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Elektrizitt und Eiweie insbesondere des Zellplasmas. Von Dr. Hans Pfeiffer. Verlag Theodor Steinkopff Dresden und Leipzig 1929. RM. 19 - geb. RM

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Zeitschr.
Chemie. fur
42. angew.
J. 1929\
1163
Neue Biicher
Metatle aus ihren Oxyden. - A. E. T s c h i t s c h i b a b i n ,
Tautomerie in der Pyridinreihe. - A. A. P a 11 a d i n , Untersuchungen auf dem Gebiete der Biochemie der Ernahrung. D. N. P r j a n i s c h n i k o w , Die Einheitlichkeit der Prinzipien
im Stickstoffwechsel bei Pflanzen und Tieren. - A 1 e x. G u r w i t s c h , Mitogenetische Strahlen als Erzeuger der Zellteilung.
Die von der Sowjet-Regierung in den letzteni Jahren
bereitgestellten gro8en Mittel, die den Besucher dies Landes
immer wieder in Erstaunen versetnen, werden den russischen
Gelehrten bald wieder giinstige Arbeitsbedingungen verschaffen, die den bisherigen hohen Leistungea Ru5landsl fur
die Forderung der Naturerkenntnis wiirdig sind.
Hell. [BB. 272.1
Oxydations-Reduktionspotentiale.Von L. M i c h a e 1is. Zweiter
Teil der ,,Wasserstoffionenkonzentration". VIII 11. 171 Seiten.
tJ. Springer, Berlin 1929. Preis RM. 12,80; geb. RM. 14,40.
W e m der ,,Michaelis" in der vorliegenden Monographie
eine Fortsetzung iiber Redoxpotentiale gefunden hat, so ist die
lufierliche Verbindung durch die enge Verwandtschaft beider
Gebiete nach Denkweise und Methode begriindet. Die kritische
Zusammenfassuug unserer Kenntnisse iiber Redoxpotentiale
und ilirer Anwendung auf biologische Probleme konnte deshalb
auch durch keinen besser Berufenen geschehen.
Im e i d e i t e d e n Kapitel werden die theoretischen Grundlagen dfer Redoxpotentiale in vorbildlich klarer und fesselnder
Darstellung erortert. Auf den Seiten 14 undi 15, bei der Deutung
indifferenter Elektroden als Gaselektroden, ist der Name des
Urhebers dieser Auffassung versehentlich als Fredenwald
angegeben. Sie stammt von N e r n s t und wurde von
C. F r e d e n h a g e n experimentell zu stiitzen versucht. Was
den ,,NeuZralpunkt" der Redoxskala betrifift, so hebt M i c h a e l i s schon hervor, da5 die Festsetzung eines solchen in der
Mitte mvischen dem Wasserstoff- und Sauerstoffpotentiali kaum
objektiv zu rechtfertigen sei. Abgesehen von dem meifethaften Wert einer solchen Festsetaung erschieee doch die Bezeichnung ,,Neutralpunkt" weniger willkiirlich fiiir jenes Potential, dlas theoretisch eine iadifferente Elektrode in reinlem
Wasser annimmt, die also gleichneitig rnit Wasserstoff und
Sauerstoff vom Gleichgewichtsdruck beladen isrt.
Der zweite Teil behandelt die physiologi-xhen Anwendungeu, und als Motto dieses Kapitels und dies ganzen Buches
ist dier Sata aus der Einleitung hervorzuheben: ,,Ein kkarer,
von der Thermodyniamik deutlich markierter Weg fiir die Erforschung der Leietungen der Zelle ist gegeben". In der
kritischmen Zusammenifassung der so erzielten, noch bescheidenen
Friichte und der Herauissteltlung der Probleme liegt der groi3e
Wert dles M i c h a e 1 i s when Buches fur dte weitere Forschung.
E . Zintl. [BB. 168.1
Elektrizitat und EiweiBe, insbesondere des Zellplasmas. Von
Dr. Hans P f e i f f e r. Verlag Theodor Steinkopff, Dresden
und Leipzig 1929. RM. lo,-, geb. RM. 11,50.
Dieser 21. Band der L i e s e g a n g schen Forschungsberichte
handelt in der Hauptsache von den Ergebnissen neuerer
Arbeiten zur Kolloidchemie der EiweiBkorper. Bei diesen Versuchen befanden sich die Proteine entweder unter den naturlichen Verhaltnissen des lebenden Organismus oder den kiinstlichen Bedingungen des Laboratoriumsversuches.
Der erste Teil des Buches gibt eine kurze, allgemeine
Darstellung der Elektrochemie kolloidaler Losungen. Im
zweiten Teil n i r d iiber neuere Bestimmungen des osmotischen Druckes, der Viscositlt, der Stabilitat usw. von Proteinsolen, besonders im isoelektrischen Gebiet, berichtet. Ausfiihrlicher ist auf den Versuch von Wo. P a u l i eingegangen, die
Vorgange in EiweiBIosungen mit Hilfe der elektrostatischen
Theorie der starken Elektrolyte einheitlich zu erklaren. Der
dritte Teil handelt von der Anwendung obiger Theorien auf
die lebende Zelle bzw. das lebende Protoplasma. Es wird
eine Reihe von Arbeiten besprochen, die sich mit der Feststellung der elektrischen Ladung von Zellen gegen die verschiedensten Medien sowie von intrazellularen elektrischen
Ladungen beschaftigen. Weiterhin wird auf die Moglichkeit
der Entstehung elektrischer Strome bei def Arbeitsleistung,
dem Wachstum, der Teilung sowie der Alterung von Zellen
hingewiesen. Zum SchluB i s t auf einige Untersuchungen Bezug
genommen, in denen der bemerkenswerte Versuch unternommen wurde, kolloidchemische Betrachtungen auch auf
-
________
Pathologie (Oedenitheorie) und Therapie (Elektrolyttherapie'
auszudehnen.
Der Welt vorlieeender Arbeit ist in der reichhaltigen
Literaturiibersicht zu erblicken, obgleich die Auswahl der
einzelnen Arbeiten mit einer gewissen Willkur erfolgt ist.
VV. Beck. [BB. 133.1
,,GrundriS der Physiologie". Von Carl 0 p p e n h e i m e r und
Otto W e i 8. 1. Teil: B i o c h e m i e , 6. Auflage. Verlag:
Georg Thieme, Leipzig 1929. Preis RM. 17,-, geb. RM. 19,50
Es ist ein bedeutsames Zeichen der schnellen Entn icklung
der Biochcmie, dia5 schon iuach vier Jahren eiae iieue Auflage
von Carl C p p e n h e i m e r s ,,Biochemie" notwendig geworden
is2. Die Vorzdge des 0 p p e n h e irn e r schen Buches sind so
allgemein bekannt und anerkannt, daB man kaum f i iiheren
Besprechungen etwas zu seiner Empfehlung hinzufiigen kann.
Selbst ein schapfer Kritiker wird an ihm nichts auszusetzen
hlaben, da der Autor mit seiner iiberlegenlen Beherrsrhung des
behalidehen Stoffes und seiner oft geruhmten Gestaltungskraft
es verstanden hat, auch die neuesten Errungenschaftea auf deli
komplizierten Gebieten der Erforschung hoherer Kohlenhydrate,
der respiratorischen Farbstoffe sowie der Vitamine und Hormone in leicht faolicher und zugleich eindringlicher Weise darzustellen. Der Chemiker wird es besonders dankbar begriiBen,
dai3 die Abfassung des Buches so erfolgt ist, dai3 kein fiber
die allgemeine naturwissenschaftliche Bildung herausragendes
Wissen botaniischer oder medizinischer Art erforderlich ist. Das
Werk stellt zugleich ein Repetitorium der Chemie aller biologisch
wichbigen Substanzen und auDerdem einen sehr vollkonmenen
Abrill der Enzymlehre dar. Gerade porn Standpunkte des
Chemikers wird kaum ein anderes kurzeres behrbuch in so
hohem MaBe den Beditirfnissen der Fachgenosserr - Studierenk
der wie Fortgeschrittener - gerecht wie 0 p p e n h e i m e r s
Biochemie.
C. Neuberg. [BB. 269.1
Handbnch der Bodenlehre. Herausgegeben von Prof. Dr.
E. B l a n c k . Zweiter Band. D i e V e r w i t t e r u n q s lehre und ihre kliniatologischen Grund1 a g e n. Mit 50 Abbildungen. Verlag Julius Springer,
Berlin 1929. RM. 29,60, geb. RM. 32,-.
In dem vorliegenden zweiten Bande werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Bodenbildungsvorgange
(Fortsetzung) und der EinfluD und die Wirkung der verachiedenen Verwitterungsfaktoren auf das Ausgangsmaterial
behandelt. Das Klima und die Klimazonen der Erde besprichl
Ti. K n o c h , Berlin, das Klima der Bodenoberflache und de:
unteren Luftschicht in Mitteleuropa J. S c h u , e r t , Eberswalde, die Klimaschwankungen in jhngerer geologischer Zeit
E. W a s m u n d , Langenargen, die Pollenanalyse als Hilfsinittel Zuni Nachweis der Klimaschwankungen der jdngsten
Vorzeit und des Alters der Humusablagerung G. S c h e 11 e n b e r g , Gottingen.
Die Verwitterungslehre ist in ihrem
physikalischen
und chemischen Teile bearbeitet
von
E. B l a n c k , wahrend die Abschnitte iiber Zersetzung der
organischen Substanz von R. R e h o r s t , Gottingen, iiber
biologische Verwitterung >on G. S c h e 1 1e n b e r g und
E. B 1 a n c k verfa8t sind.
Samtliche Abschnitte stehen auf wissenschaftlicher Hohe,
so da5 auch dieseni neuen Bande die Worte bester Enipfehlung
rnit auf den Weg gegeben nerden konnen. Es erscheint nicht
angangig, sich bei einem solchen umfassenden und vielseitigen Werke in einer Kritik der Einzelheiten und Nebeiisachlichkeiten zu verlieren; nur der eine Hinneis sei erlaubt,
da8 es fur einige Abschnitte, besouders fur den klimatischen
Teil, erwiinscht gewesen ware, wenn der Text noch niehr
durch Abbildungen (Kartenskizzen usw ) ergiinzt n orden ware.
Sehueht. [BB. 287.1
Die Riechstoffe und ihre Derivate. Herausgegeben von Dir.
Alfred W a g n e r , Schriftleiter dev Zeitschrift ,,Die Riechstoffindustrie".
A. Hartleben's Verlag, Wien und Leipzig.
RM. 25,-.
Der bis jetzt erschienene erste Teil des Bandes ,,Aldehyde",
.,Die Aldehyde der aliphatischen Reihe", beai beitet von
A. W a g n e r , F. E 1 z e und A. M. B u r g e r (412 Seiten, Preis
RM. 25,-), gibt einen Begriff von dern Umfang und der Bedeutung des Werkes, das in zehn Banden eine Enzyklopadie
der Riechstoffe bringen SOL Es bildet ein wertvolles Gegenstuck zu den1 Werke ,,Die atherischen Ole" von G i l d e -
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dresden, pfeiffer, insbesondere, eiwei, steinkopff, zellplasmas, elektrizitt, und, hans, geb, leipzig, 1929, verlag, des, von, theodore
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