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Einige Zustze und Berichtigungen zu der unter II.

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vrEitu'ge Zi&iue. rrnd Berichtigunrgerr zu der un'Ler II.. mitgecheiken N o t i z , des P c o L e m a u &
Optih betr$end;
vo m
Prof. M o L L w H I D E in Leipzig.
Alsveranlan'ung dicfer Notiz wird eine Stelle in der
Mdcnnigrre cdIeJe des Hcrrii L H P 1 a c c angegeben,
worin derfelbe . der Optik 3es PtoIemius nach .einer
lateinirchen Hnndfchrift nuf der Kail'erlichen Bibliothek erwilinen foll.
In der Il.l&aniqrlae cilefie
koiubit die'Stelle n i c k v o r , fondqrn in der E:p&on
du J9z7ns du monde, und zwar p. 309 der. tweiten
Ansgahe. Denn p. 347 der dritten Ausg. gtfclieht'da,
-wo. von dqs ptolemlius qptik die ,Rede ifi., des Manufcripts lieine Erwihnung:
Was die Behauptung M o n t u c 1a's betriffr, dafs
A1 11 a,z'en a'us Ptoleniiius Optik 'geTchiipft habe , w61tIi&'€fr.' I I c l a m L r e liiugnet,'To rcheiiit. der Urnfinnd,
daL Alhnzen des Piolemius nicht erwifmt, kein Grund
fiir diera latztc&Meinung zu feyn. Vielmehr, wenn man
den Gang, den die WiflenfchaCten bei den hrabern.genoinmtn Iiaben, und dnrs die Griechen in allen andern
Zweigen der Rlathema~ikillre Lehrer gewefr n find, in
Erwigung zietit, fo wi,rd man relir geneigt feyn; das
auch in HijckGcht der Optik anzunelimen. In wiefern
h i ~~ifi~uofchaftlichen
,Siizen.;nd Lehrcn eine Tradi-
Lion Sttiit liihen k i h n e , laflc ich dahin gefiellt
fey".
Hr. D e 1 R m L r c h a t verrchiedne Schriftfieller a n gef;(lirt, welche licinc Kenntriils von Ptolcrnius Ortik
geliabt hnben. relnen eig-nen Landsmann D e c h a 1 e s
aber, der allerdin,os etwas davon gen-uTst h a t , fiberfei1c.n. Denn diefer erwiihnt Tom I. p. 66. reines
MiinJ. marhem. , der aus dem Griechifclien geinacli ten
Ue$erLtzung eines Ungennnnten vun des Ptolemiius
Werkchen iiber die Spiegel, und zwar, wie es rcheint,
a m eigener Anficht derfcltren.
Die von F a L r i c i u s
in der von dern Hm. iierausgeber der Annal. nachgewiefinen Stelle der BiLlioLh. Graltcu angeftihrten iltern Schriftfieller, welche der Optik des P t o l e m h er-'
wihnen, find: H e l i o d o r (oder D a n i i a n j von La.
riITii in feinem Buclie iiber die Optik, und S i m p l i c i us in reineni Coinmentar iibgr des Arifioteles Schrift
vom Himmel.
Erfierer gedenkt ilircr bei Jer Lelrre
von der gerndlinigen Fortpflanzung des Lichu. D e r
griecl~ifcheTitel d a r r x ~r p . x ~ , u x r m :ragt To vie1 Js tractacris opticrrs. O b der griecliifclw 'Text je in d a m
Occidente vorhanden geweren, ill eine, Frage. , E n c o
hat ibn gewirs nicht vor fich gehalt.
DaCs R e g i o m o n t a n im Befit2 dell-elben g+-werenTey, il'r mit rleswegen unwahrrdeinlicli, wril lonfi wclld in-dem .von
T a n fi e t t e r bekttnnt 'gcmachtt!n VerzeiitJndT~ Liner
f0w~;hl gedrucktrn als ungedruckten Schriften, bei der
Auffilhrung voq Ptolrmiius Per$e&
ctiras angemerkt
feyn wiirde, WOS darauf liindeutete, wie es Lei clem
Almagefi und der Geograph-ie"d& P tolemius 'der Fall'
irt, welche Regiombntan iufs Neue iibeifetzt ( e z uoua
tradrrctione) .ediren wolltei '' Der Herausgeber d e r
PerJpectiva comrnunis (manf. die Note: des. f i n . Prof.
Gilbert S. 375) giebt in feiner Notiz von der -0ptik
€4 h
iirinal. d. Phylik &/to. S:.q. 'J. 18~1.
Sr.4.
-
,
$
'
'
.
c
463
3
des Ptoleinius, (welche A m b r o ri u s
R h o d i u .q
in
d e r Vorrecle zu feiner im. J.,I 6 I I zu Wittenberg Ireraus-
gegebenen Optik wiederliolilt hat ,) den griechifcherr
Titel derfelben unrichtig a n , welclies verniutlien liifst,
dafs die von ihm andarswoher entlehnte Nac1,richt
nicht auf Anlicht des griecliirchen Originals gegriindet
Xt. Uebrigens nidTer Eseniplare der P tolerniiifchen
Optik oder vielrnehr des Sticks derrelben, welches von
den Spiegeln Iiandelt, in jenen Zeiten niclit To felten
geweren r e p . ' D e n n der iiltere S c a l i g e r filhrt in
feineni W. e r k.i .rle S r i j t i f i t a t i , Exercitt. 81. I , und
29s. 3. die Schrift des 'Ptolemaus:
Sbecufis, als
eine deixi C 6 r d a n felir wolil bckannte an,
In Beueff der lntcinirchen Handrchrift, welche
Gch, nach dem von H e i l b r o n i e r und h l o ' n t u c l n
angeftihrten Catalog der . Bodlei'fchen BiLliothek zu
Oxford, i n darfelben Lelindet, merlie icli an, clays
noch rnehrere hhnurcripte der Ptoleniiikhen Optik in
d e n dortigen Bibliotheken vorhandcn r e p miiflen.
D e n n in der von T h o m. S ni i t Ii bekannt gemacliten
SynopJis *> von i l tern griecliifclien , lateinifchen und
arabirclien Mathematikern, welclie E d u a r d B e rn a r d, Savilircher Prof. der Afironornie zu Oxford End
ZeitgenolTe des bekannten Matheitiutikers W a 11i s , in
1 4 B a d e n ediren wollte, findet Gcli unter den Schrifi
fen, ,wekhe den I rten.Bnnd einneliinen rollten, au'ch
aufgefiihrt : Ptolemaeris
veterrini nfim de? Spectilis ex edit. et ex AISS. r r m a cum
..
c o l p e v r t a r i o MS.
z,i bibliotlrkcu &auilianu. ' Es, . .erhcllt
. ,. . hie~aiiszugleicb,
daCs von dern Theile der PtoledliiTchen Optik, welchcr
die Spiegel betrifft , &klich ein Abdruck gemncht
2,
'
8
*]
,
kndeb rolcbe vollfiindig in Fa b r i c i i BiLI. G r n e c a
33. and abgekGrzt ;
I
S c h e i b B 1' s Einleitung
zur m r t b m . Bircl~crkrantoiliGter St.
Matt
Lib. ;tU;.c,:
a n d in Urnlauf gewden ifi, welches niit dem, was die
vorhin angefiihrten Stellen des Dechales und Scaligcr
fchliehen laflen, fibereinkommt *).
Ich will nun noch ziir Vergleichiing mit dem, 1 7 ~ s
Hr. D e l a m b r e von dem Inhnlte der Pto1em;iifchcn
Optik mitgetheilt hat, einiger ius B a c 0's Perrpectiv
beybringen, der Gch aufserfi hiiufig darauf beziehr, und
ihr das Lob beilegt, clds Ge zwirchen der au e ; r d s m
K f n e des E u k l i d und J a c o b A l k i n d ' s und der
iiberrnafsigen Weit,*cllweifigkeitA 1 h a z en's einen fchicklichen Mittelweg nehme. Die A u s p b e der Perfprctiv,
welche ich dabei gebrnticht liabe, if? die C o rn b a c hGhe, Frankf. 1614, doc11 liabe icb nicht unterlaflen,
die in dem Opus m t n i u J P. V. enthaltene Abhandlung
der Perrpectiv, sls wc.lche meifiens die beITere Lefeart
hat, fiets 7 u vergleiclien.
P.I. nz9.Z.c. 3. Von dem finnlich Erkennbareii,
welchcs entwcder durch einen Sinn ausrcliliefsIich oder
durch mehrere gemeinrchaftlich aufgefarst wird. Dar
GeGcht urtheilt allein iiber Licht und Farbe. Aufierdem mit andern Sinnen gemeinfchaftlich fiber Enrfernung, Lage, Kbrperlichkcit, Figur u. C w., in allen z a
hrten des Sichtbaren. Untcr diefe lifst Gch d l c s filrige
bringen. Dies erhellt nus dem i n e n B. des Ptolemsus
von der Optik, dem zweiten des Alhazen, U. a.
Bei den vorhin angegebenen 20 Arten des Sichtbaren
(Lichr und Farbe nbgerechnet) concurriren, nabh Ptolemiius im 2ten B. dcr Perfpectiv, Getart und Gelicht.
-
BzJ. YIZ. c. 2. wird die Frage unterfticht, ob dns
Auge beim Sehen thitig fey, und bejaht. Dnfs die
Wirknng der Seliekraft fich bis zur gcfebenen Sache
Hh o
') M. f. den Nachtrag hierzu.
i r h e c k e , wird erR mit einem Ausrpruche des Ariffateles belegt. D a m heifst es weiter: Auch Ptolemius
in feinem Ruche von d r r Optik, wclcher friiher als Alhazen diefe Wiflenfchdft abhandelte, die diefer von
ihm iiberkommen und vorgetragen hat, nimmt iiberall
on, dafi vom Auge Sehefirahlen bis zu dem gefelienen
Gegenltande ausgehcn.
Bap. VZIZ. c. I. Von den aufser dem Abbilde
(fpecie) *I erforderlichcn Bedingniflcn z u m Sehen. Das
erfie'ifi Licht ; felbfilJarbe wird nicht ohne Licht wnhrgenommen. Die Urfache drivon knnn f q n : erftlich,
nach Avicenna , wcil die Fnrbe iii tlcr Pinfternirs nichts
reelles hat, oder zweytcns , nach Mlirizen, weil fie,
wenn lio auch in der Finaernifs real ifi, in derfelben
kein Abbild wirken kmn, odcr drittcns, nach eben dcin
Allinzen, weil fie, wcnn fie auch ein Abbild liervorbringen kann, anf dns Sellorgan nicht wirkt und eine
Ver.inderung darin macht, fo dafs der Act des Seliens
cntllehe. D& errte widerlegt PtolemAus iin otenl;. dcr
Perfpectiv, indem er fagt: wenn es fich fo verhielte,
fo wiirden jcgliche zwey Saclien, die einerlcy Lage gegen das Licht unll Ceficht liaben, i n einerley Fnrbe erfctieinen, wovon wir aber das Gcgentheil wahrnehmen,
bey verfchicdenen Dingen beynahe zu gleicher Zeit,
bey einerley Sache zu verrcliiedenen Zeiten, z. B. b e y
Charnileon, der kine Ferbe nach den Umgebungen
b d e r t , und bey einem, der aus Scham erriithet und
vor Furcht blats wird , wiewohl dar G e g e d a n d h e r
diefelbe Lage gegen das LichL behilt.
a)
An das Bild auf dcr Netahaut iR hierbcy nicht rn denD J Abbild
~
ilt ein yon dem finolichon Gegenfiando
auqehender, reinerer , diinner , von dern Groben der Ma-
hen
-
terie freyer, Auinufs
sine qraljrns fpiriralir oder inimrionalft. M. ver&iclie , war Hr. von Gothe Parbenlehre 11. S. 267. von den intentionellen Frrben Egt.
~IJ?.
ZX. c.
I.
Das firnfte Bedingnifs zum Sehen
ifi , dafs dns Object, was gerelien werden Toll, die Luft
u n d den Aether (caelrimn) a n Dichtigkeit iibertreffe.
Wir relien deswegen dns Wnlfer ro gut, w-eil es dichter
ifi, als die Luit. - Indefs mu6 man merken , w a s
Ptolemdus im 2ten B. Jer Perfpectiv fagt , dafs wir die'
Luft und den durchlichiigen Aether von weitern und in
einer grorsen h t f e r n u n g , obwohl nicht in der Niihe,
wahrnehmcn.
Denn bey e i y r grofsen Enifernung
Ii;iuft ficli von dem Durchfichtigep vie1 an, und verhilt
fich nlsdann gegen das Geficht, wie das vollkomrnen
Diclite in oiner gcringen Entfqrnung.
P. ZI. D L ~I. . c. I . Von dern EinflulTe der Befchdenheit des Augcs .auf ars Sehen. Die, welche tie€
liegende (yrofirrtdos) Augen baben, rehen weiter, als
die, welcho hervorrtebende (jwominentes) haben. D e r
Grund davon ill dreyfach. Der dritte Xt, weil, wenn
das Auge tiefer in der KnochenhGhlc mehr bedeckt
ifi, die Sch!uaft mehr gehmmelt *) und vereinigt wird,
fo dak fie einen engern *und geradern Weg zu der gerehenen Sachc nimmt, und weniger z e r h u t *) und
nusgehreitet wird, und To i n den Ort der Sehpyramide
clringt. Deswegen pflegt xnm, wenn man etwas & der
Ferne genau anrehen will, die hohle Hand vor das Auge zu legen, damit die Selikraft mehr gefammelt und
weniger zerfieut werde. - PtoIemius fagt dies ausdrticklich im i t e n B. der Optik mit folgenden Worten;
Die, welclie hohle Augen ( C O ~ C U I L O S ) haben, rehen
melir in die Ferne, wovon der Grund die Sehkrnft ifi,
welche durch das Zufammenbalten (colrabitutioncm
i m Gricchifchen wird a v u o ~ pgellanden haben), das in,
') Congregars
-
dvpergare (d&gregars) :
myspruuv -r drargcmou.
5 . :la.
im Griecbikhen
Xi. L Gii th 0 6 I'ubdcbra U.
durch das Sammlen undvereinigen und durch die Enge
des Orts entlieht. - NichIl diefem ifi zu unterfuchen,
warum viele Alee, wenn fie die Sachen deatlich rehen
wollen, z. E. wenn fie lefen, belTer in der Ferne, als
in der Nihe feben. Denn fie halten die Sachen, welche fie rehen wollen, weit von Gch ab. Als UrCache
davon giebt P t o l e m i u s irn zten cler Perip. die viele
Feuchtigkeit, die Cch in h e n Augen findet , an. AIte
Perfonen nimlich haben vie1 zufillige Feuchtigkeiten
(die nicht zum Sehen erforderlich h d , wie die w i k i ge, kryfiallene und glirerne) im Ueberhfs. ITt nun
die Feuchtigkeit in miGiger Quantitit vorhanden, To
wird :die ‘Sehekraft beym Hindurchdringen durch dieTelbe fchnell hey, und man Jieht bald eine nahe kommende Sacbe deutlich, wenn aber riel zufillige Feuchtigkeit da if?, fo wird die Sehkraft aufgelialten und
nicht Co I-chnell hey: deswegen mds die Saclie weiter
vom Augo abfiehen, ehe fie deutlich gefehen werden
kann.
DZ~
!IZ.. Von der dreyhchen Art des Sehens in
Riicklicht der acht nothwendigen BedingnilTe.
c. I.
L c h t nnd Farbe werden allein durch den blofsen Sinn
wahrgenommen und eaendieht dabey kein Irrthum,
wenn jene acbt Stiicke i h r gehiiriger MaaG halten.
P t o l e m H u s zeigt im zten der Perfpect., dab verfchiedne Farben aus einem zweifachen Grunde als eine
einzige erfcheinen. Der eine ilt: bey eifler Sache von
verfchiednen Farben zeigt fich n u r eine wegen der zu
groben Entfernung , fo dars der Winkel, welcher die
ganze Sache fafst, n i c h die geh6rige Grijfse hat. Wenn
aber die einzelnen Winkel, welche die verfcbiedenen
Farben faflen, unmerklich fmd, fo bewirkt die Zufammendrringung der nicht zu unterrcbeidenden Theile,
dak die Farbe der ganzen Sache cine uud anders fi,
-
& der einzehen Theik. Ein andcrer Grund ili. Ley
der fchnellen Bewegung einer s B C h ( ' , 2 . c. einer'iiiehrfarbigen Scbeibe, kann , weil ein iind derfdbe Sehefirah1 nicht auf einer und derrrlbenFtube vcrweilt, (indem die Farbe fich ihrn durch die fchnelle Eewegung
entzieht, und er To auf nlle Farben fdlt,) folcher nicht
unter der erfien und letzten unterfcheiden, nocli unter
denen, welche auf der ganzen Scheibe find, fondern
fie -erfcheinen als eine eiiizige, die gleichfarn nus
allen gemircht iTt.
c. 5. 6. Von der Art, wie wir
durchs Gelicht Begriffe von der Gr6Ge bekommen. -'
D d s die ,Sterne aus einein immerwibrenden Grunde
Lej m Aufgange u,nd Untergange grbfser erfcheinen als
irn Meridian, frlgt P to1 e in iiu's im 3ten und /,ten und
A l h a z e n im yten, und k m n daraus bevviefen werden, daG, wenn wir nnch Morgen oder Abend Llicken,
der HimmeLuns wie einc flnche, i i h r unferm Haupte
ausgefpannte und nacli Morgen tlnd Abend z gedehntoDeckevmkommt *).
cnp. PU. Votri Funkeln
-
-
Y
oder Blinkern der Fidierne. Deb Givnd d a \ d ifi ein
\ Entdnrch Anftrengung deo Auges wegen der grofsen
'>
B r c o fagt nrcliher: die Eotfernung der €I;mmelsk'ijrper,
wenn fie irn Aufgehen find, wir? durc!i die dazwikhen liegeode, Erdfl;icLo orkaont, dies kann aber nicht gefchehen,
wenn EO in der Mitre des Himmels find, wegen tler Uabemerkhirkeit der Luft. - P. 111. DIP. 11. c. 4. gedeokt
er der-vCrgr6heriiog der ruf- uduntcrgeheiiden Sonne
des Moodcs durch dic Dunfie in der Nihe do5 Ilorizonts,
von welcber ouch Prolcmiius p s y a A . o r s i . I. 3. hatldelt.
unrerfccheiclet lie nber fehr wohl VOD dar vorLin gedachten,
iodem, er ligt : die Urfache derrelben ley eine Lemporelle.
Ueb+geos komrnt dam, w e cin asuersr rccbarflinniger Philofqph7y n d Mahematikrr, der verfiorbepe,. Hofprediger
S.ch u-Ire in Konigaberg, in feineiu k u p q .hhrbegr&
Ii
AMa\.d.Phyn. n.40. Sr. 4. J . 1812. st.4.
fernung beinerltres Zittern deuelben. P t ol ern iU S
gicbt dies 31s die Urkche im 2ten der Perfpectiv an,
Weil auch das Augc Sonne und Sterne im Horizonte
13r entfernter Icliitzt, fo firengt es fich fiirker an uncl
gercith in eine zitternde Bewegung , und hiernach I;ikt
lich der adiiquate Grund atiffinden, warum die glin.
zenden Planeten, wie vorzilglich die SomeJ der hlontl,
Venus, Merkur und Jupiter find, nicht hnkeln, weil
niinlich das GeGcht fie richtig fchitzt, und lie0 alfo fGr
niher liiilt, dem zufolge,. was P t o 1e m 3 u s im aten B,
der Opt. f a g J dsfs glinzende Kiirper, \yie Sopsa itnd
MOndJ fGr niher gebaltep werdcn, weniger glinzende
aber nicht.
Or. Maj. P. ZV. 0 8 3 . ZV.c. a. Wend Jertlend
durch folclie Inftrumente, woFit wir die Ley denliimnilirclien Kijrpern vorkoinmenden Be~ummungenerror.
fchen, dergleichen Arniillen lieiken, oder sndern, den
Ort eines Sterns in der Nkhe des Aequators.bey feineiri
Aufgange und dann wieder, wenn derfelbe in die Mit.
tagsfliclie kommt , befiiimvt, Ib wird er finacne, daG
folcher i n feiner Culmination merklich weiter voin mittcrnichtigen Weltpole abTGht, als bcy fcincin Aul
gmge. Daher fieht das Gelicht den Stern aul.verfchie.
dene Neife zu verfchiedenen Zeiten; denn wenn es ihr
auf einerley Weife Ghp, fo 'wilrde es ihn i m m e r ar
demfelben Orte finden. Allein Venn der Stern in dei
blittagsllciclie iii, 10 nihert er fich dem Zenith bdei
der macbanifchen und optifchrn WilTen'enTchaften~'Si45. aI
UrCach .angiobt, warurn wir' den Horizont fiir. entfernte
halten, 01s das Zenith, [O aicinlich auf dalTelbe hinaus,' wa
Pto1ern;ius. nach Hrn: D e 1 a m 1; re' o AnFchren daGr an
,
'
lieht Nach bciden niml.ich !iP;;r.dei Grund"der Verkhie
dbnheit 'des Urchcils in der.Gewohoheit.
Schei@puncls de4 Boebnchtcrs,,,cleswegeq ,fallen die
Stralden*fenbcht.a d L14d ins Cenmrn b r .Welt, und
werden-deswgpnicbt...gobrochen, und dasf&&hcht Geht
Jaber (len,Stern .durch,gcrade Lipicn an. r e h e p v a h ren Ortq. . Wenn alfodqs GpGcht Leym.A&ange des
Sterns izrt, f o :fieht, eq.denfelben n i c k dKctr fenkrechte
Linien , wed, der Stern weit .!om Zenith a b u t , und
deswegen fallen, die Strahlen nnter khiefeq Winkeln
auF ,,yelches aer Grund.ili, w m m fie gebwclien werden., u n d deswegen Geht das Gelicht dvch gobrschne
Liuien,und.irrt im Orte dss. ,Ster*.
.So' p i f e t dber
Ptoleplius. ip Sten B. yon der.Op,tik d - A I h a z e n in1
- i m die Saclie zu unterfuchen .an.
N u ch c r a g.
Bey der yon C o IT) h a ch berorgten Pcrfpeciirin
Rncoiiis Ijefindet lich nocli ein Tractatrrs de Speculis.
welclicn B ti c o ziir Er1;iiiti:rnng einer Stelle in reinem
011.
mnj. mag nufgeretzt hitLen.
P. IV. Dis. II. c. z .
fegt er n,imlich : &i ergo fyecrrhm concarbum f#/mericrrrtr a d folem ponnt fir, concurrunt radii infiniti
in prrnctrim rrniim per reJerionem. EL ideo oportet,
w t fpecrrlo concauo nd foIem poJto ipnix accendatrrr,
J C U C dicit uItima propoJtio libri da fpecri1i.s et ibidem dernonfimtrrr. Und der Tractat fingt fo nn: Ex
coucurris JjpectrIis a d folem poJitis ignis accenditrrr.
(Dies ifi gleichfrrm der zu erliuternde Text) Haec vltiinn propnJtio Iibri de fpecrrlis commrrnibrrs Jc dc.ntcwJratrrr ibidem. Vielleicht ifi das ganze nun Folgende genoinmen, tbeilr RUS der von D e c h a 1c s und
S c a 1 i ge r' angefiihrtcn Schrift des Ptolemaus von den
'
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