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Entgegnung an v. Wartenberg

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2244
den ~~olframuclimelzpunkt
(scheinbare des blanken
26.50'9. wahre P ! W D " 3 ) ) ini Gegensatz zu der von
ihnen gefundenen. 257j0, falsch sei. Sie begriinden
dirs dainit, bri niir hiitten hesondere Luminescenzcrsrlirinungen odrr eine heiDerc Dampfhiille dm
xchmrlzrntlr Wolfram uberstrahlt. Von h i d e n Rrsclieinunyrn Iiatw icli seinerwit nirlits geschen;
die sclinirlzrndr K u p p zeigte sicli niit vollig scliarfen Konturrn unverpleiclilich heller als die Umyetmng. \\'enn man aucli ini iiilfkrsten Vakuum
tin:: einigrrmallvn tlichte T>alnpflliille annelinien
wollte, so konntc. sir hiicllstrns kilter scin als dus
Metall, d;r tlrr tlic. EAiitziing lirferndc l'otentialqirung an drssen t )l)erflirlir iintl nirht ini (.;asraiim
sitzt. Die Dainpfhiille konnte also nur w n i g elektri wh erliitzt \vrrtlrn unci Iiiirlistens dic Lichteniission schwiiclirn. wrnn riir iilwrliaiipt vorliandcn ist.
Die Llrsaclir drr I)iskrepanz scheint niir ziiniiclist rrlieMicli cinfitrlirr durcli Verunrciniyungrn
deb \Volfraiiis liei den \'crsurlirii ~ ( 1 1 1 R u f f iind
(; o e c k e Z I I crkliiren zii sein.
I)a sie nicllts
t)e.wnderrs ern8linrn ii1x.r (lit. lieinlieit, tliirfte
rrirws lliiridrls\volfr~ni henutzt srin, das niehrere
Prozrnt Jlolylirliin rntliiilt, das srliwer zu r n t fernen i 5 t .
\Yeitaiid nielir l)rtirutet : h e r tlir
Aiifnrilinir von Kolilrnstoff iius ( k i n dein XIetallp u l v c r I~cigriiiisrl~trn
Stiirkckleistrr, i i u s drm drn
Vakuuniofen h i 28)O" ganz sichcr crfiillcnden
zer.;tiul)teri odrr verdaniliften Kulilrnstoff und
kolilrnstofflialti~rIi (:asen irie H('y, dir sicli iiiis
drni iiIivrrIiiri(1lictirn \VassrrstoffgeIialt der Heizkohlr iind tier 8tickntoffiitinos~,Iliire gebildet
habrn. M'cnn inan nun die Scliwicripkritcn ~ I C denkt, die die 'I'erhnik linter vie1 giinstiyerrn l!nis t i n d r n grhabt Ii;tt, uni drn Kolilenstoff nus den
Gliililampenfiidrn lirrauszutirkomnirn, so rrschrint
ex sic1ii.r. tlaU R II f f i i n d C: o c r k e aueh 1x3
rasclirstrni Arlwitrn iiicrkliche JIrngcn C in ihrrni
Metall gehabt hahen; jedenfalln hiittr dir ('-Frrihrit ausdriicklich von ihnrn betont aerden miisden,
da dienr hliiglichkeit zii nahe liegt. Urr Kohlenstoff IBildet nun atirr C'artiitlc, iind zwnr nimnit er
i i n i so nielir 3lrtiill wrg, jr hiilier t h y .4tonipcniclit
dewelhrri ist. S r h m r n wir z. R. vrrglrirlislialbcr
an, inan findr in i.in(wi Kisrn- und \Volframrepriliis
c),ln;, C, so entsprirlit da.9 in ersterrin rineni Cklialt.
von I,OSq/,
iiii zwciten aher von 3,26:; \
V2('.
l k r EinfluB solchrr ('arbiclniengcn auf die Schmelzpnktserniedrigiing ist, erhehlicli, da dirse Init. dcni
wiiclist. lkzeichQiiadr:tt, tler Scliriirlzt.cni~~rrutur
net . 1 t dir Scliiiielz~~nnktsrriiirdri~iiiip,
die von
m C;ramm Sii1)st:inz i n 100 g Iiisrrng~mittelvoni absoliitrn Sclinirlz~mnkte T,) 1iervorgetr:irlit. wird,
und itit. ferner w die 8rhinelzn.iir1nr von 1 g Liitwnpsinittel, JI d a s JIolckiil;iryr\viclit des gelijstcn
Stoffes. so gilt:
.1 t =
0.02
. To2
.
* 111
w J1
+
S d z t mati nun T,, - 3173' (2900 273), 111 - 3
(3"; \\'2C'),
\v
50 wil. (norli iingiins! ig Iiorli gr.
srliiitzt). 31 - 380 i\\'?C), so wird:
-1
~
2,
[
Ruff: Entgegnnng 811 v. Wartenbe?#.
v.
\v R r t e 11 1) e r g ,
Ikrl. Herirlitc 40,
At=
Zeltschrlft fflr
angewandte Chem!r.
-
0,02 * 31732 3
= 310
50 * 380
( f i r cinen C-Gehalt von O,lo/o).
Nine analoge htrachtring gibt bei l"/b C-GeIialt
und 31,G0& C'arbidgchalt:
(fiir eiiieii C-Cchalt vou 1"/,,~
Die 325" Schniclzpunktserniedriyuii~ hci H I I f f
c k (i liegrn also durcliaiis in dcni Hereicli
der Miigliclikeit. \Vie stark drr EinfliiU relativ
klcincr \'eriinreinigrinyeri bvi liolirii 'JYnipwatiircii
ist, IiiUt sich z. H. auch a m Iridirim when, vim tlrni
einr ttdinisrh reine Sorte t)ei 2285' cine clirniiscli
reinr bei 2360" sctiniolz~)in1 \Volfraiiiofrn.
Cenaii dirselben Hinwiinde gelten natiirlicli
fiir tliv zii 2 2 J 0 rrsp. 21 10' bestirnniteri Sclinielzpiinkte von Ir resp. >lo. Bri rrsterein hiibc ich die
rben pennnnte Zahl gefiinden. wiilireiid icli brim
Mo nrir konstatierrn konntc, infolgr srinrr rapidrii
VertlaniI)fung. dall rs liiilirr :IIS h i ? S O " seliniil7.t.
Es f;ilIcn hirr offrnhar dir ,,lwFontleren 1.uniinesrerizc:rsclieinungen iind die Danipfliiille" rvep du cler
einzigr Unterscliird ineinrr Anordnuny von drr voti
R 11 f f nnd G o e c k e in der .Anwentiling rines
Woltranirotires anstntt eines liiolilcnrohrt~sbthstrlit .
[ A . 188.1
iind (; o e
Entgegnung an v. Wartcnbvrg
voii OTTORUFF.
(Anorgnnisrhe'i iiiid elektrortieniisches 1.almrntoriurn
dcr 'L'urtinischrn Ilochsehiilr z n I h i z i g . )
(Eingeg. 15.!10. 1911.)
F:s i i n t d i e g t krinrm %weifel. daU d r r von
C; ( I e c k e rind niir 1~ecib;ichtrtrScliniclzpiinkt ctes
\Yolfrtinis (,,ctati 25ifio'') dcni wdircii Sclinielzpunkt dcss \\'olframs yrprniihr zii niedrig i d ; nrich
haben n i r s r 1 1) s t auf die kohlendr IYirkung dcr
AtniorphBrc* iinnercs Ofrns in dirsrui % ~ i s a m m t ~ n hang hingeiviesen (Berl. Hrrichte 43, 156!));v. M' a rt e II 1) r p LI Ihtgcgniinp k m n uns in dirser Ilrziehung ~ilsoNeues nirh! brinpen; sie giht iins iiber
willkoiiinicnc Vcr;inl~sung. unsc're Ansirfit, dtiB
dir von v. \V n r t (. n 11 ti r g prfundrnc ,,\v a 11 r r
Srhnic,lztc.ml,rrntiir" n i hot+ iat, rind zwnr , , i i n i
niintlcstcns ?tH)'",
norh rt\va* aiisfuhrlirhrr zii brgriindvn:
Dns von uns ver\vrndrta \\'nlfrani war so win,
als r s ziirzrit iiI)rrliaupt herzustcllrn ist, war ohne
jerk3 Hintlrinittcl liydranlisch grprrUt iind i n cbinrr
\\'wsrrst offat niospliire init \Volframelckt rotlrri vorgrsc~liinolzrn. Ks konnte n;ich unseren Vrrsuclien
in drr ziini Srlinirlzcn niitiprn Zrit (von WM)'his
2575" : 5') nicht wohl nirhr als 0,3",, Rohlrnstoff
aufgrnnninim hahen; nus dirsrn Datctn 1 i : i h c icli
seinerzrit vhmuo, a i r v. \\' n r t c n b c r g die unFcfiihw S ~ ~ I i t i i r l ~ . ~ i u n k t s e r i Iwwrlinrt,
i i ~ r i ~ ~ ~ ndirsc.
~
drni von iins gefundcnrn Scliinrlzpiinkt ziiyrzihlt
(L
3287 ( I W7).
3, v. \V ii r t c n b e r g
(ie<. 12, 1 % (1910).
, V d i . tlentsch. pliys.
4 ) v. \V ;I r t e n I) e r g
Ges. 12, 129 (1910).
, Vcrh. driit~rli.~ h y s .
., m v .
-
Hett
Jahrg.ng.
November 191,]' Notwendigkeit
der Untereuohung phermmeutiaoher PrHparste.
und bin dann auf eine wahre Schmelztemperatur
von ca. 2650" gekornmen, eine Zahl, die auch insofern mit den von uns sonst gcmachten Reobachtungen besser iibereinstimmt denn v. W a r t e nb e r g s Zahl, als eine Ofenternperatur von 2750"
ausreicht., selbst groBere Mengen reinsten Wolframs
(z. H. 100 g) derart niederzuschrnelzcn, daB die
Kohlung des griiBeren Teilcs des Mettilles 0,15!;
nicht iibersteigt. Alit Riicksicht auf das ganz
erhebliche Intcrcssc, wclchrs die Gliihlampcnindustrie zurzeit an tliesen Zahlen hat, hielten wir es
fur richt,ig, unsercn Erfahrnngen in der gewiihlten
Form ausdruck zu geben, und gingen dabri von
der wohl kaum bestreitbaren Annalime iius, daB die
Bedingungcn fur die optische Messung dcr Temperatur in unsereni Ofen wesentlich giinstigere
sind, als diejrnigen in v. W a r t e n b e r g s Einrichtung.
Mit weiteren Versuchen iibcr den wahrcn
Schmelzpunkt dcs Wolfranis sind wir ini iibrigen
noch beschzf t igt .
[a. 199.1
Die Notwendigkeit der Untersslchung
pharmazeutischer Praparate in chemischen Laboratorien.
In den Heften 42 und 43 dieser %. hat,
Dr. E u g e n S e e 1 in Stuttgart in einer Abhandlung iiber die Sotwendigkeit der ,,Untersucliung
pliarmazeutisclier Praiparate in cliemischen Laboratorien" allgemeine Behauptungen iiber groBe
MiBstande in der Arzneiversorgung, iiher Pflichtwidrigkeiten und Unfiiliigkeit der Apotlieker airfgestellt.
Fur diese Behauptangen hat Dr. S e e 1 keinerlei Beweise beizubringen vermocht, \vie in S r . 87
der ,,Apotliekerzeitung" berrits nachgewiesen ivorden ist.
Fur die .4rt der Anschuldigungen fiihre ich an
dieser Stelle nur ein einziges Beispiel an, das fiir
Dr. S e e I charakteristisch ist. E r sclireibt in
Heft 43, S. 2055:
,.Tinctura Opii simplcx. Opiumtinktur gehort
wegen des hohen Preises des Opiunis auch ZII den
Schnierzenskindern der Apotliekenvisit,atoren. Als
Beispiel der Abgabe niindern.ertiger Opiumtinktur
in Apotheken sei ein nach neueren Zeitungsberichten gericlitlich abgeurteilter Fa11 erwahnt, in welchem eine derartig mit Wasser verd. Opiurnlosung
abgegeben wurde, daB ihre Wirkung vollstandig
illusorisch war. ''
Das IieiBt mit anderen Worten: Der Apotheker
falscht um eines kleinen materiellen Vorteils willen
in der Regel eines der wichtigsten Arzneimittel der
Apot heke.
Eh ist dies ein geradezu unerhortes Vorgehen,
das nahe a n die strafrechtlichc Grenze streift, wenn
Dr. S e c 1 in breitester Offentlichkeit auf Grund
eines Einzelfalles die Meinung zu erwecken sucht,
als ob die Apotheker im allgemeinen so gewissenlos
und ehrlos waren wie jener Einzelne.
Ich erhebe auch an dieser Stelle als Vorsitzender des fast Fjooo Apotheker umfassenden Deutschen Apotheker-Vereins und als Mitglied des Vereins deutscher ('hemiker den bestimmtesten Wider-
2246
spruch gegen die unbewiesenen Verdachtigungen
des Apothekerstandes durch Dr. S e e 1.
Berlin, den 1. Xovember 1911.
Dr. S a l z r n a n n ,
Vorsitzender des kutsclien AI)('tlieker-Vcrein~.
[A. 191.1
%u vorstchendein l'rotrst von Dr. S a 1 z n n habr. icli folgrndes zu crwidern:
1)ic Hehwptungcn. die ich zur Wgriindung
' o t \IS t' n tl i g k r i t
meiner Fortlerung : ,.D i e h
u n t c r s it r h u 11 g 1) 11 a r ni ii z c u t, i d er
a c h r r P r B p i t r a t c i n c h c ~ n i s c h e nL a t i c, r a t 0 ° C i e n," aufgestellt habv. sind mehr ;ils
hinreichenci bewirscn nicht nur durch 1. den alliickgmg d r r I'harniaziv, 2. die bedenkgemeine
liche Zunahnic des Sprzialitatrnwesrris, 3. die
infolge dcr ungesund Iiolicn .%potlickcrpreise hervorgerufenen unsichercn Zustande, sowie 4. die vielfach als vrrbesserungsbediirftig anerkannten Hestimmangcn iibcr die Apthekenrevisionen, sondcrn ganz bcsonders auch durch 5 . die zahlreichen
Unterschiebungen teurer Originalprodukte durch
billigere Ersatzpraparate und 6. die wohl in geniig Jndcr %ah1 angefiihrtcw vrrscliiedt,nartigsten Heispiele von beanstandeten Apothrker- und Fnbrikwaren in Vergleich mit den bei Kahrungsniit,teln
erhaltcncn Untersucliungsergebnissrn. Wie wcnig
berechtigt und begriindet die teilweise sogar unsachlichen Angriffc der Apot.hekerzcitung gegen
meine Abhandlung sind, habe ich inzwischcn in derselbcn Zeitung darget,an und werde notigenfalls a n
dieser oder cinrr anderen Stelle nochmals auf die
Angelegenheit wegen neuerer Entstellungsversuche
der Apothckrr und der mir von denselben zugedachten haltlosen Verdachtipungen zuriickkommen.
Das von Dr. S a 1 z i n a n n zur Begriindung
seines Wiclerspruches angefiihrte, fur mich charakteristisch ( ? !) scin sollende Heispiel ist das ungeeignetstx, das er %us der ihni gcbotcncn groI3en Anzahl
h a t wahlen konnrn; denn gcrade die an dicscs Vorkominnis gekniipfte I~emerkung S. 2057 dieser %.
zeigt deutlich, daB eine derartige Apotheke, die sehr
unsauber und licdcrlich gefiihrt war und solch niinderwertige Arzncien, wie die gcnannte Opiunitinkt u r und die Digitoxinliisung abgegeben und oft. zu
Bescliwerden AnlaU gegeben hatte, sicherlich viel
eine Untersuchung lohncndes Material liefern diirfte.
Wie nun bei dcr Nalirungsniittelkontrolle die ('hemiker genau wissen, welche Bctriebe ihres Bezirkrs,
seien cs nun Fabriken, Hlckereien , Ikauereien,
Hetzgereien, Molkcreien, Kolonialwarenhandlungen
u. dgl., das meiste zu beanstandende Material liefern und daher ani haufigsten zu kontrollicren sind,
so aerden dic chemischen Laboratorien auch bei
der Arzneikontrolle bald aus den diesbeziiglichen
Untersuchungsergcbnissen ersehen, welchen Apotheken sie ihre besondere Aufmerksamkeit zu widmen haben. Doll die Allgemeinhcit dcs Apothekerstandes cbensowenig wie die der Fabrikanten, Kaufleute, Nahrungsmittelhandler und andercr Gewerbetreibender fur die Verfehlungen ihrer Standesgegenossen verantwortlich geniacht werden kann, i x t
selbstverstandlich; daB e8 sich aber inwh bci den
ni
ii
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