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Entgegnung auf die im Augustheft dieser Annalen enthaltene Bemerkung des Hrn. Herwig ДUeber das Wrmeleitungsvermgen des QuecksilbersФ

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H. I? Weber.
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XI. Emtqeqmmg awf &e im Azcgzcstheft &ser
A m Z m mthazteme B e r n e r h g des Em.Herwdg:
99 U-e&er t i h waPmezeituvbg8vmi3gem des Q u e C J c s4ZbersCC;von, E.2
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. Wetier.
I n meinen Untersuchungen uber die Warmeleitung in
Elussigkeiten l) war ich beziiglich der Warmeleitung in Quecksilber zu einem andern Resultate gelangt, als Hr. H e r w i g
in einer fruheren Arbeit a) gefunden hatte. Ich zeigte jedoch,
dass Hr. E e r wig seine Versuchsresultate fehlerhaft interpretirt hatte, und dass eine exactere Behandlung derselben
zu einem Ergebniss fuhrt, das qualitativ und quantitativ in
guter Uebereinstimmung mit der von rnir gefundenen Thatsache steht. Das Fehlerhafte der von Hrn. H e r w i g gegebenen Interpretation bestand darin, dass er erstens die Abhangigkeit der inneren Warmeleitungsfahigkeit von der Temperatur in unrichtiger Weise in die der Berechnung seiner
Versuche zu Grunde liegende Differentialgleichung einfiihrte,
und dass er zweitens die Thatsache, dass die aussere Wilrmeleitungsfahigkeit mit steigender Temperatur zunimmt, ausser
Acht liess.
I n dem letzten Hefte dieser Annalen, p. 662, kommt
Hr. H e r w i g in der ,,Bemerkung iiber das Warmeleitungsvermogen des Quecksilbers" auf diesen Gegenstand zuruck
und gibt zu, dass er die Variation des innern Warmeleitungsvermogens in unrichtiger Weise in die den Berechnungen zu Grunde liegende Differentialgleichung einbefiihrt
habe, gibt ferner zu, dass er einen Fehler beging, indem er
das Pussere Warmeleitungsvermogen als constant annahm,
und erkennt endlich an, dass er infolge dessen zu einer
falschen Formulirung seines Schlussresultates gefiihrt worden ist.
Hr. H e r w i g bestatigt also vollkommen, dass die von
mir gemachten principiellen Einw endungen gegen die Zulassigkeit seiner Behandlungsweise vollig begrundet sind.
1) W e b e r , Wied.Ann. 10. p. 103-130, p. 304-320, p.472-500.18SO.
2) Herwig, Pogg. Ann. 161. p. 177. 1874.
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H. F. Weber.
Damit, sollte man meinen, erklart er die von mir gegebene
Behandlungsweise des besprochenen Gegenstandes fur im
wesentlichen richtig. Trotzdem sagt er: ,,Diese [Ausstellungen des Hrn. W e b e r ] sincl zwar im Princip berechtigt,
haben aber zum Theil fur die Anwendung, worauf es in dem
vorliegenden Falle doch allein ankommt, nach meinem Dafiirhalten keine eigentliche Becleutung und sind anderntheils
clnrch die mangelhafte Berechnung, welche Hr. W e b e r an
Stelle der meinen einfuhrt, ungenugend beleuchtet.ll A n anderen Stellen seiner Bemerkung nennt er die von mir gegebene Berechnungsweise wiederholt ,,unexact.L'
Ich weise diese Behauptung des Hrn. H e r w i g , dass ich
an die Stelle seiner Rechnnng eine ,,mangelhaftel', ,,unexacte"
Berechnungsweise eingefuhrt habe, als eine v b l l i g u n r i c h t i g e zuruck. Obschon jeder Leser meiner Abhandlung sofort
herausfinden wird, dass sich die Sache g e n a u u m g e k e h r t
I erhalt , will ich doch an dieser Stelle mein Verhkltniss zu
Hrn. H e r w i g mit wenigen Worten ein fur allemal darlegen.
Hr. H e r w i g hat in seiner Arbeit vom Jahre 1874 die
Theorie der von ihm ausgefuhrten Versuche principiell falsch
entwickelt ; die darans gezogenen Folgerungen mussten also
unrichtig sein. Ich habe sodann in meinen Untersnchungen
iiber die Warmeleitung in Flussigkeiten die Ton Hrn. H e r w i g begangenen principiellen Eehler verbessert und habe
auf Grund einer bis zu einer bestimmten Annaherung getriebenen Rechnung gezeigt, wie die Versuchsresultate des
Hrn. H e r w i g ausgelegt werden mussen. In seiner Bemerkung erkennt nun Hr. H e r w i g seine fruhere Behandlungsweise als vollig fehlerhaft an und acceptirt vollstandig die
von mir gegebene Differentialgleichung , welche die Thatsachen der innern und aussern Warmeleitung in richtiger
Weise formulirt enthalt. Auf Grund dieser Gleichung fiihrt
er aber die Rechnung nicht wie ich bis zu einem bestimmten Grade der Annaherung, sondern vollstandig aus und htilt
sich daraufhin fur berechtigt, die von mir gegebene Behandlungsweise der Sache als ,,unexact" bezeichnen zu diirfen.
Diesem Verfahren gegeniiber will ich nichts weiter als
das Polgende sagen: Nnch meiner Auffnssung ist eine an-
H. I? Weber.
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genaherte Rechnnng nie unexact , sondern immer exact,
sobald nur angegeben ist, wie weit die Annaherung geht;
und dieses ist in der von mir ausgefiihrten Rechnung deutlich gesagt. Ich habe kein Interesse gehabt, die Berechnung
der Versuche des Hrn. H e r w i g viillig streng durchzufuhren;
meine Absicht war nur, auf das Unrichtige der friiheren
Behandlungsweise des Hrn. Her wig hinzuweisen, das Unrichtige zu verbessern und sodann mittelst einer angenaherten Integration zu zeigen, dass die auf Grund der verbesserten Theorie ausgelegten Versuchsresultate des Hrn. Her
wig i n U e b e r e i n s t i m m u n g mit meinen Versuchsergebnissen stehen. Diese Absicht glaube ich erreicht zu haben.
Z u r i c h , 9. August 1880.
-
XII. Emtgegwwng auf cUe d m Auyusthefte
d4eser A m m a l m emthaltemem Bemerkumyem aes
Hrm. A. W 4 m k e l m a m m ; v o m H. E: W e h e r .
Meine Untersuchungen uber die Warmeleitung in Fliissigkeiten haben mich zu Resultaten gefiihrt, die ganz ausserordentlich stark von denen abweichen, die Hr. W i n k e l m a n n nach der Stefan’schen Methode im Jahre 1874 gewonnen hat. Ich habe gezeigt, dass der Grund dieser grossen
Abweichung in der falschen Auslegung zu suchen ist, die
Hr. W i n k e l m a n n auf seine Versuchsresultate angewandt
hat, und habe ferner hervorgehoben, dass diese Abweichungen
verschwinden, sobald die Winkelmann’schen Versuche richtig
ausgelegt werden. Nach meiner Auffassung mussten Stromungen in den Versuchsapparaten des Hrn. W i n k e 1m a n n
eintreten, die zur Folge hatten, dass die beobachtete Warmeleitungsfahigkeit vie1 zu gross gefunden wurde, und zwar urn
so grosser, je dicker die witrmeleitende Schicht war. Hr.
W i n k e l m a n n hat diese Stromungen nicht beachtet, hat
deswegen die Wirkungen dieser Stromungen falsch gedeutet,
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