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Einige Versuche ber den Thau.

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IX.
E l n l g s Y e r f u c l r e a h e r d e n Thau,
yon
B E X E D T C Tr c c ~ - o I.s *)
Es ifi
belcannt, dals ein gldferne! Gefafs oftmalrls
voni Thai1 befeuchtet w i r d , inclefs eine filberne
S c h I e , i n tfcr es fteht, ganz t r o c k e n bleiht, und
dafx ebrii To Quecli6lber iii e h e m Porzell5ntel[e;
oft unbethaut blcibt, obklion d e r ganze R a n d betr;dchtlicli n a h wirct.
AUS diefen u a d ahnlichem
Vcrfuchen zog man ziernlich alfgemein den Schlufs,
dJfs Cich am meiken T h a o a n f G ~ J s ,dJSeSen kcin
T~J
a u fUNetall abfctze.
D e r B. I ' r c v o f t , ([em
diefe Verfuche mit fehr wentget SorgtSlt angeftellt
zu reyn fchirncn, hielt es d e r M A e w e r t h , lio au
wiederhohien, und h i n dabei atlf m e h r e r e fanderb.tre Erfcheiiiungen, aus denen er fojgencle Relultate zlelit.
Werden Sclieiben von Stanniol odcr' von
G o l d - , Silber o d e r I(upferb1ittchen etc. auf Glasicheiberi, (lie grljrser als'fic find, gelegt a d c r fefi
gelelrnt, und dem T h a u e aucgefetzt, Co wird oft das
BIetall eben fo feucht, als t l ~ snicht - belegte Glas;
I.
-
*) Im
Auszuge aus einer in der Societit der IViITeenlcliaften zu N o n t a u b a n gchaltnen Vorlerung , AC.
d. Ha
nales de C/iciti;e. t. 44, p. 75.
noch ffter jedoch bleibt es trocken, obfchon das Glas
fehr befeuchtet war.
2. In diefern letztern Fallo zeigt fich die ICraft
des!Vetalles, t l d s Feuchtwerdcn zu verhindern, nicht
feltell hi; ilher t i i t : Grer.7an des ble!ai!es hinaus, Fo
tlaE. riucs urn 'Isfi~ILe elne volli; trockne und gewolinlich fkharf brgYS:iL!e Zone bleibt. Ja djefe
Eigenrchaft crlirecht Iich Crlbl't durch das Glas hind u r c h , fo tlafs, wenn die untere Seite d e r Glasplatte von T h a u ilberrogen wird, die Stelle, welclie
dern ltletalle correfflondirt, trocken bleibt.
5. L)as iMetall wirlit liier keineswegs als rnechanifches Hindt.rnil's, denn To bald es mit Glas bede c kt wjrtl, ro Iiijrt aIIe Wirkung nu;.
4. Auf die innere Seite eincr nach n'prden gericht e t c n Fenfierlclieibe wu rd e nach oben zu ein hletaltblattchen i n Gefidt eines Rechtecks, und auf die
Aufsenfeite der Scheibe nach*unten zu ein Shnlicbes
Rechteck aufgeleirnt. Legte fich die Feuchtiglteit
von innen a n , wie dies in1 Winter oft gckhieht, fo
w ur de das jnnere Metallblatt nocli n i l f e r als das
Glas. D ie Stelle ab er, welche fich der aufsern
Metallbelegung gegen iibe'r b e h n d , blieb voll'ltorn-men trocken, und rings umher noch eine Zone von
'mebrern Linjen, die jedocli i n d er Mitte d e r SeiLen
vie1 brejter als nach tIen Ecken 211 war.
5. BefchIug die Scheibe dagegen suf'serlich,
fo blieb dasiiufsere Metall troclien, und die S te lk
des Glares dern inoern Metalle gegen iiber wurde
etwas feuchtcr als das iibrige Glas.
487
3
6. Auf welchet Seite Gch alfo auch die Feuchligkejt anfetzt, immer hleiben das uujkrehletall und
FlHche
t rock e n.
(lie rle~rifrlhen correlpondircnde innere
7. Kleht man d e r Mitte des innern Rechtecks
gegen u b e r suf die aufsere Seite d e r Sclicibe ein
kleineres liechteck, u n d berchlagt die Schei1)e inncrlicli, fo wirtl tlas innere Rechtcck nicht d u r r h z
gangig genfifqt, wie es ohnedies grfchelin feyn wiird e , foiitlern die Stelle, die dem aufaern Rechtecke
gegen iiber ift, hleibt trocken.
. 8. Wenn auf diefe kleinere Sufsere &letallplatte
eine noch Ideiiiere clasfcheihe befebigt wird, fo
hebt diefe. wieJer die Piaffe-ahhaltende liraft d e r
iiufsern Platte an diefer Stelle auf, und in d c r trocknen hlitte d e r ionero FlSche erf41cint ein naffer
Fleck. . Bedeck; das Glas rlie ganze Pukere Metall=
platte, fo zeigt Gch inwendig gar keine ‘ t r o c h e
Stelie.
..
9. Wird tlas aufsere Rechteck rnit einem glpich
grofsen Rechtecke von.Glas genau bede. k t , fo verbreitet -fich die Feuchtiglteit iiber das ganze i-nere
Rechteck gleichfLirmig, als befzntle Gch kzin h l d d l
gegen ilber. Iilebt man aber auf das glaferne wieder
>letall, fo bleibt diefern gegen ilber [lie Feucritigv
k e i t f o r t , erfcheint aber wieder, fobald auch diefes Metal1 mit Glas bedeckt wird. Und ehen fo
geht es bei dritten, bei viertrn und rnehrern Pdaren
von Platten weiter. Erft wenn die Lage bis zu ei-
ner D i c k e yon 16 bis 2 0 Millim6tres gekommen ilk,
w e r d en d i e P h 5 no rn e n e u 11 reg el rna [big.
Obrchbn diefe Verfuche hhliinglich dart h u n , d ~ f das
s Metall keineswegs als ein mechanifches Hindernifs -hei diefen Erfch.einungen wirk!,
fo bewetft de r Verfafier diefes doch noch durch folgenden Verfuch : Aiif eine Feofierfcheibe klebte
e r rnehrere gle.cli grofse u n d ~ l c i c h gefialtete
Stilckclicn Goltlpallier, einige rnit d e r hl;tallfeite,
die andern m i t tler Papierfeirr, unter Ubrigens ganz
gleichen Umfrandcn. 31.11.Ias Glas. S u r die, Aeren
Guldfe;te die Luft be ruhrle , zwgten hierbei die
W i r k u n g J e r Netalle, die a nde rn nicht.
10.
I 1. Befeftigt man i n einern Zimmer o u f eioe
der Fenfierfcheibeo eine Meta1lfcheibe voo 6 bis 7
CentimetresDurchineffer, io,.daTs our die M i t t e derf d b e n auf dem Glare aufiiegt, der ilbrige T h e i I aber
m eh r e r e Millirnitrcs r o m Glare ontfernt bleibt, fo befdrfigt hier , wenn d e r T h a u von inncn t c h anfettt,
n&t die Pletallfcheibe (Ge feyfhenn dern Glare
ausnehmeod na he ,) Condern n u r das Glas unter
i h r , und z w a r weit f t i r k e r als die iibrigen Theile
. d e s Glares. [ 14. Det Erfolg bleibt derfelbe, wenn
man die nach d e r Stube zu ge ke brt e Seite d e r Metallfcheihe uberfirnifst; 15. findet a ber nicht weit e r f i a t t , wenn die nach de m G l a b gekehrte Seite
des Mttalles mikFirnifs ilbertogen wird.]
I 2. Wird fiatt des LVetaIIes eine GlJsplatte a u f
diefelbe A r t an die Fenrterfcheibe gehalten fo be-
fcchlagen die darunter befindlichen Stellen nicht Airk e r , als die ilbrigen d e r Fenfterfcheihe.
13. Die urngekehrtcn Erfcheinuiigen erhiilt
m a n , wenn man diefe Verfuche an d er tiufsern Seite d e r Feiifterfcheibe anfiellt.
I 6. Dielelhen Eigenfcbaften als die Metalle zeig e n a u c h , L rnit einigen Modificationen ,) alle nbrigen Lpicer d er Electricitat.
17. Setztinan an d ie Stelle derFenfterkheibe ein e 3letallpiatte, fo entfttht zuweilen auf i h r Feuchtigkeit, doch irnnier weit weniger, als auf dcm Glare.
it'. Ift diefe Metallplatte eben und d o n n , und
leirnt man a i i f jhre Aufsenfeite eine kleine Glaslcheibe a u f , fo niehrt fich die Feuchtigkeit an d e r
Stelle de r innern Seite, welche dem Glare correfpo n dirt.
1 9: Alle hier angegebnen Erfchcinungen zejgen
fich auch a n Glasplatten, die man auf eine abgemf
hete.Wiefe, auf nicht h.ohen Unterlagen fetzt. Die
obere Seite vertritt dann die aufsere, die untere
Seite die innere d e r Fenfierfcheibe.
20. Durch Erwzrmung des,Zimmers und Dampfbilduog Jafst es fich i m m e r fehr leicht bewirken,
dafs die Innsnfeite d er Fenfier hefchlage. Eben fo
wzhrend dilrrer Zeit anf d e r Wiefe, wenn man
Abends den Boden begiefst.
21. Wenn m a n ganz gleiche glaferne Gefiifse,
jedes zur Halfte oder bis :, rnit verfchiednen FItrlGgkeiten, Waffer, WeingoiR, QucckGlber, Oehl,
S P u m u. a., oder. mit feinkornjgem Schrote filllt,
und fie nun bethaucn lafst, fo fetzt an dec iiursern
S ei t e , To weit die inlipre FJiiI'figkeit rejcht, licll
kein T h a u a n ; duch bleibt ijberdies noch ejne
kleine Z o ne t r o c k e n , die nacli Vrrlctiletlenheit der
Materien betrschtlichcr. o d e r geringer ifi j beim
.Queckfilber Z. B. grijrser als beirn bvaffer, bei
diefern breiter als beirn Oehle, u. r. IV.
22. Bci zu fiarliem T h a u e wercten alle angefDhrteo PhHnomene undeutljrli.
23. P r 1. v oft hat me hre re Verruche angeftellt,
urn Gch zu beleliren, o b die rerfchieclneii ,\.leta!le
hei diefen Erlchciriungeo verfchiedne Wirkfamkeit e n aufserten. Diefe Vcrluche gaben aber kejne be~
G. h
ftirnmten Herultate, weil die n ~ e i f t e iJletalle
d u r c h die Feuchtigkeit zu. ba1.d -0xydireoJ . da Ge
clenn m e h r oder weiiiger die FigrnfL haft des..Glafes
annehrnen. Indeflen lchienen doch die weifsen
Metalle grafsere T r o p f e n als die iibrigen zu erI
Seugen.
24.
.
Faft<bei allen diefen Verfuchen hat P r 6 7
r o f t den Untcrlchied d e r T e m p e r d t u r J e r ' a ~ f s e r q
Btmolpl15re und des Zimmers in Anfchlag gebracht.
Er \tiiiil'chte auch die Te rnpe ra t ur d e r aufsern und
j n n e r n Gla5flache zu befiimrnen doch fehlten i h q
,
b i r h er rlazu hinladglich ernpfindlichc Ther mometer
niit Grfalsen, die eine cbne Seite haben. - E r begniigt Gcli daher forv erite tiier niit d e r Ueinerkung,
daf, e s , damit die aufsere Seite d r r Fcnfterfcheiben
belchlage, keineswegs nuthig i c y , \vie man tlas
n,chrentheiIs glaubt, clafs die aufsere Temperatvr
t 491 3
hi;her als die im I n n e r n d e s Z i m m e r s fey; oft findo
das C e g e n t h e i l fiatt. * )
25. Uiefe Uliterluchungen liefsen fich o o c h weit e r f o r t f t i h r e n , z. B. i m luflleeren Haume, o d e r in
a n d e r n Gaqsrten , o d e r mit andern v e r d a i a p f b a r e n
FliiILgkeiten als \VafCcr.
U m d i e v o r h e r s e h e n d e n Beobachtungen in e i n e
k u r z e Urbcrficht tulammenfaffen zu k b n n e n , bez e i c h n e t P r ;v o fi d i e Xlt.iallfcheiben, welche a n
dern Glare ilurchgehends aufliegen, o d e r aufgeltlebt
Gnd, rnit dem h a m e n e i n e r berchrenden Belegung,
(arrnurc en c o n i u c c , ) dagegea. hletallfcheiben, die
urn einige IMiIIirni.tres v o n dern Fenfier e n t f e r n t
find, mit d e m & a m e n : abjehcnde Belegtang, ( o r murc I; dijkonce.) Diefcs voraucgeletzt, ift Folgendes Jas a l b e m e i n e Refultat l e i n e r Beobachiungen :
A. W e n n eine Glaslcheibe, w e l c h e z w e i Luftniailen von v e d c h i e d n e r T e m p e r a t u t t r e n n t , a u f
d e r reu'rmcrn Seice mit einer bcri;hrenden Bclcgung
*] P r C v o f t Rellt fich,
wie man aus dieler gaozen
A1,handlung Gehi, das Tltauen als eine Art T O R
chcrnifchrr Wahlverwandilchaft ror, dic CellAI etw a s in dtc Ferite wirkt.
Das Wafrcr ifi in d e r
Lult a u f g e l ~ ~ f es
i , hat zurn Glare unter Umfidnden
grofscre VerwanJdchaI'r, dadurch eniReht d e r KieJerkchl~g. 50 hat die Aurfase, dars manchrnatd die
haliere Seite JcsGIskes bctl~aue, fttr ihn niclus auffallendes. S a c h D a I t o n ' s Uniei lctchungen ill
da6 nur dann m b ~ l i c l t , weiin das Gldr d e l h ungeachtet betrachilich lidicr als die aulsere L u f t ifi.
d. H. .
c
492
3
verfehen wird, To Iiauft fich, a. wenn die warme
Seite befcliligt , die Feuchtisk?it an1 ftjrkfien auf
d e r Belegung a n ; und wenn 6. die I<611trSeite bek h l a g t , a m fiirlcften an d c r niit cler innern lje!egung correrpondirenden Stelle ; c. dafrelhe gercliieht
bei a b j r h e n d e r Belegung, nur (lafs fich d i c v o n
i n n e n anlegende Feuchtigkeit nicllt a n d a s hlctall,
fondern an die d a r u n t e r hcfindliclie Glasfliche
a n re 1 z t.
B. \Venn eine beriihrcnde Belpgung a u f tlrr kalten Flache angebracht w i r d , fo hleiht a . wen n die
k a l t e Seite befchliigt, die Belegung; unrl wenn
I. die w a r m e Scite befchEgt, die d e r Belegling correrpondirende GlasR3che unbcfeuchtet; c. bei 069 e h m d e r B r l e p r r g auf d e r kalten Scite gefchioht
ddfelbe. Nichr blofs das &letall, fontlern auch
d i e d a r u n t e r befindliche Stelle des Cfafes bleibt
trocken.
'
C. a. Es ifi hinriichend, d i e Metallbelegung n i t
Glas o d e r Firnils zu b e d e c k e n , urn alle dicfe \ V ~ I - kungen zu verhindern; b. eine neue hle;~llbrdeckung des Firoiffes o d e r Glares bringt fie 3her wied e r Iiervor; c. eine ztveite Glasfchicht hebt fie \'on
n e u e m auf; U. f. W.
Fall alle dizfe Thatfachen ficllt folgende Ausfage d a r ; ,,Wenn eine Gladclieibc z w e i Lufrfcliich,,ten' von verfchiedner Tciiiperatur t r e n n t , fo
,, fclieint eine Celrgung, je naclidem fie a u f rier w a r nwn o d e r a u f d e r kolrt-n Seite angebracht w i l d ,
9'
,,ihr eine Fhtiigkeit zu ertheilen, d e n T h a u fiir'
9
o d e r ihh abzuhalten , und dj&r
,,Einflufs der Belegung erfireckt fich durch dasGlas
,,unJ durch andreKorper hindurch bis auf eineEnt,,fernung von mehrern Centimctres."
Oder noch kiirzer: ,,GIas, wefches zwei Luft,,mof p n von uerjchiedner Temperacur von einander
,,trennt , huufc FeuchrigkeicJdrker a u f j c h an, oder
,,h;ltJie von Fch ab, j e nachdem es ouf der warmen
),oder auf der kolten Seire armirc yc. "
Erklurung. Lange glaubte ich, fast P r C v o f f ,
dafs diefe Erfcheinungen electrifchen Urfprungs
fe yen ; fie laifen fich eber ungezivwgner erkliiren a=
Wahlanziehungen , die auch in einiger Entfernung
w i r k e n , und aus d e r bckannten Eigenfcbaft d e r
Metalle, die Warrne vorzilglich gut zu leiten. Und
z w a r witrde fich diefe Erklarung auf folgendc
Gruodfiitte ftfitzen :
I . Je niedriger die T e m p e r a t u r des Glafes iff,
defto f t j r k e r zieht es Feuchtigkeit 3us d e r Luft an.
Diefes j i i lsngft ausgemacht.
2. D i e Metalle ziehen die Feucbtigkeit nur fehr
wenig an.
3. Das GIar iiufsert k i n e Wjrkung auf die
Feuchiigkeit d e r Luft auch jn einiger Entfernung,
felbft durch andere Kijrper, z. B. Metallblatter, hindurch. Diere beiden EigeofccLaften erhellen auo
17 und I S .
4. Die Metaffe ertheilen dem Glafc, wenn tie
fich fehr nahe bei demfelben befinden, dic Eigen€&aft, warmer Luft den.Wiirheftoff fcbneller zu
,,ker anzuhiiufen
e
494
1
entziehen ; u r ~ dumgekehrt ltalter Luit, ihn fchneller
abzutretea. O d e r vielrnehr, l;e zairken f o , nfs
iuenn fie dern G h J e dipfe Gigenfchaft ertheilten ;den n
nlehr loll tliefe Hehauptung nicht fagen. Bringt
man ein Queckfilber - und e i n Alkohol-Thermomet e r zugleich in ltiiltere oder i n warmere Luft, fo
nirnmt erfierts cliefe v e r h d e r t e T e m p e r a t u r weit
fchneller an. Das Glas diefes T h e r m o m e t e r s muTs
folglich den Wlrnieftoff, den es dem Queckfilber
entzieht oder ertheilt, weit-fchneller an die Luft
abfetzen oder d e r Luft entziehn, als in1 andern
Thermometer. Diefes ift eine nothwenctige FoJge ’
d es w Br m e 1e i t u n gs v e r m og e n s d e r hl eta 11e.
Diefes voriusgefetzt , folyt :
k. d a k , wenn das Glas auf tier zcurmwn Seite
beleg; w i d , ( A , a, b , c , ) es den W k m e f i o f f wejt
fchneller an die kaltere Atmofphare, als unbelegt e s GlaS, . (Grund’: 4,) abfetzen, und daher die
Feuclitigkrit d e r Luft i n grijfserer Menge enttieha
muls, (Grund’
I,) fawohl unmittelbar sls durch ’,
das, Metall hindurch , ( GrundJ 3 . ) Wenn die Belegung berrihrend i f t , lo fetzt fich in diefern Falle
die Feuchtigkeit auf das hletall a b ; bei abftehender Belegung aber a u f das darunter befindliche
Glas, weil lie dann das Metall nicht in ihrern Wege vorfiridct.
0. Wird die Belegung auf cler Aaltern Seite angebi-acht, ( U , u , 6,) fo zieht das verniittelft des
hletalles e r w l r m t e Glas die Feuchtigkeit weniger
als dac iibrige Glas a n , (Grund’
b , 4 , ) daher f o
G& arif den unbelegten Raum bnfetzt.
I
7. Becleckt man d i e k Belegung mit einer Glas.
platte, fo wird diefe z w a r gefchrvinder e r k a t e n ,
als wcnn keine hletallbelegurig vorhanden were;
da zugleich aber die Fenfierfcheibe crwarrnt ik, fo
heben beide Wirkungen fich a u f , und es fetzt fictr
rveder mehr noch wenjger Feuchtigkeit an, als w e n n
gar keine Eelegung vorhanden wiire. So wie a h e r
d as ,GI e i c hg e wic h t d u r c h ei n e L w ei t e Met a J 1be1eg u n
wiecler aufgehoben wird, treten die Erfcheinun’eo
Die Aufhehungen und Wioderherwieder ein.
ftellungen dcs Gleichgewichts durch hinzugefiigte
Metall - oder Glasfchichten kijnnen lange fortgef m t werden, ( C, a, b , c . )
8. Wenii das Glas auf beiden Seiten belegt wird,
(7,) To Ccheint es, millfe, d a j e t t t keine Seite d e r
Eeriihrung Rer Luft ausgefetzt ift, die Feuchtigkeit fich asf die Belegungen eben fo ftark, als auf
nicht belegte Stellen anfetzen. Diefes gefchieht,
aber nicht, fondern die Belegungen werden mind e r feurht, weil die Wirkung des Glares zwar
durch die I’vIetalle hintlurchgelit, aber doch durch
fie ge Tc h w Pc h t w i r d
uiefe Bemerlcungen find fchon an Gch nicht uninterelrant. ES eriiebt Gch aus ihnen, wie es m i r
fcheint, aber auch d e r far die PhyGk wichtige
Satz, drfs., GfasJein Yermsgen, Feuchrigkeit der Lufc
~1enrziehn, (Jon attraction pour l’hurpidict qui tend
1;Je dipoJer de d’air,) auch durch i\fetalle hindurch
L
auziibt, ( I 9 und 26.)
-
-
.
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