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Einwirkung des Erd-Magnetismus auf die Ausscheidung des Silbers.

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111.
Echwirkung des Erd-Mapelismus auf die AusfiAcidung dcs Silbers,
bcobachtet von
&SCHMAXN,
Prof. d. Chian d.Norw.Univ.zn Chrifiiania,
und BaRiltigiing durch Prof. H a n n e e n ebend.
I.
Verfuche der
Hm Prof.
Ma f c b rn a n n.
B e i meisem Vortrage der Chemie anf der hiefigen
Univerfititt im Jahre 1817, hatte icli, do ich von dem
Diaiieiibaum TpracIl u m die Sache reclit anrchaulich
zu maclien, eino auf einem Gelielle befefiigte heberfiirmige RSlire von
Zoll DurchmelTer, genommen,
dcren Sclienkcl jeder etwa 4 2011lang reyn mochten. In
diefe IliJliro wide iiur To vie1 reiiies QueckIilber gcf’iillt als gerade den unterfien Theil derlelben bedeckt o , ohne dale es ihre Kriimniung ganz anfLillte und
die Sclienkel fperrte. Auf dicfe WeiTe war alfo der
Fliifigkeit, wclche gebraiicht werden hllte in beiden
Sclicnkeln eine viillig freie Verbindung gefiattct.
Ich gofs n u n auf das Quecklilber cine m&g Rarke Aufl6Tung von reinem Silber in Salpeterfgure, vom
Eigen Gewichte 1,109 iind letzte die heberfcrmige
Rijlire mit ihrem Gefielle auf eincti TiLh nahe an das
Feiirter ; und dabei gckhah es ganz zufrllig dab die
bcidcn Sclienkel der Riilire in eiiier Tolcl~enRiditling
ficlien kainen, dafs fie fich iii dern magnetifclien
Meridian befancleii.
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[ 235
J
Es
wahrte nicht Iange, fo fin6 dns Silber an fich
mit leinenr gewiihnlichen Glanze anszufclieiden und
dabei benrerkte ich, dire es Gch i n bel'onderer Menge
i n dem nach Norden gekehrten Schenkel anhitufte. In
dcm aiidern Schenkol zeigto es Gch voii rnatterem GlanBe, und war mit dem erzeugten QueckGlber-Salze gmifcht. Es war natiirlich, daCs mich dieres fehr befremdete, da fich keine UrTaclie kund gab, warum ficli
aer eine Sclienkel niehr mit metalliIcliem Silber befchwerte ale der andere. Diefelbe M e t d l -Auflahng
war i n beiden, und das Queckfilber ylw i n ihnen in
gleichem Niveau;. es muCste dTo, nacli meiner Mein u n g hier eine ganz andere aurserhalb der chemiIchen Action diefer Kiirper zii Iucliende und von ihr
verfchiedenartigu Kraft irn Spiele feyn und das HinPielien dee Silbers nach Norderr verarfachsn. Zwar
war a m Zirnrnermmn'e Verfuchen iiber Metall-Vegetationen bekaniit, d& leitende Karper das Hinziehen
des Metalls bewirken kiinneri ; da aber keine leitenden
Kirper liier in der Nithe waren, fo blieb nichts andere0 &rig, als diere befondere ErCclieinnng der Einwirkhng des E r d Mapetiemiis znzufchreiben.
W a h r e n d des Experiments ertheilte ich meineni
werthgefchlttzten Freiinde H r n Prof. Hanfteen, Nachricht yon dem Vorgefallenen und bat ilm Zeuge dief'r lkltfarnen Erfcheinang zu byn. Er nahm meine
Einladung geffilligfi an. ObTchon e r Iich gleich Anfangs gegen die Idee erklsrte, d& dcr Erd-Magnetismus hier mit im Spiele ley, To rchien ilim docli das
Hirizielieii des Silbers nacli Norden To anffallend zn
r e p , dal's wir mit einander verabredeten, den Verfuch
aUf verl&iedene W c X e z n wriederholeii.
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[ 256
J
Unler erfier gomeinl'clinftliclier Verfiich ~ l i c l rdern
obeii erw~linten iiur mit dem Untcxl'cliiedc, dnfs wir
11ns gral'serer lielerfiirmiger Rijliren , deren Sclienkel
12 2011 3ang iind
2011 weit waren, u n d , nm den
niiigliclien Einfliil's dcs Erd-Magnet;srnus delto znvcrJaIliger ZU lmobacliteri, zweier liel,erf6rniiger Riilireii
bedienten die niit ~IeiclierM e n ~ eQueckfilber und
Silber -Aiif16hng gefullt waren ~ i n ddie eine in dei.
nichtorlg von N nacli S, die andre in der Richtung
V O I ~W nacli 0,iii einiger Entfernung von einander,
anf cinein frei in ciner liellen S t u b fielienden Til'clr
to gerctzt warell? d d s weder das Licht nocli der Ziigwind von den Feiirterii her grol'sern Einfliifs auf die
eino als auf die andre Biifkrn konnte. Das Silber l)cgaiiii bald licli zu fcliciden in dcr &lire welcho VOII
11' iiacli S gerichtet w a r , iind befondero I'chol's es iJ1
Jem gen Norden gekelirleii Sclienkel niit mehr metalli~clieniGlaiize, in griil'serii Stralilen, iind in weit
griilserer Menge o n , als in dem liidlidien Sclienkel,
wo e6 mehr das Anrelien weil'sgekochten Silbere annaliiii und ficli fali Rralilenloa ausfchied wim jicl~
dann auch Iiier das erzengte Queckfilher - Salz anl'eninelte. In der yon 0 iiacli W gerichieten l i d i r e benierktcn wir dagegen erfi 12 Stunden nacli dem Anl'etzen einige Ver~nderung. Zwar fcliied Iich alsdann
das Silber nus, aber i n gleicheni Maafse in beidell
Sclienkeln, uiid es Ccljien mil geringerer Gel'cllrvinJigkeit zu erfolgen, als in der erfigedacliten Itohre,
'Tags darauf liatte ficli dic von N nacli S gericlitete
3iiihre alles ihres Silberu entledigt ; dagegen &.hien in
d p YOU 0 nacli VV gerichteten feciier nocli eiii Aueblielden zu erwaricn zu Ieyn. VVir rtelltwl. fie b l l e p
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E
257
1
anf einen andern Til'ch, iind l e p n linter ilireii eineB
Schenkel einen kiinftlichen Magneten rnit feinem Siidpole. Eineii lialbeii Tag daraiif Mien wir deutlich,
\vie fich das Silber nach der Richtuns desMagneten
liingezogen iiatte, und liier holier haid ids i n den1
entgegen Sefetzten Schenkel.
W i r habeii dicfen Verfuch in der Folge melirere
Ma1 wiederholt theilr niittelli derlklben Riiliren
theils niittelh kleinerer iind immer einerlei Reftiltat
erhalten. Und diefem zii Folge kann ich den Einfliifs
deo Erd Magnetismus auf das Aiisblieiden des Silbers
ails feiner AuflSfiing &lit nielir bezweifeln.
Urn dem Silber bei hine$Auskheidung einen noclr
fieieren Lauf, nacli welcher Weltgegend es aucli fey,
zu gefiatten nahmen wir kleine Glaefclieibe1~, befchrieben aiif ihnen mit Talg einen Kreis, goKen Silber-hifl6fiing in denfelben, iind Rellten in' deKen
Mitte ein riindes abgedreclifeltes Stuck Ziiik. Kanm
beriilirte die Silber-Aufl6fiing den Zink, als das Silbcr
licli kreisfiirmig aiiszufcheiden anfing u n d zwar dergertdt, dafs der Kreis naoli Norden zii mehr zunahm,
als nach den iibrigen Weltgegenden. Aiicli hier fcliien
6ch das Zinkfidz, wie die Kohle dcs Zinkes (?I nacll
Saden zu zichcn,
Derfelbe Verfuch wiirde mit melirern Glitfern wiedcrholt, und ergab immer darelbe Iiefnltat.
Wir verfiicliten n u n Glrfer i n einer Entfernung
yon 2 Zollen niit kiinRliche~Magireten zit begrenzen.
Andere waren ohm Magneten. Sehr auffallend war
es hierbei, wie das dem Sudpole der Magneten gengherte Glas, rein Silber weit Ehneller nach didern
Ueberdier
IiinTchob, ale das Glao ohm Magneten.
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258
bedurfte dac erfiere ziir Auefclieidiung dee Silberr n m
den vierten Tlieil dcr Zeit alr das letztcre.
Bei den Verfiichen init dem neben die Glastafel
gelegten Magneten, Iiirst es Iich niclit in Abrede fie]]en, &Is fich nicht eben fOwoh1 die leitende Eigenfc]laft des EiCens als Urfaclie des Hinzieliens des Si]hers annehmen lare, altj folches dcr magnetifclien E n wirkung zuznrchreiben ifi. Bei den V e r f d i e n niit
den heberfijrmigen Rijliren hingegen wie aucli niit
den GlaCern oline Magneten, war niclits Leitendes in
Ber Niilie.
,
Icli fch1of.s 1cl10ndamals, ale wir diefe Verfuche im
511817 macliten, rue ihnen ruf die Identittit des Galvanismus niit dem Magnetismus. Ich nalim niimlich an,
&& jede Aidcheidung eines Metalls fiets die Folge einer galvanirclien Wirkiing ley, und d a b das auogelclniedeiie Metal1 ficli gleiclifam lade niit der freiwerdenden Electricitxt, i y d fich urn Gch wieder aiiszuladen, dsliin ziehe, wo QS reine entgegengeretzte Electricitat erwarten darf; und dies ware beim AusCclieideli des Silbers der Nordpol. Damals war, wie icll
gern gefielie diere Hypothere vielleiclit ZLI voreilig.
DesweSell wurde ich mit meinen Vcrfiiclien nicht laut,
und tlieilte fie blos meinen Freunden, den ProfeKoren
H a n f i e e i i und K e i f e r , ingleichen dem Herr11 Prof.
0 e r f i e d mil.
Da aber i n der jetzigen Zeit lo viele
facliknndige zind I'clinrffinnige Gelelirte dnrcli Verluc1le die GemeinCcliaft vielleiclit IelbR die Uebereinfiirnmiii~gdes Magnetismus mit deln Galvanismus ziir
Geniige dargethan haben, fo wird es deli Pliyfikern
niclit unangenehni feyn zu erfahren, daG der Erd-
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E '39 3
Magnetbmus Lei den chemilclien Operationen einen
EinfluL itiifsern kiinne.
W o h i n iins diere Beobachtung in der Zukunft
fiihren werde IYl'st Gch Ehwerlich entriithleln; dafs
ober der Geognofi vielleiclit mit der Zeit, durcll diefo
Erfahrung geleitet dem Hervortreten der Metalle in
den WerkRtitten der Natur einigcrmafseri auf die Spur
kommen werde, liabe ich Grund zu vermuthen. Denn
bekanntlich findet lich zu Kongsberg dasjenige Silber,
w~lcliesam meifien metallilch vorkommt niir in dem
Fallband ''1, welclies von Norden nacli Siiden fireicht,
niir da, wo dall'.elbe von den Bfdicli und wefilicli laufenden Gtlngen gefclinitten wird, und immer ift eine
Menge Schwefelkiee und Zinkblende Vorbote dicfes
Silbers. Sollte man nicht glauben, eliedem fey das
Silber mit dem Scliwefel verbunden g e w b h , und nur
durch Einwirkiing des Magnetismus, zii Eifen und
Zink iibergefuhrt tvorden? oder mit andern Worten,
das Fallband, welchei gerade in der magnetirchen Linie liegt, bewirke, belebt durcli die Kraft des Magnetismiis, daITelbe, wae der Platin-Draht i n der einfa&en galvanifchen Kette hervorbringt ?
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2.
Wiederholnng und Bcftfltigong dcr Verfache durclr Hm. Prof.
H a nfteen.
(Befchlufs r. Briefs an Gilbert, ChriRiania den 2% Jan. 1821.)
Doe von Hrn Prof. Mafchmann wahrgenomrnene
Plitlnomen, dem zu Folge der Magnetismus auf die
3 Wer nick weirs was wir unter Fallband verfiehn, den verweife
ich auf das geiRreiche Werk : Ha u s m a n n's , Prof. in GattiniU.
gen, Rdfe durch Skandinavirn, 2tcr Thai1 S. 12.
L
346
3
Reduction der Metalle in eiiicr Metall-Anfl6fiing einigcn Eirifliili zu Iiabe1i I'clieint liabe ich durcli einen
zweimal wicderliol t c n Verfucll befiatigt Sefunden. Es
dieiiten dazn zwei 6 Linien weite iuid 26 Zoll lange
GIasr6IirciI , welclie iii ilirer Mitte it1 eineii rechten
Wiiibel qebogen iuid jede auf einetii lefoiideren 1161zerncn Gertellc V fiirniig befefiigt war. Naclideni Ib
viel yon einer verdiinnte~i Silbcr- Auflohng in dieIk Riillren gefiillt war, dab diefe RuflGfung in jederii
Sclienkel 74 Zoll eiiinalim, wiirde etwas Qneckfilber zuSegoii'cn, jcdocll nur 10 viel, dal's die SilberAufliifung i n beidcii Scl~eiikelnjeder Riilire i n freier
Verbindiing niit der anderii in der Mitte blieb. A h
nun zwei folclie Riihren niit Seiiau derfelben Menge
Queckfilber zuid Silber - Aufloliing zur n-lichen
Zeit, die einc A, im magnetij&n Meridiane, die
andere Iz, fiinkreclit nuf demJelben aufgefiellt worden
waren, faiicl licli, dali i n der erfiereii Cclion nach Verlilufe wenigrr Stiiiideti der grol'ete 'I'l~eil des Sillero,
bel'onflers i i i i niirdliclicii Sclienkel, in Kryfialle angerci~oifeIl
war. ' In der Ietzterii w a r dagegcri nacli nieIir
ala 1 2 Stiiiideil riocli nicllt die Seringfie Spur einiger
Ausl'cliciduiig zu I'elicii, a i d ltatte das Qiieckfilber
nocli L i n e vdlig glanzeiidc OberHgcllc, bis es endlicli
ctwas voii lkiiier Pliilligbeit L I L verliereii fchien nnd
ani' dcr Otxrtlrche uiieben w i d e , olino d d s licli jedoc11 die gc\viilinliclien Iaunifii~.tnigenFiguren anleiztell. Null lcgie icli eiii l'dar kimi&Ac Magnete, den
c i m n w i t deiri Nordpole, dcii aiderii niit dell1 Stidpole scgeii clas QuecklilLer dicfer Kolire B, oliiic d d s
licli diel'e 1'010 Lertihrten. Naclidcni dieLs gelkliclieii
kvar, iiiis das Silber iluf die Sewolinliche Well'e an,
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fich m e der Auflofiing
J
I:
241
zu
l'cheiden.
- DieIer Verfllch
ifi, wenn icli niicli recht entfinne,
aus
dem Jahre
1818. Das Papier, worauf ich die Erl'chcinungen aufzeichnete, Iitindigte icli im Jalire 1819 dern ProfclILr
O e r I t e d in Kopenhagen ein, I'o dal's icli die nzlieren
Umfirnde niclit niit Siclierheit angeben kann. Bagegen iR Folgendes cine genaue AbCchrift der Aiifzeicfinungen, welche ich bei Wiederholung diefer Verfiiche
i m verwichenen Somnier (
niederfchsicb.
Den nten May 1821, 1 2 Ulir Mittags, wurden von
zwei wie das erfie Ma1 gefiillten Ii6liren, die erJre A
in dem magnetirchen Meridiane, die e w e i t e R linkreclit auf deml'elben aufgefiellt. Die Kr fialle l'clioffen
diefees Ma1 I'chiieller an, olc das vosige a1 ( 18181 *),
aber wiederiim in den1 erflcn Apparate lchneller als in
den1 zweiten, und in deni n6rdliclien Sclienkel der
Rohre elier als im ~iidlichen. In der erlteii KiAire A
le te fich im fLidlichen Sclienkel ein wcil'ses Salz ober1l asb des Silber-Baiinies anf die unterlie Flgclic der
Hiilire. In der zweiteuRiilise B lag ein Yliiiliclier wcih e r Bodeiil'atz a11 beideii Enden des Silber Baumes,
u n d wurde i n den Sclirnkcln der R6lire voii den1 heranwaclilkndeii Silber - Baunie g l e i c h h n hervor oder
hinauf gel'choEen.
,
L
-
Urn 7f Uhr Nnchmittags war die Lanee des Silber-Baumer
in der srJisnAGhra A im n6rdlichen Schenkel 5 " 6 ' " , i n dem fiidlichen 1 8 ' 6"'. Das weirse Snlz war noch irn letzterrn Schen,keI
-
dem Silber Baume gegentiber zu ieheii. Im n6rdlichen Schenkel
war der Silber- Rauin g:inz zulammenhlingend und gleichram zufamrnengefilzt oder lein gek6rnelt; im fidlichen Schenkel hatie er
eine mehr dendritirche GeRalt und war mehr rbgebrorheci- I n d e r
rwritsnAiihre B war do egrn disL;inga dss Buurnss von der Mitte,
J m Krurnrnung c gen \ t e n 2" $'", gen Ofi 2 ' : 8:''. Im w e f i b
chen Sclienkel glich dar Gewebe meiRcns demjenigen im ntirdlichon Schenkel der RGhre 4 , und endigts lich, wie in diefem, in
einem BSTcltel nadel6rmiger Spitzen, und war, wie jener ohae
Spuren weifsen Salzrs. Im weltlichen Schenkel von B waren, wie
im Kidlichen von A , die Kryfiallc am Ende mellr conglomerirt und
hatten eine khwzrzere Fsrbe; vielleicht waren lie mehr verkalkt;
.
ruch zelgte fich in beiden das weifse Salz.
Urn I I Uhr Abends war die 1Whs des Silb_er-Baumes in d e r
Adhrs A im nlirdlichen Schenkel 5" 6"; im fiidlichen 2" 0"'; i n
der Aohrs B im 6Rlichen Sclwnkel 34'0"',
im welilichrn 3" 3'".
Im n6rdlichen Schenkel der' R6hre A hatte fich eine k u g e l h n i g e
Verbalkung auf die oberflen Nadeln gefetet.
.
') Woil vermuthlich die AuflGfung dies Ma1 figrkrt war.
ApnaL dc PbyU. R. 70. St. 3. 3. JOia, St, 5.
Q
p
2i"
J
Den jten May 75 Uh.r Vorrnittaga. Die Hiillen in briden HGhren wie gefiarn Abend. Im nbrdlichen Schpnkel der 1:olire d war
keine Verkalkung , doch waren die I<ry!islle etwas unregelmlfsig
durch einander gefclrolTen ; im fiidliclien Sclienkel dagegen war
itarke Verkalkung und Cooglomeration. I n der Rohre €3 war Verkalkung i n heiden Enden ; meiR Conglomeration im welt lichen
Schenkel , meill Salz im 6Rlicheii.
10 Ulir Vorinittags. Im niirdlichen Schenkel dcr Riilire A
war rin qllnzender I3aurn 3:') tang aus der Spitze des vorigen ;itifgefcholfen , fo dafs deNen Spitze j" 9"' Y O U der unterRen kriimmung der Riihre C war.
2 Uhr Nachmittags. Ini niirdlichen Solienkel der Riilire A
war der Baiim nocl~ etwas hoher gefclrolfen , niiiilich 6"o"'.
Den 4ten May, 8 - 10 Uhr Vormittagw Alles wie gcRern.
Der fchiine Baum im oberfieii Ende des n6rdlicheii Srhenkelo d e r
Riihre ,f liatte lirh vielleicht noch etwas viilliger entwickelt. In
den beiden R6hren A und B lageii grofse SalzkryRalle zu unterR
in derkriirnmung. Niclits war an einem d e r Enden zu fehen.
9 Uhr Vormiriags. Alles wie gekcrn, n u r
Den 5ten May. :
daTs im fiidlicllen Schenkel der Kiihre A einige wenige lichrr Nadeli: angefangen hatten anzufchieken, eben fo im 6Rlichen Schenkel
der Rbbre B , aber hier doch wenigere, nicht niehr alo 6 - 8.
Das Stiitige diefe'esVerfmhes (wenigfiens hat es ficli
fo die drci Male gezeigt, da ich d e : ~Vcrl'ucli ausfiiliren
f a h e ) I'clieint folsendes zit I+.
1) Der Silbcr-Rauin
\Venn die Rolire in den niqqwird, als \venii lie voii
ifi. 2) W e n n fie i n 1
I'chiefst der SilLerbaiuni
fioher n,uf irn niirdlichen als in1 f~idliclienSclicnkel ( i n
df.ni it:tzteii Verhclie w a r dic I-Ii;lie iiii erlieren Sclicnkcl
,'G im letztercn 2''). 3) Die Kr rliallc liabeii iiii niird11cIieli Sclienkcl einen reineren hetallglnnz, u n d find
Clafelbfi niclir nadclfarmig ; im hdliclien Scliciikel find
fie niel;r oxydirt und allda fclieint Gcli das weifsse Salz
11autig zu Ihnxmeln.
Im Fall fich bei wiederholtcn Verl"cllcn finden
folltr, dals alles dir1't.s fich wirklich fo verhdt To Tclicillt
eg darsuf Iiirizlucleiiteii, dafs die m a p e t i k h e kraft auclL
chewiJchs W i r k h n g e n habe; ein Satz, deKm Hiclitigkkit man zwar gcnlinct, den man aber bislier Iiorfl
niclit durcli Verliiche zu erweifen vernioclit h a t . Die& Exrerimerit vcrdientt! dalier wolil i n mehrercn C;+
h ~ ~ I'owdij
w , aiif die Iiier an~efiiIirteIT-eiCe, nIs 1111tc*r tjAi1lwirf<iin$von Magneten iind der elektroni~gneijl;.l\ell Kr:iitie der gel'ch1oKeneii gdvnrlil'cben J i c t ~ e ) ,
nicderliolt ZU werdgn.
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