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Entgegnung auf den Artikel Oscar Guttmann's.

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Entgegnung auf den Artikel Oscar Guttmann's.
oxyd nach M u t h m a n i i V G I ~Didym befreien.
Aus der verbleibenden Liisiing d i e Elernente
der Yttriumgruppe nach A u e r ' s 0 x 3 dverfahren mit wenig Didym (eventuell durch
Magnesia nach h f u t h m a n n ) abscheiden und
durch Kaliumsulfat weiter reinigen. Thorium
u n d %irkon sind vor allen aiideren durclt
Thiosulfatfallung abzuscheiden.
Die f i r die Praxis fast ausschliesslich
i n Frage liommende Restimmung cler Thore r d e i m Jlonazit gestaltet sich wesentlich
einfacher, da die besten Monazite des llandels selten iiber 6 Proc., meist nur 3'/, h i s
4'1, Proc. T h o 2 enthalten und es unter diesen U m s t l n d e n gleichgultig i s t , ob das
schliesslich zur WBgung gelangende Thorovyd noch geringe Mengen fremder Oxyde
enthiilt. l n cler Prnsis mird bekanntlich
aus der schwefelsauren Lijsiing des Monazits
direct das Thorium als Pliosphnt gcfrlllt.
Analy-tisch kommt d i e s e Methocle nicht i n
Betracht, dn es im kleinrn Maassstabe
schwierig i s t , den Punkt vollstlndiger Flilhing
genau zu erkennen. H a t man sich ubrigeiis
auf irgend eine Weise eine Kitratltisung der
Monazitmetalle hcrgestellt, so k:mn inan nnter
Anwendung von hletliylorange als Indicator
alles Thorium lierausfractionircn, den Yiederschlag nach dem Aiuwaschen nochmals liiscn
und das Thorium als 'L'hiosulfat ausliillen.
l l e i s t v e r f i h r t man jedoch anders, man fiillt
die schwefelsaure Liisung vollstiindig mit
OxslsLure, zersetzt durch Sods iin Uberschusse, wobei das meiste Thorium i n Iiisung
geht, f U l t aus der Liisung durch Salz- oder
Schn efelsaure rohes T h o r o s a l s t , liist die
Monazitcarbonate i n Salzsiiwe und fiillt den
Rest des Thoriums als Thiosulfnt; dieses
(didym- uild cerhwltende) Thorthiosulfat uncl
d a s Rohosalat werrlen gemeinschaftlich wie
oben weiter gereinigt.
Zum Schlusse miichte ich noch e r n Lhnen,
dass ein nach der B u n s e n ' s c h e n Methode
gereinigtes 'I'horinmsalz (fractionirte Ttiiosulfatfallung, Ammonoxalatmethode) sicli weder nach clem Oxydverfahren, noch diirch
lang fortgesetztes J<'ractioniren in zwei 7-erschiedene Bestaiidtheile spalten liisst. B r a u n e r glaubt clies aiinchmen zu miissen. huf
Grund ineiner Erfahrung glaube icli dem
Ytterbium die E r a i m e r ' s c h e n Resultate zuschreiben ZLI miissen. Schreibt man niimlicli
clns Wtterbinnioxyd Yb O,, so berechnct sich
clas Atomgewiclit fiir Tb z i i 231. 1)a das
Atomgewicht des I'tterbiums (173) nicht gcniigend genaii bekannt ist, sincl B r a u n e r ' s
Resultate wohl hierdorch crkliirlich.
-
[
__
Zeitsolirift llir
angewanrlte Cheniir.
-~
~-
Entgegnung
auf den Artikel Oscar Guttmann's
in der No. 23 dcr Zeitschr. fur angewandte Cheniie
vom 4. Jani 1901.
Wir haben nicht erwartet, dass Herr G u t t m a n n das Wort nochmals ergreifen wurde und
immer wieder auf seine zuerst anonym erschienene, dann mit seinem Namen ausgestattete, angeblich wissenschaftliche Studie zuriickkommt.
Eine rergleichende Studie, tleren Verfasser
der Concurrent des verglichenen Verfahrens ist,
kann doch unmogiich als unparteiisch angeschen
werden. Das hat Herr G u t t m a n n auerat sehr
wohl herausgefiihlt und seinen Angriff anonym gehalten, spater ist er aus dem Dunkel der Anonymitat herausgetreten und hat dadurch seine volle
Parteilichkeit geoffenbart. Wir haben u n s um Herrn
G u t t m a n n nie gekiimmert, es sogar vermieden,
ihm geschaftlich Ubles nachzureden, warum
trachtet er danach, uusere Kreisc zu storen?
Doch nur deswegen, weil er besorgt ist, dass das
Vacuum-Verfahren im Begriff stcht, das seine zu
uberflugeln. Mit dieser Ansicht stehen wir nicht
vereinzelt d a ; sie ist diejenigo der Mehrheit unserer
Standesgenossen. Ais wir unsere DemonstrationsDestillationen vor zwei Jahren einer grossen Anzahl technischer Chemiker vorfuhrten, haben wir
den Beweis geliefert, dass wir, was Ausbeute,
Okonomie der Feuerung u n d Apparatur betrifft,
mit unserem Verfahren sehr Erhebliches leisten.
Wir haben jeden Ballon abgczogener Saure priifen
und registriren lassen, so dass unserer Meinung
nach erst dann der Beweis von Herrn G u t t m a n n
erbracht ist, dass er u m 100 Proc. besser als wir
arbeitet, wenn er einem unparteiischen Forum,
also der Offentlichkeit, seine Resultate in so einwandfreier Weise, wie wir es gethan, zur Verfugung stellt.
W-ir konnen Herrn G u t t m a n n eine Reihe
vou Werken auffuhren, wo sein Verfahren ververlassen u n d unseres dafur eingefiihrt wurde.
Die osterreichischen Staatsanstalten entschlosseii
sich zur Anschaffung unseres Verfahrens, trotzdem schon vorher eine Salpetersaure- Anlage neu
errichtet war nach eineni Verfahren, welches
Herr G u t t m a n n als ein dem seinigen ganz ahnliches hinstellt; warum hat man nicht gleich das
G u t t m a n n ' s c h e selbst genommen, wenn es so
vorziigliche Resultate liefert ?
I n der englischen Staatsfabrik, die Herr G u t t m a n n so siegesgewiss anfuhrt, werden oder sind
schon 3 neue Apparate des Vacuum-Verfahrens
aufgestellt. Wenn Herr G u t t m a n n sagt, dass
er einem Chemiker unseres Vertreters in England
eine nach seinem Verfahren arbeitende Fabrik
gezeigt und dass gcnannter Herr sich von der
vollstandigen Richtigkeit der Gu t t mann'schen
Angaben zu seinem unverhehlten Erstaunen uberzeugte, so kijnnen wir das j a ruhig glauben, wenn
der betreffende Herr tbatsachiieli so lange in der
Fabrik geweilt und den ganzen Process genauestens
uberwacht hat. Er wird dann ja auch gesehen
haben, dass die im Plattenthurm gewonnene dunne
Saure wieder in die Retorte zuriickwandert, um
iiber Schwefelsaure concentrirt zu werden ; diese
Operation nennen wir ,,RedestiIliren" ; vielleicht
XIV. Jahrgang.
Heft 26.
PatQntberlCht.
25. Juui 19015
659
~~
I
hat Herr G u t t m a n n eine andere Bezeichnung
fur diesen Vorgang.
Zum Schluss konnen wir die Versicherung
abgeben, dass alle Standesgenossen, die wir personlich iiber den Eindruck, den die ,,vergleichende
Studie" bei ihnen hervorgerufen hat, befragten,
-
einatimmig das reclamehafte Vorgehen G u t t
m a n n ' s Terurtheilten.
Dies unser l e t z t e s Wort in der wenig Intere m bietenden Discussion !
Vulenlinel. @ Sc/lzcUl-:.
Patentbericht.
Klasse 6: Bier, Branntwein, Wein,
Essig, Hefe.
Entfernen von Vorlaufproducten aus Rohspiritusdampfen bei der continuirlichen Destillation und Rectification.
(No. 12030G. Vom 21. Marz 1897 ab.
( E m i l e G u i l l a u m e in Paris.)
E s bedeutet (Pig. 1) AA' die Extractionscolonne
fur die Vorlaufproducte und K das Verbindungsrohr der Destillationscolonne k und der ColonneA A'.
Die Erfindung besteht nun darin, dass das Rohr K
i n die Colonne AA' in geniigender Hohe eingefiihrt wird, um unterbalb der Einmiindung des
I
I
halb des Eintrittes des Rohres K , welches die
rohen Alkoholdampfe zufiihrt, gelegen ist, zur
Destillation der Vorlaufproducte des Phlegmas,
welches bis nach dem Untersatz der Saule herabsteigt, wahrend der oberhalb des Eintrittes des
Rohres K gelegene Theil dem Zwecke dient, eine
Concentration dieser Vorlaufproducte zu erzielen,
ein Vorgang, der durch die Einfuhrung von rohen
Alkoholdampfen durch das ltohr K besonders
unterstutzt wird. Aus Vorstehendem geht hervor,
dass unter diesen Bedingungen die gutc, alkoholische Fliissigkeit, welche vollkommen von Vorlaufproducten befreit ist, in den unteren Theil der
Saule AA' hinabsteigt, und dass daher diese
Fliissigkeit coDtinuirlich aus dem unteren Theil
der Saule oder Colonne AA' entnommen werden
kann, um hierauf nach einer anderen Colonne geschickt und dem Normal Rectificationsvorgang
unterworfen zu werden.
Patentanspruch: Verfahren zum Ausziehen
der Vorlaufproducte aus den rohen, aus den
Destillationsapparaten kommenden Alkoholdampfen,
dadurch gekennzeichnet, dass man diese Dampfe
in solcher Hohe in die Extractionscolonne einfiihrt,
dass sich unterhalb der Einfuhrungsstelle i n der
Colonne noch eine genugende Anzahl yon Platten
befindet, urn dieses Ausziehen der Vorlaufproducte
mittels reinen, am unteren Ende der Colonne eingeiiihrten Dampfes bewirken zu konnen.
Klasse 8 : Bleicherei, Wascherei, Plrberei,
Druckerei und Appretur.
Herstellung von Linoleum ohneverwendung
von oxydirtem Leinol. (No. 121 209.
Vom 21. November 1899 ab. L. P. H v i i d ,
S i m o n A m m u n d s e n und E. A u g . R a s Fig. 1.
Rohres eine Anzahl von Platten in der Colonne
zu haben, die genugt, um mittels Destillation das
Ausziehen der Vorlaufproducte des 5iissigen
Phlegmas zu bewirken, welches von der ersten
Platte, welche durch die von der Destillationssaule
durch das Rohr K kommenden Dampfe durchstromt wird, wieder herab5iesst. Dieses Ausziehen
der Vorlaufproducte geschieht mit Hiilfe eines
regelmassigen Durchriihrens des Inhaltes der unterhalb des Rohres I ! in der Colonne gelegenen
Platten, und zwar wird dieses Durchriihren durch
Einfiihrung frischen Dampfes bewirkt, der vollkommen von Vorlaufproducten befreit ist und welcher Dampf am unteren Ende dieser Saule durch
den Hahn C einstromt. Auf diese Weise dient
also der gauze Theil der Colonne A A', der onter-
m u s s e n in Kopenhagen.)
Der Gegenstand des Patentes betrifft ein Verfahren
zur Heratellung von Linoleum, bei welchem von der
Anwendungvon oxydirtemLeinb1Abstandgenommen,
letzteres vielmehr durch eine Mischung von Harz
und Pflanzenol mit Caseinkalk ersetzt wird. Das
Verfahren wird in der Weise ausgefiihrt, dass etwa
2 Th. Harz und 1 Th. Pflanzenol zusammengeschmolzen und dann mit einer Mischung von
Caseinkalk vermischt 1 rerden , bis eine homogene
(gleichformige) Masse a t s t a n d e n ist. Man verwendet von dem Gemisch von Harz und Pflanzenol
etwa 55 Th. auf 45 Th. Caseinkalk. Zu dieser so
erhaltenen Masse wird nun das Korkmehl oder
dergl. hinzugesetzt und gut zusammengeknetet;
die Masse wird dann in Platten geformt und getrocknet. Sie besitzt dieselben Eigenschaften wie
das aus oxydirtem Leinol hergestellte Linoleum.
Die Darstcllong zeichnct sich gi.gcniiber der aus
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