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Einige Versuche ber die Mittheilung von Magnetismus an Eisen in verschiednen Lagen.

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11.
u"br die Miltheihng von Mqpe+
t i s m r an Eqen in verJchiednen Lngen;
Ez'nige Ver$i&e
von
BADEN
POWELL,
MA, Mitgl. des Oxford. Oriel- Colleg.
KritiRh dargeftellt von G i 1 b or t.
In einem kiirzen Auffatze im FIruarRlick 1822 d&
Ann. of pl~ilof.erz8hlt der Verf., die Veranlamiing zu
reinen V d u c l i e n liabe ilim der Aiisziig aiie Hrii S c or e e by's magnetifchem Auffatze gegebeii, den auch
meine Lefer in dief. Annal. J. 1821 St. 7 od. B. 68
S. 260 gefunden habcn. Es erhellte aus demlelben,
dafs fich Eifen dnrch Biegen, Reiben, Feilen, oder
Windeii magnetifcli machen Itrfst, wenn ee fich in der
Lage der magnetirchen Axe oder nahe in diefer Lage
befindet; iiber die Sttrrke dee Magnetismus, den es
hierbei nach Verrcliiedcnheit der Neigiing annimnit,
war indefe yon Hrn Scoresby nichte befiimmt worden.
Hieriiber, lagt Hr. Powell, habc er fich durch feine Verbche zu belehren gehclit, nnd er glaube in der That durch
fie aiif ein einfaclies Gefetz gefiihrt zii reyn, nacli welcliem ficli die Starke dee aiif jene Weife mitgetheilten
Magnetisnius verandere zugleicll nlit der Neig~ingeines Eirenfiabee gegen den magnetifchen Aequator. Dafs
eiii iilinliches Geletz fclion in irsend einer Schrift
vorkomme, fey ihm nicht bekannt, ouch fey Hr.
R
(iilb. A n d . d. Fhylik. B. 73. St. 3. J. 183. St. 3.
[
246 I
Sdrmby der Einzige, der von diefer
magneti-
fclier Erfcheinungen gehandelt Iiabe.
9, Meine Verhche, ragt er, waren von einer fehr
&&hen
Art. Stiicke Eilendralit von denen id1
micli zuvor.iiberzeugt hatte, dafa fie nicllt magnetifch
Waren, wurden auf einem Apparatc, der in der Ebne des magnetilclien Meridiaiis fefi liand, unter verfchiedlien von 10 zu 10 Grad wachfenden Neignngen
gegen den magnetifchen Aequator (wobei icli, nacll
Hrn Barlow's Befiimniung, die mapetil'clie Pr'eigung
zu 700 30' annahni) mit ihrein einen Elide fiarl; beefiigt, tind dann am andern Endo gedrelit (wrnttc/ied oder gew11nd~n( twrJ?ed), jedcr urn eine gleiche
Zahl von Wendungen (turne), doch 10, da6.Ge ihr e geradlinige Gelialt und ilire Neigung unter derii
befiimmten W i n k e l behielten. Die StYrke der magnetifchen Kraft, welclie fie liierdurcli erliielteii,
wurde dnrch die GrCfse beliimmt nin welclie fie eino
Jeiclite Magnetnadel ablenkten gegen deren Pol jeder
Stab furgfiiliig in diefelbe Lage iiiid in eiiierlei AbIiand von domfelben gebraclit wiirde. Ilr. I'owc!~
tlieilt das Mittel ails deli I k h s Reillon f'olcher Verfu-
,
,
,
,
d i e mit, welche er fiir die zuvcrlalGefien.IiieIt. Man
findet i n dpr folgendeii Tnfcl linter N die Ne;g~un,q
des Stabcs gc;;cii den ma~netifclienAequator, u n d iintar A die diircli ihn bewirkte Ablenkung der Nadel
%USdein niagiielifchen Meridian. Da diere AL]en];11ngen nicht den N c i p n g e n proportional ahnalimen to
vergliclr er tinter andern die TanSenten dcr ALlenkungen, u n d d i e SiiinITe dcr Neigllllge11 m i l einander, rind e3 zcigte Mi, dais fie einaiicler proportional
waren. Urn dielc Vergleichung zu crlciclltcrq llatte er
,
r
247
I
f i r die Magnetnadel, durch Probiren, Lage and Abhand lo eingeriohtetj dafs a13 der Stab Gch in der
Richtuiig der magnetirchen Neigung befand, alfo
N = go" und Gn N
1 war, die Ablenkiing genon
260 34' botrug, da tang 2 6 O 34' i f ill 31 Die fernern
tufammen gehdrigen Werthe von fin N und tan8 A,
nie fie die Beobaclitntq gegeben h a t , fiehn in der
dritten iind in der vierten Spalte der TafeL Man
Geht, dafs dann aiich fur fie fehr nahe durcligehende
tang A
fin N i R , wie die $u det Htrlfte der Sinu& a h Tangenten gellikenden Winkel in der funE
ten Spalte zeigen,
A
A
(beobachtet
(berechnet)
N
90°
80
70
60
266 34'
26" 34'
26 13
2; I 0
26
13
25
10
23 1 5
22 I 0
23 23
50
40
30
17 $0
14 15
17
58
49
14
2
I0
10
I0
3
0
30
50
20
9 43
4 58
0
0
Die nnch diefer Vorausletznng berechneten GrZirsen
def Ablenkung, $eichen von den beobachteten nicht
urn melir ab, als was fich den unyerrneidlicllen Fehlern irn Verluche und in der Beobaclltung zufclireia
ben l&t.
') Dafs Lage und AbRand nicht genau in Zalilwcrthen mgege0.
ben findr iR e h grofsor Mangel in didem Rericht.
R2
I 248 1
,
Hr. Powell glaubt diirch diefee Geretz welches er
aufgefunden Iiabe, dafs niimlich die SinulTe der N e b
,,gqnge-Winkel der Eifendr&e, den Tangenten der Ab,,lenkung, die lie in derMagnetnnde1 bewirken, propr,,tional find," reiche andere dae Angefiibrte llin daKelbe
dartuthun, werde die fchrrffinnigo Tlieorie des Hm
C h r i l i i e iiber hie Natur der magnetifchen Whkung, wie er lie durch Verbindungen mit der A m p ;r e' fclien Theorie der magnetilchen oder electrilchen Striime verbeflert hnbe *), auf dae belie be-
,,
fatigt.
Es fey in Fig. 3 Taf. V cegh ein Stack des durch
Hrn Powell's Verfahren niagnetifirten Drahtes welcher lich folglicli in der Ebne des magnetifchen Meridians, hnd unter einem gegebnen Winkel N gegen
den. magnetifchcn Aequator geneigt befindet ; ferner
l'ey a6 ein in derrelben Ebne befindlicher DurchrneE
l'er dieres Drahtea; xad die Riclitung der magnetifchenNeigung itnPunkte a ; iind db, ac Iern auf ilir in
derfelben Ebne l'enkrecht liehende gerade Linien die
alfo in der Richtung des magnetifclien Aequators liegen, uad fOlBliCli N
xdf.
,
,
=
Run denkt Rcli Hr. ChtilIie i n der Magnetnadel,
in der Richtung der magnetifchen Neigung xad, Tiieilchen oder Siiulen mngnetifcher Theilclien auf welche
das Eifen, indem es die Nadel ablenkt, wirke, iind
ifi niclit ungeneigt diere imagingre Nadel oder Smle
ails Kreisfiramen rcnkreclit auf diefe Richtnng befichend anzurelin, wie lie Ech Hr. Aniphre in Giner
,
*) Siehc Aonal. diefrj. JsnuarRnck S. 42 II.
57.
G.
[
3
269
Theorie denkt: .Esfey ac die Ebne cines folchen Strames. N u n werdg der Dralit dadurdi magnetifirt, meint
Hr. Powell, did" er folclie magnetifcha Str6me einfctiliirfe (imbibe), wozii das Winden ihu in Stand,
fetze; da er aber mgnetilirt, nach Hrn A m p i e , von
magnetifchen StrZimen in Ebnen bnkrecht auf l'eine
h e umfloflcn werde, und man Ech fiatt einos Stromes in der Ebne OC, zwei Striime 06 nnd I c denken
diirfe, lo kanne von dem eingefchliirften Sirome ac
nur der nach der Riclitung nL wirkende Theil zum
Hervorbringen des Magnetismiis beitragen. Es ifi aber
a6 = nc fin N , und es miire folglicli Jiefem gem&
die Strrke dcs Magnetismiis, welche durcli die Tangente der in der Magnetnadel Iiervorgebrachten Ablonkung gemeITcn wird, dcin fin N proportional feeyn;
welches das yon Hrn Powell 811s Ginen Verfiichen
abgezogne Gefetq ift.
.
,
Dieres Ziifamrnenfiimmen meint er, mache ea
fehr ~vvahrfclieinlich dafs wirklich niagnetiTclie Strap
me, oder vialmelir nacli Hrn Ampkre, SyReme von
nlagnetifclien StrGnien in ' der Atmofph~re( ? I vorIianden find, iind dafs fie es find, durcli welche der
~ a g n c t i s m u smitgetlieilt werde, fey es wie i s diefen
VeFfuchen, oder iiberliaiipt durch die Lage.
,
,
,
Ueber feine fonderbare Vorliellung vom Einfchlurfen magnetifcher StrZime und vom Vprliandenfeyn der&&en io der Atmofphtire, fage ich niclits beide find
Hrn Ampire und I$rn Clirifiie fiemd, Hr. CliriRie
,
0 )
Hrn Powell's febr ungentigeodes Vortrrg habe ich To, nach
S. 57 in doc CbriRie'fchen Abbaodluag UI) mg. Oarvetlodeft, G.
r
3
250
denkt fich in der Magnetnadel, nicht im EiPen, feine
pagnetifchen Sgiilen oder StrZime ; das Eifen wird
nach ilim durch den Erd wagnetismus und dell'en
strgme, die i n dernfelbes parallele Striime hervorbringen, magnctiht, und diefe .wirkcn auf die der Naael bei einerloi AbRand in fchiefen Riclitungerl.
fcliwiicher als in paralleleh. Diefes find die Data mittelfi derer Gch Hrn Powell's Gefetz aus den AnGchten
dierer PhyIiker ableiten Mst.
Hrn Coulomb's Theorie, der ZU Folge das Eifen durch VertlleilllnS lkiner
beiden magnetifclieii Materien von der Erde aus magnetilirt in, rnScIite indefs ~ v o h leine geniigendere Erklnrung geben. Dafs dia Schichten der dadurch frei
gemachten, an der Oberflzche des Eifens fich lagernden magnetifchen Materien in einem Stabe am Ende dell'elben andore Dichtiskeiten haben miiITen als
fie a n entflmchenden Stellen einer Kugel hnben wiirden, fdlt in die Ansen, und ili aus Hrn FoiKon's electrifchen Abhandlungen abznnehmen.
,
-
,
-
,
,
,
W i e hat aber Hr. Powell iiberfihn kannen dak
Hrn Barlow's crrtes Gefetz *l, welclies nach dem, was
Hr. Barlow bewiefeii h a t , aucli fiir jede andro Eifenmare als fur eine Kugel gilt **), und ausragt, dds
iveiin die magnctil'che LiinSe der Nadel in Beziehung
ant den Eifenfiab L i R ,
ihre mag~etifcheBreito
B ifi, tang A = fin z n cog L feyn mul's, i n der
allern8chfien Bezieliung ZLI reinem Gefetze fielit. Vor
allen Dingen Iigtte er iiber den Zulimmenlinng beider Gefetze ErlSutcriiiigen geben miilTeen. Man Gelit,
.
')'
hnnal. Jannatheft
S. s u.
16.
G.
**)
Ebendal:
S. 23.
r
3
251
do6 hier ein Feld zu vielen Verfuchen und mathematifchen Eriirterungen eriiffiiet ifi.
Noch empfiehlt Hr. Powell den Scoresby'fchen
Magnetimeter *) zu Verfuclien diefer Art, indem Hr.
Scoresby mit denifelben nur dargethan habet, dais das
Magnetifchwefden des Eifens durcli die blofse L a p
coder, wie Hr. Powell rneiiit, durcli das Einfcliliirfen von
Magnetismus durcli das EiCen) Gch durcli Winden,
ZieSen, Feileii Reibcn etc. IefchleuniSen lalTe. Er
felbR liabe gefunden, dafs ein Stiick Eilkn, dae er lange iieben eineni Magneten liatte ridiig liegeii laKen,
und das dadurcli keinen Masnetismiis angenommen
Iiattc, wcnn er damit eins der genaiinten Verfaliren
vornalim fo~jeicliniagnetilcli wurde. A i d i liabe er
Iiclt iiberzeu;;t, dals wenn m a n einen Eireiidralit in
irgend eine Gefialt biege, diliin magnetifire, zind darauf
in die ent~egei~ge6tzte
Lap oiler a ~ i c l innr in eine gerade LiiiIe wieder zuriick bicge, dcr Ma6netismns
ganz oder griil'stentiieils' wicder eerfiart wordo. Daffclle ~;efcliielitWcnn niilii eineii gcradlinigen magnetil'cll gewordenen Dralit Iirnrnni biegt. 'tJnd darans
,
,
,
g1aubt er C~lllicl'scn zii diirfeii dars eine iiinere Reibiu1S der Tlicilchen dcs Eifciio es fiiliig mache Magnetismiis einznfangcn, iuid dcJs iihn?iclie Reibungen in
en~gegengefetzten ~ i c h t l l n g e ni m Eil'cn entgegengb
retzte Wirkungcn hervorbringeii miiITh,
') Annal. Jahrg. 1823 St. 7 S. 260.
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