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Einiges ber das Cerium.

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I 406 ?
IV.
j%aige8
iiber dns Cerrwm ;y o n C'. G. M o o a n d e r.
(Mit einigen AbkPrzongco aos den VetenrL Acrd. Hmdl.
far 1826. 11. S.299.1
D a s metallil'c11e Cerium iR b h e r noch wenig oder
gar nicht bekannt; denn was m a n Iiier und da fur folclies aiisgegeben h a t , war nocli mit frcmden hfetaller,
yerunreini6t.
Mil'clit man Ceroxyd mit Loin61 211 einem TeigeI
yerkolilt die R.IaITe in eiiicin bedeckten Gefal'se und
Cetzt fie nun i n !eiiieni Kolilentiegel, innerlialb eines
)u!ir!en liellifclieii Sclimclz1iegels, e k e Stnndo Iang
vor dem Geblal'e eiiier Hitze ails, die Mangan reducir e n wiirde; to wird das Oxyd nur in Oxydiil verwandelt. Erliitzt m a n Ceroxydul i n einer Glasrijhre lo
liark, a19 dielk ee erti'agen kann, iind leilet Kiliurngae
ziigleich m i t WalTerfioffgae dariiber ; To wird das
f3xydi1l ebenfalls niclit reducirt, fondern es bleibt iinverandert znriick. n'itnrnt man halt des Ceroxydalel
~~
FSlluiig eines CeroxydulCerfloriir, o r l i ~ l t edurcli
falzes m i t Fluorammonium 1'4 findet eine uiivollkonimne Zerretzung Statt, u n d mail erliiilt ein brYi1nliches Piilvert das fpfterliin zug~eiclirnit d e w reducirten Cerium bel'chrieben werden i'oll.
Selbfi \venq
Kaliumgas i n groftiem U e b e r f ~ I ~ ~iiLer
l T ~die gliilleilrlo
M a K e geleitet wird, ifi das erlialteiie Metall noch nlit
unzerfetzienr piilijslicliein Cerfloriir gcffleiigt.
A m befien gelirigt noch die Rediiction, \Venn
man Cercliloriir onwendet a b i n auch dahei fizjfst
man a i d g d s a SchwicriSkeiten. Cerfloriirt deflen
,
,
[
407
I
AiiflijIiinB man ziir Trockiie vcrdiinfiet uiid daranf
niclit fehr erhitzt, entlialt befirndig eine Portion cJie-
niifcli gebundenes WaITer, \veIcIies niclit fortSefcliafft
werden L a t i n , oltne dafs Iicli nicht zugleicli ein bilfifclles Salz bildet welches ficli aiif keine W e i r e durcli
Kalium rerretten ltrrst. VerliicIit niilii dagegen die
Verbindung das Ccrcliloriirs niit r'vafreer durcli Kaliiim zii zerl'etzen ;und erliitzt deslialb bcide mit eiiia n d z r ; I'o findet zwar cine T&r Iiertige, explofioiisartigc Zerretzung Slatt, allain dcr griifste Tliidl des Cercliloriirs Ileibt unzerfetzt \veil die Hitze, welche bei
gleiclizei!iger Zerretziing des WalTers iind cines Tlieijs
des Cercliloriirs entfieht, Iiinreicliend ift, u m den m i t
den1 Kalitini nocli riiclit in Bcrlilirung gekornmenen
Tlicil i n das batiklie Salz ZLI verwrrndcln. Z u einern
fichereti Erfolge iiiufs niaii dalier waKcrfreias Cercliloriir anwenden, das am beflcn auf folgende IVeife erl i d t e n wird.
I i i e k e 8 bis 10 Zoll lange iuid 3, bis 5 Liiiicn
meite Glasrijlire bringe man eine dLinnc Scliiclit
Sclirvefelcerium fo, dafs ein Viertcl der Rtilire von.
jedern E n d e frei bleibt. Das eine E n d e der n6llre
verbinde mhn mit einem Apparate ails welcliem Clilor
entwickelt wird, und von dem andcren Ende fiilire
man eine AbleitungsrZihre in ein Gef'ars rnit Kalkltyd r a t , iim da9 Clilorgas zu abforbiren, welclies fich
Confi ini Zirnmer verbreiten wiirde.
Naclideni die
atmoCpIiSrifclie Liift 811s dem Apparate gfIiZliC~iverjagt, uiid derfelbe niir mit reineni, ziivor iiber Clilorcalcium geleiklefll, Clilorgafe erfiiilt ifi, erliitze man
das Schwefelceriiini mittelfi eincr W e i n ~ s i f i I o m p a Dids wird in dem Cblor6aCe bei eiiier niclit .felir
,
L:
408
,
I
holien Temperatiir zerfetzt fzngt a n t u glfihen nnd
filhrt falle die liineitigelagte Mengo defl'elben nicht
gar zu p o l s i R , oliqe Mitwirkung v o n fiafeorer
W a r m e zu verglimmen fort, w d i r e n d fich Chlorcerium n n d C!ilorfcli\vefel bildet, jvelclier letztere m i t
dern diirclifirijmen+.n CIllorgaTe meilt fortgelit. Nach
beendigter Zerfetzungtrenne m j n durch Erliitzung den
ziiriickgebliebenen Chlorfchpefel vollends von dem
Cercliloriire das lonfi nacli dem Erkalten eine nicht
unbedeutende M e n g e yon demlelben abforbirt. Iiaben
wiirde,
Auf diere W e i f e erlidlt man das CercIiloriir els
eine weilse, p o r c h zuramrnenll~ngendeMaITe, die,
bis ziim Rotligliilien erliitzt, ganz \vie ManSaticliloriir Glimilzt. Wenn bei der Zerfetzung niclit alle
otmoCplldriCclle L u f t entfernt worden ift, erhalt man
ein bsfifplies Salz oder wenigfiens eiti Gemircli dnvon,
u n d die Mame if3 dann Mbfi bei einer IlBlicrii T e m peratiir unf'chmelzbar.
D i e das Cercliloriir entlialtende Ralire wird n u n niit einem anderen Appjrate
verbunden ails welcliern, gleiclifalls iiber Cl~lorgas
geleitetes WaITerlloffsas entbiinden w i d . Bei dierer
Verbindung m d s die RBlire, ails welcl~erdas WafIkrfioffgos Jiervorfiiiinit., durcli einen Kork gehen,
zuld dierer i n das eiiie Endc der Rednctionsriihre eingel'clioben werden, damit man diefe nolire leiclit
fortnehmen und wicder a d e t z e n kGnne.
Nilclidem
allrs Clilorgas mittelfi des durclillrBmenden WaITerI i o K p T c s fortgefiihrt ill, Iega man ein Stiick Kalium
diclit hinter das Cercliloriir u n d briiige es durch gelinde ErwBrrnung qum Schmelzen , damit das durch
Abtrockiien ~ l o c l inicht entfernte Petrolaum yon dam
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c 409 I
Wall'erffoffgal'e fortgefiilirt werde. Sobald diel's gefcliellen in, erliitze man das Cercliloriir, zuerfi nahe
am Kalium, mi[ pjiier WeingciRlampe, bis z u m
fcliwacllen Gliihen und daraiif F i t einer zweiten
Weingeifilampe aiicli das Kalium, To daf3 dieres in
Gasforrn zitgleich mit d q n WdTerCtoffgafe iiberdas Cercliloriir Iiinwegfireiclit. So wie das Kahiirngas das erliitzte Cercliloriir erreicht, wird esaugonblicklicb unter
fdi wacliem Ergliihen der Mare iind ohne Detonation
aMorbirt; u n d irn Fallo die Operation ZLI felir befclileunigt wird ? findet eine fchwache Detonation
Stat!, wiilireqd die Mame fich bis ziir lieftigen Weirsglntli erliitzt. I\eichte das Kalium ziir ZerGtzuqg
nicht Iiin, Co M s t man die RiiIire erkolten ? legt eine
iieiie Portion ein ntid eriieut die Operation, welchee
nioil To oft wiederliolt, bis das ICaliiim, oline Gch zu
verniindern, iiber die gliiliende Mare geleitet werden
kaiin, wo es lich dann am andern Ende der R6hre
mi e d e r ver di ch t e t
Nncli beendigter Operation u n d nach Erkaltiing
der RijIire, wird diefe zwifclien der zerfetzten Ma&
n n d der Stelle, \YO das Kaliurn lag, zerrclinitten, damit
die &fa& beini Heransnelimen niclit dnrcli den koliligen Riickfiand des Kaliitrns yeriinreiiiigt werde. So
erlidt man eine fcliwarze oder diinkelrotlibraiine ziiI;mn:enh%ngeiide llarte Mare V O Q rediicirtevi Cerium,
~velcliesi n dern bei der Operation gebildeten Clilorkaliilm eingefchmolzen ifi. Legt niaii ein Stiickchen
davon in WaKer, lo entwickelt ficli WalTerTtoffgas,
anfangs rehr lieftig, liernacb langfanier, oline dafs dadiircli die FliilTgkeit eine alkdifclle Reaction bekommt.
Das Ceraxyd zerf'lzt alfo daa WaITer, pnd desldb
,
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E
410
1
lafat es dcli niclit frei voti Oxyd dni*BulIen, v e i l man
ein L8fiingsmittel anwenden niufs, urn dns niit ihm
gemengte Chlorkoiium zu entfernen. Selbll in Warfer von 0 0 Ttwtperatur m y d i r t lich das Cerium auf
defl'en Kofien. Kininit man ziir Auszieliung dea Cltlorkaliums Alkohol von 0,85 I'pec. Gew.
des W a f rers, fo oxydirt fich das Cerinm zwar minder Iieftig,
aber docli noch zuin grofsen Tiieil ehe das ChlorkaIiiim entfernt werden kann. Doc11 ill es noch a m
vortlieilliaftefien Alkohol, anzuwenden ; das Austvarciien mufs dann miiglichft fclinell geCcliehen das
Filtrum zwifchen Flief'spnpier ansgeprerst unrl die
M a R e i m Vaciiutii setrocknet werden.
Dus erlialtens Pulvcr ifi n u n Ceriiim, gemengt
mit m e h r oder tveniger Oxydul iind bisweilen aucli tiocli
mjt bafirchern Cerchloriir falls dcls angewandle Salz
iiiclit frei dnvon gewefen ill. Nacli reinem verl'chiedenen
Gelialte an Cerium befitzt das Pulver cine dunkelcliocoladbraune bis rofenrotlic Forbe. GewGlinlicli lielit
es \vie Silicium aus, vielleicht etwas dunkler.
Das mit Oxydlil g e n i e n ~ f eCerium rieclit befigndig nacli \;i'aLTerfioffp von eiriem eben f'o iiblcn Geruclie, wie jenrs, welclies A'Iangan entwickelt, tvenn
8s ficli iiuf Kofien des W d e r s oxydirt. I n WaITer
gebracht, eiitwvickcIt ee 10gleicli daKelbe fiinkende
M;aTierfioffgas, docli niclrt init der Neftiskeit \vie vor
deiii Ai~swal'clienrind Trocknen j such oxydirt es Gcll
$11 deni M d s e h n g h i n e r , nls es mit mehr OxyduI geInengt ili, fo dafs es, tveiin letzteres fclir iiberwiegelid w i d , lilnge i n W a R e r liegen kann, olrnc Gcll
merklicli zii oxydiren. Bringt man dae Cerium in
Wafleer von 90 bis ,009 G, To entwickelt es Wa
...ll
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41k
I
fioff'rs mit derfelben likfti$€eir, als wcnn e;ne SiIuri
ougegen wiire. fie ifi klar, dare dae Cerium in] Contact plit wallkrlii~lIigen, Ielbfi Celw verdiinnten, Saur e n WaKerfiofFgas entwickelt a n d mit ilinen VcrbinL
dtlngen eingt:ht. Sogar i n concentrirter Schwefelliture
wird Wa1TerliofFps entwickelt ;jedodi weit Iieftiger,
w e n i ~man derf'clben etwas WaKer hinzul'etzt. Mit
dern I'olirftalil gcrieben, crlililt das Pulver einen matt e grpnlichen
~ ~
Glanz. Elektriciiat leitet es nicht, wenigfiens wird die Nadel nicftt abselenkt, wenn die
Lejtzmg zw&hen dem eimrr End8 des elcktromngnctifclien Mulliplicators iind eineni kleinen galvaiiikhen Plat~eiipaare durcli cine diinne Scliiclit dr!,
PnIvers uiiterbrochen wird. A n o!ker Luft crliitit,
entziindet es Gch lange, bevor cs gliilit, niid verglimmt
niit Leb!iafii~l;eit zii Ccroxyd. nlit cl~lo~lhureni
Kali
oder Salpeter Semen$ u n d erhiizt detonirt es hefiig,
robald das Sala ZLI I'clitnelzcn beginnt. Mit Scfiwefd
gcmengt u n d bis zum Sclimelzeii deITelben erhitzt, etleidet es keine Verdnderiiii~; wird aber die Temperatur darcber eriiiiltt oder S c t c ~ e f e l ~ iiber
a s Cerpulvrr
geleitet, l'o entziindet es ficli iind gelit in Schwefelcerinm iiber.
Ccriiim u n d Plrosplror Iclieinen bei
einer Temperatur i n der Gcli diel'er verfliiclitigt,
n . Cliloro
keine W i r k n n g aitf einander a u ~ z ~ ~ i i b c Irn
gas erhitzt, verglimmt dae Cer m i t Lebfiaftigkeit.
Der Luft ausgefetzt, wird das branne Pulvcr allmalig
heller; es Ccheint Iich alro m f Kofien der Feuchtigkeit der Lnft 211 oxydiren. I n Pulverform, \vie es
nacli dieCer Reductionsmetliode erhalten wird, ifi das
Germeta11 rotli. Diers Iieht man befondere, wenn das
iur Reduction angewandte Cerchloriir von dam bab-
,
,
I
419
3
rchen Salze enthieltj marl erlifilt dann ein G e m e n p
Ton rcdncirtem Cerium mIt diefem Salze vnn dunkelrothcr Farbe, welches bei Beliandliing mit einer
fchwaclieii Satire idle Farbenflufen clod Roth b'18 zur
blafiert Rorenfarbe d u t c l h u f t 3 und zwar dadurch,
dafs, fo \vie ein Tlieil des Ceriums Gcli auflzli, in dem
Riickfiande der Gehalt an dem bafifchen, in Saureii
fehr Ccliwer l ~ s l i c h e n , Salze zunirnmt.
Diircli diefc VeFfidie wird es befitttigt, dafs dag
Ceriiini , verrnBp Foiner narken elekfro -poIitiven Nat n r , gleiclihrn eiii Zwifclienglied zwil'chen deli eisentlicliei~ Metallen i ~ n d den Radicalcn der Erdarten
a t i 9 in a cli t.
Cerium u n d ScliwefeZ. Gliiht man Cerorydul irt
einer I'orzellanrijlire unter Hiniiberleiten von Scliwef~lkolilenfioff, To erlirlt fnan nacli dem Erkalteii eiri
rotlies, an Parbci ewifclien der Mennige u n d dcm
Zitinober 1ieSendes Pulver. Diefs ifi Schwefelcerium.
Man erhtrlt es ancli, f e n n maxi r TIiI. Ceroxyd niit
3 T111. H e p r mifclit iind eiiie lialbe Stundc lang iii
eiriem bedeckten GefJl'se gliiht. DieC' Schwefelcer
fielit jedocli anders a m ; es bildet n2inlicli kleine gelbgriine, znweilen f a n goldgelbe, gl5nzende, fcliuppenf6rmige Kryfialle, die Gch u n t e r dem MikroCkope
durcI&Iieinend erweifen. E3 h a t einige Aehnliclikeit
m i t d e m Mnfivgolde, ifi wie dieres fertig anzafiililen
und aiddie Hatit itiid andere KBrper auszufireichen, die
dadurch eiiie gl~nzeiideOberflaclie bekommen. Zerfetzt
m a n , Rott des Ceroxyduls da9 getrocknete, noch
waITerlial1ige Cercliloriir ( das bafil'clie wiirde n i c h t
vollkommen zerlegt werden) ditrcli Hepar; fo erlialt
man gloichfalls ei n fchnppenf&rmigaa kr)+fialbirrifcbeo
,
c
413 1
Pulver, dae, in WaITer vertiieift, f'chmazig grfin-
,
gelb ausIielit, aber fchrnntzig roth wird wenn es Gch
2u Bdden h t z t oder getrocknet wird. Das aiif die cine
oder die atidere W e i r e erhahene Scliwefelceriurn
fcheint eine gleiclie Znhmmenfetzung ZLI befitzen rind
zeigt aucli s a n z Jierelben Eigenfchaften. Das SchwcfeIceriiini kann a n der Li\ft u n d felbfi iintep Vl'aITer aufbewallrt werden oline die geriiigfie Perdhderung z u
erleiden. Voii Shuren IelbIt yon der f ~ l ~ ~ ~ a ~ l ~ f i e n ,
wird es augenblicklicli tinter Enttdckelang von
S c l ~ r v e f e l w a L T e r ~aiipgriffen.
~~~~s
Dabei bildet ficli
ein Ceroxyd~dCdz, und, wallrend dds M e t d l licli auf
Kofien des WoITers oxydirt, reiclit der ScliwefeI 6erade liin u m ScliwefcI\ralTerTtoff~asm i t dem freigewordeneti WalTererlioffgaTe z u bilden. LBrt man d a s
d u r c h Z n Tam me 11CcI I m e Ize n mi t h e par gc w o n n e t i e
Scl~wefelccriuni i n einer Sailre anf To bleiLt Gets
etwhs Scliwefel zuriick, jedocli nie nielir a19 1 bis I
Proceti t des a iigewand ten Schw efelmetalls. Uiefer
Scliwefel ifi blos mecliat~ifchmit dem Sclimefelcerimm
gemeiigt und wohl dadurch Iiine;ngekon~men, dafs
bei dern Auswafclien des Scliwefelceriunis dirrcli die
atmofpliarifche Luft etwas S c l l ~ e f e laus der hepatiDiefer Schwefel liifst
rchen Lgfung gefdlt wurde.
fich jedoch entfernen, wenn man da6 Scliwefelcerium
i n VVaKerffoffgas erllitzt. Bringt man das Schwefelcerium i n eine Lijfiing von kanfiifchem Kali, lo verwrndelt es ficli i n eiti griines Piilver, welches ein Oxysulphnretum zii feyn fcheint. Schrvefelcerium, i n atmof'pharifcher Luft erliitzt, entziindet ficli nocli vor dem
Gliihen, brennt unter Etitwickel~tngvon rchweffichtcr
Sf[ure mit blaaer Flamrne wnd l a l h ein eiegelrothee
,
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I 414 3
Pnlver zuriick; das nur rehr Iangfam von Saarsn angegriffen wird. D i e k Pulver iTt ein bnGfclies fcliwefelfnitree Salz. Duroh Gliihen in Kaliumgas wird do6
Sclwefelteriinb in reiner M i r c h n g nicht in1 mindeRen verttndert. Das Verlialteii des Scliwefelceri~im~
z n m CMor ift Cchon vorhin angefiilirt. Durcli Gliilien
in JodSas wird das Schwcfe~ccriurnniclit ilflgcgriffen.
Pliosplior wirkt bei einer Teniperatizr, i n der e r fi&
verfliiclitigt, niclit a u f das Scliweftlceriun~. Erliitzt
man SCli\vefelcer;uni i n einem Care, durch welclies
c8 hiclit rngt-gr;ffcn wird, 2. c. ill Wa[Terftoffsas, fd
gelit es, wie dns Qiieckfilberoxyd, Lci fieigcnder Ternperatur voti Gelb iii roil^, i n Duiikclro!li u n d endliclt
in ScIiwarz iiber. Beini Erkolten e r l i ~ l tes aIImalig
die llelle Farbe, die es ziivor beT& Das Sclirvefelceriiim fcheint ein Niclitleiter der Elektricitnt zu
feyn.
Ckrirtrn iznd Selen. Erliitzt man se1eniclitC;rures
Ceroxydnl i n eiiier Porzellanrijlire, dnrcli die man
einen SLrom von WaITerfioffgas leitet
wird-es in
Seleiiceriiim verwandelt u ~ i dfalls ilini etwas OxydIjln
beigemengt gevel'en, geht ZLI&&h
ein T h e i l des Selens mit dem WilT'erfiofFgafe for t. Nicli dern Erkalten
erlidt man dss Selenceriam P I S ein brannrothes Pulver j das befiiindig li6clifi unsiigenehm fiinkt wahr'
fcheinlicl~ i n Folge einer dtwcli die Feuchtigkeit
d e r Liift veranlafsten Zerfelziing. In Warm L'cheint
Gcli dasSeleiiceriurn niclit zii veriindern ; aberl'elbfi voii
deli ~diwncllfienSguren wird ee tinter Entwickluhg von
Selenwaflerfioffgafe zerretzt. Selencerium, an der L u f t
erliitzt, vcrwaiidelt ficli, wahrend eiri T h e i l der Selens
a h l ~ l e n i c h t eStiure fortgelit, i n e i n weifcer Pulver, drs
,
,
c
415 3
hch iingemein Iangf'arn in SBuren 150, undein b&
fclies feleniclitfaiires Salz zu feyn rcheint. In der Znfammen[etzung l'cheiet das Selencerium dern O r y d d e
e u entfprechen.
Cerium und Phosphor. Phosphorfaures Ceroxydill, das man einestunde lang domFeuer eines Geblbofens ansfetzt wird nicht verandert. Bringt man
Ceroxyd i n eine Porzellanriihre erhitzt diefelbe bie
zur WeiCsgluth und leitet nun PhoephorwalTerfioff'a~
hindurcli, l'o erhdt man, wenn man den Apparat mit
der Vorficht erkalten liifst d d s keine atmofpliatrifche
Liift hinzutreten kanii ein graulicIies P u l r e r , welches felbfi von den concentrirteflen Sauren nur
rcliwioris n n d zwar oline Gasantwicklung angegriffell
wird ; dns AufSelijfie ifi pliospliorfaures Cerorydiil,
Diefs g r a i ~ ePulvcr, an der L u f t erliitzt, wird allmrlig
weirs. Vor dein Lalitrollre giebt es Anzeigen a d Phosphorfriure. Es fcheint alfo, das Ceroxyd werde vom
Pliosphor des PhosphorwalTerliof~fee auf die W e i f e
veriindert, daf' ein Theil leilies Sauerfioffs lich mit
einem Antheile Phosphor ZLI Phosphorfaure verbindo,
und diere mit dem nocli iibrigen Oxyde oder Oxydule
ein Salz bilde, wtihrend eine andere Portion Pho+
p h o r fich mit dem reducirten Cerium vereinigt und
P1iosphorceriurn giebt welches, auf diere Weire erIiaIten, ein Ichwarzas in Sauren unlijolicliee Pulva
cu r e p Icheint.
Zerlegt mail oxalfaurce
Cerium iind &hfen)of.
Ceroxydnl i n einem p g e n den Zutritt der Luft verIclilolTenen Apparate durch eine niclit a l h u liolie
Temperatur, 10 erlidlt man ein fchwarzgrauee Pulver,
das llicli i n Salzi'iiure l6R imter ftarker Entwickluna
,
,
,
,
,
Annrl.d.PLyfik. 6.87. St.8.J. 1837.St.11.
Ff
von Chlor und. hbfetzung eioes fchrveren fcliw-ambraunsn Pulvare. W i r d diefs Pulver, nachdem die
Sttiire nichts mehr v o n ilim ltifi, auf ein Filtriim gebracht, gewaTclieri u n d getrocknet, fo e r h d t inan
Kohlenfioffcerium, das von Sgureii nicht angegriffen
wird, fich aber, an. der Luft erliilzt, entziindet, mit
Lebliaftigkeit vcrSlimmt und oline merkliclie G p
wichteanderung in, Ceraxyd ubergeht. Es IcIieint
demnach e i n Qnadcioadmreturn zit r e p . Daffelbe
Ccliwarae P u h e r erlitilt man aucli durch gelindes Gliihen des weiiifieidaarcn Ceroxyduls.
Zerl'eizt nimi
daa qxalFcriire Ceroxyd durcli.eine rehr liolio Temperatur, 2. B. durch fiarke Rothgliihhitze, fo erhalt man eiii
~cchwefelgelbesPulver, das eine Verbindnng von Oxyd
mit Oxydul zu I'eyri fclieint. Dds Iich dae g r a m Palver linter Eiilbiiidiiing yon Chlor in Salzfiiure 181),
nnd dare e8 i n Oxyd - O x y J ~ liibergellt d i r t dalier,
dnk das oxalfaure Ceriumosydul bei niederer Ternperatur in Kalileiifioffcerium u n d Ceriumoxyd zerlegt, und letzteres bei erlidiler Temperatnr von den1
ziivor gcbildetea Kohlenfioffcerium ziim Oxydul reducirt wird. Es ift aucli
dafs das dunkelgrau.
Pulver bei Behandlung mit S d z h w e Chlor entwickelll
mufs, Jenii die AuflGfung dee Ceroxyds gel'cliiellt
vcrmbge lbiiica felir .zedleihen Zulisndes mit Heftighait und unter Enliitzung,
-
,
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