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Einiges Physikalisches von dem Monde und worauf whrend grosser Sonnenfinsternisse Liebhaber zu sehen haben.

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c
331
1
Ob
dor blond mit einer AtrnoTph3re umgeben fey,
wic uiil;rc Erclc, ifi cine l'cfton vor p r a u n i c r &it be1ianSelte Frasc. Der rater B o s o o v i c 11 liichte in eiT
ncr i n den1 KolIeaio zu H.om vertheidigten DifLrtatioI1
de lunae ntntofiphnern 1753 darzutlinn, uligeaclitet lt*ip
liin den Moiid keirie Atniol'pliare lklicn, 10 kijiiue fie
docli die Diclitigkeit des W-nll'ers haben, 11nd ley vidT
Ieiclit die Urfacli, dal's wir die B c r p am Rande dcu
Mondes iiiclit erliennen, inders wir fie auf lkiiier Scheibe
10 gut gewilir werden ; und D 11S e j o u r glaubte i n feiT
ner grolsenArbeit iiber die Soniienfinfiernifs im J. 1764
bewielihn zii ]laben, es Illitten f i c l ~bci ilir Wirkungeii
y o n S[ralilenbrechullS in der Atnlolphzre des Mondcs
geSul'scrt.
*) BeRimmt die Freunde der ARronomie auf die ringfdrrnigv
und centrale Sonnenfillficrnifs vom 7. September 18~0. und
auf dat aufmerkfam zu machen, was fie bei Beobachtung
derfelben vor Augen fiaben miiffen, Aus der Correfiondenu.
aJroriarniqrre Vol. 3 Cah. 4, und dem Norgenbl. Juni ia:o,
frei ausgezogen
VOB
Gilbert.
1.
So wie AtmoCphlircn
,
11111
Venns iuid Mcrknr (Pla-
ncten auf welchcii S c 11 r 6 t e r die DXniimrunS beiiierkt hat, die ohnc Atinofphire n i c k mijglicli ifi) bei
illreit Dnrcligiinpn vor der Sonnenfcheihc lo XnLifStC
liclr a n f dem M o d die Atrnofpliiire bei Soiinenfinrtarnifl'cii zeigen. Le Rlonnier Cliappe d ' h t e r o c h e ,
roucliy und Wargentin lalien die Veilus bei ilircrn
DnrcIiganSe in dem J. 1761 m i t eiiieni Icaclitcnden
l h g c umgehen von dem indel's Lalandc nud andcFP nicltts ~ ~ - a l i r ~ i d ~ n u
i ennd; ebcn fo wollen dcr Dr.
l i a l l e y iiiid der Ritter cle L o u v i l l c , IhIitgl. dcr
PariCcr Akadernie der Wilrcnfcllaften, bei den vollfi'tandigen Sonnenlinlternifl'eii der J a h r e 1706 u n d 1 7 1 5 die
Atrnofpliitre des Mondes deutlicli wnhr~eiioiiinieii IiaLen, nls der Moiid vui- rler Soniie h i d urid lie giiiizIicli verdtmikelt hatte. Ungcachtet dcr f'clieinbare
DnrJlnlcn'cr dcr Mondfclleibe daiilals den der SOUneiil'cltcibc iini zrz ( f 2011)iibertraf, fo f&cii fie docli
dell hfoitd von cineni lilberfarbenen, 1 zoll ( & dcs
&Iond - Durclimoli'crs) hreiten LiclitrinS i~nigebcn,
dcr ficli crft im Zeitpniilcte g ~ i i z l i c l ~ eVerfinficruiig
r
z,:igtc, und i n Jem!bllwii AugeriLlicke verfcliwand,
als dns klciiilie 'Tlieifchen dcr Sonlie wiedar &inzerid Iicrvortrat * ).
Nac11 den1 Finnde des Ihlolides
,
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,
,
*) Die bevorfiehende SotineiifinRernirs wird nicltt v o l l R Z ~ ~ d i g
feyn, waLrfcheinlich zeypt ficli alfo k e i n Liclitring um den
Mend. doclt wcrden Lieblraber gut tliun, auf den Mondrand
u1:d a i i f das 1F:trbenfpiel beim Eintritt utid Ileirn Anstrift deffelben a u f m e r k h n zu r e p : rniiren aber die ICiuder, die i r n
Begrifffind, lich x u beriilircn oder z u t r e n n e o , genau in die
c
333
1
mui-dc diefer Lichtring lebliafter, uiid ilii einigen
Stellen f a d e 1 1 licli in dernlklben kleiiic Liickcn. DeiRitter de Lonville glaubte, a m dicfer ErfclieiaonS folgern zti diirferi , der Moncl habe e k e AtmoTIjhsre von
64 franz. Mcilcn Hiilie, ahcr doch drei X i 1 1 diinner
als anl'ere Luft iund dadiircli zitm Ereclien der Lichtfirdilen untauglicti (?), i u i d ilii dem ficlitlaren Moiidrande fitYnden Scrge von der tTolie iles l'cheinbareii
Liclitringes ( ? I Andere Ahroilomen nhneten das Dareyn eincr Atmol'pliarc iini d c 1 1 Mond m s dem, w a s
fie bci den S o ~ l n e l l f i n r t e l - ~ i l rvon
~ , ~ 1734, 1748 und
1-76?,lilien.
U n i ~ i e b trlcn Moild eiiic AtinofpIiSrc, !fo kann fie
m u ansiiehmcnd cliinn L y n ; denii loiifi miil'sien die
AItroiioinoii be; Anii;ilicruiiS eines Stern3 an den
Moildrand ~ingleiclL bedeuteiiderc Wirknnsen derfelben wnlirneliinw ills ;Ins bei Steriiberleckungcn der
Fa11 ilt. Nnr l'elten vcrl'clirvinrlet der Stern, den der
Mond bcdeckt , nicht Ibgleich wcnii ilin dcr Rand
des Mondes Lcriilirt , f'onclerii riickt nocli melirere
Sc1;iiiiden larig anf d e r erlcuchteieii Mondl'clieibe
for1 m i d yerl'cliwindct d i l l i n erft pktzlicll.
Dafi
d i h l s cine Wirkiuig der Strnhlcnbl.ecliunS in der
M o n d s - Atmol'p1i:re
nnd iiiclit- vielrnelir eiiie optil'clie T~nl'chiui~
I'ey ifi nbcr kciIies\ye,gs bewiel'en da
niaii den Fall gelizbt h a t , dnrs bci derl'elben Stern -Bedeck1111gEinige diele Er1che;nung Lenierlrte:~ Ardere
zi.1
,
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,
,
,
,
Mitre der Sehfeldes ihrer Fernriihre bringen, da felbfi achromatifche Fernriihre urid Spiegeltelerkape gegen den Rand ih
res Sehfeldes Farben darRellen , die wenn aucli nicht von den
-
Objectiven oder Spiegelii, docla von den Okularen hrrriiliren. Y . Z.
E 3% 1
be niclit bcnierkt Iiaben.
Bei eincr 13cdecliung der
Venus votn M o d e , welclie aim 28. J n n i 1715 uiil h&
zwei Uhr vor Gcli sing, nnd Mir gccignrt I'chien, a m ziiiniLttln, 011 der M O I J
e k~ e Atmo$iiPrc l i a t e odcr
niclit i;lien dic I-IH. d e 31a1 c z i e 11 C:a 1'Ci 11i iind
&Ia r n l d i ia Pari3, wcder l e i n i Eintrittc noch beiin
Austrittc des Planeten irgend eine V e r ~ n d e r n n gder
(;ell&, der 1 3 e w e p n 3 odcr der Farbe dcITclben, weld i e s docli I i ~ t t ef'cyn iiiiiKeen, wzre er hinter cinc Atmorpliare eingetreten und wiedcr anssctrctcn. Sie waren
darauf im Voraiis nnfnirrkf'ani, lo dn"s nuch die geringfie Verrndertuna iliiicii niclit liiiite entgehen k6nnen.
Uiid eben f'o weiiig lintten fie bei allen aiidern PlanetenRcdecl.;~ui,pndurcli den M o n d lic inocliteii fie XacIits
ader Tags beobachtet IinLen irgend etwas VOII der Art
wahrgenoninien.
D a g c ~ p ivcrlicIicrtcii
~
die 1-111. d e
L o n v i l l e , B e l ' l s l e iind ein RIit$ied dcr Londner
Societiit C h a 1- d e 1 o ii .welclic j e m Bedcclr ling gemeinMiaftlicli Lcobacli teten, die Venns fey elilfcrnt
voni M o d e weilk u n d g l ~ n z e n dSewel'en llabe aber,
als lie dem Rlondrande nalic kani, ilirc Farbc zicnilich
lcchnell vcrxndert, iuid clicks miihrend ci ner vollen Mi~ t u t eZcit. Der deni Moncle ri~clifieK a n J der Veuiis
wurde rotli der cntgegefetzie blau i m d (lick Farben
waren ILh merkIicli.
Bei dciii Austritt der Venn9
zeiaten fie fich wiederliolt i n gleiciicr O r d n n n S , dn3
Rotti anf dcr Seite des &Iondcs, das Blau a u f der ciitScerwartetell clicle Beobnchgengei'etzten. Mit Un&rld
ter eine Bedcckiiiig des Jupitcrs , mslclre bald darauf
d c n 25. J d i Naclits eintrctcn follte, iini z u cntl'clieidendeii B e o l a c h t u n p n zu gela11p-1. Die HH. 1il H i -
,
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,
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,
,
[ 355 j
e, C a [Ti n i iind M a r a 1d i Eonnten a n den1 Jupit e r , nls er im &littelpiiktc des Fernrolirs lind dem
Mondc fdir nnlie fiand, keine FiirLiinS waIirnelirnen,
iind anclr dcr Ritter d e L OI I V i 1 1 c fa11 dieles Ma1 keiiie +FarLei:.
Die& Reobnclit~~~igcii
find, \vie inan
fielit, wenis eii~fclieidenrl,u n d es wiire ZLI wiiiil'clieii,
daCs die ARronorrien LUSI
mclir zuverlalGge hieriiber
-
verl&dl"chn. * 1.
W e r die Sonnenfiiifierds n n i 7. September 1820
anch nnr mit einem p t e i i Fernrolir , olnie aridere In,
ltrnniente fiir Zeit - 1md Aauni - iMclTiinp an cinem
Ortc Z I I Lcobncliteii C e l e ~ ~ i i I hi ~i h, wo ein Liclltring
fichtbar wird, Icy ilnfmerklmr anf dir:EGiltluli~und n u €
ctas Zcrreirsen desLiclitringcs. 1Tt der3.1ond niit einer
bemerkbaren A~morplitireverfclicn, lo wird das Li,sht
i n clcn Au~enblicken,w o es an cleir Moiidar~iiderner,
I'clieiiit iuid verlcliwindet , dort chi Spirl veranlalTen,
das beobachtet zii werden verdicnt. Kicht niinder Iiabe der Beobacliter dic Liclitliorner i m h n g e iiiicl LIie
*)
Die giinfiigfien Umftiinde zur Entfclieidnng tier Frage, ob dcr
Mond wirklirli eine AtmoTpbSre habe, viiirden , wie Hr 1 e
I\rlon n i e r im J. 3764 bemer!;te, Ststt linden, wenn maxt
eine Pinftertiifs beobachtete, die in eiuem Lande, wo der Montl
hoclt am Hnrizont ftxnde, gattz, in einem andern, wo er
niedrig Xinde, ringfiirmig ware, indem ficli dann wiirde urtheilen laiffen, ob die Bewegurig des Dloncies wBhrend der
Dauer des iiinges eiiie Verznderiing erlittcn Iiabc. Eine roolcbe
Finfieriiifs ereignete fich ain 1 3 . Sept. 1699, d:intals aber dachEs w5re jcdoch dies Moment
te Nienxrnd a n folche Dingc.
der phylikalifcben ARrononiie wichtig genua, am Reifen ZUT
Beobachtung voti SonnenfinfterniTTen diefw Art zit veranital ten.
9. 2.
I 397 3
Wafler verwandelt Gcli urn fo leichter in W a r e %
dampf, je geringer der Lnftdmck, und folglicli die
Habc der Atmofplisre ifi. Im leereii Haiirrie der Gloklie cixicr Luftpumpe ift f'dlon die WSrme der Hand
hinreichend, urn das WaITer ziim Sieden zii bringen,
ilnd auf Bergen koclit es eher a h in der Ebene worin
einigo felbfi ein Miitel g e l i d i t liabeii, iini diircli das
Thermometer allein die Erli6Iinrrg dcr Berge zu beliimmen. Ifi all0 auf dem -Woxide die Atmol'phgre
fehr diiiinc, i h r Druck folglicli ausnelirncnd klein, To
mufs auf ihm die Verdiinfiung iiberans fiark fekyn nnd
eine grofae Kolle rpielen.
Nacli angefiellten Verfiiclien bewirkt WafLrdampf und die Feuclitigkeit
iiberhanpt keine Rcfractioncii (?I; daraus erklart e~
Iicli, warurn wir in der Mondsatinof'li~re keine gr6k r s Wirkung derfelben walirnelimcn.
Bilden IicIl
aber au f dem Mond wirklicli elafiil'clie Dtimpfe Lo leicht
niid i n grof'ser MenSe, fo miircn wir erwarten dafs
er auch viele Vulkane bclitzt. Die ungeheure Ki&
der elafiilclien Diiimpfc auf iinf'erer Erde, und die
furclitbaren Wirkungeii derf'elben in iinl'ern fenerIpeieiiden Bergen, find bekannt; wie miiITen fie nicht
erfi in1 Moiide wiithen wo die Diimpft: eixi noch ungleich freieres Spiel haben.
Es ifi bcmerkenswertli, dafs i n der T h a t fall jeder,
der den Mond znm erfieii Ma1 durch ein gutes Telelkop betrachtet, eine vulIcanifche ErJe, oder eincn
dnrcli Vulkane bearbeiteten Boden vor ficli zii f'ellerl
glaubt 1lnd dafs l'clblt die Alten, denen tiocl~ kcin
Feriirolif zit Gebot fiand, und welche hlos die den1 nnbewalfiieten Ange Gchtbareii lielleii mid dnnkeln Flek-
,
,
,
,
Ann&
d. Phyfik. n.65. S L j . I . ~820.St. 7.
Y
[ 553
3
,
Lon wahrnilimeii iiif dicfcn Gedaiiken gokomincr
find. In I'lutarch's plncifiu phihflphor. (lib. 2 c. 251,
wo P l i a r n a c e s nacli durti A p o l l o n i d e s von dcr
Aeliiiliclikait des Moiides niit ttn(l.rerErde flniclit: scJellkt er lkiiicr fciierlpeiciiden b g c und des coldcs
liiid dcs Silbers, das dalklbfi niclit in Sclilucliten vcrborgen, fondern niif Ebenen nnd Hiigth off'en zii Tap da licge. l i eve1 i 11s trtiitnt in I;?incr Mondsbelilireibuay (Se&riogrpltia Jve lunae dejcriptio ctc.
Daiizi:: 1647) voii niclits als Vidkriien. Atif Ceiser
Moiidkarte, IYO CI'c h i FJecLeii Kwtcn gicbt crl'clrcineii dcr Aetiii, dcr kIckla, dcr Vcliiv 11. I. w. Uiid
IVO er von dcni Fleckcii redet IS. 35 i1, welclien 11 i cb
c i o 1i Ar+-ch,
H t d aber i3Jons Porphjriles lo~ i a t i i i thaLen, figt er iintimwunden, dielbr Fleck k 01111r:
"
nur einc Art von brriiiienderii Vulkaiie Lp. W i r k licli crfclieint cr allmeit riitlier als die iibrigeii Tlicile
dcs Blondes, nnd zwm in jcder bincr Stelluiiscii gloiclim&g. Es ift I'cliwer, niclit i n Vulkano zu denkcn,
weiiii [man durcli ciii yutee l'alel' kop die tioleia Einl'enk i i n p i in dcrii Blonde, dic ilir Scliatteiiwerfcii gcnaii
bczciclinct, 2. B. in dern Fleck, dcr dcn Nomen Plato
fultrt, uiid die Jrolieri Bcr3kririiaie Lctraclrtet, wetclre
nipill krcisfiirmig find, wiilircnd fit anf unlker Erde
eiitweder in gcradeii linieii oder niir in l'cliwnclien
Bo~enkriiniiniingcnfielien. Sollteii diere gleictlam
ringf3rmipa Gipfcl n i c k Zeiigcii voii einer grolken
~IeiiSeFeuerl'cliliindefeuerrpeicnder~:cli~lter.
uiid i Iirrn
Central -Aiivbriiclien le>m? DaL's aiil' dciii Blonde keiii
fl&i+s WoKcr zu Mien ill kinn mit eincr $ro&cn
Meiige VOII WillCerdhpfen ouf ilim rcoht wAl belie-
,
,
,
c
339
3
h e n , donn das WaKcr kiinnte aiif dent Mon& in einem iinfichtbarcn ZitRande vorlianden &]in, win cs
ficli such bei itns To i n der Atmofpliiirc befindet, odcr
kannte anf ihm als feller Karper i n Gefialt yon ScIineo
mid Ei3 vorkommen. Die Drnipfe miigen fich aufdem
Monde eben lo l'clinell verdicliten als clurch Verdbinfien bildeii; lie kiinnen ficli bei A b w e h l i z i t der Sonne als Regen oder reichliclier Tliazi i n den in Na&t g+
hiillten TlieiIen des Mondcs niederfciilagen u m fie
zit befciicliten und ZLZ befriicliten bis die Sonnellwarme fie wiedcr verfliichtigt j niid von Moiiat zu Mollat
,
,
,
mag ficli dieler cllemifclie Procefs wiederholen.
Die Natur ifi ein grol'ses RaIlif'tel, das mit Hiilfe
von Vorausl'etzungen uid Hypoi Iiel'en geliiR werden
~iiul's. Welclie Hewnndtnil'~es niiii auch mit demjenigen haben mag, die icli hier vortrage iind die viclIciclit niir Himgelpinfie find, ( welclies icli vi;IIig
iliieriirtert l a & ) Ib dnrf ich immerhin wilebcgierige
Beobaclitcr einladen, \vciin he giite Fernriilii e befitzen
111ld durcli andere BeoLnclitiiiigan nicht abgelialte~i
wcrdcil bci Betraclitong der Srofsen bevorfi'telienden
Finfiernik ihre AufmerkIi~mkeita u f den Mondkgrper felbfi ziz richten, der fich ihnen in einer Lage darfielle~iwird, worin er n u r 1ii;chrt l'elten z n lklleii ifi,
rind zu verfuclien eiiieii Vidkan zu entdcc'ien. Man
kijllnte dies fiir Scherz nelinirn, es ifi aber kcin Scherz.
I-Ierfchel, S c h r i i t e r und andere Sternkuiidas will
dige haben YuLknne irn Mondc gerehen,
[asen: Feiier, Licht -ErTclieinii~igen, Blitze 11. I: w.
W e n n die Aerolithen Steiiie find, welche die Mondaulkane iins zul'chleudem, wie ein grol'scr MeLikiiufi-
,
,
,
,
,
-
Y 3
I 540 1
ler bedauptet Iiat, To wiirde das Sftere ZaCammentrcffen dicl'cr Steine mit einem 10kleinen Punktirn Knume,
\vie iinl'ere Erde ilt, eiii lklir hriiifigeo oder wolil gar
ein unuiitcrbroclienes Dal'cyn jener vUlkaniCchen Ausbriiche dnrtliiui, iind ift dalier dic IIypotlielk richtig7
l'o Iiijnnen jciie ylxnzexiden Erl'clieinungen in1 Monde
uiimSSlich l'elten Ikyn. Die E'infieriiib wird iiber 5
St~uideiilang dauern die LieLhaber bekonimcii all0
hiiiliinglicli Zeit ziim Ausf'p~lien; fie diirfcn den blondkijrpcr keiiicri A u p i b l i c k aul'ser Acht laEen, niid urn
dic A u p i iiiclit allznlilir zii erin iiden, folltcn Mehrcre Iicli von Zcit zii Zcit nbl&~. W e n n lic fiets gute
W a c l i e halteii kiiniite ilineii viclleidit dns Gliiclc 211
Tlieil werden das bislier ans~clilicfsliclider beriilunt e fppanifc'ciie Admiral Don A n t o n i o d e U i l o n
gcliabt liat welclier bci gleidier GeleSenIieit, nainlicli wiilirentl rlcr grol'seii Sonnenfinfiernil's voni 24. Juni 1778, einenViilkan it~iMo~idc~virklicligclklie~i
hat*).
Adniiral U l l o a befand f i C h danials auf offener
,
,
,
,
*) Derfelbe, dbrn d i c fpanifclie Regierung im J. 1736, zugleich
init dern 177j g e h r b e n e n D o n (ie o r g F J u a n den Auftrag
ertheilc hatte, die berihmteGradme!lirng in Peril mil G o d in.
B o u g u e r und l a C o n d a m i i i e vorzunehmen. DoiiUllmund
DOIIJ u a n Piaben ein wichtiges Nerk iiber diere BIeff 'ng, jveldies ztigleiclr die Gefchichte tler Jncas enthzl:, in 5 Quartblnden
zu Madrit irn J. 1748 bebannt gemschr , wovon wir zwei friinz6lif'chc 211 Paris und zu AmRerdam ( 1 7 j 2 ) gedrucktc Ueberfetzungen, und im J. 1773 e i n e zweite kutlage zu Madrit erhalten baben. Ulloa war 1 7 1 ~geboren u r ~ dRarb 1795 zu Cad i x , 80 Jahr alt. Er war Gouverneur von Louifiana und irug
Vieles zur Errichtung des Marine-Obfervatoriums zu Cadix bei,
das fpiter nacb der Idel Leon verretzt Wurdo.
v, Zuch.
See, aiif dem Admiralfchiffe Hispanin der von iIim
befeliligten fpanifkhen Flotte. Er beobitclitate die FinRernil's, und fahe deiitlich anf dem dunkeln Mondkiirper cinen leiiclitenden Punkt den o r fiir ein tvirkliclies Loch oder eine Oeffnnng im Monde hielt, durch
welche e r dcn Glaiiz dps Sonncnlichts zti f'ehen glanbte. Er verlichert, dielen glrnzenden Piinkt llnger als
eine Minute m f der Moirdfcheibe, ziir Zeit, w o diefe rlio Sonne v6llig decktc, wahrgenommen zu haben,
llnd melirere Perlonen fallen denlelben i n Ikiner Gcfelll'ci~aft. Es konnte dies aher niir ein Viilkan lcyn.
Admiral Ulloa h a t feiiie Beobachtung zii Cadix in f p nif'clior Sprache bekaniit aemaclit; Hr. D a r q u i e 1.
iiberletzte die AbhandlilnnS ins Franz6filcZic rind lief$
lie 1780 zii Toiiloul'e drnckcn; auch wiirde lie im
Aprillieft des Joicrnnl de phyJique 1780 abgerlruckt.
L a 1a n d e h a t bcrechnct cs betragc die Langc diales
gl~nzendenFleckens 109 franz. Meilen, zind er rage
15 Meilen iiber der bXondfl8che liervoc,
Es ifi hierbei niir noch eine kleine Scliwierigkcit.
W e n i l mirklich fo v i d e fiets brennende Vulknne im
M o d e find, \vie kommt es dals die Mondflecken nie
Form uiid Gefialt nndern? Seit H e v e l i n s im J a l u e
1647 bis auf S c h r 6 t e r ini J. 1791, wclche beide I'ehisenaxle Befc'chreibtulC;el1ngen u n d Abhildnnsen des Mondes
Beliefert liaben I'cheint wlhrend anderthalb Jahrlinndertcn kcine Versnderiing in Form nnd Auslehen diefer Flecken eingotreten zit lekyn. W e r we&, ob iiiclit
fiatt daL To vielfdtige EeweguiiSen als wir iins dcnken, in1 M o d e vorselicn, er an1 En& vielleiclit nur
ein c n p l mortiuim ifi.
,
,
,
,
E 343 1
.
3.
Wiihrend einige Befcliauer auP vuilkanifclie Erfcheinungen ihre Aufrnerklamkeit richten, k6niien
niidere lich bemiilien ein Gewitter im Monde ansziifpillen; Doriiiern werden lie zwar nicht liaren, viellciclit aber diirften Ge Blitze Iklien. W e l c h ein Einfall, wird man lasen, Gewitter im M o d e rehen zit
mollcn ! Iclr lielle dalior fosleich meine Gewdirsm3inner. H e r l ' c l i e l hat im Plaiieten Mars Eis erblickt,
S c 11r 6 t e r erkaniite die PaUat- Windc i m Jnpiter,
und dar Rittcr d c L o 11 v i 11e lint Gewitter im Moilde gefeben wofiir er mehrere Zeugeii unter andern
einen brittil'chen Altronomen beibringt zwilr eiiien
Unsenannten der nber dau Gel'chene in einer Zeiclinun: der Konigl. Gelelllchaft in London iibermacllt
hat. D e L o u v i 11e hatte Iich nacli London Ltlgeben, nm die ganzliclio Soiiiienfiufiernifs nxn 3ten Mai
1715 reclit h g f a l i ig in Gelklll'chaft des gelelirteii Dr.
H a1 e y cles bcriilimteii Freundes und Mitnrbei tcrg
voii N c u t o n beobncliten zu koiinen und erzdilt davan *) in f o l p i d e n Wortmi:
,,Naclidem da3 Vorliandenlkyn einer Atmofphare urn den Mond dnrch
unfere Beobachtungen dargctliaii if?, wird es iins niclit
Idlwer werden eine aiidcre Erfcheiiiung zu erklaren,
die wir wiilireiid dicf'er Finlternil's beobachtcten und
die meiiies \vi[Tens noch Kiemand gofehen h a t , ohgleicli fie einer largfiiltipn Bcotachtung in hohern
Grade werth ifi. NaniIicIi Aiif blitzlingen ( j i d i n i nntians) oder Erfcheinungen leuchtendt-r Stralrleu von
,
,
,
,
,
-
,
,
,
*) Xem, do 1'Acud. R.
,
a*&. enn.
97r5
p. 127.
L 3x3 I
angentlitMidl~erDauer, auf der OborflacL des Mollas
wrihrcnd dev g3nzlichea Verdiiiiklung dcp Sdnne wie
,
van gefirenetem Laiifpiilver beim Minenfpreiigen.
rjac
iiberral'cllende Schaulpicl vei~ir~achte
den Beobaclitern
einises Schrecken. Icli korriite die ErfdieimnlS nur
dnrch inein Fernrolir rehen, nber nlle, tuelclte mit
Eernrohren Beobnchteten, haben fie walii*genomnle~~.
Die dnvon nufSenommene zeiclinnng fiicllt das Bild
ziemlicii natiirlich V O T , aul'ser dafs mail fiatt der weiIsen Streifen Gcli lcuclitende deliken rids, donif illre
Farbc mar von.derjcni~ender librigen Monds - Atmorplliirc ganz verl'chieden. Die leiichtcndenB3itze daiiortcn mir einen Angciiblick, und zcigten fich bald ail
diei'er, bald a11 jener Stelle, vorzii~lichabar mi 3er
Seite des Eintritts. Ein brittifcher Sterdnndiger, welcher eine Abbildung defien, ~ h ers ztir Zcit dor FinlterniG vom M o d e fall, der Kiinigl. Gel'eUbhaft fiberh d t e h a t nnf der MondMieibe dinliohe StFeifcn,
\vie lie fich auf mcinem Bilde befinden, gcz&hnet,
aiiLer dal's er l'olclie bir; zum Mittelpiinkt des MoGden.
v ~ l ~ i i g e i 'hat;
t ich k l b h bemerkte fie niir big geeen
den 6filiclien Wand liin, -\veil icli dber damale niclit
w d s t e , was es eisentlich ley. lo gab i d b nidit aclit, ob
es Gcli anderwrrts sleicbfalls zeigte."
.,%an muli .Gch erinnern dals A h , die den
Mond mit Srolsen Fcrar6lircn gefelien liaben, rccht
gilt wilTcn, dafs diclBr Hiriirnclsk6rper nnglcich mclirerc ruicl irii$eicli vicl hiihere BcrSc lint a l s die Erde.
Nun aber lclirt die Erfalirung dafs B@in&r mchr
als ondcrc den Stiirriieli mid Donnerwelterii ansgefetzt
fi113. Es knun darum iiiclit befrcnidcn, dacs wgiirend
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dcr Finfierjiib Lad’diaftea im Monde waren, anf
&lien Gewitter ansbraclien ; zind jcdormann weih, wic
graiizenlos fich das Licht i m Diuikcln ausbreitet. W z r
nlan alCo gelklioii hat, war andors niclits als Blitze, die
i n der M o n d - Atniofplisre den Blitzcii welcIio i n tin1’crcr AtxnolihYre 6fiors vorkomiiicn gloichcii konnten. Nichts moclite i n der That ~linliclierhyn; e;5
waren Feuerflammen, die 1inr einon Augeiiblick daucrten. Auf diclkr 1-ialbkugel dcs Moudcs war danials
kcin von dcr Sonne lierabkommendcs Licht denkbar,
uiid cs m~il‘stedieles alG andcra wolier konimen ‘1.
Das Feucr nalini eineii fclilitiigeliiden Lauf, wic iuifcre Blitze; bald zeigto es Gcli Iiiep, uiid bald dort, nielir
abcr auf dcr Seite doo Sonncneiiitritts, ale auf derjcniacn Geite des Moiide, die 1 4 T a ~ auxiuntcrbrocheii yon
der Sonne war erhitzt worden, und damals Soininer
liattc, wclchar auch boi iins die Jalirszeit dcr Gewitter i k Man wird nun aber leicht cinfehen, dafs,
wenil wzlirend einer Moiidfinficrnirs ein Beobacliter
vom Moiide her die Erde belchanen wiirde, es E h l v c r
oder uiimoglicli witre, dds er wghrend der Daucr der
F i n f i e r d s wie knrz dicl’Qaiicli f0j-n miickto niclit
irgciidwo auf der Erde Blitze fithe, da er ja g,lcichzeiti5 und auf ein Ma1 die Hdfte der Erdoberflschc iiberfchaut iind es Ielth- 6 y n iniifstc, wenn wallrend
diefer Zoit gerade nirgendo ein Gewitter eintrcten wiirde. Dazir kSmmt, wie bcreits ill bcmerkt warden,
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Dafrir bcdarf cs aber keiner Gewitter, es konnton Rlitze
feyn, die aus vielen Mondvulksnen herkommen , VOII detren
oben die Rede war, wie man fie bei den AitsbrUcben unferer
Erdvulkue hrufig wahmimm*.
Y. 2.
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dab der Mond nm fciner hohen nnd vielcn Berge wilIcn gcwitterrcicher a19 die Erdo 1Lyn mak. Es ili I'clir
zu wiinl'clien? &l's bei kiiiiftigeli gtinzliclieii Sonucn.
finfiernifl'en die bczeichncte Erfcheinuiia for8fkltig
beabachtet werde.c'
W a s es ziun auph mit dcn natiirlidion UrfiicIie~
diefeFBlitze und I'chlzngelnden Flamtueii welciie dep
Rittcr d e L o ii v i 11e uncl ein ungenannter Al)ronom
im Jakre 1715 i m Monde fahen imlnerhin fiir eine
Bcwandtiiil's Iiaben inag, fo ifi es irnrner don Lieblla-.
berrl uild Beluliauern des Hinimels, die mit gi-ofscn
i111d p t e p FcrnrSliren vcrfelieii find, gar k h r 211 em.
pfclileii, dnl's fie auf die l;'lackerfeuer fjenaii aufmerk&tm
$:yn mijgen welclie fich am dnnkeln Kiirper des am
7- Herbitmoilat 1820 vx)r dcr Soiine fiehcnden Mondes
suf;iIIiger weilk aeigen kaniien. Es kBnnte dies vicL
1eiclit zar endlichen Entl'cheid~ixig der Frage fiilircn,
ab der M o n d eino Atniolph&re belitxt oder nicht.
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4.
W e n n fich zuc Zeit diefer FinfleriiiITe SoranenjZrckcn z e i p f'ollten, I'o r~?uf's
man auch auf fio wohl
Aclit liaben ? voraiiglicli auf dieienigeii welche e i n
leiclitor Halblcbatten iirngiebt.
Bei dem Zufammentreffen diei'er Flecken und des eartes Sclileiers umher,
mit den1 Rande des M o d e s wird feine Atmofpltare,
w ie diinn dielklbe auch b y n mag, ihren EinfMs in
Scliattirung derlelben deutlicher zu Tage legen, als a n
einem befiirnmten Objekt ; man wird dcutlichar bemerken, ob bei der Anndierung des Mondcs il-ire
leiclito und zarte Farbe mcrkliclt blaller w i d , von
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dcr Sonnenhitze leidct, nnd eiilige Triibung oder irgcnd eiiie Entfsrbnng zcigt. Uni fo etwas zu l'elicn,
riinfs jeder Voraiis daraiif alifmerkfain gcmacht feyn,
i i d fuh daztt vorlereitet haben. Eine foldie Einladims a n die Liebhaber gebhiellt liicr viellciclit zum
L + ~ ~ C I IinMdie&
R ~ Ansaelinnng. Sorgfsltige Beobac11tiiiipn kiiniien hier nicht milblingcn , zind der WilIknlihnft wird es Slciclimiil'sig ziim Vortlieil Sereiclien,
fie miigcn etwas TeIien odcr iiiciit ; in beiden FXlIeii 1 1 ~ ben Iic eine fchiine Entdeckuiig gemacht *).
Nocli ifi ein I'unkt iibrig, der Bcaclitnng vcrdientt
cib n ~ f i l i c l iiiicht vielleiclit der blond wShr'end der
p.iirsfen V e r J d d m g der Soline einigc Sterne oder
eineri $in.teziden Planeten verdunkelii werde. Die
Jnlirbiicher der Afironomie bieten eiiie lblclio BcobaclltkmS iiocli fiicllt dar. Das Ereignil's, triite es ein, wahrmnelirilen ware nicfit nnmiiglich. W i r kiinnrw gygenu artig mit iiiilirn Feriiriihren dic Verdnnklungen
der I ' l a n e i o ~d~~ ~ r cdm
l l Mond a m hellcn Tag" re1:cil;
Iiedec1,Lingen des Merkurs, welclicr lich von der Son-
,
'*)
Nur m5geii fie fergfStig fich vorfehen, dafs ihnen die Einbildungckrarr niche etiva, w i e man zu f a p x pflegt, einen
Gtreicli rpiele. W e r an das Beobachten nicht gewiihnt iR, fich
den Kopf mit dem, was er rehen werde, erfiillt hat, und von
reger Phantafe i R , kann fch nur zu leicht uberreden, etwas
zu felten, wds nicbt da iR. und nur zu leicht uns fiatt Eiitdeckuagetta Phaabsmata geben, die d e r WiKenfchafr zur Befcliwerdc und zum Naclitheil gereichen. Liebhaber, die ern&
Iich a n diefe Beobachtungen denken, miiffen fie daher ihrer
Mehrere gerneidchaftl ich anRellen , damit was der eine fieht>
dsr andore rnit ntichternem Sinne fogleich priifeii konne. GI&
no hijchfiens nm 290 entfernt, h d beobachtet wmdeli ;wie vie1 elier kiiiiriten lie, wenn dic Sonne verdullkeit ill, ~vahrgenommen werdan. Die Beoba&tung dcr BedeckunS eines Sterns durch den M o d ,
wshreiid er die Sonne verduiikelt, wird jedocli mehr
I'eltl'arn als niitzlicli leyn. Es ifi U I ~ Skeiii Fall bekannf,
wo der verclunkelnde &land auglcich noch ciii andere3
Gertirii verfinfiert hztte ; rlagegell kenrien wir eine
Bcobaclltung, wo der oerfinJerte M o l d einen grofsen
Plnnetcn verdiiiikelt hat. Ein brittifcher Gefkl~ichtfchrriber, R o g e r v o i i H o v e d e n , wclclier afn Hofe K6nig Heinricli 11. ( i n der erfien Hiilfte des 13ten Jahrhmndcrts) lehte erziihlt i n Ieinern Gefcfiiclit We&,
mi 23. November des Jahres 755 habe fich e k e Mondfinliernih znn3ichfi be; dam Aldebaran, dem groben
Stern im A i i p des Stiers ereisnet, iind es fey diefer
Stern daranf voii dem verdnnkelten Monde g ~ ~ i z l i cbeli
dcckt worden. S e t l i u s CalviCi116 (Seth Kalwitz, ein
genauer iuid fellriser Forhlier ( iind kein Ilofser
Coinpilator) , der zum Eehuf feiner ChroiioloSie nahe
an 500 FiiifieimilIe benutzt h a t , berechnete diefe Finficrnifs nacli den belien Tafelii k i n e r Zeit , der, priitcnil'chen des Erasnins Reinlioldt ? und fand, dafi ztvar
die Finlternik zutreEe, ber Mold aber den Aldcbaran,
dcr 11 0 yon ilini abfiaiid damals nicht vecduiikelt ha.
ben k8nne. Dnbei blieb die Soche, bis L a rn L e r t i n
Berliii durch eine 61n* genaue Reohnung zeistc, dal's
dcr ani 25. Xov. 755 durcli den Erdl'chattcn verdunkelte Mond zwar iiiclit vor den1 Aldcbaralr aber vor dein
J u p i t c r voriiber gcgangeii fey, wail diefen g ~ n a lich verfiiirtert habe. Man liatte licb alto niir dare
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I 348 J
51geirrt, dafs
man den Jnpiter mit dern nahe dabeii
fielienden Aldebaran werwechfclte. Dicl'cs inerkwiirtlige i m J, 755 v o r ~ e f d l e n eHirnmels Ereigiiib, welchas
im J.1230 gemeldet, iind dem im J. 1610 wicterf'prochen
wurde, ifi alto erfi im J. 1775 beric1itig.t und bekitigt
rvorden,
Bci der bevorfiehenden Sonnenfinfiernifs ifi kcine
Bedecknng ir8end eines griifsern Sterns wallrend derk l b e n zu,erwarton. Sie geht i n den Hintcrpfotcn dcs
Liiwev i n einer nur diinn rnit Sternen beIiicten Hirnmelspgend vor. Der nfchfie grolje Stern Ritgnlns
bleibt noch 1i " vom verfinfi'terten blonde entfernt,
zitid pahc iibar dem Liiwenlierzen fielit Mercur. Jnpiter und S a t u m bcfinden fich dann untcr den1 Horizoiite, Mars fielit etwas iiber Spica in der JusSfrau
968, und Venus irq KrebCe 30 vom Monde ab.
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XII.
Verfuche rnit J c h berli'hrenden Metallen in MetallAuJi$uungen,
von J. MAGAIRE,
Mitgl. der naturf. Gcl: i n Cciif "1.
l)ars, wenn man ein GoldRiick und mit demfelben i n
Beriihrung Zink i n eine Aliflafiing l'alzfaiiren QucckGIbers thiit das QueckElber metallifch auf das Gold nit:dergefcldagen wird, iind licli damit anialgamirt, ifi jedem bekannt, der Iich mit den chemilchen Wirkunsen der gdvanikhen Elektricitat behhaftigt hat. D e ~ n
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physikalischen, sehens, dem, und, monde, liebhaber, haben, whrend, grossen, sonnenfinsternisse, einigen, von, worauf
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