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Einige Versuche mit glsernen sogenannten Knallbomben.

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VIU.
Einige Vefluche mit g2Gfernen fogenannten
hkallbombert,
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dern
-
General Feldzt-uem. H E L V I c , Mitgl. d. kiiu.
fchwed. Akad. d. W i K
Eertin d.
Es wird
I.
Juli 1815.
'mehrercn Ihrer Lefer vielleicht noch
nicht bekannt Ibyn, d a t fogma nnt e gliil'erne Knallbonlbro, we& man lie irn Dunkeln aul' den'Erdboden fallen Iafst, nicht nur mit einem liarken
Schall zerrpringen , tondern zugleich eioen kreis-.
fiirmigen wrirslichen Lichtl'chein geben. Die Art,
wie diefes Leuchten Gch darhellt,' f'che.int niir die
AufnierklBnikeit der PhyGker zu verdienen.
Die Farbe di de s Lichtes iIl blafslich weirs, wie
die des Lichts, welches man an den Windbiichfen
benierkt hat. Letzteres fiellt lich in kegelfsrrniger
Gefialt d a r , und l'cheint aus der Miindung des
Rohrs heraus zu firomen ; das Licht der Knallbomben errcheint dagegen, a h wenn es von allen Seiten in den durch die Bombe hervorgebrachten leer e n Karim hineidiiirzen will
doch bleibt in der
Mitte des leuchtenden Kreifes ein kleiner dunkler
Haurn.
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Die Bomben, deren ich mich bedient habe;
hatten a bis 3 rheinl. Zoll irn DurchrnelTer,' uLd
waren alle von fehr diinnern Glare gemacht. Eatwetler hob ich meinen Arm To hoch a u f , wie ich
h a o n , und lief5 die Bombe aus dierer Hohe herab
fallen; oder ich warf lie, ohne den Arm gehoben
zu haben, aus der Hand etwss aufw6rts. Sind fie
fchlacht und von zu rtarkem GIas gemacht, To rnufs
man fie mit einiger Gewalt gegen den FuGboden
w e de n; fie taugen dann aber nicht zu den angef i h r t e a Verruchen.
Vor einigen Wochen war ich hei eiaem
der hieligen Naturforfcher , urn i h m das Leuchten
de r Knallbomben zu zeigen, welches cr, wie
mehrere; noch nicht gefehn hatte. W i r wahlten
zu dem Verfuche eioen dunkeln Rnum, der als
Durchgang z u den Wohnzimmern dient , und. wo
am hellen Tage vollkommne Dunkelheit herrfcht.
Drei Bomben, die ich fallen hers , zeigten keine
Spur von L i c k Dieres war mir unerltlirlich, da
doch der Schall, den fie beim ZerIpringen hervorbrachten, mireben lo llark zu feyn rchien, als ich ihn
zu Haufe fo oft gehiirt hatte, wo er von der LichtErfcheiaung allemal begleitet worden war. TVir
konnten das Ausbleihen der Licfit Erfcheinuog
keiner andern Urfache als dcr Herchaffenheit J e s
Haums eukhreiben.
Sobald ich den Abend nach Haufe kam, Jiers
ich in nieinern Ziuinier z w e i iihnliche Bomben zerIpringen ; heide gaben einen Liarken Lichtl'chcin.
13
Anorl. d.Phylik. n.51. St. 1. J. 1815. St 9
-
L
J
DarauE sing ich in den Keller, als a n einen Ort,
wo nie ein Soonenlirahl hinkornnit, indern der
Eingang dcsflelben auf der HausfIur unter d e r
T r e p p e ill, und lids R U den
~
mit Bretern belegten
Ft!!',boderi delrelben drei Bomben fallen. Hier erhielt ich keioen LichtCchein, obgleich der Scliall mir
jvrgen Erige d r s I{a:irrts k i r k e r zu feyn fchien.
Art1 3tt.n J u n i hatte es d e n ganzen Tag g e .
r e p e t . u n d blirb das M'etter triiLe; am Abend
nacti 10 Uhr lie14 ich i n einer gcgen Norden liegentlen Kamrner, deren Fenlirr und Tlliire rcit
langer Zeit nicht waren geiiffnet w o r d e n , dr-ei
Roniben zerl'pringen.
Auch hier war kein Licht
z u fehcn ; dagegen .bemerkte ich Lei d r e i r n , die
ich in h e i n e r Stube bei offnen Fenfiern hcrabfalien liers, ein L'chwaches Licht. Vier antlre, die
im Keller zerlpraogen, gaben keinen Schein.
Am iGten J u n i , an einern I'cliiinen warrnen
T a g e , liel's ich Nachniittags zwirclien I und 2 Uhr
i n dern Keller 4 Glasboiiiben hrrabfallen, uncl fah
kein Licht.
Des Abends gegm 1 1 U h r wiederholte ich den Verfuch; 3 in nieinpr Stube gaben
ein Ithr lebhaftes Liclit, 5 irii Keller gabcn aul'ser
den1 Schalle niclits. Von z w c y m , die a i l € dem
Haiisfluhr , ungefilir 2 Furs yon der Kdlertliiire
zerlprsngen, erliielt ich eia rtarkcs Licht; und
3 Bomben, welc!ie ich bei offner Kellerthiire auE
d e r Schwelle fallen liel's , leuchtetrn elrnl'alls.
3litten in1 Keller bei oflner Thiir erliielt icli von
5 I3:orriben keinen Schein. Die Uoniben Lei die!'f.ar i.-erl'uc!ic w x c n yon Tchr diinneni GlaI'c, uut!
auf das forgfiltigfie verfertigt ; keine hatte weniger als 3 2011 ioi Durchrnerer.
Gern h i t t e ich D e P a r c i e u ' s Verfuche (in
Gren's Journal der Pliylik B. 8. S. 20) wiederh o l t , urn zu fehen, o b auch die dort angefiihrten Licht - Erfcheinungen i n dem Lokal , welclies
ich zu rneinen Verruchen benutzte, Statt linden
mijchten ; ich verniiil'e aber him die Gelegenheir,
Verl'uche zu rnachen , allzufehI.
G i o b e r t's Verl'uch (in Greu's Journ. d. PhyT.
B. 2. S. 437) lcheint meine Hypothefe, dafs das
Aleerwafler ein Lichtmagnet ley, zu beftarken,
iind kann als ein dariiber angefiellter Verfuch betrachtet wertlen; es machte mir rechte Freude,
wie icli die Abhandlung vor einigcn Tagen zu
rehu Lekani.
IX.
E i n e merkwiirdige Bildung v o n Lraunem Bleioxyde,
von C H E V R E Ui nLParis *).
D a s gelbe, d a s rothe iind d a s brqnne Bleioxyd find bekanntlich clrei auf einander folgpnde Stufen der Oxydir u n g , von tlenan nur das gelbe ein ausgezeirhnetes
Eefireben lint, Snlze zii bilden. GieCqt man auf rothes
Oxgd SalpetcrGiure, To verwanclelt Gch ein Theil deneelben in grlbes O s y d uncl lijfi Lch in der Saure auf; aller
Sauerfioff, der f i c h von demfelben fcheidrt, vereinigt
Gch mit dein rothen Oxyde und verwandelt es in braunes Oxyd, lvelclirs Gch nicht a t i f l d i . - Anrser diefern
kannte m n n bis jetzt nur noch einen zweiten Fnll, worin
-) Aus den A n n d . d . Chim. t. 85 ausgezogon von G i 1 b e r t.
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