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Elektroneninterferenzen. Von P. Debye. Leipziger Vortrge 1930. Verlag S. Hirzel Leipzig 1930. RM

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Personal- und Hochschulnachrichten - Neue Bticher
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gemeinschaft ist gezwungen, sich wesentlich auf die Abdeckung
laufender Verpflichtungen zu beschranken. Bewilligle Kredite
fiir die Durchfuhrung von Forschungen m a t e n gekurzt werden,
neue Forschungen, die unerla5lich sind, wenn die Arbeit der
deutschen Wissenschaft nicht brachliegen soll, konnten nur in
geringem Umfange aufgenommen werden. Auf allen Gebieten
waren starke Abetriche notig, vor allem bei der Beachaffung
wissenschaf tlicher A uslandsli teratur f tir die St aat sbibliotheken
Berlin und Miinchen und einige IJniversitatsbibliotheken mit
C'ondersammelgebieten. - Betrachtliche .Stockungen in der
wissenschaftlichen Arbeit waren unter diesen Cmstlnden iiicht
zu vermeiden, zumal da zu gleicher Zeit die staatlichen Mittel
fur die wissenschaftlichen Institute stark eingeschriinkt wurden.
Gro5e neue und Iebenswichtige Aufgaben, wie z. B. umfassende
pflanzenzuchterische Forschungen im Interesse der Verbesse.
rung der IandwirtschaftIichen Produklion, Forschungen uber
Holzgewinnung und -verarbeitung, neue geophysikalische und
technische Forschungen konnen am Mangel an Mitteln nicht in
-4ngriff genommen werden. Aber die Notgemeinschaft ist fortgesetzt bemuht, durch Erfiillung des Notwendigsten den laufenden Forschungsbetrieb aufrechtzuerhalten. Sie wendet den
grollen neuen Fragen, die an die wissenschaftliche Forschung
herantreten, wie z. B. der Untersuchung der zu den BergwerkunfalIen fuhrenden Gase und ihrer Gesetze, unablassig ihre
Aufrnerksamkeit zu. Sie sucht einen leistungsfahigen wiseenschaftlichen Nachwuchs zu sichern und hat in der Erkenntnis,
daD hierin eine wesentliche Voraussetzung fur die wissenschaftliche Weiterarbeit liegt, die Forschungsstipendien fur jungere
Gelehrte in betrlchtlichem Umfange weitergefuhrt (gegennartig
etwa 450). obgleich auch hier Einschrankungen nicht zu vermeiden waren. In einzelnen Fallen kann sich die Nofgenieinschaft der Forderung von deutschen wissenschaftlichen Arbeiten
im Auslande nicht entziehen, um unserer Forschung die Verbindung mit der Forschung anderer Volker zu erhalten und
unseren Forschern Gelegenheit zu achtunggebietender Tatigkeit
zu geben. Die erfolgreiche Ruckkehr der vor zwei Jahren ausgesandten, Zuni gro5en Teil aus Mitteln des Stifterverbandes
der Notgemeinschaft fiiianzierten Gronland-Expedition Alfred
Wegener stellt die nationale und internationale Bedeutung
(741
solcher Arbeiten vor aller Augen.
PERSONAL- UND HOCHSCHULNACHRICHTEN
(RedaktionsschluE fur Angewandte" Mittwoaha,
filr ,,Cham. Fadhk" Sonnabendr.)
Dr. L ii p y o - C r a ni e r , Leiter des photochemischen Laboratoriums der Deutschen Gelatinefabriken A.-C., Schweinfurt,
wurde von der R o y a l P h o t o g r a p h i c S o c i e t y o f
G r e a t B r i t a i n (Sitz London) die P r o g r e s s - M e d a i l l e
verliehen, ,,in Anerkennung seiner Erfindungen, Forschungen
und Veroffentlichungen, die in der Entwicklung der Photog taph ie zu wicht igen Fort sch ritt en gef ijhrt haben".
Fraulein A. P o c I( e 1 s , Braunwhweig, wurde von der
Kolloid-Gesellschalt init dein Laura R. Leonard-Preis 1931 fur
ihre Methode zur quantitativen Erforschung der Eigenscha!ten
von Grenzschichten und Gremhichtfilinen ausgezeichnet.
E r n a n ti t : Dr. 0. K r a y c r , Priv.-Doz. fur Pharniakologic! und Toxikologie n n der Uiiiversitat Berlin, zuin nichthealriteten a. 0. Prof.
Aus dem Vorstand der I . G. Farbenindustrie A.-G., Frankfurt a. M., sind ausgeschiedcn: Prof. Dr. F. C u r s c h I N a n n ,
Wolfen, Dr. C. H a g e 111 a n n , Frankfurt a. M., W. H o 1 ni ,
Frankfurt a. &I., A. K r n u fJ, Ludwigshafen, C. R o e B C h ,
Frankfurt a. M., Prof. Dr. A. S c h m i d t , Frankfurt it. M., H. C.
A. S e e b o h in, Bad Honiburg v. d. 11.. Dr. W. T i e d t k e ,
Hochst a. M.
G e s t o r b e n s i n d : Dr. A. B o r n s t e i n , 0. Prof. der
Pharrnakologie, Hamburg, in1 Alter von 50 Jahren. P. B r u g g e ni a n n , Seniorchef der L. Briiggemann, Komm.Ges., Spritfabrik und Cheinische Fabrik in Heilbronn a. N., im
Alter von 64 Jahren ani 8. Januar. - Dr.-Ing. e. h. W. E s s e r
Direktor und leitendes Vorstandsmitglied. der Vereinigten Stahlwerke A.-G., Dusseldorf, aiii 26.Januar im Alter m n 63 JahFen
- F7. S e i f f e r t , Eberswalde, Vorstandsmitglied der Franz
Seiffert & Co. A.-G., Maschinenfabrik, Berlin, Vomtandsmitglied
des Gesamtverbandes deutscher Metallindustrieller, am 15. d. M.
i m Alter von 80 Jahren.
.
-
I
Angewandte Chemie
45. Jahrg. 1932. Nr. 5
NEUE BUCHER
(Zu beziehen, soneit im Buchhandel erochienen, darcb
Verl8,g Chemie, Q.m.b.H., Berlin W 10, Corneliusatr. 8.)
Katalyse. Von Dr. W. F r a n c e n b u r g e r und Dr. F. D u r r ,
ForschungsIaboratoriuni Oppau der I. G. Farbenindustrie
A. G. Sonderdruck aus Bd. VI der Enzfklopadie der technischen Chemie. Herausgegeben von Prof. Dr. Fritz U 1 1 1x1 a n n , Genf.
Zweite, vollig neubearbeitete Auflage. 56 S.
Verlag Urban & Schwarzenberg, Berlin und Wien 1930. Preis
RM. 3,50.
Die Arbeit etellt einen wortlichen Abdruck des Artikels
,,Katalyse" dar, der unter dem gleichen Stichwort in der zweiten
Auflage der Enzyklopadie der technischen Chemie von U 1 1 m a n n erschienen isl. Es ist sehr zu begriisen, daB sich der
Herausgeber sowie der Verlag dazu entschlossen haben, diesen
au5erordentlich wertvollen Handbuchartikel dem daran interessierten Leserkreise in einer Sonderausgabe zuganglich ZII
machen, und es durfte zu iiberlegen sein, ob dieser Weg ini
Interesse dcs Benutzers in Zukunft nicht haufiger beschritteii
wcrden sollte. - Der Darstellung stand die von Prof. G. B r e d i g
1919 verfaI3le Abhandlung der ersten Auflage der Enzyklopadie
zur Verfiigung, der einzelne Abschnitte entnommen werden
konnten. Das Kapitel uber Katalyse in der analytischen Chemic
hat Dr. R. L u c a s beigesteuert. - Es durfte wohl schwer sein,
auf einem Rauni von 56 Seiten das ungeheuer ausgedehnte und
vielgestaltige Gebiet der Katalyse in ahnlich vollendeter Weise
zu formen. Die Ciedanken scheinen wieder und nieder geschliffen, um ihre knappste und pragnanteste Form zu erhalten.
Dabei ist die Disposition au5erst klar: Auf einen geschichtlichen 'Uberblick folgt auf uber 14 Seiten cine tabellarische Zusammenstellung der technisch wichtigen katalytischen Reaktionen, die durch Heranziehung zahlreicher Patentschriften zii
hohem Wert erhoben w i d . Vorbildlich ist das Kapitel uber die
allgemeinen Prinzipien der Katalyse. Die reiche Fiille des
nufs au5erste konzentrierten Materials - es werden auf den
56 Seiten mehr als 1200 Literaturnachweise gegeben - ist durch
leitende einheitliche Gesichtspunkte, die durch den Stand der
modernen Forschung gegeben werden, in klarer Weise gestaltet.
- Dieses kleine Werk, das seinem ursprunglichen Zweck und
?,einem Umfang nnch nicht lehrhaft gehalten ist, sondern rasch
iiber Wesen und Bedeutung der wichtigsten Phanomene der
I<atalyse sowie uber ihre bedeutendsten praktisch zur DurchCiihrung gelangten Verfahren unterrichten will, ist fur jeden
auf dem Gebiete der Katalyse Arbeitenden unentbehrlich, und
wir miissen den Verfassern Dank wissen. d a 5 sie uus daniit
beschenkt haben.
E . Pielsch. [BR.99.1
Elektroneninlerfererizen. Von P. D e b y e. Leipziger Vortriige
1930. Verlag S. Hirzel, Leipzig 1930. RM. 6,-.
Vorliegender Rand ist der dritte in der Reihe, die bisher
ini AnschluB an die voni Herausgeber jlhrlich veranstaltetc
Leipziger Vortragaaoche erschienen ist. Diese Veranstaltung
hat den Zweck, jeweilig ein Soiiderthenia vor einem Forum
\-on Spezialisteii eingehend zu behandeln, uin genieinsain Hichtlinien fur die Zukunft festzulegen. Das der Offentlichkeit
uberreichte Protokoll stellt somit imnier einen zeitgenial3en.
stnrlt sondierten Querschnitt durch den Stand der Dinge dai..
Zur Verhandlung standen diesmai die Beugungserscheitiungen an Elektronen und die Leitfahigkeit der Metalle.
Namentlicli ersteres Gebiet durfte vom Cheiniker weitergehendes Interesse beanspruchen, insofern es sich hier uni eiii
t.eues Verfahren zur Konstitutionserforschung handclt, das sicli
deni ublichen Rontgenverfahren in niancher Beziehung als
iiberlegen erweist. Da natiirlich ininier in medias res gegangen wird, sind die Grundlagen als bekaniit vorausgesetzt ;
trotzdeni sind die Beitrage d e r verschiedenen Autoren i n
leicht verstlndlichcr Sprache gehalten. Als solche zeichiien:
E. R u p p , R. W i e r l , H. M a r k , PI'. F. M o t t , E. G r i i n c i s e n , F. U l o c h , R. P e i e r l s . Von Thenien ist an dieser
Stelle besonders hervorzuheben: ,,Elektroneninterferenzen ail
freien Molekulen", wo die Fruchtbarkeit der neuen Methode fiir
alte Streitfragen der Chemie besonders in Erscheinung tritt
und ein Programin fur weitere Verwendungsnioglichlteiten entwickelt wird. Alle ubrigen Arbeiten sind niehr physikalisch
cingestellt und bieten dem Tbeoretiker reiche Relehrung.
Bennewilz. [BB. 320.1
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