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Elektroskopische Notiz.

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tenden Grijfse rf zu kennen, machte es dringend, diese
Frage wenigstens einer beilaufigen Priifung zu unterwerfen.
Da es indessen, um die verdachtige Fehlerquelle zum Vorschein zu bringen, zweckmakig war, die ihrem Erscheinen
gunstigen Umstande angemessen zii befordern, so hat der
Fehler A selbst hei mafsigen Elektricitatsmengen tiberaus
grofse Betrage erreicht ; was allein durch kleine Entfernung des Zeigers von den Scheiben und durch schwache
Ladungen hergestellt wurde. Natiirlich kann man diirch
das entgegengesetzte Verfahreri den Fehler bedeutend vermindern. Die beste Anordnung und die darnach abgepakten Abanderungen der verschiedenen Theile des Apparates, wie z. B. der Hohe des Zeigers iiber den Scheiben, des Widerstandes des Aufhangefadens usw. mufs man
hier wie anderweitig mit Erwagung des Zweckes, wozu der
Apparat dienen werde, in jedem einzelnen Falle aufzufinden
suchen.
\ 11.
ElektroskopiscBe R o t i p .
I n einer kleinen, i. J. 1867 veroffentlichten Arbeit I) uber
die Elektricitats - Erregung durch Reiben von Isolatoren an
Metallen, zeigte ich , dafs das zn Elektrisirrnaschinen gebrauchliche Amalgam *) alle daran geriebenen Kijrper positiv macht, selbst die bis dahin fiir die meist negativ
gehaltenen, wie Pyroxylinpapier, Collodium , Schiefsbaumwolle und Ebonit (Horn - oder Hartgummi, Kamm-Masse),
und zwar eben so leicht und stark wie Glas. Von dieser
Erfahrung lafst sich eine Nutzanwendung machen, die icb
1 ) Annalen Bd. 131, S. 631.
2 ) Wie 08 scheint, vom Dr. J o h n M e r v i n N o o t h zuerst bei der
Elektrisirmaschine eingefiihrt (Phil. Transact. 1773, p . 351).
41 *
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glaube empfehlen zu konnen. Statt namlich das Ebonit,
welches man gewijhiilich zuin Erregen der Elektroiriaschine
gebraucht, mit Katzenfell , Wollenzeiig oder der Hand
(der sogenannten Maus) zu reiben, uin es iiegativ ZLI elektrisiren, reibe ich es wit Ainalgam, om es positiv zu
InacLeii. Dieser letztere Procefs erfordert lange nicht die
Kraft- Anstrengung wie der erstere, und schlagt selbst
\lei ziemlich ungunstigen atmospharischeii Umstanden nicht
fehl. Das Amalgam, das aiif einem init Leder bekleideten
Holzstreifen. ausgestrichen , und natiirlioh abgeleitet seyn
mufs , braucht nur sanft auf dem Ebonit hinweggefuhrt
zu werden, um dieses hinliinglich zu elektrisiren. Meine
Elektromaschine zweiter Art lafst sich schon duroh einen
Ebonitstreifen voii 1 Zoll Breite uiid einen Amalgamstreifen
von 0,5 2011 Hreite augenhlicklich in Thatigkeit setzen.
Bei nicht gunstiger Witterung und nicht guter Bescliaffenheit des Ebonits ist es mir sogar haufig vorgekornmen, daB dieses weniger elektrisch wnrde als das daran
geriebene Amalgam; denn mit letzterem konnte ich die
Maschine leicht erregcn, mit e:sterem aber gar nicht.
Selbst guteni Ebonit ist das Amalgam zuweilen vorzuziehen, das auf diese Weise elektrisirt eine leichtere Erregiing der Maschine bewirkt als, nach Hrn. M u s a e u s
Vorsctlag '), durch unmittelbares Reiben an deren rotirender Scheibe. - I n Ermangelung von Ebonit kann man
iibrigens mit gleichem Erfolge Glas, Porcellan oder Glimmer anwenden. P.
1) Ann. Bd. 143, S. 252.
A. 1.7 . ; c l ~ n d c ' u Bi&hdruckorei ( L . 6 c h : i d c )
iii I h i l i n .
Mtsllsrhreiberstr. 47
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