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Elektromagnetische Rotation des Wassers.

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XVC. Eltlktrornagnnetische Hotation
Clcs
Wassers ;
von W. R i t c h i e .
I n einer *ausfiihrlicherenAbhandlung iiber verschiedene,
die V o 1t a’sche SYule betreffende Gegenstinde, namentlich iiber die Gesetze ibrer W i r k q e n *), erwiihnt der
Verfasser , Hr. W i 1I i a in R i t c h i e, gegenwartig Professor der Physik an der Royal Institution in London, unter andern eines von ihin angestellten Versuches, der
zwar streng genommen nichts Neues lehrt, aber eine so
interessante Abhderung des Bekannten darbietet , dafs
er wohl verdient hervorgehoben zu wcrden. Es ist ntimlich die Rotation von Wasser, das eineii Theil der Volta’schen Kette ausinacbt, um einen festen Mapetstab,
nach Art der starren Leiter, oder wenigstens nicht zersetzbaren Fliissigkeiten, wie das Quecksilber, welche man
bisher rotiren liefs, seitdem Hr. F a r a d a y die Miiglichkeit dam nachgewiesen hat.
Hr. R i t c h i e stellte den Versocb auf zweierlei W e i sen an, einmal lieCs er das Wasser blocs fur sich urn einen Magneten roiiren, und das andere Ma1 in Gemeinschaft wit dem Gefifs, in welchem es entbalten war.
Die Vorrichtung zu der ersten Fonn des Versuches
siebt man in Fig. 21 Taf. I V abgebildet. A B ist der
Querschnitt des ruhenden Gefifses , bestehend aus zwei
concentrischen Glascylindern , die unten diirch einen angekitteten Holzring verbunden sind. In den riugffinnigen
Raum zwischen beiden Cylindern wird das zur Rotation
bestimmtc Wasser gegossen, das also einen cylindrischen
Ring bildet Die Verbindung dcs Wassers mit der V O I ta’schen Sgule geschieht durch zwei Drahte W , w ’ , von
.) Enhalten in den PIuiwoph.
TrunJuct. J
1832, p t .
p . 279.
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denen dcr cine von unten durch den Boden des Get&
fses geleitet ist, der andere aber an der gegeniibcrliegenden Seite des Gefsfses von oben in das Wasser hinabreicht, wie es die Figur zeigt. Durch den inncren hohlen Raum des ringfihnigen Gefafses ist ein cylindrischcr
Magnetstab gesteckt natiirlich hbchstens bis zur Hiilfte
seiner Lange, damit nur die eine Polaritat desselben auf
das Wasser wirke. Oben auf dem Magnetstab ruht, mittelst einer feinen Spitze, ein horizontales Holzstlbchen,
von dem senkrechte Arme init Schaufeln in das Wasser
Irinabgehen; diese Vorrichtung hat nur den Zweck, die
Rotation des Wassers sichtbarcr und augenfdliger zu
machen.
Verbindet man namlich die Drlihte mit dcn Enden
der Volta’schcn Kette, so gersth das Wasser, wlhrcnd
es an diesen Drlhten zersetzt wird, in eine wirbelnde
Bewegung und fiihrt die Holzschaufcln init herum. Die
Richtrrng der Rotation ist natiirlich verschieden, je nachdcm der Nord- oder Siidpol des Magneten vom Gefifsc
umschlossen ist, und je nach der Art, wie die Drshte
mil dcr Sliule verbunden sind.
Den Apyarat zii der anderen Versuchsweise zeigt
Fig 22 Tnf. IV. Hier bcstclrt das zur Aufnahmc dcs
Wassers bestimmte Gefafs C aus zwei concentrischen
Holzcylindern (Glascylinder wiirden wohl der Durchsichtigkeit wegen vonuzichen seyn), die oben wie unten
diirch einen Kupferring verbunden sind. Der obere Kupferring ist queriiber mit einem Stsbchen (ancb wohl mit
einem Loch zum Eingic€sen des Wassers) versehen, an
dessen Mitte das Gears durch den Faden T getrasen
wird. Unterhdb der Mitte dieser Querleiste befinclet
sich ein Stift, der in das mit Quecksilber gefiillte Nspfchen reicht welches auf dem vom Gears iiinschlossenen
Magnetstab N ruht. Vom untercn Roden des Gefaifses
gehen zwei Kupferstifie in das Quecksilber hinab, mit
dem die ringf6rmige Schale B gefiillt ist. Die Verbin)
)
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c
dung des Wassers in dem Gefdfse
mit der Vo1ta’schen Sdule geschieht vermittelst der eben genannten Stifle
durch die Drahte W W ’ , von denen der erste von unten
in das Quecksilber der ringfiJrmigen Schale, der andere
aber durch den hohlen Raum des ganzen Apparats hinauf in das Quecksilber im Napfchen auf dem Magnetstab
geleitet ist. Damit das Wasser niclit fur sicb, sondern genieinschaftlich mit dem Gefdfse C rotire, sind in demselben
Querwande angebracht, die dem rotirenden Wasser Widcrstand leisten. So mic die Drahte W W ’ mit der V o l ta’schcn Saule in VerSindung gesctzt werden, gerath das
Wasser, wahrend ein Theil desselbcn zersetzt wird, gemcinschaftlich mit dcm Gefsfs UIU den Faden Tin Rotation.
Hr. K i t c h i c glaubt, durch diesc Versuche wurden
manche Striimungen im Ocean ihre genugcnde Erkliirung
finden *).
XVIII. Ueber (lie Erscheinungen be; New t on’schen Ringen,
die zwbchen Substanzen von
verschiedener Brechkruft gebilclet cverden.
D i e f s ist der Titcl einer Abhandlung, welche Professor
A i r y am 19. Miin 1832 in der Cambridge Philosopbi*) Unter maliren anderen G e g e n s t h d e n , die Hr. R i t c h i e in seiner Abliandlung zur Spraclie bringt, handelt e r auch v o n d e r
Einwirkung des tliissigen Leiters in der einfacllen Ksttc auf die
Magnetoadel, so w i e von d s r E r w i r m u n g der Yliissigkeiten, in
die man die Polardr3ite d e r Volta’sehen Siule getaucht h a t
Beida Ersclieinungrn h i l t e r Tiir neu, sind abar h g s t bekannt,
n n d namcntlich ist die letztere nuch vor wenigen Jahren von d e
l a R i v e (Annal. Bd. X V S. 264) arrsfiihrlich uotersucht.
Hr.
K i t c h i e scheint auch nicht zu wissen, daL sein verewigter
Laodsmann H u m p l i r y D a v y bereits vor 25 Jnbren W’asser auf
die W e i s c durcli genreine Elektricitit zersetzt hat. dali Sauer-
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