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Einige Versuche ber die Unwandlung der lebendigen Kraft in Wrme.

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305
2.
1.
3.
C 86,02 I)
77,89
78,87
I1 10,93
10,15
10,13
4) 0,1200 Grm. lufitrockener Krantzit
geben
. . . . 0,3523 CO, und
0,1092 H, 0
5 ) 0,1356 Grm.
do.
do.
0,8900 C 0, und
0,1234 H, 0
6) 0,1341 Grm.
do.
do.
0,3898 C 0, und
0,1239 H, 0.
.
4.
C 80,07
H 1041
IX.
.
5.
6.
78,43
10,11
79,27 ')
10,26
Einige Versuche uber die Umwandlwng der
lebendigen Kraft in Warme;
@onEm. V o l p i c e l l i .
(Compt. rend.
T. LXXIZI, p . 492.)
Es ist vertiffentlicht worden, dafs man eine TemperaturErniedrigung erhalte, wenn man Luft, die in einem zweckmiifsigen Behtllter comprimirt worden, gegen eine Fltlche
der tbermo-elektrischen Siiule ausstromen lasse.
1) lch halte diese hohe, von den anderen beiden Analysen abweichende
Kohlenstoffzahl fur keinen Versuchsfehler, sondern ebenfalls fur bedingt
durch die ungleichadge Zusammensetzung des Fossile.
2 ) Diese Verhrennung hat fast genau dieselben Zablen ergeben, welche
von B e r g e m a n n erhalten wurden, als er das Material zum beginnenden Schmelzen erhitzte, das Schmelzproduct mit Weingeist auszog
and nar den in Weingeist unloslicben Riickstsnd verbrannte. Er erhielt:'
79,25 Kohlenstoff und
1441 Waeserstoff.
PoggendorFs Annal. Bd. CXLVI.
20
306
Um diese Angabe zu priifen, coiiiprimirte ich Luft in
einem cylindrischen Behalter bis zti vier Atmospharen, und
lie& sie dann, nachdem die Conip'essionswiirnie entwichen
wdr, durch Oeffnung eines Hahnes gegen eine der FlSichen
einer Therniosiiule ausstromen , die mit einem Reflexionsgalvanometer verbunden war. Solchergestalt erhielt ich
drei verschiedew und hetraclitliche Resultate. Lag der
Anfang des Luftstronirs etwas nahe an der getroffenen
Fliiche der Saule, so fand eine Temperatur-Erhohung statt.
Lag er hinreichend entfernt von dieser Flache, so erfolgte
eine Temperakr-Erniedrigung. Und hatte er eine intermediare Lage, so war die Temperatur-Veriinderung Null;
d. h. das von dem Spiegel an der astatischen Nadel reflectirte Bild blieb unbeweglich ').
Dieselben drei Resultate erhalt man auch, wenn man
mittelst eines gewohnlichen Blasebalges Luft gegen eine
Flache der Saule treibt. Nur ist dann die 211-und Abnahme der Temperatur, in Folge der geringeren Compression der Luft, weniger intensiv als bei dem vorbergehenden Versuch.
Ich erhitlt auch dieselben Resultate, als ich die Luft
mittelst eines Centrifugalventilators austrieb, jedoch mit
geringer Intensitat, da er die Luft iiur sehr wenig comprimirt.
Diese drei Resultate sind eine nothwendige Folge der
neueren thermodynamischen Theorie. In der That sind
bei diesen Versuchen die Ursuchen der Temperaturvariationen dreierlei Art, die eine besteht in der Zerstiirung
der lebendigen Kraft der Luft oder der aufseren Arbeit;
die zweite in der inneren Arbeit, ausgeiibt von den Luftmolekiilen, welche sich in den Poren der Metalle der Siiule
condensiren miissen; und die dritte in einer , gleichfalls
1) Auf der Ausdehnung von comprimirter, dann abgekiihlter und nun in
einen grofsen Behalter ausstriimender Luft beruht bekanntlich die
von Hrn. Civil-Ingenieur S. W i n d h ausen in Braunschweig erfundene,
sehr wirksame Eismaschine, die patentirt, und mehrfach im Groben
P.1
susgefiihrt worden ist.
307
,
aurseren Arbeit ausgeiibt von diesen Molekiilen, welche
sich auf ihrer Bahn ausdehnen miissen. Die beiden ersten
Ursachen bewirken eine Erhohung, die dritte eine Erniedrigung der Temperatur.
Hienach sieht man, dafs man eins der von mir beobachteten drei Resultate erhalten mufs, j e nachdem die
Effecte der beiden ersten Ursachen grblber oder kleiner
oder eben so grofs sind als der umgekehrte Effect der
dritten Ursache.
Entfernt man successive die Quelle des Luftstroms, so
trifft man anfangs einen Nullpunkt der Temperaturzunahme,
dann eine Abnahme derselben; vergrofsert man die Entfernung, so wird ihrerseits die Temperatur-Abnahme Null.
Daraus mufs man schliefsen, dafs zwischen diesen beiden,
den Nullpunkten der Temperaturveriinderung entsprechenden Entfernungen ein durch die Saule zu beobachtendes
Maximum der Temperatur-Abnahme liegen muls.
Ware es moglich, die Luft gegen die Siiule zu treiben
ohne sie zu comprimiren und ohne daCs sie sich also ausdehnen konnte, so wtirde man alle durch die beiden ersten
Ursachen erzeugte Warme haben kbnnen. Diese Bedingungen sind aber nicht zu verwirklichen, weil die Luft
beim Forttreiben immer eine Compression, und darauf eine
Verdiinnung erleidet.
Um einer zahlreichen Zuhbrerschaft auf eine neue Art
zu beweisen, dafs die zerstorte lebendige Kraft sich in
Wiirme verwandelt , schofs ich mittelst einer W indbtichse
aus einer Entfernung von 10 Metern eine Phosphorkugel
gegen eine Wand; dabei entztindete sich die Kugel nur
im Moment, da sie aufschlug, nicht wiihrend ihrer Bahn
durch die LUR.
Bei einem zweiten, mittelst eines Reflexions-Thermomultiplicator ahgestellten Versuch liefs ich einen soliden
Kiirper auf die Thermosiiule fallen, so dafs er die Lothstellen einer ihrer Fliichen stofsen mufste. Man sieht d a m
das von dem kleinen Spiegel reflektirte Bild mehre Grade
auf der entfernten Skale durchlaufen, und eine Temperatur20 *
308
Erhbhung anzeigen. Dieser Versiich ist rasoher und einfacher als der, welchen man beschrieben hat, wo man
einen Korper inehrmals aus einer gewissen HBhe herabfallen liifst und darauf mit der Saule in Beruhrung setzt.
X. Ueber die von Hrn. T a i t erhobenen Einwandi.
gegen tnsine Hehandlung der mechanischen
Warmetheorie; von R. Clausa'us.
H r . T a i t hat auf meine Bemerkungen zur Geschichte
der mechanischen Warmetheorie ') eine Antwort veroffentl i c k *), welche der Sache eine fIir mich angenehme Wendung giebt. E r bestreitet namlich darin nicht die Prioritat meiner Untersuchungen, sondern ihre Richtigkeit. Demnach handelt es sich jctzt nicht mehr um historische und
perscnliche Auseinandersetzungen, sondern urn wissenschaftliche Erlluterungen, die, wegen der Wichtigkeit des Gegenstandes, den sie betreffen, vielleicht nicht ohne allgemeineres
Interesse seyn diirften. Ich will daher auch yon dem
etwas gereizten Tone der Antwort ganz absehen, und nur
ihren sachlichen Inhalt in Betracht ziehen.
Der von mir zum Beweise des abgeanderten C a r n o t ' schen Satzes angewandte Grundsatz, dars die Widme nicht
von selbst aus einem kalteren in einen wurmeren Korper
ubergehen kann, war, wie ich schon in meinem vorigen
Artikel erwiihnt habe, von W. T h o m s o n sofort als richtig anerkannt, und ist seitdem von vielen anderen Autoren
ebenfalls zu dem gleichen Beweise benutzt worden. Hr.
T a i t dagegen erklart ihn jetzt far falsch.
Von den beiden von ihm zur Widerlegung des Satzes
angeftihrten Erscheinungen will ich zuniichst diejenige
1) Januarheft dieser Annalen S. 132.
2) Mizheft dieeer Annaleu S. 496.
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