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Enzyklopdie der technischen Chemie. Unter Mitwirkung von Fachgenossen herausgegeben von Prof. Dr. Fritz Ullmann Berlin. Zehnter Band. Saponine-Stereotypmetalle

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508
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_ _ _ _ Personal_ ~ und Ilochsrliulnachrichten
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teile von Rissen, dns erst nach und nach zur Wissensehaft sich ausgestaltete. Nicht konnte eine Darstellung von Untersuchungsarten
.phytochemischer" Art dargeboten werden, wie sie vortrefflich, hier
ict der Einleitulig und, wie nicht gut anders mijglicb, bei den einzelnen
Stofkn vorgetragen ist. Eine spitere Zeit, ein weiterer Mitarbeiter
nlchst W i l h. B r a n d t , der als erfahrener gleichstrebender Universitiitslehrer in Frankfurt dieses Ma1 G i l g an die Seite tritt, weitet
das Arbeitsgebiet vermutlich noch nach andern Seiteii hin. Es ist
erfreulich, dafi, kurz begreiflich, aber hinreichend geschichtliche Hinweise gegeben sind. Die Ubersicht erleichtern neben dem ublichen
Abc-Inhaltsverzeichnis einw nach der Verwandtschaft der Stammpflanzen, wie sie meines Wissens zuerst S c h a e r empfahl, und ein
weiteres nach praktischen Merkmalen. Das Buch wird zweifellos weiter
eine Menge Anerkennung finden.
Herrn. Schelenz. [RB. 95.1
Lehrbuch der physiologischen Chemie. Von H a m m a r s t e n . 9. Aufl.
geb. M 315
J. F. Bergmann, 1922.
Das Erscheinen eines neuen Hammarsten ist in den Kreisen der
yhysiologischen Chemiker seit jeher mit Freude und Spannung begriiBt worden, d e w dieses Werk, ursprunglich allein aus der Feder
des schwedischen Altmeisters, in der neuen Auflage von ihrn in Verbindung mit drei hervorragenden schwedischen Fachgelehrten verfaWt,
hat seit langem einen festbehaupteten, unbestrittenen Platz in jeder
physiologisch-chemischenBiicherei inne. Es ist das Stsndardwerlr, welches in kurzer klarer Form uber alle Fragen Auskunft gibt, alte wie
neue in gleich objektiver Weise behandelnd und rnit umfassenden
Literaturnachweisen belegend. Es bietet dabei fur die rasch vorwiirtsstrebende und schnell vergessende Gegenwart den unschatzbaren
Vorteil, dai3 es fest im Boden des klassischen Zeitalters der physiologischen Chemie wurzelt und somit auch das nicht vergifit, was wir
diesem verdanken. Es ist Lehrbuch und Nachschlagewerk zugleich
und wird nie unbefriedigt lassen. Der aufiere Umfang ist gegeniiber
den friiheren Auflapen vermindert, der Stoff aber wesentlich vermehrt,
was durch Anwendung von KompreBdruck und Beschranken der
methodischen Angaben gelang, die aber immer noch so gehalten sind,
da8 ein klares Bild gesichert ist. Die neue Literatur j s t bis 1920
wid soweit als mliglich dariiber hinaus verarbeitet, wobei auch, fur
den deutschen Lehrkreis besonders wichtig, die auslandischen Arbeiten
berucksichtigt worden sind. Wahrend schon fruher S. G. H e d i n die
Neuhearbeitung einiger, besonders auch der physikalisch-chemischen
Kapitel Ubernonlmen hatte, sind in der neuen Auflage fiir die Spezialltapitel Atmung und Oxydation T. T h u n b erg-Lund und fiir Stoffwechsel und Nahrung J. E. Johansson-Stockholm neu eingetreten.
Heide haben entsprechend ihrer hohen Bedeutung Kabinettstiicke
geliefert.
Die neue Auflage wurde Iange Zeit schmerzlich vermipt, da die
Kriegsjahre das sonst regelmiifiige Tempo des Erscheinens unterbrochen hatten. Diese Lucke ist nun ausgefullt, und wir zweifeln
nicht, daD. der neunten Auflage ein voller Erfolg beschieden sein
wird.
Scheunerf. [BB. 109.1
Der gegenwlrtige Stand des Girungsproblems. Von Dr. W a l t e r
F u c h s , Privatdozent an der Deutschen Techn. Hochschule in Briinn.
Preis M 15
Verlag F. Enke, Stuttgart 1922.
Der vorliegende Aufsatz in Stiirke von 48 Drucitseiten gehBrt ZZI
der von W. H e r z herausgegebenen Sammlung chemischer und chcmischtechnischer Vortrage. Der Verfasser hat es verstanden, das grofie
&laterial in knapper, ubersichtlicher Form SO zu gestalten, daD sich
jedermann sehr scbnell uber den Stand.,des Garangsproblems orientieren kann. Ein kurzer geschichtlicher Uberblick fuhrt in die Materie
ein, und dank der guten, leicht fai3lichen Schreibweise kommt man
leicht fiber die ,,schwierigen" Kapitel hinweg. Der Verfasser Iai3t sich
im allgemejnen nicht auf Problemdiskussionen ein, sondern betont in
erster Linie das Tatsachliche. Aus diesem Grunde werden auch Fragen
iiber die Bedeutung der Garung fur den Haushalt der Hefe selbst und
iiber das Enzymproblem selbst nicht beriibrt. Dagegen finden wir
Abschnitte uber die Untersuchung des HefepreBsaftes, des Kofermentes,
der Carboxylase und uber den Mechanismus des Zuckerzerfalles nach
der N e u b ergschen Theorie. Alles Wissenswerte iiber die Abfangniethoden des Acetaldehydes und uber die Glyceringarung, uber die
Nebenprodukte der alkoholischen GBrnng ist in kurzen Kapiteln dem
Facbgenossen zuganglich gemaeht. Reichliche Literaturzitate geben
zur Vertiefung der Probleme Gelegenheit. Da das Giifungsproblem zu
grofien biologischen Fragen in engster Beziehung steht, so h a t der
Chemiker mit diesem Buche Gelegenheit, seinen Gedankenkreis in sehr
interessanter Richtung bequem zu erweitern. H. Haehn. [BB. 110.1
Enzyklopldie der technischen Chemie. Unter Mitwirkung von Fachgenossen herausgegeban von Prof. Dr. F r i t z U l l m a n n , Berlin.
Zehnter Band. Sapoaine-Stereotypmetalle. Verlag Urban & Schwar&berg, Berlin-Wien 1922.
Preis z. Zt. (Juli 1922) in Halbleder geb. M 800
Zu dem vorliegenden 10. Band von U l l m a n n s Enzyklopadie haben
A1-tikel gr6Beren Umfanges folgende Fachgenossen beigesteuert: M. v o n
Un ruh, Sauerstoff; R i s t e n p art, Saurefarbstoffe, Seide; R a b e, Saureheber, Siiureturme, Saureverteiler; A. R i t t e r s h o f er, Schadlingshekampfung; G r a e f e , Schieferol; F e l i x F r i t z , Schiffbodenfarben;
Fr. U l l m a n n , Schleifmittel, Silicinmverbindungen; B o t t g e r , Schmiermittel; L u d e c k e , Schuhcreme; H. Pick, Schutzmasken; F. K a n i g s b e r g e r , 0. K a s e l i t z u. Fr. U l l m a n n , Schwefel; G. Cohn, Schwefclchloride, Schwefeldioxyd, Schwefels&ureanhydrid, Schwefelwasserstoff,
Verlag Cllemie 0. m. b. H., Leipaig. - Vrraatwortlicher Scbriftleiter: Prof.
-
[
Zeitschrilt fBr
Chemie
________ angewandte
__
Selen, Silberverbindungen, Stearinsaure; P. F r i e d l a n d er, Schwefelfarbstof:e ; €3. M. M a r g o s c h es, Schwefelkohlenstoff; J u s t u s Wolf,
Schwefelslure; Dr.-Ing. Gross, Schwimmaufbereitung; Fr. Go1d S c h m i d t , Seife; W i i s t e n f e l d , Senf; W. G. R u p p e l , Serumherstelllung; Fr. Z i m m e r , Sikkative; H o f f m a n n , Silber; T u s s i g , Silicium,
Siliciumlegierungen ; J o s. K1 e i n , Solanaceenalkaloide; A. E i s e n s t e i n ,
Speisefette u. Speiseiile; M a t z d o r f , Starke, Starkezucker; H. Kiihl,
Steinholz; A. Fiirth, Steinkohie; M. W e n d r i n e r , Steinkohlenteer.
BuSerdem haben die in den fruheren Besprechungen schon erwahnten Fachgenossen die kiirzereu Beitrage uber technische Priiparate, insbesondere Farbstoffe und pharmazeutische Produkte, verfai3t.
Wir haben wieder mit groi3em Interesse die wichtigsten Artikel durchgesehen und gefunden, daf3 auch in dem vorliegenden
Bande die schon mehrfach angeruhmten trefflichen Eigenschaften des
Lexikons sich wieder finden; nur in ganz vereinzelten Fallen fehlt
einrnal ein Stichwort. Die Darstellung der technischen Prozesse ist
uberall klar und anschaulich, und wir sind sicher, daB die zahlreichen
Benutzer des Werkes die Schlufibande mit ebensolcher Spannung
Rassow. [BB. 105.1
erwarten wie wir.
Gntersuchungen' iiber Kohlenhydrate und Permente 11. (1908-1919).
Von E m i l F i s c h e r 'f. Heramgegeben von M. B e r g m a n n .
Berlin, Julius Springer, 1922.
Preis M 279, geb. M 328.50
Der erste im Jahre 1909 im 'gleichen Verlage erschienene Nachdruck der lrlassischen Arbeiten Ernil F i s c h e r s, der die Periode veil
1834-1908 unhfite, findet im 2. Teil seine Erganzung. Nicht nur
die Spezialforscher, sondern alle an der Entwicklung der organischen und biologischen Cahemie intemssierten werden ,dankbar sein,
nun die Zuelrerarbeiten des grofiten Forschers dieses Gebietes in
handlicher Form beisammen zu haben, scheint doch dieses Gebiet auch
in den Handen der jungeren Generation noch fur langere Zeit hinaus
wichtige Resultate zu versprechen.
Die mitgeteilten Arbeiten umfassen die folgenden Gebiete:
I. Glucoside. 11. Acylverbindungen der Zucker. 111. Umwandlungen
der Zuclrer. IV. Fermente.
I. Bereits die erste Arbeit bringt die Entdeckung des dritteu
Methylglucosids. Sie wurde zum Anlai3 ciafur, die Isomerieverhaltnisse in der Zuckergruppe bei den Sauerstoffringbindungen zu suchen,
ein Gebiet, das zurzeit die Forschung in den Handen des verdienstvollen Herausgebers M. B e r g m a n n auf das interessanteste beschlltigt; spielt doch gerade diese Frage hinein in die Klarung
des hufbaues des Kohrzuckers und anderer wichtigen Polysaccharide.
Wir begegnen dann einer Methode zur Darstellung der bis dahin
auf synthetischem Wege noch unzuganglichen a -Glucoside, und wir
lreffen auf die synthetische Gewinnung so mancher Produkte, die den
in der Natur vorkominenden nahestehen oder mit ihnen tientisch sind.
11. In diesem Abschnitt ist besonders die Synthese verschiedener
Disacoharide vom Treohalosetypus, wie manches an'dere uber
Disaccharide und ihre Derivate bemerkenswert. Eine langere Versuchsreihe nehmen die Arbeiten iiber die teilweise Acylierung ein,
welche mit Hilfe der Acetonverbindungen der Zucker und Zuckeralkohole ermoglicht wurden.
111. Hier sticht zuerst die Gewinnung der ersten synthetischen
Anhydroglucose ins Auge; 'sie ist in verschsiedene wichtige Derivate
verwandelt. Dann folgt die interessante Verwandlung der Glucose in
eine Methylpentose. Am wichtigsten durfte fiir den Fortgang der
Zuckerchemie das als Reduktionsprodukt der Autobromglucose gewonnene ,,Glucal" werden, welches nach F i s c h e r s Tode von
R e r g m a n n rein uiipd frei von seinen v o r d m etw,as dubiosen
Eigenschaften erhalten wurde. Dieser Korper wie die ihm verwandten
Disacchari'drderivate, ldas Lactal iund Cellobial, bildan ,den Ausgangspunkt fur neue interessante Umsetzungen.
IV. Unt.er ,den drei Fermentarbeiten ist b@son,ders diejenige
bemerkenswert, welche die Struktur der j3.Glucoside im Zusammenhange rnit der Wirkung des Emulsins untersucht und dabei das
neue H.ilfsmitte1 der Einstellung auf die optimale Wasserstoffionenlronzentration in den Kreis der Untersuchung zieht.
H. Pringsheim. [BB. 112.1
I
-
Personal- und Hochschulnachrichten.
I
Die Universitat Freiburg i. Br. hat dem Direktor und Vorstandsmitglied der Badischen Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen,
L. S c h u o n , Titel und Wiirde eines Dr. phil. nat. e. h. verliehen.
E s w u r d e n b e r u f e n : Privatdozent Dr. G. F. H i i t t i g , Clausthal,
zum Vorsteher der anorganischen Abteilung des Chemischen Universitatslaboratoriums in Jena; Prof. Dr. W. S c h n e i d e r auf das neugegrundete planmafiige Extraordinariat fur organische Chemie an der
UniversiBt Jena.
Der a. 0. Prof. Privatdozent fur technische Chemie an der Technischen Hochschule Munchen, Dr. K. Brafi, ist wegen Anstellung im
wiirttembergischen Staatsdienste auf sein Ansuchen aus dem bayerischen
Hochschuldienste entlassen worden.
G e s t o r b e n ist: Geh.-Rat Prof. Dr. A. M e y e r , langjlhriger Direktor
des botanischen Tnstituts der Universitiit Marbure, im Alter von 72 Jahren.
Dr. A. €3 i o r , Berlin.
- D r m k voo J. B. Hirschfeld (A:Pries)
in Leipzig.
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