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Elektrophormaschine zum Laden von Batterien.

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die gleiche Weise die Ciirven fiir die drei mi!getheilten
Tabellen, so fall1 in einigai Fall(bn die Ciirve einer Vcrsuclisreihe mit der einer aiideren ihrein ganzeii Vcrlauf nach
zusamnien, in andereii bleiben die erhalteneti Crirvcn iiberall
in glcichem Abslantl voii einander oder drittens ist Ireins
von beiden der Fall, sie schneidcn sirh wohl gar .und zeigen n w h antlere rclalive Unregeltnafsi;gl~eiten. . Diese alle
sind abcr so Llein, dak sie nngezwungen ivgeud welchen
tler bei elehtrisclien 7'ei stichen so hadigen SiCirungen zugeschriehen wcrd;m hiinnen. Vertiachlassigen wir nber diese
Uni~egelinafsigl~.eiteii,so geht der dritle Fall in eincn dcr
beillen aiideren fiber, und habeti wir n u n blos ziisammenfallendr otler init constanlem Abstande gleichlaufende Curv e ~ so
, Iafst sich wohl der Satz, wie es oben ;;c?scliehen,
so atifstellen : das Ziinahiiicvei1i;iltiiifs der Figtiren bei versc,hictlenen negativen Lndiin;;cii ist aiif den verschietlenen
Obertlachen das gleiche.
Halle, im Marz 1870.
arif
VIII.
EI.:lektvopliormaschiHe wun Laden von Ratterien; V O I L P. R i e s s .
I.)ie neue l<lel,I rophormaschiiie tles Dr. H o 1t z , deren Eiiirichtung rind Spiel ich besclir.iebeii Iiiibe ( Ak. Monalsber.
1870, S. S), liefcrt weit IAiigere FiinLeii iind ist tlem Polwechsel weniger riii~crworfen,als seine vrste Masrhine, nber
sie steht dieser an ErgiebigLeit nach. Die Anfortlerung, die
inaii bei Untersiicliungeii i n den bei Wcilem haufi;,slen €21len a n einc F,le'~.tricir#tsqriellestellt, ist niclit, dafs sie zuletzt Elektricita! voii pofsci. DirhtiFkeit, sondern dafs sic
Y O I ~Anfang an in hiirzrs~cr Zeit cine grofssc. Eleklricitatsiiiengc liefere, tlic sogleit.Ii i ~ t ) g ( * l p i f e II, i a r i ! ) ~ s ~ i d i l izrir
d ~ Ladung griifserer Battorien beriiilzl wird. Dnbei lafst iiiin die
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neue Maschine iu wfinsrhen iibrig, ist aber dutch eine geringe Abanderung so einzurichten, dafs sie dcr allen an Ergiebigkeit gleichkommt. Ich glairbe dcirch Beschreibrtng dieser Aenderung den mit elekt risclien Versiiclien Beschiifiigten
niilzlich zu werden.
Die n e w H o 1t z’sche Maschine, die ich als bekannt toraiissetze, besitzt vier Papierl.riclien, von denen je zwei zus;tiiimenhangeu, rind vier Melallkamrne, von welchen zwei
danernd mit einantler nietallisch verbuncien sind. Man lasse
von diesen verbtindenen KRrniiien dcn eiiien fort. iind ebeuso
den ihm gegenuberstehenden Papierlcr~chen, iind verbinde
den stehen gebliebenen Kamni mil der in der DrehunpsrichIring dcr Scheibe f o l p i d e n Elehtrode, die vollkommen zur
Erde abgeleitet wird. Es ist niilzlich, dal‘s dieser Kamm
mil dern zrigeh~rigenI’apierLuchen glt4chweit yon deli beiden Elektrodenkiiinmrn, also vertical stehe. Das Schema der
Maschine ist clemnach folgendes :
Der ausgezogene Kreis enlspriclit der I otirenden. der
punhtirte der ruhenden Scheibe der Masrhinc. n cind c
sind die durch eincn Papierstreifcn mit einaiider rerbundenen Papierktichen, 11 ist der ciuzeln stehende Kurhen. Die
i<;irnme rind ihre Melall~~c~rhinduiigen
sind fiir sich deittlich.
Die Maschine ist bei offenen oder geschlossenen Elektrodeu besondeis leiclit am Kuchcn h zit erregen. Verfolgen wir die Rotation der Srhcibe voixi Kuchen a aus. Die
Scheibr ist diirch den Karnm hei n mit EleLtricit31 vrrsehen
worden, von dor ein Theil am Yerticalen Kamnie verloren
geht, so daL sie, an den Kuchen 6 ~ r e t c d ,diesen nur mit
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dein zuriickgebliebeneii Theil erregt. Hierdrirch wird aber
die Wirkung der Maschine uur bei den ersten UmdrehunKen der Scheibe verringert, wie sich folgendermaafsen ergiebt.
Uer Papierhuchen b wird, wie nach cinem behannten Intlrienzversitche jeder ziigespitzte Leiter (Ri c f s Elektricitatslchre I , 257), diircli die seiner Spitze zugewandte Elektricit ~ der
t
rotirenden Sclieibe erregt iind mil dieser gleicbnamig
c~lcl~triscli.Der zugcspitzte Theil des K~chens,der aus Carton gefertigt in den Arissclinilt der ruhrnden Scheibe hin
eiuragt , labt die entgegengesetzte Elebtricitat arisstriimen
und diese veniicbtet die Elektricitat der iiaclisten Flache der
rotireiiden Scheibe. Der Kuclien, tlurch die ruhende Scheibe
von der beweglichen gerrennt, kana aber von einer beslimmten Elcktricitatsmenge ntir bis zu eiiiem bestimmlen Grade
erregl werden; hat er diesen Grad erreicht, so niinmt er
heinc E1eLtricit;it mehr auf, rind die Influenzirung trifft allein
seiiien freiliegendeu Theil, namlich das init ihin verbundene
Cartonsttick, das d a m eine sthr gunstige Lage hat. Der
Spitze nainlich des Cartons kommt die rolireude Scheibe
init Eiiier Elehtricitatsart entgegen und seiner Basis liegt
der Theil dieser Scheibe nahe, dcr durch den Metallkamm
bereits die eiitgegengesetzte Elehtricitatsart erhalten hat.
Es trilt d a m die von P o g g e n d o r f f bemerltte Erscheinung
ein (Ann. Bd. 139, S. l.59), dafs die Spitze des Cartons die
eine, seine Basis die andere Elelitricitatsart leuchtend ausstrdmen Itifst. Aber durch die AusstrBmung von der Basis
des Cartoiis auf die rotireiide Sclieibe wird die Elektricitatsmeiige vermindert, die dein Kamme bei a durch die
Scheibe zugefiihrt werden soll, es ist daher vortheilhaft,
diese Ausstroinuiig zu verziigern, w e m niclit zu verhindern.
Uiefs bewirht der oben erwahnte Verlust, den die Elehtricitat der rotirenclen Scheibe am verticalen Kamme erfahrr,
da hierdurch die Zeit verlangert wird, wahreud welcber der
Kuchen b noch Elektricitat aufnimmt. Zrigleich wirkt der
Kuchen b , wcnn er auch weniger stark elektrisch ist, als
an der alten Maschine, kraftiger auf den ihm gegenuberliegenden Metallkamm, weil dieser hier vollkommen abgeleitet
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ist. Die von diesem Kamme der Scheibe mitgetheilte Elekfricitlit ist keinem Verluste durch einen Metallkamm ausgesetzt, hilt in den isolirten Kalnm ein und verstiirkt die daselbst drirch den Kucben a erregte Elektricitat. Es ist daher iheoretisch gerechtfertigt, dafs diese Maschine, wit drei
Klimmen und Kuchen, der allel: nrrr mil zwei Kainmen ond
Kucheii versebenen an Ergiebigkcit nicht nachsteht.
Die beschriebene Einrichlung ist an einer H o l t z’scben
Maschine beliebiger Constri~ction oliiie Schwierigkeit anziibringen. Meine friilier zur Bntterieladung bencitzte Maschine
mit drirchgehender Axe, die jene Einrichtung am leicbtcsten
zuliefs, miifste verworfen werden, weil der Querbalken a m
Hartkautscbuk nicht lnehr gcniigciid isolirte. An meiner
iieuen Maschine ist die Scheibe, von 15; par. Zoll Durchmesser, am Ende der Axc brfcstigt, jede der beiden Elektroden auf eiiiem Glasstabe isolirt , die Cartonspitzen sind,
gegen die Gewohnheit der Mechanilier , atif der aufsern
Fliiche der ruhenden Scheibe befestigt. Auf deu vollkommen
abgeleiteten Stiel des einen Elektrodenkamiiies wurde eine
Messinghiilse aufgesteckt; diese trggt einen zu einem Quadranten gebogenen Draht, der in eiiier Kugel und einem
kurzen, normal gegen die Scbeibe gerichteten Zapfen eudigt,
auf welchen ein leichter verticaler Mctallkamln aufgesteckt
wird. Diesem gegeniiber wurde, wie es das Schema verlangt , ein Papierkuchen auf der ruhenden Scheibe mit
Wachs befestigt iind drirch einen Papierstreifen mit dem
Kiichen der isolirten Elelif rode verbunden. Es is1 nicht
ulltliig, dafs der verlicale Kamm der rotireiden Scheibe so
Babe trete, wie die Elektrodeukamme. Die Spitzen des
Kammes bleiben bei mir zuhlli;:
Zoll von der Scheibe
cntfernt und erfullen ibren Zweck vollkommen. .Die Maschine ladet eine Batterie beliebiger Grijfse aufserordentlich
schnell, bedarf nach Ilingerer Ruhe selten einer erneuten
Erregung und so oft ich sie arich bisher zur Ratterieladung
und zu langen Funken gebraucht habe, hat sie noch kein
Beispiel eines Polwecbsels gegeben. Obgleich die Maschine
in dicser Einrichtung hauptlchlich fur die Batterie bestimmt
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ist , so genii;t sic, wenn man nicht , wie inau leicht Itann
dic H o I t z'sclic Einrichtung w i t h - hcrstellen will, a r i d zur
Nervorhringong roil Licliterschein~iii~ci~.Ohne Flasrheii
e r h d t inan hellleiich!entle Funl,custri)me w n inchr als ZolIcslange iind I<iisclit4 vou zieniliclier Aiisclehuiing. Mil zwei
;in (lit. Elel, t i odeii nngeselzten Flaschen ails dichem Glase
1 on 6:: Quadri\t?-alI ianercr Relegvug (die hier, da die eiiie
F,lel\lrode nbge1eitc.t ist, cine F r a i l I\ Ii ii'sche Hatterie bildcn) hahe ich G e i f s l e r ' s c h e RShrcw g:it leiiditen geniacht
uutl zwischen Kiigeln voii 1 Of par. Liu. I )iirchmesser reicli liche V i i n L t w x-ou 4: Zoll Langc crhal~eu.
I m Verlauf mciner photometrischen Studien, von denen ich
im F origen Jahrgang tlieser Aiinalen einen vorlautigen Rericht gcgeben habe, wurde ich arif vine einfache Methode
gefiihrt, welclie die Stsrhe der AbsorptionsLi aft farbiger
Medien f u r die verschiedeneii Specti alfarbcu, also ariclr die
gesammte Lichtabsorption solcher Medien, schncll rind sicher
zit bestiinlnen erlaubt.
Um diese, tneines Wissens bisjetzt noch uirht in ziifricdenstellender W e i s c hehandvlte ,411fgabezu h e n , inril's
nin Slwrtrnlapp-at die W e i l e der Einlritfsspalte fur das
I d i t in ihi er o b w e n iind unfercn Halfle brlicbig verand e t t weidcn I\onncii. D e r cine Rnud dei Spalte ist hciden
Halften gemeinsain r i d fcst, wahrend der andere vou zwei
beweplichen Platlen, einer obei en rind unteren , gebildet
wird. J e d e dieser Platteii wird ditrch eine bcsondere Mihrometerschranbe bewegt , dic mit einer Trommel versehen
ist, welchc die Spaltweite unmittelbar ablesen ltifst Zwei
aiif div Mitte der Spalteudechel senE rvcht angebrarhtc Stifte
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