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Erfahrungen ber die Heitzung von grossen Werksttten ffentlichen Gebuden und Privatwohnungen mit Wasserdampf.

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Pa
11
R o n E R T S o N B u cIi A.N A N , Civil- Ingenieur *).
Das WalTer,
durch d d e u Dijmpfe ein Gebautle
gehcizt werdrin Toll, wird zum Kochen gebracht und
darin c.rha!:en, in eirietn KeTijI, der (lie Gcfialt und
(lie Einrichtuog der K 4 e l tler. Dan:pfmalchink hat,
und Gird durch dicfrlbe Vorriclitung, wie dielb, bis
zu einer bartinil-ntcr.glrictibli.iLenden HGtie voll War.l'er eriialtm. Uin vor Fruersgefahr vijllig gel'chiitzt
zu C i y , ili es zwwkmilkig, den KeUIL aufserhalb
des Gebiiudrs anzulringen.
Grtjfse
Ucber
dier6,n Iiir
rlcr
1irJ'sIJ.
d i p Praxis Lr:ir w.e[>ntlic:ien
PUACt I i a b e n wir gliickiiciicr \I-eile nie!irerc Erfahrungen.
I
349
3
D i e HH. H o u I d s w o r t h und Comp. haben
i n itirer Spinnniiihle ZLI Ander/ioi? . r i n e Dampfrnnfcliine, wrlche die Kraft von 31 P f w d e n brlitzt,
abet. nur e i n i Kraft von I G Pf+rclcn zu i i u h r n nothig hat.
Die u l r i g e , d e r Krafv von 5 Pfercleo
gl-icti wirkentlc Dawpfrnpnge b w u t z t nian zum
Hf*iIzpnclrr h i d e n (;vbaii(Ie, v ,n d a r n Jas eine
die! Gplniierei und allr i l q p W - r k l i i t t e enthhlr, iind
d a s 3 u d ~ zwar
r ~ eben I;, I.tng. abrr rninder tief und
hoch als das ri!tprc ifi. DI::Spinnerei hat 6 Stockw w k e , v o n d e n e o i v ( l ~ sI 1 0 F G ~Ian,?,
S
27,s Furs
b r e i t unci '3 Fuls h w i i ili , fnlp1ic.h rinm Laurn von
2 R $84 eogl. hubikPiifII:sro in lich f a l i t ; niacllr aut'alle
6 Etagen 1-550, Kulikful's. Das z w r i t e C;rtaiid.
rddie(;t einen Rauni von 7669(i Kubikfuis in lich.
D r r zu hritzende Raum Letrbgt iill'o in beidro zufanirnen g e n o m m c n 250000 Kuh. FuI's.
So vie1
D a m p f , als die Kraft einrs Pfeides arisziiiiben yermag, reicht diefrm 7u Falee hln, in einrr Spinnerei 50000 Kubikfuls H a u n i Z I I hritzrn , clas hvirst,
-
darin die
Ltift
i n eincr niittlrren T r n i p c r a t i i r zwi-
li:h#Jn70 bis 80 F. ( 1 7 bis 2 1 ; H.)
~
zit rrhalteo.
B t i n \veils moo abrr, JnI;, urn die Kraft eiiies 1'ft.rd,.c t i , , r v o r z ~ l b r i n ~ ~ ee:Forclert
ti,
w i d , J a r s A Kiib.
W a l r r r in
F,,l gl l ch w : I d
KelTel iler L)arril,f*:,nli*iiine1:ncf.
IJllf
jec'vni Kubiktol; \ l ' a l r w Oes
D,irr\,!,fkrlTe*lsv i r i 20uu Ktibikt'ul'\ ~ r o f s r rH ; r u i , i ge-
Fiii's
J+,iil
h e i t z t w e r t l e r ~k i ; ~ ~ i i + h .IJrltJ tlirlr I ) a n pf'oi~ii::r ih
elier grblser
a h kkiner,
a h n6Lhig
ilt,
da lie
I
350
3
einc Wirne giebt, die oft iiher 80" F. (mi" R.)
hinsuf geht.
Zwar hiiiigt die Menge elafiirchen Danipfs, die
man i n einqn KeiTel erhslt, weit niehr von der
Griifse der Oberflachc, auE welchc die Hitze der
Feuerflstte wirkt, als von der WalTernnenge in dem
Kenel ab ; da aber die Kellel t l w Dauipfinaf'chinen
alle einerlei Form und die FeuerRitte rinerlei Einrichtung haben, fo ifi es erlaubt, die Mengc des
Campfs nach dern Wallergehalte des KelTels zu berec1i:ien. Dafs, wenn inan zur Heizung einen beLondern KelTr1 braucht , und die Daaipfe nicht aus
dein 1Ccll;l h e r Dampfmarchine nehrnen kann,
der Inhalt denellen weit gr;irser feyn niurs, a ~ der
i
iiberfliiIIige Raum des KeITcls der Dampfmafchine,
vcrfieht lich.
Folgende Tafel giel,t eine Uebcrficht .ilber die
Wirkungen der Danipfheitzuag , wie man Lie in
rerfchiedenen Spinncreien und in andern Manufacturen in England und in Schottland erhalt e n hat.
!2
3
3
4
- v
- w -
0
= a s )
m o e.e u
0
nach der, wie der Verf. hehauptet, die HH.
'.-'Vat t
4
und B o u It o n daa ni;!hige Feuernlaterial b . ihreu
Dampfrrlafchinen bcrec'nnen : ,,Eswerden ungefahr
,,14 Yfund gutrr 'Newcakler Steinkohlen auf die
,,Stunde f i r jede, der Kraft eines Pferdes gleicli
,ko mmen de D a nip fm enge erfort l ert. '' Doch muCs
man diel'em, wegen dcr Miingel in der Adage der
I;eucr[i5:te, und dw Unachtfantkrit der Arbeiter,
die das Feuer unterlialten folley, irnmer etwas
zz!egen *).
,
Jrerhiilml/r Lcr O h r f l i i t h e
dcr Ro'hrcn zu d e m
heitrenden Lufiraum.
zn
Die Erfahrung hat in den n:ebrrten Spinnereien gelehrt) dali I I:uG OberflBchc dcr Hiihren,
wcnn Ge bis zur Temperatur des Dampfes erwarmt
find, 200 Kuhikhfs Luft hinlanglich w ~ r merhalten.
Neiirentheils verfchafi man fich aber etwas niehr
Iiekende Hiihrenfl5rhc, wie man P U S der vorfiehenden Tafel fehn kann. In iler Spinnerei des Hro.
*) Die HH. C l e ' m e u t und D e s o r m e r , welche unwsit
Paris grolie Fabrikcn dirigiren, uuil iibar alles, was zuc
Feuerung gsh6rt, lorgt'.diigo Vrrl'uciis angeltellt Lalien,
thcil;ea Hrn. H L c h e t t E Iiir reinen Traicc' dIlimenlnir.
dei nrnclrineJ fo!geiic!e Aogabeu iibcr die Heiukraft VWrcLiedner Brennrnaierinlisn init. Cei mitderern Lufldruck
und einrr Lufrw'irrn. v o n 10 bis 15" C. vernicgen XU ye;dr rnp fe n
Holzkohfetb 1 3 Ma1 ihr Gewiclit Waffcr,
Steiirkohlen 8 bir g Ma1 ihr Cewicbt W'affer,
H o f r 4 M a 1 lo vie1 WaDTer, alr cs Celtft cviegr.
IIIParis kolteten irn J. 1809:100Kilqramrne Holrliohlr 10,
Stsinkohlo 4 , Holz 6 ond l o r f 3 Francs.
E
353
]
Houldsworth zii AnrJerOon erhirzt I Furs Riihre nur
?
179,. d er der HH.-Kennedy und W a t t zu Johnflon n u r 160, und zu Catrine ungtfihr a m Kubikfurs Raum; In d r n mehrfieh dierer werkfiatte ifi
aber die Ternperatur hiilier, als Lie ley. Ihlhe. Hr.
Macnought hat vor Kurzem eine kleine Kajwlle zu
Port -Glasgow m i t I Furs hciliw Oberflache auf
4~ KubikfuG kelter h f t eeheitzt.
I n den angefiihrteo Beil'pielrn h u der WafTerdampf uogcfiihr dirlblbe Sthrke, w i e man ilin in
den Dampfinal'chineo d r r HH.W a t t und Boulton
braucht , (1. h. tlas Sicheruiizsventil des KrlJeis i[l
mit uogeEihr 2: Pl'untJ fur jeden Quadratzoll belafiet. k i n eIaIiikIwwr DanhpF wiirdc tinhreitig
fiarker heitzen, doch wiirde r s ichwvrr fallen, gegen
ihn die Fugeo h i n l i n ~ l ~ czu
l i lichrrn.
SOH die Anlase geliogrn, lo darf man nicht
verrat.men, z u v o r die iicl'ciiafienhait d a Gebiiucles
genau zu unterfuchrn, ob eft drh ka lt tn Winden
lehr oussefetzt, ob cs irn Innern gaoe a u s g e b a u t ili,
oL es verhaltoilimJliig vicl Q u e r w i o d o h a t , und
o b eine olaliige ocier cine huhere Tenlperariir erforclc?rt w i d . Xuf ;illcs divlcs oiuls m a n KiickGcht
uel~rnrn bri d r r .Briiinimung, wie vie1 Raurn fich
ditrch I Fillj der H i j h e n I;lle heitzen laflea.
A l d t s r i c und
Ol,erJZi/la der Rolrren.
Man h a t verf1;cht l i u h r e o aus rerziootem Eifenblech oder aus Kupferb1ec.h liatt aus-0tilseirea
t u nehnien, theils urn zii lyaren , theils weil man
Annrl. d. PhyGA. E.47. St. 4. J. 101.i.b t . 8
z
[
354
J
meinto, bei ihrer mindem Dicke wiirden fie I'chneL
Irr hcitzen. Aber gegen alle Erwartung faud tich,
d a b l e i gleich groljer Oberflache das Gukeifeu vie1
mehr Warme alr verzinntes Eifenblech und al,'
Kupferblech gab ; iiberdiels verfxeitete das letztero
I\letall oinen unangenehmen Gcruch. In der Bibliothrk des Lord L a n d s d o w n lratte man auf
kupferne RGhren eine hedeutende Sunme verwender, gab fie aber auf.
Hr. H o u I d J w o r t h hat (lurch Verl'uche die
Yerrchiedanheit du Heitzungsverniiigcnr von GUTSeiren und verziuntem Erfenblech zu befiiminen gefu&t. Er mats die Menge von Dampf, welche in
.iner gleichen Liiage gleich weiter Hiihren beider
Art verdichtet wurde, und fand, dafs, wpnn m a n
die Warme- Emiffion durch das Blec! gleich I fetzt,
die durch das Gulseifen gleich z+ war.
Man hatte in einem der Sale der Spiilnerei dep
Adelphi EU Glasgow RBhren aus verzinntem Eil'enblech angebracht; der Erfolg fie1 aicht fo genijgend aus als erwartet worden war. Der Verf,,
dem Leslie's Verl'uche iiber den Einflufs der
Qberflache d t r KGrpor, je nachdcm fie polirt oder
nicht polirt ill, auf die EmilJion der Wcirme gegenwiirtig waren, lieh diefe Blechrvhren fclrwarg
anltreichen, und dadurch wurde bie Warme weit
Gber feine Erwartung vermehrt.
Diel'es leitet ihn auf den Gedanken, tlafs die
Vorziiglichkeit des Gufseirens nicht fowohl auf der
Natrtr deEellen, a h vielniehr a d der Farbe unJ
,
c
355
3
d,er Befchaffenhctt der Obcyfliiclre beruhe. Er
ftellte dariibvr einiie Verfuche nach.Art d ~ Hrn,
s
Leslie.ao, und e r 6laubte zu finden, dafs, w r n n
die Oberflache des verzinnten Eilenblechs dielhlbe
FarLe h a t t e und e b r n To r a u h geniacht war, als
die Oberfliche des Gufseifens. es eben Ib vie1
W a r m e als des Gufseil‘en nusrtrahlte. Das BcniaIcn dcr Riihren aus GulieiLin nlit ved‘chicdnen Farben lchien ihrn keine Verkndrruns in der Ernilfion
der M’irme h e r v o r z u b r i o p n , wenn die Dicke d&
Uebertugs in clielen Fallrii gleich war.
Man hat Kupfer, Blei , verziontes Eilbnblech
und GuCseilbn zu den Lritungsroliron zu nrhnlen
verfucht; immer h a t das Irtzterc in jeder Hinlichg
den Vorzug behauptet. Vori dem Hiechen des
Kupfers hoben twit lchon gcreilet. Das 81c4 reirst
bald uod IVfst den D a m p f eatmeiclien. I’ertiiiuteg
Eifenblech ill m a r wohlfeiler als Gurseilen, laljt
lich leichter aach Willkiihr anbringen, und giobt
tnit eincm geliiirigen Ueberzug cLea lo vie1 blyarm e , iii absr W e i t weaigcr tlauerhal’t als diefes.
Ueberdiefs erfordert es, und l o iiberhaupt alle
R g h r e n , die fehr difnn find, die Votlicht, dafs
mah Stelleoweife Siclierungs -Ventile anbringr, &e
lich nach Innen GfTnen, rlainit, wenb irpentlwo
dtlrcli C o n d e n h u n g dt.r Dariipfe ein Iiif~brrcr
n a u m entffcht, die L d t rogleich l ~ i n ~ i u t l r i i i , ~ ~ ~ a
kGnrle. Man h a t den Fall ~ e l i d b ~d,a l i R ~ ; h ~ e n ,
bei denen diPLe Vorliclit untcrlafle11 w a r . clurcli den
Luftdruck platt tulammengedt iickt wurdeu,
Z P
c
356
3
, To kann
man es fa
&ck nelimen, als es die Koffen zulaEea. Derin
&no dicke Riihre wirkt zugleich wie ein Wj.rmeHehilter, und nian erhalt eine gieichfiirmigereTernperatur, als niit diinnen Hijhren. Der Verf.' ernpliehlt cine Dicke yon i bis if Zoll als die zweckm;il'siglte. Der Prof. Loslie rieth ihm, an Stellen,
wo eineeRohre an einer Wand fortgeht, zwil'chen
beide Tafeln von verzinntem EiCenblech anzubriugen, darnit die Wirme, die Ccli fonlt in der Mauer
verlieren wiirde, in das Innere des Saals zuriickgenorfen werde.
W a s das GuCseifen betrifft
Anordnwng
der
Ro'lrren.
Eine der gtiirsten Schwierigkeiten, welche man
bei der Xnordnung cines Syfierns von Hiihwo * in
denen WaITerdainpf circuliren roll, zu iiberwindcn
hat, riihrt von cler Ausdehniing der J'fetcllle her.
Bei einer eintigen Riihrenfirecke, die in gerclder
Lillie fortgeht lafst fich diel'e Schnierigkeit leicbt
bereitigen ; wenn abcr melirere Riihrenheckea unter verlchiedenen Winkefn zuCammeofiofseo , fo
kijrnmt man in Verlcgenheit , wie man die einzelDen Riihren dampftlicht loll fchliefsen machen, ohne
ihnen doch den freien Spieltaum . fiir die AusdehD u n g zu benelimen. Man wird Gch Iiiervon einen
Begriff maclien, wenn man h&t, dafs der Ver&
eine 160 Furs lange fcupferne Rijlire urn z 2011Lager fand, wenn lie voll WalTerdampfen, als wenn fie
kalt war. Er fcliliel'st aus feinen Erfaiirungen, dafs
,
[
557
1
eifwne Riihren' fich unt e r diefen Umaanden urn
;a Zoll
auf 10 Fufr verI8ogern.
In dem Lefezimmer de r Royal Infllitution zu
London hatte Graf R u m f o r d am Ende der LeitungsrGhreo , durch welche es geheitzt wurde,
Trommeln aus diionem Kupferhlech yon etwa 5
Furs DurchrneKer gefiellt, welche willig nachgaben,
WPCOO die Riiliren Gcli ausdehnten.
Diefe Einrichtuog wurde aber in den mchrften F5lle~i zu vie1
Hauoi wegnehnieo und z u kolibar werdeo.
Senkrecht ltehende Rijhren werden a n allen
I'irncten tles Umfaogs eines Querrchnittr gleich
l i d s , und ilrhnen fich daher r i o p u m gleichmlifsig
nach der LGqe aus, I'o d d s lie Gch Jahei niclit
kriirnmep. Liegt dagesen die Rulire horizontal, lo
wird die obere Seite heifser und delwt Gch liirker
airs, als die uotere, daher die Hiihre lich kriimmt,
wobei die Fugen in Gefahr koriimen. Pcr Verf.
fanil indefs in Lir.er Praxis, dal's tlieres nur in tleir~
Fall gefdirlicti w ; d , wenn die Verbindungen mit
Oohrcn gernacht find und eihen Grolsen PurchplelTer Iiaben.
Da die erwarmte Luft nach oben firtbt, To
qniiffen horizoatale Riihrrn Gcli l'o vie1 als mGg1ich
an den tieflien Stellen des zu heitzenden Kauoies
beGoden.
Noch zwei antlre Umfiaptle erfordern eine vor+
tiigliche 12ufiiterkl;liilhcit. E rf ic ns , durch welrhe
hlittel man tlrr lich ausdphnrnden 1 , r ?t in) Innern
tler Rijhren cinen Ausgang ver!chatft, und zrvciceris.
C
358
3
wio man das WaCler, worin die Dampfe Gch condemfiren, auffiingt uad abfiihrt.
Wenn die Daaipfe in die Rijhren trcten, fb
treibon Ti, wie ein Kolben , die Liift vor Iich her:
dena diece beidrn elaliilhen Fliilligkeiten verheagen Gcli'nur lehr unvollkomnien in ?en Riiliren, uud
fcheinen aneinan'der mit beftinimten 0berflichen
zu granzerr , fali o h n e Uebergang einer in die andere. Hieran nlul's nian bei der Wahl der Stclle
denken, wo das Venti! anzubringcn in, das die
Luft herauslaren Coll, wihrentl die IIohren Iicli niit
Dampf Pillen. Auch menn die l?iiliren niit Dauipf
pefiillt God, muKen imrnerfort ein Ausgang oder
behrere fiir die Dinipfe offen bleiben, aus Jeneu fie
ununterhrochen entweichen kiinnen. Sonil lammett 'fich Luft in den Riihren a n , 'und ninimt drmiihlig die Stelle des WalTerdampfs ein, wobei die
Circulation Jes Dampfes aufh'hiirt,
M,-as deli zweiten Uoiaand betrifft, To ift es imxper vortheilhafter , das fich &ndenGrende Wager
i n derfelben Hichtung wie die Dampfe firi;men, als
ihnen entgegan abniel'sen zu InKcn. ' ~ i n c die
i RGL
pen horizontal, und 'nicht iiber 2; Zoll tni Inn:>rn
weit, fo treibt der DantpT in ihnea das M'afl'er vor
LcIl her, lelbll wcnn fie bedeutend anfieigea. Dafs
abrr an keinpr Sfalle der Hulirr-ii l'b';,!ii?r f i v i i axfatIltiiIe und Itelin Llrihc, zu vr.;hii;cn', i:i e t \ m s
f&r Wckntlichrs. , M'enn man narii JPX Euliaftrn
aufs N e i i e Da:iipf in tlic JiGIirrn i a k t , 1'0 !,lcib+n
die Stellyn, wo WaDer iieht, kalt, wiihrend die
I
559
3
tibrigen Theilc der Rijhren warm nerden, und man
hat^ den Fall gchabt, dali Hijhren durch die Wirkuog diefer partiellen und'unrcgelmafsigen A d & /
n u a g rnit einem Knall aerptatat Gnd. In den mehrlien Fallen ill die Anlage am Icichtdler tu machen
und am wenigflen kofifpielig nenn die Aiihrm
beioalie horizontal liegeo.
,
Anlagen in vrrfchirdnrn 6 d d u d m
wid
der Ddmpf, wenn er aus dern Darnpfkeflel tritt,
durch die t a n g e des ganxen Erdgefcbofles in einer
horizontalen Rijhre geleitet. Dann trift er in eine
lenkrecht fiehende Riihre, welche durch allc GcfcholTe hinclurch bis fafi an die Decke des oberRca
geht. Hicr und in jcdcrn dcr mittleren Stockwerke
geht aus ihr eine horizontale Riihrc ab, melche ungefahr a Furs uoter der Decke hinlauft. und an
ihrern Anfange mit einem Hahne vcrfehu ill, unter
dem Gch ein Ueber befiodet , urn das Cch condcnfireurle WarCer abruleiten ; eine Einrichtung, weld i e weiterliin umltgotllich bcfchrieben nerden wird.
Die fiijhren find Fan horiaontaf, und nur ein wenig
Ib geneigt, dafs das condenlirte WafTer nach dern
Kelfel zu, den Dlmpfen entsegen, ablauft. E in
grofser Theil deKelben wird diirrh eine befondere
Riihre nach dem Behglter zuriick geleitot, wefctitr
den Kenel fpeiR; das iihrige fiihit der Hebcr ab.
Am Ende jeder horitontalm Riihre i l l ein Sicherungsrentll angebracht, .das Gch nach Inncn ;iffnet.
I n der Baurnwollen-Spinnerei zu Catrine
[
360
I
, A h.R&ren ,bel\ehp aus WeikLlrch, und find k h a n
mchrere Jahre irn G?brauch. Die Kolten Jer Anlage verhalten fich zu rlcnen, welchr? Gubeifeo gemacht haben wilrde, ungefahr wie 7 :17. Die hier
getroffne Eintichtung hat das Hequcme, dafs jeder
Stockwerk einzeln gelieitzt werden kqnn.
I n der Spinnerei der Hrn. H o u I d s w o r t h zu
Manchefier, welche 6 Gel'choCTe h a t , lkeigt cler
Dampf aus dem KcEel in einer fenkrechtea RGlire
bis in das oberite Get'chofs, tint1 durchlauft dieles
in einer Rii!ire, welche horizontal auE dem Fufsboden liegt. Dann lieigt er (lurch eine kurze Rijhre
in das nachll untere GelchoG, durch &AS er Iicla
cbeofills i n einer horizont.ileii Riihre Iiintieht, unt1
To geht- er i m Zigzag Jurch alle GefchoITe Lis unten
hin, wo das condenfirte WalTer, welciws dedelben
Wcg uls cler Danipf nimmt, durch e1r~1-nI-TAtr abgpfiihrt wirtl. Hicr auch I5Lt iiinn tli4 1,ui't iiiirch
einen Hehn enrwaichen. Obgleicti d s s i;ei,iu~!e
&a Ful's breit i 4 , uiid die Hiihrpn m i clear eiricn
Seite aagebracht lind, Co vertheilt lich tll-,ch ciie
Warmr! glaichfuroiig.
Pieft! Eiarictir uiig . w e l ~ h e
von allen die eict'achlle ilt, h a t blos (leu !iarhrht:ii,
dars Iich nicht cin einzelnes GeCchois a!l*in hrirzen
]&t, welches inders in einer L'olchen Jlaoutactur
ohne Betieutuw ili,
Aucli in der Spinirriei dvr
HH. T o o d untl S t e v e n c o n zu C;iu.,,uow ifi
die fleitzurrg auf diefe Art eirigericlitet , nur da!b
in ihr die Hijbren aus M'eifsblech Link Sia wurclea
urn '793 in Gebrauch gefetzt, uad dauern noch.
-
-
t
36r
1
Didelbe Methode hat man zu Milgevie rngcnomm en , und hier gehn uagefahr 2 Strinden lib, bi6
das g a n t e Syrtem de r Hijhren voll Dampf ilt.
E i n e dritte,
VOI
diel'en beiclen verlchiedeae
A n o r d n u n 3 der heitzenden Hiihren findet man i n
der grofsen Spinnerei der HI-I. F o r b e s , L o w u.
Comp. zu Aberdeerr. u n d in der Spinnerei des
Hrn. K i n g u. Conip. zu Jolrrtflon. Der Danipf
braucht, urn alte Hiihren anzufiillen, und die Lufc
aus ihnen heranszutreiben, i n erlierer uogefahr f
StundGn ; in letzterer durchliuf; e r 400 Furs Riihrcn in 1 5 bis ao J.1inutc.n. Bei dicfer Anordoung
lieht clcr Haupttheil des Syfienis der Riihren vertical, und client zugleich als Saulen, auf welchen die
Decken ruhen.
DcZr Danipf tritt a u s dem Keflel
tlurcli eina horizontale Hijhre in die zunaclii: liehende fcnkrechte Hiihre; a u s dam oberen E n d e
derfelben wiederum durch eiu horizontales Stiiek
i q die tweite I'enkrechte Hiihre, iri de r e r g a n t herabfieigt ; donn durch ein horizontales Stlick in die
dritteHiihre, und fo geht er ferncir abwechlelnd fiejgencl und Linkend durch alle l'enkrechteRiihron bis a n
Kleinere
C \ 1s andere Ende des Cebaiitles hindurcli.
1t;;hren fiihren das ConJenIationswaKer ab : cla lie
[ich gcrade t1n:e-r den verticalen bt&iiden, Ib f i d
fie imober voll Waflkr , und kann der Danlpf d u r d i
lie nicht entweichen. Das Ventil, welcties die Lutt
IiinausliTst, h a t einerlei Durchaieiler niit den Ri;hr c n , und i l l die Z a h l clieler unpaar, .Tomuls es zn
oberR a n der lettten Hiihre angebracht werdJee
I 3%
1
Diefe Anordnung ill in fofern iikonomirch, als man
bpi ihr die Tragefiulen fpart; fie hat aber die Unannehmlichkcit, d a b Lich einzelne Theile nicht' rus.
belrern laflcn, nhne dal's wiilirend dell& das Gauze
in Unordnung kiimrnt. Sie ifi indefs in vielen
Baumwollen- Spinnerrien eingefiihrt.
Bisher find nur wenige Verluche gemacht wnrden, Wohnhatgcr durch Damp€ xu heitzen. Privathiiufer find in dcr f b g e l nicht grol's genug, als
daus fiir lie eiri cigripr Kcfie1 lich mit Vorthhl unterhalten Ihl'se. Steht ddau aber der Kellel einer
Danipfmal'chinr! zu ( h b o t , oder kann man eus einem befondern KeCTel mehrere HziuTer augleicb,
heitzen, fo ili Erfparnil's bei dern Verfahren, und
vie1 Hcquemlichkeit
Srhr vortheilhaft wiirde es
ieyn, in grofsen Gffentlichen Gpbauclen , GafthZufern, Hotels u. f., niit Dampf die Treppen, die
Gange, die Vorzimmer, und befonders die Speilezimmer zu heitzen, in welchen man an einer Seite
des Zimrners von Hitze, an der andern von Kalte
zu leiden pllpgt. Auch in den Wohnzimmern liifst
Cch h i d e Heitaungsart mit vielem Vortheil anbrin$en, und dabei Schiinheit,der Form rnit Nutzlichkeit verbinden. Der Verf. war ehen mitverruchen
darubpr belchaftigt.
A s ein MuIter diefer Art von Heitzung, kann
Jas Wohnhaus des Hm. L e e xu Alanchefier dienen. Der Dampf wird aus dem KeCTel einer in cler
Yihe ftehenden Dampfmafbhine, unter der Erde in
daflebe gefchrt und heitzt einen I'enkrechten Gy-
r.
,
I:
363
I
liadcr, der in dcr Mittc des H a d e s im dem Souterrain fieht , WO, wie gewiihnlicli in England, die
);uche iG. Dielir Cylinder ill rnit einer kreisfcrmigen Maucr von Backlieinen umgeben, welche 9
Zoll von i h m ringsumlier aLfteh4, unten mehrere
L;icher h a t , uni tler Luft den Ausrritt und Eintritt
zu geliatten, und lel!dt mit einem zweitm Cylinder umgebrn if?, den der Verf. den Clrunnerr nenot.
Die kalte Luft linkt , als die fchwerere, in diel‘em
Rrunnen zu Boden, geht durch die LGchcr der
Bhuer, ‘kiimmt mit dem heirsen ‘Cylinder in Reriihrung, wird von ihrn erliitzt und ausgzdrhnt,
uad nimmt die vcrlangte M’irme rnit a u f w i m .
Dieres Circuliren derlklben Luftmafle, welche h i m
rrkaltcn Jurih die Verinderuog ilircs fpecif, Gewiclrts gezwungea ift , lich in dent Souterrain wieder LU erwirnim, giebt in kurzer Zeit cler Treppe,
den Gn‘ngen u. f‘. f. eine angenehme und glcichfGrmige Warriie. Man regulirt durch Ventile den
Zutritt cles Dampfs .aus dem KelTel in den Cylinder und delrrn HuIle, und dadurch ,das Auflieigeri d r r enrirniten Luft. Diele Vorrichtung hcitzt
[O fiark, daCs man YOU Zeit zu Zeit eins der bei(]en Ventile verl’clilielsen murs ’1. Dea Speifefaat
‘1
Hr. P i c I e t hemerkt in clrr Bi61. Crltunrt., Lhon lei$
hetrze er auf eiue allnltche A r t eiiien 32 Iangen, x i ’ breitea und 1 1 ’ bohen s.1.11, der elfo uiigelrbr
1 5 Jalircn
6900 Kubikhils f a & ,
mitrelli einea Llciiieo , I 7 20ll hohen und I I Zoll n e i t e n Blechofeas. tler ifolirr , n i h e am
ciner Ward. liehe. uud US dem c i n e Robre erli 3f Fitli
h a g im ZIgaag. und d a m gerada herror uod dur& di8
I
564
3
heitzen zwei fehr elegante Vafen aus Gufseifeka,
durch welehe der Dampf circulirt , und die SchIaEzimmer Riihren vcn derfelben MaKe.
Denelbe
Haus wird auf die bequentffe und gliinzendlte.4rt
durch Verbreanen von Gas aus den Steinkohlen
edeuchtet.
Der Eigcnthiimer des GaJtlraufes zum fchwarZen Stiet zu Jolinfion hritat diel'es Cebiurle durch
Dampf auf folgcnde Weil'e: Der Kelrel hat die gewiihnliche Einriclitung , I I U ~ dafs der OfenmunJ
die Gefialt rines Tragkorbes !]at, wetcher voll
kleiner Steinkolden gefchirttet wird die von felbk
auf den Hort nachfallen, wean man ihn etwas bewegt, und das Feuer einen halben Tag laog unter-
,
Decke des Zimmera gcbe. Der im Zigzag gehende Theil
mit einpm 18 zoll weifen. 7 2011 tieten Untl 5a 2011
liohen Afatitel aus Weilrblrch umgeben , dar unten olfen
ilt u n d a t i f dem Ofen r u h t , obon aber die Riilire Gker
detn Zigzag utttlklbt, untl LU oberff 3 rirrrckte Liicher
h . j t , alio l i c l i mi! Schiebern verlchliekn I r f l i n .
Kattm
l l a t man l'eiier r t i ~ e s i i t i d s t , l o wird die 3rn Rauch ahfiiltrrnde Rolire Iicifs. L.eTontl.vr clrr %issap; die fir batiihrendo Luli wird 6crwkrint und I t c o n i t aus den heitlea
obrreii Oetfnungen hersus, walirenJ lie irnmerfnrt rnn
kalter S t t ~ l e n l u l i erleizt w i r d , die in den M i n r c i v n a
untrn her €,itii!ititritt. Didfee Striinten d e r Lul't nebt
pit grolier Gerrhwindigkrit vor Gcli ; metrrinalr war die
Lufr 140,' R . heirs. d. i. urn LoJ K. Iieiher als LnclicnT
i1i
J+s W a l k r . Sie bleibr xu oLerIt in ilcin Saale. Gelit
m a n aber mic einem ail I'gelpannIen Ri.firttl'cLirm in &infelbeti +in aclrr awei M a t urnher. u n d bowvrp d i e h b r .
atif und bcrrb, \vie einrn I'umprnl\ull,ro, lo ilt lchon
I Stunde nrchclem d a s Feuor anpemarht xvnirlrn, &a
Temperatur der gaszen Luftrnafb urn 4; R. erbjhr.
c
365
1
halten. Die eifcrnen Darnpfrijhren find in dPr Gehalt pines KarnieTses gegoflen, und gehn durch
jerle der unteren Stubrn an eiow der M7Snde derfelben hin. Aus ihnen f i e i g t der Damp€ in die
o b r e n Sriiben in zicrltch g4laJtpte Karten aus
Gul'seifen, die a d FLiken Itehn , und untw denen
dip Luft frei hinrluich zieht. Dip grofsen Zimmer
ltabeo zwei folcher Kaficn. welche zum War riihaltcn
der Speil'en lehr bequem find. Bpi rlielipr Vorrichtung erfpart der Eigentliiimer in) Winter einen Domeliiken , den er I ' d t blos zum Heitzen der Zimmer unterhalten mul'ste.
In den Rsdern zu HelensLurg leitet man den
Dampf, der aus den1 groLen Keflel, worin die warmen Bader bereitet werden , auffieigt , in Blechriihren durch dit?.Radekahinette, und gielt dirfen
dadurch in der kalten Jahrszeit eine angenehmt
und gleichFormige Temperatur'
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