zu erneuen; doch mufste eiue aiidcre
Spitzc die Plntte beriihren, dn die zucrst gcbrauchte cine
solche Veranderung erlitten hatte, dafs sic die Wiederbilduiig des Bogeiis verhinderte. Dieselbe W i r k u n g erhalt
man bei Aiistelluug der Versuclie in Luft, alleiii sie verschwindet, wcnn die Kraft d e r Rattcrie vcrstarkt wird;
dieFs ruhrt wahrsclieinlich v o n einer Erhiihung dcr Cohasion her, in Folge d e r Teinper3tiirzuiiahine iii demjeuigen
Theil d t r Platte, welclier nls positive Elcktrode dieot. AUFserdein ist der Bogeii inarkirtcr uiid Ilnger, weun der Versuch in Luft angestellt wird, als wenn e r iin Vacuo geschieht, wenigstens weuu die Battcrie schwnch ist; deli11
weiiii die Batterie kraftig ist, z. B. aus 50 frisch geladenen
PIatteiipnnren bestelit, schieu mir das Grgentheil einzutrcten. Ich gewnlirtc indefs ltcineii grofseii Uuterschied; allcin das von inir benutzte Vacuuin w a r auch lange uicht
vollkoininen, CS w a r das eiiier Luftpumpe, uiid schlofs also
stark verdiinnte Luft ein.
Im letztcrcii Fall, nainlich mit ciner Saule aus 50 stark
geladenen Platten1)aaren und i n hiichst verdutiiitcr Luft, bildete sich auf der als positive Elcktrode dienenden Platiuplatte ein bl~uliclicr,vollkoiniiicn runder Fleck, gnnz voin
Ansehen der Nobiliscbcu Ringe. Dcrselbc Fleck erschien
in atinospharischer Luft, allein iiiir von lialb so grofsem
Drirchmesser uud voii vie1 wenigcr lcbhaften Farbcu. hi
M7asserstoff entstaiid kein fnrbiger Fleck; die Bilduog dcssclben ist also offenbar das Resultat der Oxpdation des
Plaiins iii lioher Temperntur, wenn es in der gewiihnlichen
Atmosphare, und inehr vielleicht uoch , in verdiiiinter Luft
als positive Elektrode wirkt I ) .
Als dieselbe Platte zur
1) Dicse Ersclicinung riihrt rniiglicherweise davon her, dafs der Sauerstoff
durch den Volta’sclien Stroni in i e n m eigenthiimlichen Zurtand verselzt
worden war, welchen S c l i i i n b e i n zuerst unter dem Narnen 0 : u n beschrieb. I n dicscm Zustnnd njmlich k m n der Sauerstoff auch dirjenigen NIekalle angreifen, die man fur unoxydirbar halt. Hr. M a r i g n a c
und ich haben gezeigt, daL der Sauerstoff in diesen Zustand versctzt
wird, wenn man durcli denselbcn, selbst wenn er sehr trocken isr, cine
Reihe elektrisclier Entladmgen gehen 1Xst; dieL hat rnit dem P h h o m e n
dcs Volta’schen Bogens giofse Aelinliclrkcit.
277
negativen Elektrode gemacht war, wabreud die Spilze als 110sitive diente, bekleidete sie sich mit eiuem weifsen rundeu
Fleck, gebildet aus einer uogeheuren Zahl vou kleinen Platinkornern, die eine hohe Temperatur erlittcu-hatten und
an der Flache baften blieben. Der weifse Fleck war, wie
der blaue vie1 griirser in vcrdiinnter Luft als im Vacuum.
Uuterhalt inan den Versuch mit der Platte als negative, und
deli zugespitzten Stab als positive Elektrode eiiiige Minuten,
so wird dieser stark gliihend, sein Eiide schinilzt uild f d l t
auf die Platte in die Form eines vollkoinincu runden Kiigelchea. 1st dagegen die Platle positiv und die Spilzc IICgativ, so erhitzt sich die letztere weniger und scliinilzt nicht;
nber die Platte wird, weun sie niclit sehr dick ist, leicht
durchbohrt ; uud aafserdeln, wie leicbt zu erachten, dauert
im letztereii Fall das Phiiuolnen weit Ii+nger. Das Licht ist
weuiger glanzend, aber bcgleitet von eiiiein prachtigen blnueii
Reflexe, welcheu mau bei Anslellung des Versuchs in ciuer Glocke seheu kaun, die Luft mag verdiiniit seyu oder
nicht. Diesen blaueu Keflex sieht inaii an der Seite der
Glocke und zwar iininer bei jeglicher Natur der Elektroden uud jeglicher Farbe des Lichts, welchcs sic i u der Milte
der Glocke verbreiten; nur weiin diefs centrale Liclit sehr
glanzend ist, wird er vermfige des Contrastes eiu wcoig
blasser.
Stalt der Platinspitze nahm ich eine Spitze voii Coaks,
behielt aber die Platinplatte bei; als diese positiv und die
Spitze negativ war, erbielt ich eineii Lichtbogen, der iiiehr
als doppelt so lang war wie der bei der Platinspitze. Statt
ein Kegel zu seyu, der seine Gruudfllchc ail der Plattc
und seinen Scbeitel an der Spitze hatte, wie es bei der
Platinspitze der Fall war, bestand der Lichtbogeii aus einer Menge Lichtbuschel, die von verschiedeiieii Punktcn
der Platte aus divergirlen uud nach verschiedenen Theileu der Coaksspitze zielteu. Diese That zeigt klar, welcben keineswegs passiven Eiuflds die negative Elektrode
ausiibt. Fiigeu wir hinzu, dafs obwohl die Saule genau
dieselbe Kraft (strength) wie mit der Platinspihe hatte, der
Lichtbogen uicbt alleiii liioger war bei der Coaksspitze, son-
278
dern aiich a n der Plalinplatte wcit webr W a r w e eiitivickelt
wurde, so d a k diese bald schinolz und durclililchert war I ) .
Machtc mail die Coaks positiv wid das Platiii iiegativ, so
war der Bogeii kiirzer als iin vorhergcheiideii Fall, besoiiders iii der L u f t , w o e r inerklicb sclirr8chcr als im Vacuum war. Die erzeugte Hitze w a r iud& iioch sehr grofs,
da die Coaksspitze rascli durch uiid durch crgliibte. Hiiizusctzcii iiiul's icli iioch, dafs d e r Liclitbogeii init der Coaksspitze so glPiizciid w a r , d a k das vorliiii errvlhiite blaue
Licht gaiizlicli verschrvaiid; d i e k war iiiit auderartigeu Spitzeii
iiicht der Fall.
Mit Beibelialtuiig d e r Platinplatte setztc ich eiiie Ziiikspitze eiii. Die Ersclieiiiungeii wnreii i i u i i hiiclist gI$iizeiid,
aber voii kurzcr D a u c r , dn die Spitze hurtig sclrmolz. lii
gewiilinliclier Luft lagertc sicli weifscs Oxyd auf tIic PIntte
a b ; i n hiiclist vcrdiiiiiiter Luft ( i r i i Vncniiui dcr Luftpuinpej
dagegeu biltlete sich ein schvvnrzcr Niederschlag ; iii beiden
Fallen coininuiiicirtc er iiiit dcin positiveii Pol. Als statt
der Ziiikspitze eiiic voii Eiseii gcli~iiiiiieii wurdc, bildcte
sicli gleichfalls in gcwillinlicher Luft ciii brlunlich rotlier
Niedcrschlag voii Eiseiioxyd uiid in vcrdiiniitcr Luft eiri
Niederschlag voii scliwarzciii Eiseiioxytl.
Ich leiikc die Aufiiicrksamkeit auf dicse bcideii Tliatsacben, so wie auf die Oxydatioii des Platiiis bei holier Temperatur iii verdiiniitcr Luft. S i e scheineii zu beweisen, d a b
der Zustand der grbfseren oder gcriiigeren Dichtigkeit dcs
umgebendcn Sauerstoffs eineii Eiiifluk linbe auf das Pliaiiomeii der Oxydatioii uiid die Natur des gebildeteii Oxyds.
N u u wurde eiiie Eisenplattc als positive uiid eiiie Spitze
von weichein Eiseii als negative Elektrodc aiigewandt, so~ o h im
l Vacuum als iii der Atinosphiire; diesclbeii Resul1 ) Dicl's ist natiirlicli so zu verstellen, dafs eine und diuclbe Batierir Iuit
der Coaksspitzc cine grofserc W'irkung gab als mit der Platinspitze, nicht
aber dafs in beiden 1~611en die Strornst6i kc gleich war. Unrweifelttali
wnrdc eine Mcssung der Strornstjrke sogleiclr gelehrt llabcn
, dafs
die-
selbe bei Anwendung von Coaks vie1 grBLer war, in k'olge der beasetn
I.eitungshliigkcit, die daun Jar Material drr 1,irlttbogciis beseL. (P.)
279
fate ergabeu sicli mit einer Platte und Spilze von Silbcr,
einer Platte und Spitze von Kupfer und eiiier Platte und
Spitze von Argentau. In allen diesen Versuchen erschien
das blaue Licht, iind ebenso wurden an allen Platten, wenn
sie in verduunter Luft alu positive Elektrode dienten, farbige Ringe geseheu. Die Silber- und Kupferplatten zeigten in diesein Falle selir eiitscliiedene Vertiefungen, veranlafst durch den Uebrrgaiig von Sribstanz voin positive11 zuin
iiegativen Pol. Die Spitzen wurden durch uiid durch gluhend, wenn sie als positive Elektroden dienten, wogegen
sie, wenn sie iiegativ waren, iiur a n ihren Enden erhitzt
wurden. Die Kupferspitze, wenii positiv, wurde an ihrein
Eude isolirend, uud es war iiathig sie abzureiben, urn den
Versuch fortzusetzen. Diefs ist wahrscheinlich der Bildung
einer diinnen Oxydschicht zuzuschreiben. Die Spitze und
Platte von Kupfer gaben einen Bogen von schthi grliuem
Licht, welcher mit dem i n diesen wie in andcrn Versuchen
sichtbaren blauen Reflex eiiien merkwurdigen Contrast bildete. Auch Quecksilber wurde als positive und negative
Elektrode angemandt. Sowolil in atmosphlrischer Luft als
im Vacuum war der Licht-Effect hachst glanzend. D n s
Quecksilber gerielli i n aiifserordeiitliclie Bcwegung, stieg
in Form eines Kegels auf, wenn es positiv war, uiid sank
bedeuteiid uiiter der positiven Spitze, wenii es iiegativ war.
Die bci diesen Versuchen sicli bildende Menge vou Quecksilberdainpf fullte die Glocke so schnell, dafs es nicht leicht
war, die Details zu beobachteu.
Ich schliefse diesen Abschnitt mit hogabe einer Thatsache, die inir wichtig zu seyn scheint; diefs ist der Einflufs, welchen die Natur der die Elektroden bildenden Metallspitzen auf die Temperatur aiisubt, die sic bei Rildung
des Volta’schen Bogens erlangen. Sind die beideii Spitzen
ron gleichem Metall, von Platin oder Silber, so wird nur
die positive ihrer gaiizen L k g e nach gliihend. 1st die Silberspitze positiv und die Platinspitze negativ, so wird die
letztere gliihend und die erstere vie1 weniger erhitzt. Nach
der Bildung des Bogens mufs die Kette fur geschlosseii
280
erachtet werdeu, und dnriii sind cs die dein Stroiii den gtilfsten Widerstand leisleiiden Tlieile der Strombahn , welche
am heikestcn wcrden. Anfangs ist es die den Bogen selbst
bildendc P o r t i o n , irnd dniiii, in dein ubrigeii Tlieil d e r
Kette, das Metall, wclclies am schleclitesteii lcitet. W e n n
abcr die Leiter zu beiden Seiten dcs Bogens c o n gleichem
Materiale sind oder in ilirer Leitungsfiihigkeit iiur cin kleiner Unterscliicd bestelit, daoii ist die W a r m e - Entwicklung
niclit gleiclililrmig, wie sie es scheint scyn zu inussen, sondern vicl grilker an dcr posiliveii Seitc. Dicsc wichtige
Thatsache bcweist offenbar, dafs der letztcre Theil dcr
Strombahn einer weit energischcreii Action zu widerstcheii
hat als der ai! dcr anderii Seite, was nucli drircli die dicse
Action begleitcude inolcculare Auflockcrung an d e r positiveil Elcktrode bestztigt. Dicse Verscliicdeiilicit der Ersclicinungen a n den beiden Elektrodcii, riiigenchtet sic i n ganz
symmetrisclie Ulnstandc verselzt sind, verdient in crns~hnftc
Betrachtung gczogeii zu wcrdcn, denn sie kann Licht werfen auf dic Natur dcs elektrischcii Strotns uiid auf das Biudungsglied zwischen iliucii uiid dein Molecularzustaiid dcr
KSrper, in welclicn e r sich bcwegt.
5. 2.
E i n f l u f s d e s M a g n e t i s m u s nrif d o n V o l t a ’ s c l i e n
Bogen.
D a v y war dcr crste, welclier beobaclitcte, dafs ein kraftiger Magnet auf eincii Volta’sclien Bogen ebeiiso wirkt wie auf
eiiien bewegliclien Leiter, d e r vom elektrisclien Strom durchflosseii wird; er zieht ihu an und stilfst ihn a b , uiid diese
Anzichung und Abstolsung aufsert sicfi durch eiiie Veranderung in der Gestalt des Bogens. Die W i r k u n g des Magnets kann sogar, wie ich gcfunden, deu Bogen durcli zu
grofse Anziehuiig oder Abstofsung zerreiCsen, iudem sie die
Conimuuication, welche die fortgefuhrteu Theilclien zwischen
den Elektroden herslclleii , aufhebt.
Oie ebeii erwahnte W i r k u n g ist nicht die eirizige, wclcbe
der Magnetisiiiiis auf den Volta’schcii Bogen nusubt. Icli
lrabe bereits die sonderbare Thatsache angefuhrt, d a k wenn
281
zwei Spitzen vou weicliein Eisen, die sicli innerhalb Gewinde von dickem Kupferdraht befinden, als Elektrodcii
aiigewandt werden, der zwischeu denselben sich bildeiide
Bogen in dem Momente verschwindet, nls durch deu Draht
des Gewindes ein starker Strom geleitet wird, und dafs
er wieder erscheint, ehe die Spitzen kalt geworden siiid, SO
wie man diesen Strom aufliebt. Sobald die beiden Eisenspitzen magnetisirt sind, sey es durch eine galvanische W i r liung oder durch einen kraftigen Magnet, kann der Bogeu
zwischen ibnen uicht eher zu Stande kommeo, als bis man
sie einander vie1 weiter nlhert, wo d a m aber die Erscheiuung ein ganz anderes Anselieu hat. Die fortgefuhrten
Theilchen scheiuen sicb iiiit Schwierigkeit von der positiveii
Elektrode abzuldsen, und'Funken spriihen mit Gerausch in
alleu Richtuugeu fort, wahrend cs im erstcn Fall ein lebhaftes Licht ohne Funken und ohne Geriiuscli war, begleitet
yon dem auscheinend mit der grdfsten Lcichtigkeit gcschehenden Uebergang einer fliissigen Masse. Es ist in dieser
Beziehung f i r das Resultat des Versuchs von geringem Belang, ob die maguetisirten Eisenstfibe an iliren zugewandten Enden, zwischen welchen der Liclitbogen bcfindlicli ist,
gleich - oder ungleichnamige Pole besitzen.
W e n u die positive Eisen -Elektrode stark magnetisirt
ist, so bewirkt sie im Moment, wo zwischeii ilir und der
negativeu Elektrode, aus welcbein Stoff diese auch bestelie,
der Lichtbogen zu -Stande lioinint, eiii sehr. starkes Gerausch, ahnlich dem scharfen Zischen , mit welcbem der
Wasserdampf aus einer Locomotive entweicht. Diefs Gcrausch verschwindet gleichzeitig niit der Magnetisirung.
Um diese verschiedenen Erscheinungen besser zu trconen, stellte ich einen Elektromagnet von groisen Dimensionen und grofser Kraft in solcher Weise auf, dafs ich
an jedem seiner Pole oder zwischeo beiden verschiedeue
Metalle als eine der Elektrodeu der Saule anbringen konnte,
wahreiid eiue Spitze von demselben Metal1 oder eincr auderu Substanz als die zweite Elektrode dieiite. Auch wandte
ich zwei Spitzen eiiies selbcn Metalls oder verschiedeiier
282
Metalle [inter gleichen Umstzndea als Elektroden an. Folgendes siird die erhalteiien Resultate.
Eiiie Platiiiplatte wurde auf eineu der Pole des Elektrotnagnets gelegt rind eine Spitze dcsselbeu Metalls vertical dnriiber aufgestellt. Die Platte wurde positiv und die
Spitze iiegativ gemacht, und der Volta’sclie Bogeii zwiscben
beiden cntwickelt. Inn Moment wie der Elektroniagnet i i i
Thatigkeit gesetzt ward, l i d s sich ein schnrfes Zischen 116ren. Uin den Bogen zi: unterhalten, mafste inan die Spitze
n:iher nil die Platte bringen, und der blnue kreisrunde Fleck,
welchrr sich auf der Platinplatte zeigte, war griifser als
weiiii man dell Versuch ohiie Einflufs des Elektromaguets
anstellte.
Nun inachte man die Platte negaiiv und die Spitze positiv; dadurch wiirde die Erscheinung cine gaiiz anderc.
So wie der Elektroinagnet gcladen w a r , blieb dcr Liclitbogen nicht mehr vertical, souderii nahin cine schiefe Riclitwig an, wie wenn e r auswzrts, gegen dcri Rand der Platte,
geschoben worden w8re. Unaufhiirlicli wurde cr untcrbrocbeii, jedes Ma1 begleitet von eineiu scharfen und pliitzliclien Gerausch, Bhiilich dein d e r Entladung eiiier Leidncr
Flasclie. Die Richtung, in wclcher der Lichtbogeii fortgesclioben wird, hangt F O dcr
~
Richtuug des ihii erzeugerideii
Stroins a b , so wie auch von der Lage der Platte auf dcin
cinen oder anderii der Magnetpole oder zwischen densclbcn.
Eine Platte uiid eine Spitze, beide von Silber, Kupfer
oder einein anderii nicht leicht schmelzbaren Metall zeigeii
im Allgcmeinen dieselbcn Erscheinungeo. Kupfer und noch
mehr Silber bieten indefs eiiie incrkwiirdige Eigentliumlichkeit dar. Platten vou dieseii beidcn Metallen behalten auf
ihrer Oberflache die Eindrucke d e r W i r k u n g , welche bei
den eben beschriebeneu Versucheu stattfiudcii. W e n i i z. B.
die Platte positiv ist, zeigt derjenige Theil ihrer Oberflzche,
welcher unter der iiegativen Spitze lag, ciiicn Fleck iii Forin
einer Spirale ( h e l i z ) , wie wenii das daselbst geschlnolzeiie
Metall eine wirbelnde Bemeguug urn ein Centrum gemaclit
hatte zur selben Zeit da cs in Forin eiues Kegels gegen d i e
283
Spitze gehobeu ward. Uebcrdiefs ist die Spiralcurve durchweg gefranst mit klciuen Verasteluugen, genau den Buscheln
lihnlich, welche den Uebergang der positiveu Elektricitat
bei einer Leidiier FIaschc bezeichnen. 1st die Platte negativ und die Spitzc positiv, so sind die Spuren ganz anders;
cin blob Punkt oder vielmehr eine Scheibe von selir kleiiiein Durclimesser, aus welchern eine mehr oder wenigcr
gckruininte Linie hervortritt, gleichsam als Schwanz des KOiiictcii, dessen Kern die Scheibe ist. Die Richtung dieses
Schwanzes hangt ab voii dcr Richtong, irr welclicr der Lichtbogeii fortgeschoben worden ist.
W e n n statt Platte und Spitze zwei Spitzen als Elektroden genoininen werden, ist begrciflich kciue Spur von
dieser Erscheinuiig sichtbar; allein man kaiiii das scharfe
Gezisch uud die Detoiiatioiien erhalteii, und die letzteren
sind zuweilen so laut, dafs sie wie entferntes Musketenfeuer
klingen. Dazu I ~ U ~aber
S
sowohl dcr Elektromagnet als
der deu Bogen eneugende Strom sehr krlftig scyn. Icli
hatte bemerkt, dars wenn ich zur positiven Elektrode eine
Platinspitze und zur negative11 Elektrode eine Kupferspitze
nahm, und sie zwischen die bcideii Pole des Elektromagneten brachte, die Erzeugung des Volta’schen Bogens zwischen diesen Polen init eincin scharfen Geziscli verbuudeii
war, walirend irn uingekelirtcii Fall, we1111 das Kiipfer POsitiv und das Platin negativ war, die Detonationen entstanden, haufig begleitet init einem Zerbrechen des Bogens.
Bei naherer Uiitersuchung dieses Phanomeus, nahm ich gewahr, dais die eben erwahnte Thatsache davou herruhrt,
dafs das Platiii vie1 schneller als das Kupfer erhitzt wird
weun man beide als Elektroden zur Erzeugung des Vo1ta’schen Bogens anwendet, und ich iibcrzeugte mich, dafs es
zur Erlangung des Gezisches nbthig sey, dafs die positive
Elektrode bis zum aiifangendcii Schlnelzen erhitzt werde ;
denn ohne diese Bedingung liefs sich n i x eine Keihe DeLouationen hbren. Das Zisclieu ware also das Kcsultat cines
leichten und fortwahrcudeu Transports mehr oder wcniger
flussiger Materie voii der positiveii Elektrode ans, wlhrend
284
die Detoiiationeii nus dem Widerstaiide hervorgingen, den
dieselbe Materie, wenn sie noch iiicht hiiilanglich erhitzt
ist, der Zertrennung ihrer Theilcheu entgegeusetzt. Zahlrciche Versuclie niit Metallspitzen voii gleicher odcr verschiedener Natur, wie von Silbcr, Eisen, Messing und aucli
Plntiii und Kupfer, von denen linter denselbeii Umstandeli einige eher als die andern erhitzt werden, best&
tigteii mich vollkominen in dieser Ansiclit vwn Gegenstande.
Urn dns Zischen hervorzubringeii, ist iiur nethig, den Bogeii, nachdeiii eininal die positive Elektrodc glulicnd gcworden ist, mogliclist sorgfsltig in seiiier ContinuitCt Z U
erlialten ; wahrend man andrerseits, uin die Detoiiatioiicii
zu crhalteii, eine der Elektrodeii in die Haiid neliinen, und
den Bogen hiiufig unterbreclien uiid wieder herstellen inurs,
oline dabei so lange zu warten, dafs die Metallspitzcii ciue
zu holie Teinperatur erlangen.
Es bleibt noch zu erwggen, waruin der Einfluk eiiies
kraftigen Magnetismus, w i e der eines Elcktroinagiiels, niitliig ist zur Erzeugung diescr T i h e , welclie bci dein nuf
gewtihiilicher W e i s e dargestcllten Volta’sclien Bogen iiicht
geliiirt werden. Dicse ktinneii iiur entstchen nus der Veriiiideruiig, welclic der Magnet in der Molecular - Constih.~lioii
der Substanz der Elektrode hervorbringt oder vielinchr in der
hiichst aufgelockerten Substanz, welcbe den Volta’schcu Bogen
bildet. Diese Einwirkung zeigt sich iiberdicfs in der Verkiirzung des Bogeus und in der inerkwiirdigcn Verschiedenlieit
seines Ansehens. Es ist daher nicht iiberraschend, dafs er
eiu Phliiomen wie deli Toil zu erzeugen vermag, d a dieses wesentlich von deu Verandcrungen im Molecularzustand der Kilrper abhaiigt. Diese Ansiclit scheint lnir besoudere Aufinerksainkeit zu verdieneu. , Die Resultate, z u
deiieii ich bei weitercr Verfdguiig des Gegeustaudes gelaugt bin, bilden den Gegenstand des folgeuden Abschnitts.
285
5.
3. E i n f I t i f s e i n e r permanenten E i n m i r k u n g d e s Y n g n e t i s m t i s auf l e i t e n d e K i i r p e r , d u r c h w e l c h e unterbroc h e n e e I e k t r i s c h c 9 t r 6 m e g e f ilh r t w e r d e n ,
Die glanzende Entdeckung der W i r k u n g des Magnetismus auf einen polarisirten Lichtstrahl, weiin dieser einen
durchsichtigeii , unter dcm EinfluCs cines kraftigen Elektromagnets stehcnden Kiirper durchdringt, war kaum von F a r a d a y , ihren beriihmten Urbeber, veriiffentlicht worden,
als auch schon die Mehrheit der Physiker darin einen Beweis erblickte, dafs der Magnetismus, bei hohein Grade
von Intensitat, das Verinilgeii besitze, die Molccular-Constitution aller Kbrper zu andern. Demgemafs schrieben
sie das von F a r a d a y beobachtete Phanomen nicht der
directen Einwirkung des Elektromagnets auf den polarisirten Lichtstrahl z u , sonderu der dadurcli hervorgebrachten Abanderung in dcr Molecular-Constition dcr vom Stralilc
durchlaufenen Substanz. Natnentlich w a r icli dieser Mciuung, und ich tliciltc sie Hrn. F a r a d a y mit, der ihrer in
seiner Abhandlung erwahnt. Begicrig, dime Mcinuugen auf
Thatsachen zu stiitzen, fragte ich mich, o b cs uiclit miiglicb ware, in dem clektrisclieu Strom ein Ageus zu findcn,
welches fur opake K6rper dieselbe Function auszi~iibcnvermtkhte, die der polarisirte Strnhl fur durchsichtige ausiibt.
I n meinem Aufsatz iiber deli Toil, welchen Eisendrahte bei
Durchlassung unterbrochener elcktrisclier Strihe geben, habe
ich gesagt, d a k sowohl die A r t als die Starke des T o n s
durch den Molecularzustand des zuui Versuch genominenen
Drahts auffallend abgeiindert werden. Besonders nannte
ich den Einflufs dcs Anlassens, der Spaunung und der Temperatur. Ich zeigte, dafs ein Eisendraht unter dem Eiiiflurs
einer W i r k u n g , die ihn magnetisch macht, nicht denselben
T o n giebt als in seinem natiirlicheli Zustand. Iudem icb
endlich den Molecularzustand ciniger Metalle, wie Platin
und Mcssing, durch Erhitzung verandertc, gelang es auclr
mit ihnen, bei Durchlassung eines unterbrochenen Stroms,
deutliche, weungleich schwache T b n e z u erhalteu.
286
Vorsteliende Betraclitungen bestlrkteu micli in der Mei~ltlllg,dafs die bei Versucheii mit dein Volta’schen Bogen
uiiter dem Eiiiflufs des Magnetismus erzeugten TBne voii
eiiier durch den Magnet bewirkteii Molecular-Verandcruiig
herriihrten, uin so inehr als d e r Volta’sche Bogen vie1 eher
als das Erzeugiiifs eiiier Reilie unterbrocheiier, eiiiander
iiiit aufscrordentlicher Hascheit folgender Striiine, deli11 als
das eiiies vollkoinmeu stetigcii Stroiiis belrachkt werden
kann. I)emgem%Cs iiahiii ich, aufser Eisenstiibeii, Stabe
von aiidern Metallen, wie Z h i , Zink, nlei, Wisinuth ctc.
Ich stellte sic auf die Pole eiiies Elektroinagnets und lids
den unterbrocheuen S t r o u eiiier Grove’scheii Batterie von
5 bis 10 Paaren durch sie geheii. So lauge d e r Elektromagnet nicht magnetisirt w a r , gaben sic keiiieii T o n ; so
wie cr aher wirkte, hiirte innil deutlicli TBiie, bcstehcnd
aus eiiier Reihe voii Schlsgen, die deii Unterbrecliungcn des Stroins entsprachen tind deii durch eiii gezahntcs
Rad erzeugtcn TOneii analog marcn. Die Stabe wnrcn
18 Zoll laiig iind 9 bis 10 Linieii i m Quadrat. Stiibe voii
Kupfer, Platin uiid Silber gabeii ahnliche Wirkungen. Ein
Eisenstab gab uiiter dem Eiiiflufs des Magnets keineii latit e r m Toil als ohiie dessen Einwirkung.
Am merkwiirdigsten’ schien inir, dafs Blei, ein so weiiig elastischer Kbrper, unter gleichen Umstandcn cinen eben
so kraftigen T o n lieferte wie die iibrigen Mchlle. Die
Lage cler Metallstabe in Bezug auf die Pole dcs Elektroinagiicts anderte das Resultat des Versuchs in keiner Weisc
a b ; sie niochten axial, d. h. in Hichtuiig der Pole, oder
aequatorial, d. h. quer gegen die Pole, gelegt werdeu, so
blieb doch der Effect derselbe; iiur war er.schwiicher, so
wie die Entferiiuiig des Stabes von den Yolen wuchs. Uin
den T o n , wenii e r nicht sehr stark w a r , deutlicli zii h&
reu, brauchte man nur den Metallstab durcli einen Holzstab mit dein Ohr in Verbiiidung zu setzen. Auf diese
W e i s e wurde der Toil iiicht selteii einige Secuiiden lang
gehbrt, uiid wenn der Elektromagnet a n k e r Thatigkeit gesetzt ward, vor seinem glnzlichen Verschwindeii langsam
287
abnehmeud. Hr. F a r a d a y bat bei der Wirkung durchsiclitiger Media auf einen polarisirten Strahl eine ahnlichc Thatsache bemerkt, indein diese Wirkung uicht sogleich mit
dem Magnetismus des Elektroinagnets verschwand. Riihrt
diese Andauer davon her, d a k die Magnetisiruog des Elektrotnagnets niclit pliitzlich verschwindet , odcr davon , dafs
die dieser Wirkung ausgeselzte Substanz uicht augenblicklich in ihren ursprunglicheu Molecularzustand zuriickkehrt?
Diese Frage verrnag ich nicbt zu entscheiden. Icli neige
indels lnehr zu dieser letzteren Erklarung, da, wie ich sehe,
der Effect nicht gleich wahrnehrnbar in allen Kbrpern ist,
2. B. merklicher iu einem Wismutbstab als iu ciiiem Kupfers tab.
Es ist fiberfliissig zu bemerken, dafs die Warmewirkung
des Strolns keinen Eintlufs auf die Hervorbringung dieses
Phanomens haben konnte, da wegen der Dimension der
Stabe im Vergleich zur Starke des Stroms keine WiirmeEntwicklung stattfinden konnte. W e n n uberdiefs die aus
der Erwlrmung des Kiirpers durch den unterbrochenen
Strom erfolgende Ausdchnung den T o n erzeugt bztte, so
wiirde eiii gleicber Effect erzeugt worden seyn, der Kiirper lnochte unter dem Eiiifluls dcs Magnets stehen oder
nicht. Diese letzte Bemerkung gilt gleichlnltig von clcn
folgenden Versuclien, wie von den vorhergehenden.
Die Stiirke des Tons scheint vie1 weniger von der Nntur der ziim Versucli ger~oinnieiieiiSubstanz abzubiingen,
als voii deren Gestalt, Volum und Mafse. Kiihren voii
Platin, Kupfer oder Zink geben deutlichere Tihe als massive Stabe von diesen Metallen. Ich wickelte einen Bleidraht schraubepffirrnig auf einen Holzcylinder; ich that dasselbe init einein sehr feinen Plalindraht, so mie auch init
Drabten von Kupfer, Zink und Zinn, mit der Vorsorge,
die Windungen so weit auseinauder z u halten, dafs sie isolirt waren. Diese SchraubendcPhte gleich Staben o d e r Riibreu, entweder in Richtung der Pole oder quer darauf gelegt, gaben sehr starke Tihie, weun bei geladenem Elckt r o m a p e t , ein uuterbrochkner Stcom. durch sic: geleitet
288
wurde. Besonders iiberraschend war es, deli Bleidraht eilieu so starken Ton geben zu hiiren. Ein mit Seide besponnener Kupferdraht in mehren Lageu scbraubeiifiirrnig
iibereinander gewickelt, gab ebenfalls eioen sehr starken
Ton; auch gab e r einen, obwohl vie1 schwacheren, unter
der Einwirkung des Elektromagnct.
Es ist fast uiiniithig zu bemerken, dais bei allcn diesen
Versuchen eiii gewiihuliclier Magnet eben so wirkt wie
ein Elektroinagnet. Allein interessaiiter ist es, den Elektrotnagnet zu ersetzen durch eincn voii ciueiii starkeii continuirlicben Strain durchlaufeucu Scliraubendraht, in dcsseii
Axe man den S t a b , die Riilire oder deli aufgewickelten
Draht, welcher den unterbroclienen Stroin leitet, gelegt hat.
Versuche Iiaben inir gczcigt, dafs i n diesern Falle die Hesultate dieselben sind; die Starke dcr Tiiiie ist niclit schr
verschieden, besonders wenn Rijhren uiid schraubcufiiruiig
aufgewickelte Drahte gebrauclit werdcn.
W e n n zwischcn den Bufseren Schraubeudraht und das
der W i r k u n g uiiterworfene Metall cine Riihre von weichcin
Eisen eingeschoben wird, ist die W i r k u n g etwas stlirkcr;
dngegen wird sic, weiin die Riihre v o n Kupfer ist, weder
verstzrkt noch geschwacht; iiur Iiiirt man in diesein Fall noch
cincii anderen T o n , dcr voii der KupfcrrBhre auszugelicii
scheint. Diese Riihre wird indefs nicht von einein Stroin
durclilaufen ; allein wahrscheinlich wirkeu auf sie IuductionsStriJme, welclie von den unterbrocheucn Strijmen, die den
in der Axe des Schraubendrahts liegendeti Leiter durchlaufeu, in ihr erzeugt werden. Ich construirte aus zwei
dicken, init Seide besponucnen Kupferdrahten eineii doppelten Schraubendraht, jedcn voii mehrereu Windungen,
und den einen iiber dem andern. Als ich deli stetigen
Strorn durch den aufsern Draht gehen liefs uiid deii unterbrochenen durch den innern, hiirte ich eiiieii merkwurdig starken Ton. Im unigekebrten Fall entstand ein vie1
schwacherer Ton. Diese Thatsache hangt offeiibar mit d e r
bekannten Eigenschaft der von elektrischeii Striimen durchlaufenen Schraubendrahte zusammeu, dafs sie ausweiidig fast
kauin
kaum einen magnetischen Einflufs ausiiben, inwendig dagegen einen sehr starken.
Metalle und starre Substanzen siud nicht die einzigeii
Kdrper, welche die eben beschriebenen Erscheinungeo hervorbringeu ; vielmehr scheinen alle leitenden Kdrper, was
nuch ihr Zustand oder ihre Natur seyii mbge, dazu geschickt
zu seyu. So habe ich sie init Kohlenstucken aller Arteii
und Gestalten beobachtet. Auch Quecksilber erzeugt sic
in markirter Weise. In eine Glasrbhre von 1 Zoll Durchmesser und 10 2011 Liinge sclilofs ich Quecksilber ein; die
Ri)hre war ganz voll uiid sorgfaltig verschlosseu, so dafs
das Quecksilber sich nicht bewegen konnte. Dennoch wurdc
ein merkwurdig starker Ton gehdrt, so wie man mittelst
zweier Platindrahte einen unterbrochencn Strom biiidurchleitetc und den Elektroinagnet oder den Schraubendraht
wirken liefs. Eben so gab das Quecksilbcr eincn Ton,
wenn es, statt iu eine Rshre eingeschlossen zu seyu, in einen offenen Trog gegossen war; und tiberdiefs war auf
seitier Oberflache einer Erschfitteruug oder schwiugcude Bcwegung sichtbar, gain verscliieden von der mirbeliiden Bewegung, welche D a v y beobachtet h a t , und welche stattfindet, wenn es unter dein Einflufs der Pole eines Magnets
von einem continuirlichen Stroin durchlaufen wird.
In eiiie Platinschale, die auf eiiiem der Pole eines Elektromagnets stand, wurde successive verdiinnte Schwefelsaure und, was selbst besser ist, Salzwasser gegossen. In
die Flussigkeit tauchte man eine Platinspitze, die, nebst
der Schale, dazu diente, einen unterbrochenen Strom durch
jene zu senden. Wiederum ward ein T o n gehart, docli
weniger deutlich, wegen des Gerausches, welches die Gasentwickliing verursachte ; denuoch war er so vernehmlich,
dafs iiber sein Daseyn kein Zweifel ubrig bleiben konnte.
Vielleicht kbunte man meinen, es seyen in dem ehen
beschriebenen Versuch die T6ne durch eine mechanische
Anziehung oder Abstofsuns erzeugt, die der Elektromagnet
auf die vom utiterbrochenen Strom dyrclilaufene Substanz
ausiibte, un'd d a t demgemafs der Magnetismus keinen gr6PoggendorFs Annal. Bd. LXXVI.
19
290
fsereli liiitlicil a n dem Phiinoineii liatte als ein Finger bciiii
Aufdruckeii aiif cine schwingende Seite. Die blofse Beschreibuiig der Versuche zeigt, dafs diese huslegung unzulassig ist. Erstlich ist der T o n bei Drghten in einem Scliraubeiidraht derselbe, die Drahte iniigen ausgespaniit seyn oder
iiicht, rniigeu VOII Blei, Platiii o d e r Messing seyn. Wie
kiinatc diefs ferner den Toil erklaren, der in grofseii Massen, besonders i n Flussigkciten , mic Quecksilber , entstelit,
so wie die Thatsaclie, d a k die Lsge des deli unterbrochenen Stroin durchlassenden Leitcrs, in Bezug auf die P O ~ C
des Elektroinagnets keiiien Einfliifs auf die Erscheinu~ig
ausiibt? Dniiii lnufs bernerkt werden, dafs der in Redc
stehendc T o n liciii musikaliscber ist, wie d e r von ciirer
Saite oder Masse, die von eiiier zufserlich auf die O b c r flache wirkendeii Ursaclle in Schwiiiguug vcrsctzt wird. Es
ist eine Heihe v o n Tihien, die gciiau den A b w c c h s e l u ~ i g c ~ ~
im Uebergange des Stroms entspricht, \vie eiiic Art voti
Stofs der Theilclicn ail cinnnder. Das Ph5iiomcn ist also
molecular iind fiilirt ziiin Dewcise zweier wichtigcn Sltzc.
1. D e r Uebergang dcs Stroms modificirt, sclbst in starren Substaiizen, die Anordnung der Thcilchcn, ein Satz,
d e n ich sclioii BUS deli Versuchen meiner friihern Abhandlung iiber diesen Gegenstand hergeleitet habe.
2. Die W i r k u n g des Magoetismus, uiiter welcher Form
sie auch ausgcubt werden niiige, modificirt ebenfnlls die Constitution aller Kiirper, und diese Modification dauert so
lange als die sie erzeugeiide Ursache, und verschwiiidet auch
iiiit ihr.
Was mag die Natur dicser beiden Modificationen s e y n ?
Diefs miissen wir zu untersuchen und zu ermitteln uiis bemiihen. Ich beabsiclitige diese Untersuchuiig uud habe in
d e r That schou einige Schritte gethan, von deiien zu sprecbeii jedoch zu voreilig s e y n wiirde. F u r jetzt will icli
mich auf eine einzige Bemerkung beschranken, die inir nicht
uninteressant zu seyn scheint. Es ist die, dafs der Eiuflufs des Magnetisinus auf alle Iciteuden Kilrper, so lange
cr daliert, diescii cine Molecular- Constitution einprzgt, die
291
Aehnlichkeit hat mit der, welche Eisen und im AllgemeiDen alle des Magnetismus fahigen Kbrper von Natur besitzen;
deun er entwickelt in ihnen, wenii sie von unterbrochene~i
Strainen durchlarifen werdeii , die Eigenschaft Tbne zu geben, die identisch sind mit denen, welchc Eisen und aiidere magnetische Kbrper beim Durchlassen dieser Strihne
aussenden, und zwar, ohne dazu die Wirkuug cines Magneten zu erfordeni.
VII.
Ueber eine bemerkenswerthe Annlogie in cler
Form zwischen gewissen Schwefeel- und Sauerstof f salten; oon G u s t a o R o s e .
( h u s den Monats-Bcrichten der KBaigl. PreuL. Akailcrnic d. M'iss
Berlin aus dcm Jalwe 1849. S. 13.)
LU
D a s Einfach-Schwefelsilber Ag S und das Halb -Scbwefelkupfer Cu S sind bekanntlich nicht allein isomorph, sondern auch isodiinorph. Sie ersetzen sich einander in den
Fahlenen und irn Polybasite, wie mein Bruder bewiesen
hat, das naturliche Ag S ist regular wie das kuustliche
Cu S , und das naturliche Cu S ist 1- und 1 -axig und von
derselben Form wie der Silberkupferglanz Cu S +- Ag S.
Dasselbe Verhaltnifs wie zwischeii Cu S und Ag S scheiiit
aber auch zwischeii Cu S und dem dem Ag S isoinorphen
Einfacb - Schwefelblei Pb S statt zu finden. Das Weifsgiiltigerz hat nach der Analgse von R a m m c l s b e r g dieselbe
Zusammensetzung wie das Fahlerz, nur dafs hier unter deli
basischen Schwefelmetalleil noch P b S auftritt, das dnnn
mit den iibrigen basischen Scbwefellnetallen und also aucli
mit C u S und A g S in ver3nderlichen Verhaltnissen dariii
entbalten ist, un'd in dem Cuproplumbit ist 1 Atom Cu S
mit 2 Atolneii PbS verbunden, ohne dafs Form und Spaltbarkeit des Bleiglauzes verandert siud.
19 *
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