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Elektrolyte. Von Prof. Dr. Hans Falkenhagen. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. Debye. XVI und 346 Seiten 104 Abbildungen. Verlag S. Hirzel Leipzig 1932. Preis geh. RM. 23 Ч geb. RM

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Personal- und Hochschulnachrichten - Neue Riicher
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PERSONAL- U N D HOCHSCHULNACHRICHTEN
(RedaktionsschluB fur ,,Angewandte" Mittwochs.
?Ur ,,Chem. Fabrik" Sonnabendr)
Dr. J. L i f s c h ii t z , Fettchemiker, Hamburg, feierte am
15. Marz seinen 80. Geburtstag.
E r n a n n t w u r d e : Prof. Dr. med. h. c., Dr. phil.
L. B e n d a , Frankfurt a. M., zum Ehrenmitglied der Frankfurter Derrnatologischen Vereinigung.
Prof. Dr. H. S t a u d i n g e r , Freiburg i. Br., wurde von
der Universitat Madrid aufgefordert, Ende Miirz einige Vortr@e iiber die Konstitution der hochmolekularen Verbindungen,
Kautschuk und Cellulose, zu halten.
H a b i l i t i e r t : Dr. E. A l e x a n d e r fiir physikalische
Chemie an der Universitiit Freiburg i. Br. - Dr.-Ing. H. B o r c h e r s in der Fakultat fiir Stoffwirtschaft an der Technischen
Hochschule zu Aachen fur das Lehrgebiet ,,Metallhiittenkunde".
- Dr.-Ing. W. 0 e r t e l in der FakulEit fur Stoffwirtschaft an
der Technischen Hochschule zu Aachen fur das Lehrgebiet
,,Edek&hle".
Prof. Dr. B r i g 1 , Hohenheim (Agrikulturchemie), Vorstand
der Landesversucbanstalt fiir landwirtschaftliche Chemie in
Hohenheim, hat den Ruf an die Hochschule in Ankara (Tiirkei)
abgelehnt.
G e6 t o r b e n : Geh. Reg.-Rat, Geh. Hofrat, Dr. phil., Dr.Ing. e. h. F. R i n n e , 0. Prof. fur Mineralogie und Gesteinskunde an der Unfversitiit Freiburg i. Br., Mitglied der Akademien der Wissenschaften zu Heidelberg und Leipzig sowie der
Gesellschaft der Wissenschaften in Gottingen, am 12. Marz im
fast vollendeten 70. Lebensjahr.
Ausland. Dr. H. H. M e y e r , emer. 0. Prof. der Pharmakologie, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Wien, feierte
am 17. Marz seinen 80. Geburtstag.
NL-
WCMER
(2. kri.Ly m e i t Im Bnchhandel erechienen, darcb
VeChemie, 0.Is. b. E., Berlin W I,Cornelinestr. 3.)
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_1.46. Jahrg.
_ _1933. Nr. 12
4npewandte Chcmie
wahnung der Hydrocellulosen iet nicht des durchgreifenden
Unterschiedes zwischen der Zermiirbung durch verdunnte
Sauren und der Quellung durch starke Sauren gedacht. Die
Oxycellulosen sind ebenfalls vie1 zu fliichtig charakterisiert. Bei
dern Lignin vermiBt man eine Erwahnung der doch auch
wesentlichen Acetylgruppen. Bei der Beschreibung der wichtigen Darstellung von Alkohol aus Holz ist nur der Name Willsfuffer, nicht aber derjenige von Borgius genannt. Eine Erwiihnung dea Scholler-Verfahrens (mit verdiinnter Schwefelsaure) fehlt durchaus. Bei der Inkohlung ist nur der Bergiusschen Arbeiten gedacht, eine Erwiihnung der eehr bekannten
Fischer-Schradetschen Theorie fehlt.
Trotz dieser Ausstellungen kann daa Buch wegen der klaren
und h a p p e n Darstellungen empfohlen werden. 1st doch in
ihm erfolgreich der Versuch gemacht, ein kurzea Lehrbuch der
organischen Chemie den Bediirfnissen von Studierenden anzupassen, fiir welche Chemie nur ein Nebenfach eein kapna.
Carl a. Schzoafbe. PB.32.1
Elektrolyte. Von Prof. Dr. Hans F a 1 k e n h a g e n. Mit einem
Geleitwort \*on Prof. Dr. P. D e b y e. XVI und 346 Seiten,
104 Abbildungen. Verlag S. Hirzel, Leipzig 1932. Preie geh.
RM. 23,-, geb. RM. 24.80.
Der Titel dieses Werkes erscheint als zu allgemein gehalten.
Es wiirde dem Inbalt besser entsprechen, wenn er etwa lautete:
,,Die eleklrostatische Theorie der Elektrolytliieungen."
Den
Hauptgegenstand bildet die Theorie der verdiinnten Liisungen
starker EIektrolyte von D e b y e und seinen Mitarbeitern
E. H i i c k e l , O n s a g e r , F a l k e n h a g e n uew., die auf
etwa 165 Seiten in physikalischer und rnathematiecher Hinsicht
eingehend dargestellt wird, wiihrend experimentelles Material
nur in Auswahl erscheint. Einleitende Kapitel bringen auf
96 Seiten einen AbriB der klassischen Dissoziationstheorie, der
Therinodynamik der Elektrolytltisungen und der iilteren Anschauungen iibor starke Elektrolyte. Dem groDen Gebiet der
von den Grenzgesetzen abweichenden LBsungen, dessen theoretische Erfassung sich noch in den Anfangen befindet, werden
nur etwa 70 Seiten gewidmet, auf denen der Verfasser z. T.
einen mehr referierenden als kritischen Standpunkt einnimmt.
DaD nunmehr von berufener Seite eine Ubereichtliche Darstellung der elektrostatischen Theorie der verdiinntesten Elektrolytliieungen (die als nahezu abgeechlossen gelten kann) in
Buchform vorliegt, wird von vielen Physikochemikern dankbar
begriiDt werden.
H. Ulich. [BB. 170.1
Lehrbnch der organischen Chemie fUr Studierende der Landwirtwhaft, der Forstwirtschaft und des Gartenbauee. Von
Dr. E. L e h rn a n n , Privatdozent an der Landwirtschaftlichen
Hochschule Berlin. 310 Seiten, gr. 80, mit 18 Textabbildungen.
Hydrogen Ions. Their determination and importance in pure
Verlag Paul Parey, Berlin 1932. Preis geb. RM. 14,-.
and industrial chemistry. Von Hubert T. S. B r i t t o n.
Das vorliegende Lehrbuch 8011, wie im Vorwort geeagt
2. Auflage. 589 Seiten mit 124 Abbildungen. Chapman and
wird, den Studierenden der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft
Hall Ltd., London 1932. Preis 25 8.
und des Gartenbaus das Verstilndnie fiir d i e kompliziert geEine umfassende Monographie, die echon nach drei Jahren
bauten Waturstoffe verrnitteln. Infolgedessen ist in dem syste- in zweiter Auflage erscheint und damit ihre Brauchbarkeit zur
matischen Teil de6 Ruches eine Fillle von Konstitutionsformeln
Gentige dartut. Nach Stichproben zu urteilen, ist sie bis zum
g e p b e n . Aber selbst wenn man nnnimmt, dai3 das Werk auch Neuesten erglnzt, wenn auch gelegentlich die angelsachsische
als Kachschlagebuch benutzt werden wird, erscheint die Zahl Literatur stark in den Vordergrund tritt.
von Strukturformeln so gro0, daB sie nur zu leicht den AnMan findet hier nicht nur liber Wasserstorf- und Chinfanger abschreckt. Selbst unter Berticksichtigung der Wichtig- hydronelektroden erschopfende Auskunft, auch die Verwendung
keit der Kohlenhydrate ist es nicht notig, bei den Hexosen der neuerdings vielfach untersucliten Haberschen Glaselektroden,
fast alle Strukturformeln der einzelnen Zuckerarten zu geben. der Sauerstoffelektroden und d e r Metall-Metalloxydelektroden
Einige Beispiele hatten vollauf geniigt. Das gleiche gilt von zur pH-hlessung iSt eingehend besprochen. Ebenso vermitteh
der Wiedergabe der Konstitution sehr komplizierter Gebilde die rein theoretischen Kapitel, darunter eines aus der Feder
wie der Pildarbstoffe, z. B. Muscarufin. Sehr anerkennene- von R. A. R o b i n s o n uber die Theorie von D e b y e und
wert ist dagegen das Bestreben des Verfassers, von den im H i i c k e l eine sehr gute Obersicht. Man vermiDt aber oft
Vordergrund des Jnteressee stehenden Vitaminen, Hormonen
Hinweise auf praktisch erprobte Hilfsmittel, wie z. B. die
und Enzymen einen Begriff zu geben.
Rohrenpotentiometer von B e r 1, H e r b e r t und W a h 1 i g .
Der Schwerpunkt dea Buchea liegt in der Darstellung der von E h r h a r d t , oder die Indikatorfolien von W u 1 f 1.
Rund die Halfte des Werkes schildert die Bedeutung der
Tierchemie. Es wird nicht geniigend beriicksichtigt, dal3 fiir
die Gesamtheit der obengenannten Berufsklassen die Cellulose Waseerstoffionenkon~ntration bei analytischen und bei techals Geriistsubtanz der Pflanzen von g r o k r e r Bedeutung ist als nischen Prozessen von der Konservierung der Htihnereier bis
die tierischen EiweiDstoffe. Eine eingehendere Schilderung der zur Erztlotation und der Herstellung von Zahnpasten. Hier
Chemie der Grleer, H o h r und Bastfaserpflanzen (Flachs) ware ist umfangreiches Material zu einem wertvollen Nachechlageangezeigt gewesen. - Die einzelnen Angaben im Abschnitt werk technischer Laboratorien vereinigt.
Die monographische Behandlung der Wasserstoffionen,,Cellulose" 6ind nicht immer richtig. Bei der Herstellung
reiner Cellulose p h t man nicht von Watte, sondern von Roh- konzentration bedarf keiner ausdrtkcklichen Rechtfertigung
baumwolle am, die nicht nur mit Wasser, Sliuren und orga- mehr; in einem solchen Werk sollte aber zur theoretischen Abnischen L%ungsmitteln, sondern vor allen Dingen mit schwachen rundung angedeutet eein, wie d e r auffallige EinfluD der
Alkalien und Hypochloriten behandelt wird und sich dabei auch Wasserstoffionen aus den abnormen Polarisationseigenechaften
E. Zintl. [BB. 1%.]
nicht in eine formlose Maese verwandelt (S. 109). Bei der Er- dee Protons zu verstehen ist.
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prof, falkenhagen, 1932, 346, xvi, eine, mit, und, hans, elektrolyte, debye, preis, geleitwort, geb, hirzel, leipzig, verlag, seiten, geh, 104, von, abbildungen
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