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Einige Versuche mit Blausure [Blaustoff- Wasserstoffsure].

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VOIL
d e m A p o t h e k e r ROBERT,
Diitgl. der Akad. zu Rouen *).
D i e Blauriure hat bekanntlicii ihreti Namen von
dem Berlinerblau , charakterifirt fich durch einen
Gerucb wie billere Mandeln, und findet Ech in den
firittern des Kirrchlorbccrs (prunus lauro- cerafus),
den Kernen der bittern Mandeln (nmygdalus cornn u n i s ) , der l'chwarzen Vogelkirfchen (prunus
nviurn) und der PfirGchen (nm3/RdaHs pcrJicn)
such in den PfirGchblattern; Pflanzentheilen, welche ins gefammt diercn Geruch befitzen, irnd deren
hekannte giftige Wirkungen auf den lehenden thie*) niece V d u c h e , welchc urn rndurthalb Jahre flter '.la
die grofse Arheit der Rerra Gar LoEac- Gnd, ( der Vcc-
-
farev 1.6 Ga iu der Akademie zuRouen am z5.Februar 18x4
vor ,) befchch3iftigen Ech haaptTachlich mit der Bereituug und
mit den giftigen Wirkungea der Blrafiare. Sie gerade him
frei and kurz dargeficllt zu fehcn, wird, slaube icb , mane
Lder intereJIiren.
Gilb.
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212
1
nifchen Kirper- von der Blrtufiure lierzuriihren
fccheinen, obgleich diefe SSure in ihnen a n einern
nark ricchenden und bittern, fluchtigen Oehle gebnnden und dadurch in iljrer Kraft bedeutend gefchwaclit iR
In einer Abhandlung iibor die Blatifiure,. welche H e r r B e r t h o 1l e t am 15. Ueceb. 1787 i n der
Parifer Akademie der W iflenfchaften vorgeleferi
hat, wird unter andern bernerkt: ,,dafs, weitu man
BlauGure
die nach Scheele's A r t bereitet
worden, oxygunirte SaizCiure hinzufetze, fie eineii
meit hefligern Geruch onnnehme, w5tirwd lich die
Iefztere in Salaf'ure urawandle, und dafs, wenn
man fie mit S d z E u r e uherretzt i m Lichle liehcn
laKe, ihr' Geruch Gch in den eines aroniatifchen
Oehles verwnndle, wobei der grorste Tbeii d d ' d ben fich von dem WaKec trenne, und als eiu Oehl
zu Bodcn Enke, das mit der Zeit zu kleinen'liryh l e n werde. " Die folgende Erfahrung fcheint
mit diefer fvnderbaren Umwaodelung zufamnien zu
hzngeo, iiber welcbe Herr Herthollet aichls weiter
BeRimmen konnte. Ich iibergob i n einer Uertillirblare eine bedeutende Menge Kirfchlorbeer- HI&
ter rnit der niitliigen Menge WaiTer, urn, wenn lie
ei'n flhhliges Oehl enthielten diefes aus ihnen
beim Del'tillirea zugleich rnit dem WnlTer iiberrteigen zu rehen, Dss WaKer welchcs in die Vorlage uberging hatte den angenehmlten (Junue) Geruch Ton Kerneu, war fehr milchig, und lie& bald
eine ziernliche Menge eines etwas farbigen eketi-
,
,
,
,
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3
falls fehr angenehm riechenden Oehls fallen. Nacla
vollendeter l)eItiUatioo verfiopfte ich die Vorlage
foq$iltig und fetzte fie bei Seite. EinigeMouate
darauf bemerkte ich, do& fich an der OberflSChe
der FlulGgkeit kleine Cehr meihe, wie Silber gl&
zende K r y h l l e bildeten; wid es w*ur&n ihrer mik
der &it immer mehr, To dars ich endfich eine cite
BIeoge derrelben fammcln konnte. Die Blaufiure
fcheint a l h allrniihlig iicn in ein arornatifclies vie1
fclnfter rieclieodes Oehl verwandeln zu konnen. Dn
es mir fehr wichtig Ehien, hierubor in das Relr,,
zu kommen, lo wollte ich dariiber eirie Keihe yon
Verfuchetl anrtellen, und fing damit an mir BlauGure nach Scheele's A r t zu bereiten.
lch zerrieb forgfdtig mit cinander 20 Unzen
Berlinerblau und 10 Unzen rothes Queckfilberoxyd,
wobei ich allrnahlig 2 Pinten dcRiliirtes Wan'erhinzugol's, erhielt d a m das Game in einer irdenen
Schiillel eine Stunde lang in der Hitze des fiedenden WaKers, unter henindigem Umriihren mit einem gliifernen Spatel, filtrirte, und gofs auf den
Riickrtand 1 P i n k kochendes WaOTer. Reide FIuL
Iigkeiten wurden zulhmmengtgoEen, (fie fetzten wiihrend des6rkaltens prisma tifche KryRalJe blaulaur e n Queckfilbers ab, ganz fo, wie fie Fourcroy beCchreibt), dann his auf 1 Pinte abyedunfiet, und
damit in eine tubulirte Glasretorte gegogen web
cbe in einem Sandbadc lag, und an der eine Vorlage angekittet war, worin fich a Unzen WaEer
befanden, und die mit 2 Tubulen fur eine gerade.
,
I
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Sicherungsrahre, und fur eine zweimal gebogene
Glasrohre yerfe hen war. Der lzngere Schenkel
diefer letztern ging i n eine mit 35 Unzen Alkohol
gefullte Elafche, bis nahc a n den Boden derfelben
lierab urn dio gasformigen Erzeugnifle der DefiiL
lation, welche fich in der Vorlage nicht zu einer
tropfbaren Pluaigkeit verdichten wiirden in den
Alkohol abzufuhrea. Alles war gut verkittet. Es
wurden nun in die tubulirte Retorte 3 Uuzen klar
geriebene Rifenfeile udd sf Unzen Rarke Schwefella'ure gekhiittet die Mane tnit einem Glosltingel
umgeriihrt, def Stopfel i n den ,Tul>ulus felt eingefetzt, und darauf m&ig Peuer gegeben. Sehr
bald Aiegea Gasblafen durch den Alkohol herauf,
und f e c h Stunden lang dauerte das Entbinden von
G a s fort. Der Alkohol firbte fich ein wenig, und
es war etwa der vierte Tbeil der in der Retorte enthaltenen Flunigkeit in die V o r l q e ubergegangen.
Ich uahrn nun die Flakhe mit Alkohol fort, und
lief$ den Apparat his an den andern Tag fiehen, ohne die Oeffnung der Rohrc, melche der Alkohol
verfpcrrt hattc, zu verliopfen.
H e r r G a y L u f fa c hnt in einem Aufratze,
der iu dem Iafiitute am 4. Eebruar ifli i vorgelefen
wurde [dielk Annal. B.40. S.azg.1 dargethan, dark
der BtauEure-Dampf die Luft bekeutend ausdehnt,
i h r feine Eigeiifchaften rnittheilt, und dann den
Scheirr einer bleibend- elnltifcheii lXifigkeit hat.
Ich uuterrucbte z u e r j diefe i n der Vorlage und d e r
Retorte befindliche gasiihnliche Blaufiure, dntnuf
,
,
,
-
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die tropfiar-AuGge BlauTa'ure, welche in die Vorlage Lbergegangen war; und endlich die AuflijTung
der Blaufaure i n Alkohol
gelegtcn Flarche befand.
1
1 Vefuche
welche fich in der por-
rnit drm Blauf&a
- Dcnnpf.
UngeachtetderApparat 24 Stunden Iangruit unverliopfter Enthindungsriillre gellanden hatte, verbrritete Ech doch als ich die Vorlage [ welclie
2 Litre mit Ulaufiure Dampf nark gefchn?an
'. gerte
atmorphirifche Luft enthielt 1 vom Kitt befreiete
und YOU der Retorte aboahni ein Itarker zicmlich
unangenehmer Geruch. Meio Gehiilfe gob die ubergcgangene tropfbare FluEgkeit aus der Vorlage irr eine Flafche, und hatte die Unvorfichtigkeit, die Nafe
ziemlich nahe an dicoeffnung der ausgeleertenvorlap zu bringen. Ein b h r fcbarfer und reizender, Rark
nach Wanzen riechender DunR hatte ihn beinahe
erfiickt; es crgritf ihn Schwindel, To dars e r fich
kaum auf den Fiirsen erhalten konnte, die Kehle
wurde ihm krampfhaft zufammengezogen und e r
mufste melirere Minuten lang fpucken. Uiefes veranlarste inich, die Oeffnung der Vorlage mitKorkRopfeln zh verrchliefsen, urn a m niichiten Tage VerIuche an Tliieren rnit dierern Dairipfe anzufiellen.
Scheele fagt von der Blaufiure: odorfingularis new
que iniucudus e j ; der Geruch aber, welcher fich
aus der Vorloge verbreitete, hatte etwas Abfiofsendes undeinige Aehalichkeitmitdem des fchrconcentrirten Schwefel- WalJerRoffs. Er betiiubte mi&
,
-
,
1:
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a d Augenblicke, machte mich ausfpeien und griff
mich To an, dafi ich mich ihm To bald als moglich
entziehea muIjte, daher es rnir unmoglich in, ihu
getiau zu befchreiben. Die folganden Verhchc
zeigen, daG ich fehr wohl daran that, ihn nic~it
unvorfichtig einzuathmen-
Ein YogeZ, der mit fe'einem Schnabel an die
Oeffnung der Vorlage gehaltep wurde, die ich
nach jedem Verrucll wieder verfiopfte, blieb yon
dem Augenblick an ohtie Bewegung.
Bin junges Xaninchen, 25 Tago alt, das mit
feiner Schnautze a n die geofhete Vorlage gehalten
wurde, fiel aach I Secunde todt nieder, mit offenem
Rachen, ous dem vie1 Speichel herausflob.
Eine Kntze, fechs Moaate alt, machte, als fie
mit der Schnautze an die Oeffuung der Vorlage gehalten lvnrde, einige Bewegungen, urn t u entkommen; nach 3 Secunden fiel fie aber todt hin, unter
denfelben Symptomen, mie das Kaninchen.
Ein alter, vollig gehnder Spits, wurde fo an
die Oeffnung gebcacht, d a t nor die Nafenlocher
dem Dunfie ausgefetzt waren. Er gab fich viel Muhe, urn zu entlcommen, nach 6 Secunden aber fie!
e r hin und Rarb wenige Augenblicke darauf, unter
denfelben Symptomen als die vorigen.
Ein viel Rlrkerer Hund als dierer, der iaStunden lang nichts zu freDTen erhalten halte, murde
von dem UunRe aufdielelbe Weife i n 10 Secunden
getodtet,
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1
Hr. C i i ' f e v i l l e , Chirurgus des Hospice d'humanit&,h a t i hi1 (und die heiden andern durchJ3lauriu r e getodteten) auf meine Bittc geofbiet, u n d e r Ilat
Folgendes gefunden : Das Gehirn war vollig gerund
und unlefchadigt, n u r roch es ziemlich merklich
nach Blauriure; desBluls befand fich in dem Sinus
der Durn Miter zu wenig , als d d s men eine Verrciiiedenhzit i n Farbe oder Geroch vorn andern
wahrnehmen konnte. Die Zunge war weich, bljulich und hirig aus dem I-lalftt heraus. Die Schkimllaut der Luflrohre zeigte Gcli voller rother SLreif e u , jund dos Cupillar-Syfiem derfelben \vie iujicirt. Die Lungen waren Iebbaft r a t h , und d a s n l u t
der zrrkhnittenen C c welches aus den Miindungen
fXse hervork'om, war ,nicht To roth und lchoumig,
als das Arterieiiblut welehes index9 yon dem Ve.
nenblute i n den Verzweigungen der Lungen- Arterien ~ierriihrenkonnte. Das Blut i n den LungenV e n e a , i n der Aortenkarnmer des Herzens und in
der Aorte I'elbR und k e n Ehuplzweigeu, war von
einem fehr diinkeln rchmutzigen llotli, der Parbe
und' der Confifienz nach den Weinliefen ziemlich
&nlich. - Jlas Venenblut in den Venen -Sicken
war k h r dick, felir dunkel, und gleich einer Auf16h11gvon ziernlich vie1 Galle i n eirMr Fliifligkeit.
.Lutigen, H e m , und das i n ihneu enthaltene Blut
rochen nach lilaurciure. Die Eingeweide der Verdauung waren gerund; des slut in d e r Pfoi*tader
zeigte nichts belonderes; die Lcber abrr roch nncll
UlauClure, doch minder hark als dos Gehirn. Auc h
ArlriaI. t l . I'llylik. K.55. St. Z * J. 1816. St.6.
P
,
E
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3
dns Muskelfleirch roch nach Blaufa'ure, war iibrigens aber unveriindert.
2)
YerJuche mit der tropfbaren BZmJCure.
W i e ich fchon angefuhrt habe, w a r in die Vorlage ungeGlir d e r vjerte T h e i l der Fliilligkeit aus
d e r Retorle iiber gegnngen. I)as UeberdeItillirte
hat te eine lchwachbliiuliche Farbc und I'etztc nach
einigen Tageii etwas Berlinerhlau ah. A n die
OeEnung der Flol'chc, i n der es verl'chlon'en war,
konnte Inan die NaIe nicht bringen, ohrie von
Schwintlel u n d Syucken ergrifTen zu werden uud
ich zweifle .gar nicht, dafs die L u f t eities kleinen
verfchloll'enen Zimmers, worin man die Pialefie
of'r'en fiehen lielie, vergiftet werdcn wurde, L)ic
Verbindungsriihre, dic zu dem Verfuch gedicllt
hatte, r o c h , klbfi noch nnch 7 Monaten, ftark
,
nach Rlau&ure.
Die E'Mliglieit hat rehr beftimmt einen bittern
GeTchmack dem der bittern lL'Iandeln ziemlich
5hii 1i cli.
fch hahe cfavon 1 Drachrne &ern juagen 1 5 T o ge allen Kaniizchrlr verlichlucken laren. Es Riefs
naeh 1 Secunde einen Schrei aus und fie1 t o d t
n ied er.
E i u ftarker IILcnd, dcn ich zwong, niichtern
1 Thecl6&A voll von der Fliinigkeit zu rerl'chlucken,
fiieG gleichfalk einen heftigen Schrei aus u n d R rrb
auf der Stelle. Er w u r d e geiiEnet. Das Gehirn
rcliien uuveriindert zu k y n , roch aber nach Blau-
219
I
riiure. Die Zunge m a r blaulich und hirig ails dem
Halfe; die Decke des Gaumens w n r ganz zrrhinterfi
fchwarz, u o d urn die liintero Oeffnuogen der Nalenhohlen und a m obern'rheil deuKachens fall man
deutliche Spuren einer heftigen Entzundung. Weder Form nocli Genebe der Schleimbout tier Speirerijhre woren vcrandert; der Schleirn aber, der fie
rchliipfrig niaclit, roch Rark iiach RlauGure. Der
Magen war euCamrnengezogeii und die Schleimhaut
felir runzlig. Das Blut in der Lunge und imHerZen w a r ungefihr von derfelben Befcfiaffenheit, als
i n dem fruher fecirten Hunde, nur war es weuiger
dunkel.
3 ) YerJuchre mit der AujZOJung von Blaufaure in Alkohal.
Ehe ich meine VcrCuclie erwshne, murs ich
hier einen V o r f d l erziihlen, welchen mir Herr
V o g e l i n Paris i n einem 81:iefe am 27. Oktober
mitgetheilt hat. ,,Wie man ihm aus Deulrchland
fclirieb *), wollte ein ProfcII'or der Chemie, urn
die Wirkungen der Blnufiure auf diu thicrii'che
Oekotiomie zu erforlchen, Alkohol mit i h r fchwEngem. Er that diereri in die Vorlage einer Retorte,
uud entwickelte i n dieter aus Berliuerblau die BlanLiiure durch Schwefe1l:iure. Die Fliifigkeit, welche
lich i u der Vorloge anfammelte, I'oll einige Aehnlichkeit m i t dem KirfihwnJer getiabt haben. Er
zeigte fie einigen Treunden, die bei ihm zu hlittog
* ) Die Sache ifi, wenn ich nicht h e ,
gefallen.
in der Schweiz var-
G.
c
220
1
fpeilten, keiner wagte aber fie anzuruhren. Ah fie
auffionden, vergolken fie das Flafchchen. Das Widchen, tvelchee den l'ilich nbriiumte, rcherlkte lich
von der ungetiehm riechenden FliiEgkeit eiu kleines
Glau voll ein, und trank es. Nach 2 Mitiuten fie1
es plijtzlich todt nieder, wie vom Schloge geriihrt.
Diefes trnurige Ereignifs hatte mioh veranla Tst,
zu verfuchet~,rnit BlauCiure gerchwiingertenAlkoho1
zu bereiten. Uau blaufoureGas war 6Slunden laug
durch ein holbes Litre Alkohol, welches Iich in d e r
vo rgeleg ten F la fche be fa 11 d, hind u rch gefiiegen, un d
deniioctl roch el*nicht iiierklich nach Blaul:iure, Iiatte
fich aber ein wenig gefirbt. Auch am Gefchmnck
hsttr icli die Biaufiiure dilrin nicht erkannt.
Ieh flol'ste einem jungen Kaninchen einen
Theeliiffel voll von diefem Alkohol ein, und es war
nun wie trunken. Einige Minuten lang lag cs ohne Beweguiig; dann sber kamen alle Krsfte wieder, und es focht dall'elbe nichts waiter an. Iclr
fchlors dnraus, der Alkohol fey nicht genug rnit
Blaufaure gel'chwzngert, und wiederholtc daher
mit ihm das voriga Verfahren; und nun roch der
Alkohol gerade To als die Vorlage und die iibergegaiigene Pliilligkeit n u r weniger ftark. Den Gefchmack des KirlchwaIrers habe.ich darin nicht bemerken kijnnen.
V o n diefem Alkohol flofste ich einem fehr liarken Schaferhunde, der 1% Standen lang nichts zu
freflen bekommen hatte, 2 Quentchcn ein. 'Nach
,
[
221
I
2 Secunden verfiel er in Iehr heftige Convulfionen
mit Storrkrarnpf (emproJhotonos) und fiarb iu
5 Minuten. Uei der Section zeigte Iicli aIIes faR
ebeti ro, wie bei dern vorigen Hunde, n u r roch das
Gehirri jctzt nach Alkohol iind nach BIauCure.
Uer Kehlkopf, die Luftrohre und die Speiferohrc
zeigten nichts, n u r enthielt letztere eine A r t gelblichen Schaums, dcr ftark iiach Blaufiure roch.
Die L u n g e n waren minder r o t h als in den beiden
rorigen Fiillen, von rchiefergraucr Esrbe, urid weniger vollBlut, diefes auch minder r o t h ; u n d a n
der innern Flscbe des Magens failden fich Zeichen
einer harken Entziindung, do fie k h r roth war. I n
den Eingeweiden fand lich nichts belbnderes.
M a n Iieht aus diefen Verfuchcn, d& die BlauGure i n allen drei Zultiinden, i n welchen ich fie unierliucht habe, fehr giftig ilt.
A m ~cliaellRen
fcheint fie ZLI wirken, wenn fie d e r L u f t als Dampf
in viiliiger Stirke beigeiriengt ifi, am wenighen n a r k
i n Alkohol aufgeliil't *).
* ) Aus den interelTanleti Verhclien der Herrn B r o d i e i n
L o n d o n ( Philo$. Transact. for 1 8 1 1 , fehr gut iiberfetzt von
Herin f r o f .
St.
2.)
N acre
in
R e i 1 ' s Arctriv fiir PhyGologie B.
12.
geht I i e i ~ o r ,d d s die B l d i ' ; ; u r e blos durch Beinmung
drr Verrichtungen des Gehirns, mil welclien znglcich das
AtLemholen aufhiirt
, tiidlet.
Gilb
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