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Erklrung der Hfe oder der farbigen Kreise welche dicht um die Sonne den Mond und andere leuchtende Gegenstnde erscheinen.

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11.
ERKL ARUNG
d e r H o f c , o d e r d e r farbigen KreiJp, reelc h e d i c h t urn d i e S o n n e l ' d e n M o n d u n d
a n d e r e l e u c h t e n d e G e g e nf t c i n d e e'r- *
f c h e inen;
won
G I B E E SW A L K E JRO R D A X ,Esq.')
,
fortlcltreiteo zeigt iich pirgends auffalleiltier a l s
i n der Lehrs von den farbigen Iireifen, ( I r i d r s , )
welche Soone und Mond in den LVallteo und in den
Dilnfien der Atmofphare erzeugen.
Von folchen farbigen Kreifon, (bide$,) die hgu,
$g erfcheioen, gieht es vier verfihiedene Arlen:
.a. v,erfchiedenfarbige concentrikhe h'reile, welche
m i t der Sonnenfcheibe oder der Mondlcheibc rjqsurn ,inBerilbrung zu Eeyn fcheinen, ocler die eigentJ5.
cben.Hbye (coronue;) 2. die farbigen Iireife vm 450
Durchmeffer, welche. Some oder blond i n einem
Abfiande von 22;' urngeben;**) 5. a n d 4. die d e r
. .
*)
Vergl. oben S.
I.
d. H.
Herr Dr. B c a n .
d e s L h ein MJhl auch einen Bogen ei.ics fotchep
Farbenringes yon 90 bis 96" Durchmelrer, der;Iei.
clien iinferln VerfaCCer nicht vor;ehammen P U Lya
fcheint. ( A n n a f e n , XI, 415.)
d. H .
a*) Ringr urn S o m e und Mond.
Sonne oder dem hlonde gegen ilber rrfclieiaenden
farbigen Kreife von 84' und von ungcfihr iooo
Durchmeffer , welche alhgemein unter clem Kanien
d e r RPge-tbogm ( R a i n b o o s ) als Hauptbogrn u n d
als Nebenhog?n bekaimt find..
nierbei i f i von
d e n leuchtendeu o d e r farbigen Ilori<ontalkrei.en
(Al muc antarars,) in denen NCbenjLnnrrr ( d i g c k S u n s ) ftehn, nicht die Rede. Sie f:lieinen eine
a u Ts e r o rd en t 1ic he A u sd e h nu ng u n rl e in c u n g e w o h +
liche Bilrtung cier Dunfie zu erforrfcrri,, unel zeigen
Gch dike:* our fehr feltea. Ikahrend I .J Jahre, da$
ich mich eifrig niit Beobachtung d e r E'ikheinungen in d e r Atmofpliare befchhftige'; habe ich mich
bri jctler GelegeGheit , welche ihnen giinfiig zu
f e r n k h i e n , nach ihnen umgelehr!, tlieles Phlndmen aber auch nicht Ein Itlahl; aurh n u r theilweife
zu feelien bekommeri. ") Vieileicht , dafs d a m n die
Lage meines Wohnortes Schuld ifi, a u f einer kleineii Infel, die $"om Ufer fich all;-iihlig his zu einer
betrachtlichen H J h e erhebt. Ueber etwas, das
ich nicht Celbli gefehn habe, wage ich i n tler'Phylik
keine Verrnuthung. Von den Sbrigen oben er,wiihn-&
t e n Arten farbiger Krejfe habe i ch , mit feltener
Ausnahme, tiiglich einen o d e r m e h r e r e , manchmall1 relbft idle, gerehn.
Die Grilncle, aus welchen die Erklirung tler cr/ern Artderfel5en, 'der H$e, zu fchijpfen iTt, find erR
i n den letztern Jaliren entdeckt, und in gegeiiwarti-
-
,
**) Einige Beol~achtungen dieler Art i n
und V1.
Aufl. V
d.
I
H.
-
gem Jahre bekannt gemacht worden, [f. S. I .3 *)
uie farbigen lireife von 45' Durchrncffer haben
D e s c a r t e s , H u y g h e n s , N e w t o n und andere,
aus den rlnvollltomrnen verfiandenen Crundfitzen
d e r Uiltlung des I i ~ u p t -und h'ebenregenhogens, einige e r k l a r t , an d ere. befiritten, und man hat dabei die Mafchinerie von Eiskryftallen zu Hillfe gerufeii, To wenig dergleichen auch in clrn Regionen
d e r Luft einheimifch feyn kannen, und fo wenig
fie bei de r Verfchiedenheit unll Unbefiimrntliejt jhr e r Form zur Erklaruog ejnes fd rcgelmiirsigen u n d .
fi& gleich bleihenden Phanomenes taugen. *) Rofs
bei de r d r i t r m A r t jener farbigen Iireife, welche
der S o m e oder dern Monde gegen uber, mit einem Durchmeffer von 8do erfclieint, tlem Hauptiegenbogen d e r Phyfiber, hat man drr Erklatungdes
Phsnornens lich mit einigern Gluckc genihert. Goch
find unfre Erklarungen unvollkommen und unvollfizndig, und die Grundfiitze, die i n Gebrauch find,
warden felbfi jetzt nicht g u t und vollkornnien verRanden. Man hat das Phaitomen nur irnmer the&
weife gerehn und betrachtet, und es ifi noch nie,
w e de r genau, no1-h vollftandjg, i n den gewijhnliclfien, gekhweige denn i n d e n feltenern A b h d e r u n gen, i n denen es fich zeigt, aufgefafsr worden,
*) Einen r&arfGnr.i;(cn Verfucli, die Tlieorie dicrer
I;'inge U J ~ ISovne r r d hfomf a u i d e n GrrindTdtzcn
des Regm1wgens 211 erl b r e n , das Bcfte,
wir iilier d i d e s farhide Meteor Lefitzen, hat u n s
Herr Dr. B r a n d e s in Echwmleii gelietert, ( A n nafen, X i , 41-1f . )
d. H.
wPhrend m3n fich bemiiht hat, die Berechnunges
fo einzdrichton, dafs fic f u r manclies palfen follen,
w a s p;1r o i c h t Pxifiirt. Es IieCse ficli wohl eine vollf i i n !igp narficllung d:er Erfcheinungen gcben, u n d
(:it. Lrl<:i’runpgrilnde m ~ n c h e reinzelnen Urnfiande
lit-f>..ttrificb gc.natier clarlegen ; ehe m a n je,locli tiicht
tIie walire Natur cles Lichts vollft~nclig wirtl eingelehn hdbeii, wird es unmijglich feyn, cine vollhomniene Erklarung aller T h e i l e diefes Phanomens
oufzufiellcn.
D i e Tcl be n Bern e r Ic u nJ e n ge I t e n
VOII der vierterr Art fdrbigcr JCreife, d e r von tooo
Dlirchmefer, oJer dem bekannten Lvebenregen-
-
bogen.
I.
B e f c h r e i b u n g d e r Hiif?.
Meiiie Abficht ifi, niich bier lediglich auf die
farbigen Kreife ;der erftern A r t , welche man gewijhnlich Hijfe (Coronoe) nennt, ein~ulaffrn. Sie
zeigen fich als verfchiedene concentrifche Folgen
und fireife von Farben, (Orders and CirclPs of Colours,) dicht urn die Sonne und den h l o n d , o n d
manchmahl felbfi.’um die am helleften leuchtendem
Planeten und Fixfterne.
Hart a n dern leuchtenden Korper und m i t dem.
felben in Beriihrung errcheint ein Kwis von ins
G r J u e fpielendern Schwarz, oder grPulicliem Blau,
o d e r von fchwacliern, verwafchenen IC-eifs ; diefe
Farben verwandcln fich in geringer E n t f e r n u n g vom
leuchtenden Korper in ein Weirs von betrichtlicher
Breite und Intenfitat, und endigen mit fchmalen K r e b
fen von G d b und Roth. Darauffolgen Ringe yon Viol e t t , B l a u , Griin, Gelb, Roth; ferner Griln, verwafchcnes Gelb, Roth; endlich verwalchenes Griin,
verwalchenes Coth.
Oft wird durch Vermifchung
d e r Farben d e r erften u n d d e r zweiteii Rcihe d a s
Roth d e r erfien m e h r carmoiGnroth, und die Farben d e r zweiten Reihe’fcheinen blofs zu fern Griio,
Gelb uiid Hoth. Nicht felten befiehn die Farbea
d e r dritten Iteihe blofs aus verwalchenem Griln uiid
Roth. Von tler dritten u n d vierteii Eeihe zeIgt fich
manchmahl Iedjglicb das aufserfie R o t h , einzeln
ftehend und aufsszr Zufamrnenhang m i t d e n i n n e r n
Farbenkreifen , indem die andern Farben diefer
Reihen d a m ganz vcrwafcchen und rerfcliwund e n Gnd.
Von diefen KreiTen ttnd Farbenreihen fieht m a n
mehrentheils nur die beiden el fien Farbenrejhen,
feltner die dritte, und hochft fc1:en die vierte. Sja
zeigen f c h Nachts, fo oft iiker dem blonde, wenn e r
etwas m e h r als halb voll jlt, ein Jiliines, iveifscs,
wolliges G e w o l k hinzieht; auch larlen fie fich am
T a g e , wenn Shnliches Gewolk vor d e r Sonne vorbei Licht, wahrnehmen, wenn m a n n u c das Sonnenbild clurcli eiri engps Loch i n ein vertiunkeites Zimm e r fJIIcn IAfst uiid 3uf wt-irvm I’apiere auffingt.
Z o m min..efien ftellt jeJe \.‘Jo:k+, (lie vnr S u n n e
o l ~ blontt
r
vorbsi z**hI. untl {lurch welche cfie‘e
Hi,nmclbl<;rpcr noch fich:bar b!ci!)cn , (lie crfie
Ptci:ie voii Farhen J a r , m i t ihrem fchwacligelben
und r o t h e n R3nla.
AucL urn die glinzendlten
-
C
32
3
S t e r n e zeigt fir11 rlurch diinnes G e w c l k o d e r bei
nebligein Wettc'r nicht felten die e r n e Jief er Reiheri, tlje fi:h zuweilen nach aufs'en rnit Gelb und
Roth entligt iztloch ofter, o h n e tliefe Pufserften zu
f h r k vri.t*,af,lirnen b'arben, als eiti breiter kreisf6rmiser KJhinen von diiniiem verwafchenen weifsen
Liclite gefchn wird.
Die Brpite diefer HGfe ifi fehr verfchieden.
Ich hahe den loud, als kein D u n f t nahe um ihn
berncrkbar w a r , rnit einer einzigen Farbeiireihe
urngebcn gefehen, die nicht ilber 15' breit war,
untl zu a n de rn Zeiten rwe i Farbenreiheo, die zufdtnmen nicht breiter als 30' waren wahrgcnornmen.
Am 3 t e n October 1 7 5 7 , a l s 2 FJrbenl-eihetr (ten blond umgaben, mafs i c h rnit eiriem Telir
guten Sextanten i hre Durcbmeffer vom Lufserlten
Koth zum Hufserften Roth. D r e i hlefrungen gaben
folgendes :
Dutchmefreer d. innern Farbenreihe 1 ~ 5 0 ' z0?';
;
z 0 10'.
Durchmefrer d. dulsern Farbenreihe J O L O ' ; j o o o ' .
-
Eine ahnliche Meffuog iiellte ich unter ganz gleichen Uinfiiinden a m s5Re n Oc tobe r I 797 a n , und
€and nun d e n
JlurchrnelTer der innern Farlienreihe 5'36'.
DurchmeKer der aufaern Fdrl)eiweihe g " ~ 8 ;10~16'.
GrGf<ere Cenauir,keit lalst Gch von hlef ungen diefer A r t nicht erwJrten.
Ich hdbe cliefe briden Meffungen aussehoben,
weil die Erfcheiuung am 3te u October vorzilglich
deutlich uncl befkitnrnt war, und weil die letztere
lich
fich durch die grofse Breite beider Farbenreihen
a u s z eic h n e t. tVah r fch e i n li c h fill t in ner h a I b d e r
Gra'nzen zwifchen ihnen jedes Nahl die Breite d e r
e&en und zweiten Farbenreihe, fo oft beide recht
deutlich und fchtbar urn den blond wahrzunehm e n find. Die e r n e findet in der Regel i n dilnnern
Gewolke, die letztere i n Wolken von betrZclrtlicher Dicke und Dichtigkeit Statt. Die rn2chtigei.n
Sonnenftrahlen vermogen unftreitig noch durch
dicktere W o k e n als die Strahlen des Mondes hindurcb zu dringen , und dann noch breitere Farbenrei hen d a r t u fiell en.
Das al1gemeine Iiefultat aus meinen Beobachtun.
gen und Efeffungen ifi, dafs die Breite der erpen
Farbenreihe i n den meifien Fallen etwas ilber 45:
oder i f Mondsdnrchrneffer betrigt, dafs die zraeite
Farbcnreihe nicht fo breit, die dritte noch fchm&
ler, und die uierte am allerfchmalfien if?.
2.
W i d e r l e g u n g d e r N e w t o n'fc h c n E r kl6r u n g d e r Hiife d u r c h B r e c h u n g d e s
Lichts.
W 3 s dieErklarungen diere9 P h h o m e n s betrifft,
lo find fogleich alle die zu verwezfen, tvelcbe Jas
Licht durcli willkilhrlich geftiltete E i s - oder Hagrlrheilchzn gehen laffen. Eiskryftalle konnen eine
grofse Varietat yon Forrnen annelimen, und doch
will man durch fie regelmafsige, fich imrner gleich
bleibeude Erfcheinungen erklireo. Ueber dies ift
es, nichti lei& einzufebeo wie folche Kryfidle aus
A n d . d. PhyGk, B. 18. S_hI, t, 1804. $5 0,
c
t
34 3
lele Strahlen k e i n Sehen b e w i r k t w i d , und auch
das Erfcheiuen des Haupt- und Kebenrrgenbogens
nicht fo w o h l dem Parallelismus d e r SLrahleli, durch
die wir ihn fc:in , als ‘vielrnelir andcrn Uinfiinden
zuzufchrciben h t l , die unter den LVinkeln, unter
welchen wir diefe PhHnomcne fekn, eintreten.
W 8 r e n indefs aucli tliefe Stra!ilen ftzrk genug, urn
nach itirern Durc!!pnge diirch das LVaffcrksipichen
Sehen z u beivirlten, cncl iiefse fich :elLli aiinelinien, d3fq fie, ungcachtet ilirer gc1,inger: Eiitlernung
von d e r Achre, doch i n tl:m fehr kleiner: Sagelchen et*.vas gcbrochen wilrden ; fo ver;nci:liten fie
i m m e r nich;, (lie I\i.t.iic. un,l 3c:lien t o n F;rlien djrzufiellen, weirhe rvir in den H i i f ’ s fchn. VermGge
d e r regelmalsigcn I’JikIiun; a l l c r d c r gehroshenen
Strahleii wurden wir imrner C I S ~ L P I .niciits r l s c i n + n
weil’scn Iireis v9nLicht run;: 3111 deri Xcrper ttnd an
demlelben fehen, d2r , v l t e r a b rchwscher c n d fcliwac h e r wiirtle, und fich endlich verl6re.Kcine einzige Beo’lactiruug hcweifi uns a5cr die Wirklichk e i t untl ~ l ~ ~ g i i c h keiner
e i t Erfclielnung diefer Art.
N e \v t o n fah fehr wobl ein, dafs eine gewijhnlichc l3re‘cliung rlirecten Lichtes in den Wafferkiigelchen a u f keine A r t diz zu erklarenclzn Erfcheinungen bcwirken k i j n n e , und rlafs, urn faarbige
Riiige Z P I I I Vorfchein zu bringcn , es iiirht genug
icy, w.eitii weifscs I.iclit in die verfciiiedenzn tarl1e.n
gelontlcrt win1 , fontlrrn dafs aucli j d e diel;r
Farben i n . rerfchietienen Punkteo tles Durchganges
und .uiiter verlcliiedenen Abweichungswinkeln i n
c2
I 36 3
P 0 r t i un en ge f: r b t e n Li clit s ve r t h e il t w e r d e n m ii Re,
fo dsfs betriichtliche l n t e r v ~ l l ezwifchen diefen ver[chiellenen Portionen von R o t h , oder von jeder andcrn k’arhe, blciben.
Solche verfchicclene Pottionen h i l J e n , (fie rniigen fich, je nachdem die Umfiiinctc find, verrnifchen oder nicht,) farhige Theile
der Riiige , (porticoloured Rings and Orders ,) mit
dunkelri Zwil’chcarlurnen oder o h e dergleichen,
ganz a i i f Ilinlic!ie A r t , wie i n andern FSllen i h n l i clie F a r b e n k r d e und Reihen entfieiiii.
Uin fdr diere wefentlich nothwendige Befchaffenlieit tler Strahlen einen E r k l i r u i i g g r u n d zu find e n , vergleicht I% e w t o n die Brechun,: der Lichtfirahleu bei ihrem Durchgange durch ein Wafferkagelchen, m i t d e r Zuriickwerfung eines ;Strahls
von tlrrn hjntern Theile eincr belegten Linfe oiler
eines Glaskiigelchens. ,,So wie dds Lic5t, welclies von einer a n d e r hintern Seite belegten Linfe
iuriiclc geworfen w i d , farbige Iiirtge macht, gernde To,“ fagt e r , (Optics, p. 2 8 8 , Obkerv. 13,)
, , k a n n es, wenn es durch einen WalCertropfen hindurch geht, Farbenringe bewirken. Bei d e r erfien
Ziirzckwerfung d e r Strahlen innerhalb des Tropfens
werden einige Farben hindurch gelaffen. gerade wie
bei tler Linie einige nach Jetn Auge zuriick geworf e n wertlcn. Gefetzt nun 2 . B., ein folches Waff e r 1 . .\ugelchen
’.
lialte tii Zoll irn Durchmeffer, fo
lrintlclrch gclaffener rot!] rnachenderstrahl,
r!er i n d e r Achfc dicfes Iiiigclchens hindurch gebt,
tvirri ein
iiincrhalb dcs Ki?ge!chens P 30 DispoGtionen zg
I 37 3
Ieichterm Durchgange haben. Die roth niachenden
StrJhIen tunschfi urn ihn werden nun 2 4 9 , die et.
WJS weiter ibficlienden 2 4 8 , die nocli weiter entfernten 247 folche Dicpofitionen wzhrend ihres
Durcliganges durch das Kilgelchen auf einern kiirzern IVege haben, u. f. f. Fallen diefe concentrifchen Kreife von Strahlen nach jhrern Durchgange
durch das Tropfchen auf ein weifses Papier, fo
miiffen fie daher auf dernfelben concentrifche rotho
Rinje darftellen, voraus gefetzt, dafs die durch
eia einziges Trijpfchen hindurch gelienden Stra hl e n hinreichten, Gchtbar zii werden. . A d diefelbe
A r t machen die andern farbigen Strahlen K n g e anderer Farben. N a n deiike fich n p n , dafs die Sonne an einem fchijnen T a g e durch einr diinne CVolk e fcheine, die aus lauter Jolchen Wafferkiigelchrii
oder Hagelktigelchcn befteht, fo wird dio Sonnc:
mit Shnlichen concentrilchen Farbenringen umgeben erfcheinen miiffen, und der Dufcbrneffer d e s
erften rothen Ringes wird 7f0, des zweiten I of O,
des dritten I 2' 53' betragen. Je nachdem die Kiigelchen grijfser oder kleiner als die angenornmencn
find, werden diefe Ringe fcbrniler oder breiter feyn."
Die Farbenringe, weiclie tch bei Zuriickwerfung des Lichtes von der hintern Seite einer Linfe
oder Kugel zeigen, entfiehn nicht (lurch d3s ucIpriingliche Licht otler den urfpranglichen Strahl,
der dort reflectirt wird, fondern d u r c h ein fchu*acher Lichr , das , nach N e w t o n , von dort rings
umher zerftrcut w i d ; ocler, wit: ich vielmrhr an-
nehmen mi)chte, lich von dort gIeichm8fsig in grafscrer o,ler geringer'et Jlenge verhreitet 9 : ie nach~
Achfe
dcm.es\vejter wrnblittPlpunIcte oder V O drr
&[fpihr.n
iicgt. Es ia tldher w herweifeln, oh
unter clcn Urnfiiintlen uiifers Phinomens folchen
Liclites g:noj da fcy, urn die Erfclieinuns zu bewirkcn. Fzrner ectftelin die Farbenringe durch Zut.ric!;\:.erfung lecliglicli , wetin d e t Strahl fehr dann
ill; diefelhe Bedingung follte alfo auch ftlr die Far- *
beiiringe dorch Crceliung gelten. Die Wafferkilgelclicn find abcr eiiiern Lichtitrahle ausgefetzt, d r r
ausgtddinter 3:s i h e Oberflache, und mithin 'vie1
zu grok i l l , urn fdctit Ringe Jarzullellen, ulati,
wCnQ er zugl?.ch. rnit ;hnctt durch das TriipfChen ,
gingc, Gc ilber5r;lilen uncl daclurch urifichtbar ma.
cl.r~iwiirde. K ~ JEber
O ift es gewifs, * dafs das Jim
rccte Licht weiches durcli die Iitigelchen gegan.
geti i2, zu fclitvdch i3, urn S t h o zu bewirlien;
nocL *tiel weniacr kann alfo dieks beigeordaete'
Licht Gclitbar wertlen. Bewirl<te ddc directe Lic~it,
wclches durch di? IVaffeCertrijPfc'cSen hinclurch gaht,
Sehen, fo wllrcle der leuchtciide 1{3tper, der yer.
mitteli'c dcffelben geTehn wird, erweitert , und in
eine betrachtlich grofse Scbeib-e weifsea Lic\)res
vergrijfsert erfc!icineo, das allmZli!ig fchwzcher
wurde, und letliglich drdurcli , tlafs die iufserfien
- Strahlen nicht melir tiark genug find, urn Echtbat
zu r e p , begrlnzt fegn wiirde. Aber fo etwas ilt,
wie ich bhon angefdhrt babe, noch oje wahrge,
nomrncn worilzo.
,
'
C 33 I
lVr t v t on's RaifnnnementkJnn alfo ?)'of<a 1 1 F t l 3 s
icbwaclie heigeordnete Lirh: ht.mcen w . c r a f t ~ n (Ids,
,
wie e r Gch vorficllt, von dein gchrocliencn >irab!e,
d e r durch Aa; liijgelchen grgansen ilk, a u f iikitliche Art als b d tler Zuriickwrrfung t i a ~Lichr , welches die Fdrbenriilge bildet, ah;!efontlert wir l.
In dern directeiiStralile konnte Jurch ah\\.e. hb1n.l.t
Anwandlungen zu Ieichterm Durcl!;:nSc u n d Icictit e r e r Keflexion weiter nichts bewirkt werllen, ais
dais e r fich in einen turiick geworfenen u n J einpn
gebrochenen Strahl theilte, abpr Iwilie Sonttrreiig
verkhiedenfarbiger Strahlen, dcr rot hen I gelben,
blauen, in concentrifclie Ringe von gleicher F2r'I.:
mit dunkeln Zwilchcnr;iumen, otlcr des tvell,eu
Strahls in Hinge und Folgen voii verfcliicllenen Farben. Urn mich hiervon durch ein-ri Verl'iich vailli3
zu vrrgewiffern, braclit3 ich klciiie, i n i t ' 1Valfc.r
gefiillte Glaskiigelchen, To wolil i n d a s directe Sonnenlicht, als in die farbig1.n So~iii~t~lit-ahlen.
hinter
einern l'risma; cs zeigte fich ltcine S p u r folcller
Ringe. Und doch millsten fie durcfi d i e eioLeJuen
Kiiselchen bewirlit w e r d e n , wenn die vereintr:
Wjrkring aller das Phiinomen h p r r o r bringeti f d l te.
Wozu aber eine Antvenclung Van N e t v t o n ' s Lehrc von den abwechlerntten .-InwandIungen des Lichtes auf jencs ichwache L ic lit, cia diefes doch nie Gchtbar werden k a n n ? tinct es iibcr
tlies gewifs i f i , dafs folche Aiiwand:ungen, wie Ge
N e \v t o n annirnmt I nicht exiftiren.
-
t 40 3
Doch gefetzt 'auch, es wiire rndglich, dafs gic
-
concentrifchen Farbenringe entweiler durch das
directe Licht , welches durch das Milgelchen
riurchgebt, oder durch das beigeordnete Licht,
welches, wie mao annimint, duS dem directen
Lichte zerfireut wirtl, hervor gebracht werden
k a n n t e n ; 'fo mufsten doch imrner die a u f diefe
A r t urn die leuchtendcn K3rpar bewirkten concentrifchen Ringe und Folgen voo Farben gerade die
entgegen g P / b t = t P Ordrrung haben, wie wir fie in
d e m P l ~i no m cn elinden. Von allen aus dem WaFfertropfchen ausgehenden Strahlen u o d den durch
fie gebildeten Farben kreifen miifsten die purpurfarbenen und blacien am ftarkfien, die rothen a m
wenigfien nach der Achfe z u abgelenkt werden,
uiid daher das Blaue i n den Hingen, wie das KUgeichen lie bildet, den innern, tias fioth den Pufsern
Ylatz einnehrneii. Cine folche Anordnung d e r Farben milfste aber urn die leuchtenden Korper felbft
H o f e bilden, in welchen das Roth zu innerft, u n d
das Blau und Violett zu Pufserft erlchiene. Denn
find A , B , C, (Fig. 1 , Taf. I , ) drei Waffertropfchen,
S E die Lage des directen Licbtes,A n , ! A c , A r die verfchiedenfarbigen Strahlen,
b l a u , gelb, r o t h , wie fie aus Clem Wafferkiigelchen
Aaubfahren,
B d , B y , Be, und C b , CJ, C g
ihnlich farbige Strahlen , die durch die T to p fc h e n
B , C gegangen find; fo wird das Auge, wenn
es 5ch in E befinnet, fie vom directen Lichte abwsrts in der Folge r , y , b, das Roth zu ianerft
-
-
und das Rlau zu Zufserft wahrnehmen , dem entgegen gefet Lt, was die Beobachtung gicbt.
Diele Urnkehrung der Farbenfolge 'findet, wie
bekannt, auch bei der Bildung des Regenbogens
$
Statt, und nicht blob im Hauptbogen, tier durch
einfache Reflexion des Farbenfpectrums tler S o m e
entfieht, ift die Folge d e r Farben, wie Gt? fich irn
Bogen zeigt, die entgegen gefetzte von der , we(che jeder T r o p f e n eintpln darfiellt, fondern daffelbe findet auch in dlen andern Folgen und Xrei€en von Forben Statt, welche manchmahl, doch
nicht immer, den Hauptbogen begleiten, untl von
dern Fehr khwachen Lichte herrilhren, das die Vorderfeite cler T r o p f e n zurilck wirft, u n d gerade dieEelbe Art von concentrifchen Ringen find, von denen .ite w t o n hier fpricht.
Wie die eintclnpn
T r o p f e n Ge bilden, ifi ihr Blau dem reflectirten
Spectrum am niichften, das Roth clavon am fern-.
Aen, und das Blau d e r Ringe dem Centro des reflectirten Strahls niiher, das Roth !erner davon.
Wie wir fie fehn, iit dagegen das Roth dern Hauptbogen zunichfi, das Blau und Violett am weitefien
von dernfelben. Diefes Princip d e r Znverfion tier
durch die einzelnen Tropfen bewirkten Folge von
Farhen irn Regenbogen, welches ausgemacht und
allgernein ifi, macht es unrn6glich, tlafs Kreife und
Folgen von Farben, wie fie die Beobachtuagen uns
geben, durch itgend eine Brechung im Tropfen
dargefiellt werden kiinnten.
c
4=
I.
[
43
3
u n d nach aufsen gelb und roth war; und an ihn
d e r zweire Hof, mit Blau und Gnin nach innen und
Roth nJch auisen. Zu gleicher Zeit erfcliien e i n
farbjLrrr Iiing, d e r den Mond i i i einem Ahftande
V O I I 2"' 3~5'von delfen hlitt'elpuilkte rings urngab.
Er war elliptifch und die grofse Achfc'derfelben
fiand a u f deni HoriLonte fenkreclit, etwas vomhlond e a b geneigt. Ich habe rnir erzClJen lafien, dafs
d e r JIond manchmahl drei o d e r rnehrere folcher
concentriichen Farbenkreife clicht urn fich her hat.
J e ~ v o l l k o m m e n e rdie W d f e r o d e r Eiskrigeldien
ein'ander gleicb Gnd, defto m e h r farbige KreiTe, u n d
von rlefto lebhaftern Farben werden erkheinen. "
Die Ueichreibung des Hofes, deli N e w t o n
urn (tie Sonne fah, ift genau.
Den Hof urn d e n
hlo id hat er aber nicht mft aller Genanigkeit beobi
achtet. Der weifse lireis w a r niclits dnderes als die
erfie Folge von Farben o d e r Ringzn, we!che Ech
i m m e r urn den Moncl zeigt , wPnn c r clurch Diinfie
o d e r Wolken blickt, und G c ~mit Gelb und R o t b
endigt. Erfcheint k e i n e a n d e r e Farbenfolge, io
zeigr Gch wenigftens imrner diefe; u n d erfcheinen
noch a n d e r e , io ift fie jederzeit (lie erfie. Urn d i e
S t e r n e zeigt fich wohl manchrnahl blofs ein weifjer
Kreis'i das ift a b e r - n u r J a d e r Fall, w o das Llcht
zu fchtvach i n , ' urn das ichwachere a d s e r e Celb
u n J R o t l i darzufiellen. N e w t o n hat Jiefe i n d e m
roh ihm beobachteten Ilof'urn
den A!ocid gewifs
n u r iiberfehn, wie das leicht rnijglich w a r , da ihni
die Erfcheinung , die er Sfiir Iehr felteo ousgiebt,
-
'
c
neu legn rnochte.
44
3
Dafs dem To w a r , rlaFiir fpre-
clien meine feit Jahreu angefiellten Ueohac!itungen,
bei denen ich oft in einer I\;acht dieres Phanqrneo
ausnehmend oft, i n jcder W o k e , d i e vor gem
b l o n d e vorbei zog, u n d in ollen Varieta:cii, deren
es fahig ifi, gefchn habe.
3. K e u e E r k l i i r u n g drrr Hiife d c r r c h B r u gung des Lichts.
Da es, \vie wir gefehn ha be n, u n m c ; ~ l i c ~ifi,
l
dafs diefe Ph3noinene tl:rrcli eine Brechung in den
Waffertropfchen entfielin, fo bleibt von tlen bislierigen optifchen LVdtirnchmungen keine iihrig, m
tIer wir d e n Erkliriingqgrund d e r Ilofe zu finden
hoffen d u r f t e n , als dic Erfdhrung, dafs Lic\ttfirah]en, welche durch ein Cahr ltleines Loch in ein
verfinflertes Zimmer fallen, indem fie vcr d e r
SchPrfe o d e r K m t e eines Kurpers vorbci Schn, gebeugt, u n d i n rdg~lrvon farbigen Suurnen vertlieiit
iverden, die grofse Aehnlichkcit niit den Farbenkreil'en d e r llrjfe laabcn.
Dafs ein \VdTertrijpfchen, welches i n einen
folchen Lichtftraid gebraclit wird , diefe Farbenfaume fo gut als jeder andere Kc rpe r hervor bringen werJe, kann keinem Zweifel uriterivorferi feyn.
Allein die Umfiande in diefem Verfuche) untt die,
i n welchen e i n M'affertropfchen Ech in eincr lVolke
befindet, find nicht didelben.
Aus den neuen Bemerkungen, welche icfr vor
k u r z e m iiber die Beugung des Lichts bekaniit ge-
macfit habe, erhellt , dafs diefe farbigen Sa’ume nur
dann erfcheinen, wenn d e r Lichtfirahl, durch d i e
Anziehung, d e n die Schneiden des fehr kleinen
Lochs arrf ihn Sufsern, divergent gemacht i l t , und
dJfs cie f3rhigen S i u m e nicht in parallelen Scrahlen
entfiehn kijniien, welche an d e n G r i n z e n d e r Kurp e r letliglich einen breiten Rand von treifiem infiectirten Lichte hewirken.
Ein einzelnes Waffertriipfchen vermag dalier in den pa’rallelen Strahlen
d e r S o n n e kPine i d c h e n farbigen S5ume h r r v o r zu
brinsen. W l r e inclefs diefes auch d e r fall, fo Lliebe e s cloch wegen d e r vorhin e r l a u t e r ~ e nInverSon
cler Farbenfolge unmbglich) dais Jurcb clas TrGpfchen, auf diere Art, farbige Kreife in d e r Ortlnung
d e r F a r h e n , wie wir lie in den Hiifen fehn, tlargeftellt werden konnten. Violett untl Blau find die
iniisrn, Gelb unrl Roth die 5ufserii FarLen folcller
FnrbenEiurne; folglich miifsten umgelielirt die 11Bif e zu!innerfi r o t h , zu Purserft blau und violett erfcheinen, welches gegen die Erfahrung ilt.
Der einzig rjcbtige ErklHrungsgrund diefer
P h h o m e n e find& fich u n t e r meinen neuen Bemerkungen iiber die Beugung des Lichts, und zivar
S. 6 4 , [ oben S. 13 ,] i n d e r Bernet k u n g c uber d i e
.
Bildun; farbiger S3ume in parallelem Liclite,
Fillt in ein verfinftertes Zimmcr Liiht durclr
ein Loch, Jas fo writ ift, ddfs die Stralilen parallel bleiben, und nahert man in demrclben in p r a l l e l r r L3ge und in einerlei Ebene einander tlieS-,hneiden rwaier K d r p e r , [ a , B , Fig. 2 , J To theilt tich
r
46
3
endlich das zwifchen diefen hintlurch g e h e n d e l i c h t
und bi1,Iet an jetfer d e r beiden Schneiden eine vollfiantljge Fol;.i farbiger Liclitf5urne, welclie in d e r
Linio. i n d e r Jlit!c zwifchcn beiden S c h n d e n [ C]
anfangen, untl d2ren Farben U O N dipJgr Lillie ab,
nach den Schneirlen, [ v o n C tuch A , und von C
nach B , ] z u , gcrade i n derfelben Orrl,iung find,
\vie i n den firbigen SSumeit , die a n eirier Schtieid e eutfiehn, weiin man voii d e r Schneide ausgcht.
fiechnet man dagegen auch hier von den SchneiJen
aus, [ y o n A nacll c utid von S nacli c , ] To haben
die Farben i n d i d e n Siunien gerade die entgegen
gefetzte Ordnuiig, 4 s i n den IarbenTiumen, lvelc h e dle Schneide e k e s einzigeli Ktjrpers i l l (lem
Lichte eines durch ein fehr kleines Loch CinfalJend e n j t r d h l s hervor bringt.
Die Fulge d e r Farben in diefen Lichtfiumen,
von tIer Alitte cles Lichts zwifchen beiden Schnei-
Aen, [ r o n C nacli A und von C nach B , ] t u , gereclrnet, i f i folsentle : Bliulich Griln, LVeiTs, Gclb,
H b t h ; P u r p u r , EIau, Blafqgruri, c e l b , R o t h ;
. Grih1, ElaTsgeJb, R o t h ; BJaisgrti'n, K o t h ; Wci[s,
Bla{croth; \VeiTs. Diefe Farbenreihen lalfen fich
zu ieder Zeit iin Sonnenlichtc zwifchen den paralm
"
]elen Schneir!cn zweier Iiijrper h e r v o r bringen,
\Venn tliefe i n tlic dazu giiiifijgen UrnftSnde vcrfetzt
w e r d e n , unJ mJn tlas Tageslic!it und d e n Reft d e r
Sonnenfiralilcn abhilt , welche jenes ichwache farbige Licht unfichtbar maclien.
c
47
3
Licht
S
wird hierbei von dem IC;irper, be1
weicheni es zunScHt vorbei ge ht, geheugt, u n t l
d e r riitferntcre Korper bewirkt darin tlie Farhen.
Da nun das Licht defto fiiirker gcbeugt w i r t l , ie
naher c\ bei d d n beugenden k j r p e r F o r h i gelit,
fo riiafs d3; BIJU , da s d e r Linie i n d e r Illitte zwifclien beillen Scliceiden [ C: zunPc1:ft liest, weniger nacli dem beugenden Kiirper zu ahgelenkt
werclen, als das Roth, das weiter von d e r hlitte C
a b litbgt'und n h k r Vor d er Schneidc vorbei geht.
Kurnrnt n u n ' hierzu noch ,die vorhiii erlititerte Invcrfion d e r FJrbenordnung in dem I-arbenbopn,
( I t i s ) verm,oge d e r die Farbeii ioelche von cler
Jvlit~ez*.viichen zwei Tropfc o nacli deli T r o p f z n zu
getin, i n d e r Edcheinung umgckehrt wer dcn, als
folgten Ge fich To voii innen nzch 3 i i l ; e n ; fo habeti wir alk Griinde, urn tlie H G k ; wic lie ficli jn
d e r X3Lur zejgen , mit ie rn Hhu. IIJC!i jn:ten ucld
dern Hotli nacli aufsen, genugthuend 1u erklLren.
Es mijgen A, B, C, D, E, F, C, H, 1 ( F i g 3,)
kleilie T r o p f e n otter Wafferkiigelchen fevn, die eina n d e r fo nahe find, dafs t e das Licht, well hes z w i fchen ihnen hincltircli ge ht , beugcn, und zu bciden
S e i i v n , V O d~c r hlitte ihrcs Zwifcli.*nrclums a b , jn
F a r benriiime von d e r eben erwalinteii Foll;e verilieilcn. Die Farbenreihe r o n d e r ?J;tte ( I c q Zwifchenr a u r s twifcheri B t i : i J C 3b, n 3 . h B ZU, bpftelie
auscien StrahJen v b , ui, v h ; u s , ufl v e ; u d ,
a c , ua. Von diercn wird d e r er.;e S trahl, d e r
dern directen Strshle) ( w e l c h s c l Sonnenbilii
~
~
J
felbfi zeigt,) zunfchft liegt, ins Auge des Beobachters bei E kommen. Diefer erfte Strahl ift d e r
a m wenigften gebeugte, und mufs daher d e r blaua
o J e r purpurfarbene v b , , zunicllft bei der Mitte des
Zwirchenraums d e r beiden Tro p fen f e p , welcher
Zwilchenraum Gch, da e r felir klein ifi und weit
voni Auge ab liegt, als ein Puiikt hetrachten IsGr.
Von aIlcn iibrigcn Strahlen vi, u h ,
oder ug,
v J - - aus d e r zweiten, oder v d , u c , v a aus d c r
dritten Folge oon Farben koinmt keiner mehr i n
das Auge bei E, und eben fo wenig einer d e r Strah] e n , welche an tler andern Seite des Punkts i n der
hlitte, nacli C zu, liegen. Gerade fo wird v o n
den Strahlen, welche zwifchen d e n beitlen T r o p f c n
C und D die farbigen Siiume bilden, wieder nur
cine einzige Art Strahlen Z Y ins Auge bci Egeldngeii,
und zwar die, welche zunachft ftarker gebeugt ift,
das ift, die gelbe. Eben fo werden von den Strahlen zwikhen D und I: nur die rothen i n s Auge
bci E kornmen. Diefe Strahlen zufarnmeii genommen werden eine Reihe leuchtender Punkte von
verfchiedenen Farben, Blau, Gelb, Roth , darftplJen, und dergleichen niiiffen aus denfelben Griln.
d e n rings umher um den leuchtenden Korper erfcheinen ; und fo entfteht alfo d e r erfie farbige Ring
der €Iofe, zunichft urn Sonne und &load.
Die
andern fdrbigeii Riiige werden vollig auf tliefelbe
Art durch die ftdrker gebeugten Strahlen, welche
nahet bei den T r o p f e n rorbei gehn, vermittele
weiter ob'liegender Tropfeii bewirkt, und To tca-
--
-
gen
gen alle T r o p f e n runt! umher, To weit es die GrgnZen des Lichts und andere bedingende UrnfiSnde
erlauben, z u r Bildung des Phanomens rnit bei.
Die hlenge von Licht, welche a u f diere A r t
zur bilrlung der farbigen Hofe mitwirkt, ifc betrachtlicli vie1 grofser, als Ge es beirn Uurchgange
d e r Strahlen durch die Kilgelchen, weIcher imrner
mit zwei.Reflexionen und LIrechungen verbunden i f i ,
zu feyn vermijchte, und ift in d e r T h a t nicht \riel
gsringer, a h die Menge directen Lichts tlicht
S o n n e u n d Mood. D3 aber d a s , welches zunscj,fi
bei den Trijpfchen vorbei grht, tlurch fie betracht.
lich gebeugt, zerfireut und ctadurch gefciltvicht
wirtl, fo werden die weiter ab liegentlen Farbenreillen immer Fchwiicher ;und zuletzt unGchtb3r.
Die Breite der Fdrbenringe hririgt erfiens von
der X i h e d e r Iiiigelchen hei einander a b , wie das
aus d e r Beohachtung P folgt, bei d e r , als die beiden Schneidrn einander irnrner n l h e r kaclen, such
die farbigen Saurne iinrner mehr an Breite zunahmen. Z?reirens haben die Dicke und Ausdehnung
des Dunfies oder der Wolke, tlurch welche daS
Licht hindurch geht, clarauf Einfluk; denn in
dem Verfuche, der in der Bemerkung r] befchrieben iR, wurden durcli -1ieSchneiden zweier Kbrper,
die Gch nicht in derfelben, fondern i n ver’hiedenen Ebenen , hinter einander befJnden, nach drr
Srite d e r vordern Schneide zu, (die den1 Punktr, von
welchern das Licht herkarn, naher lag,) in Strahlen
parallelen Lichts dielelbrn Folgen von Farben ills
D
Annil. d . PIt!Gk. B. 18. Sr. I. J.. 1804. Stg.
,
im erfien Falle hervor gebracht.
In Wolken von
betrachtlicher Dicke kiinnen daher die Strahlen,
nachdem fie zwik h en Einer Reihe von Waffertropfchen hindurch gegongen find, noch durch anrlere
Trbpfchcn, dicht neben denen fie vorbei gehn, verandert werden. Indern diefe das mehr directe Licht
auffangen, h v o r fchon Sefarbtes Licht noch carker beugen , und zuvor gebeugtes in farbige Strah1t.n Condern, vergrohern fie die Breite d e r Farbenf,,lgen vermindern ab er zugleich die Helligkeit
und Deutlichkeit derfelben.
Unrl auch diefes
ftimmt mit d e r Erfahrung iiberein.
Diefer Urfaclie ift es zuzufchreiben, warum, wenn
Sonne odcr blond niedrig fteht, u n d daher ihre
Strahlen horizontal Cchwebrnde iVolken Fehr fchief
treffen, fich urn Ge h e r nur eine einzige Farbenfolge zeigt, niirnlich ein Kreis uon uerluafchenern IVei/’l,
(ler die obeii angegebenen Breiten bei weitem Ubert r i i f t , u n d fich mit einem fo fchwacben und entferirten Gclb und Roth entligt, dafs man cliefe iuCserfien Farben nur mit h l u h e , und nicht irnnier,
in anfehnlicher Entfernung von dem leuchteiitlen
K a r pe r in den dunkeln Maffen, welche Wolken in
diefer Lage bilden, auffinden und erkennen kann.
Sieht man Sonne oder blond durch grofse Wolke n von S e b e l o d e r (lurch nebfige Luft, fo erfcheint diefer Kreis oft von unbedeutender Breite
und von fo unregelmSfsiger F o r m , dafs er a n einigrn Stellpn kaurn 4 ° breit i f i , a n andern dagegen
fich nach verfcchiedenen h h t u n g e n weit hi0 verbrei-
,
-
Diefes erkliirt lich aus dern Iangen Durchgange d e r Strahlen zmifchen Tropfchen.
Man fehe
durch eine fehr diinne Floclte von Wolle o d e r
Baumwolle nach S o m e oder Mo n d , fo wirrf man
urn diefe Hirnmelsk6rper die erfie Farbeiifolge
tet.
wahrnehmen, die aus Weirs befieht, das lich mit
Gelb und Roth endigt.
Legt man zwei oder drei
folcher E’lot ken ilber einander, To zeigt fich dagegen diere Farbenfolge genau fo unregelm5fsig und
verkleinert, wie in dem eben angefiihrten Falle.
Ilt d e r Nebel (Fog, Jlifc or Haze) von fo grofser Ausdehnung, llafs fich gar kein farbiger Rand
ode r Lichtrand urn Sonne untl Rlond zeigt, fo fangen diefe HimmelskurFer felbft a n , betrnchtlich a n
Glanz abzunehmen, unJ erfcheinen in vetlchiedenen n’ilancen von Gelb und dann voa Rotli, bis fie
gancr verdunkelt werden.
Die Atmorphfre ifi in d e r T h a t nie ganz von
entbundenen Theilchen frei, welche die Lichtltrahlen zu beugen, und auf dem weiten Wege des Sirahls
dur c h fie hintlurch erfi die am meiften beugbaren,
und dann auch die minder beugbaren Farhen abzufondern vermijgeo, zuerR die blauen, und dann
die gelben und die rothen. Daher entfieht die bloue
Farbe des Himrnels, indem die blauen Srrahlen aus
de m durchfallenden Lichte vollig ausgefan Iert werd e n ; tlaher das Gelb und Rorh und d er vergruJserce
Durchmefler der Sonne und des Mondcs am Horizont e , die man bisher nicht zu erklaren w f s t e ; und
daher die Verioderungen in der Stelle dor H i m m e h
D2
kSrper, welche m3n der Sirahlmbrechung zugefchrieben h a t , obfchon ein Iiijrper, w i e tinfre Atmorphire, lo e t w a s , wie e i n e Strahlenbrecbung, zu
bewirken, unfihig ift, [wfre Ge es, fo rniilste fie felbk
fiir die 31ittagsfonne undurchfichtig feyn,) und obfclion aoch bei irdil'chen liijrperii, von ,welchen d e t
Lichtftrahl i n Schiclbten von gleicher Dichtigkeit ( ? )
LU uns Icdrnrnt , Strahlenbrechung Statt fiiidet.
Den Hijfen ganz Shnlich, und vGllig auf diefeI-'
be A r t g e b i l d r t , find die farbigen h'inge, welcbe
die S o n n e , den blond o J e r eine Lichtflarnrne zu
iinigeben fcheinen, die man durch Dunft, z. B. bci
Verfuchen mit luftleeren Recipienten, ") oder durch
*) In T h e n n ' s Uel)erleetziinS von M i i T T c h e n 1) r o e k ' s LIejl;.hrerbnn,o der L(,S,prtwpe. A\iSsl)arz
1765, wird S. 86 diefer Vrrliich ,. a h eiii beweis,
,,tIarj in der L u f t fich viele Trenlde hlaterien befinden," folsend-r 3laTsen Lel'cliriebrn : ,,Xeiirnet ci, n e reine, i.eclit trockene gldl'erne Gloclse v o n mit,,telmuf~iger Crsfse, und p u m p ein wenig die
,,Luft a u s , urid Cetzt ein brennendes Licllt Iiinler
,,c:ic Glockc, dcm Aupe gpgcn iiber; To werdet
,,ilir in der Glocke einen gefarhten Ring oder Krris
,,3ewalir werden, welcher ficli nur nfsdanrc z e i g t ,
,,iuenn man atrftili.qt zu p u i n p e ~ i . Hat m a n eine
,,grijTsere Jlengc Luft ausgepunipt, To verfchwin- ,,den alle Farllcn , =piZen fich n b P r fogleich wieder.
,,wenil w tin it die Luft iurrdrr J t i r w f v Iiiflt, ,lllan mag
,, dielcn V,-rTaJcll nocli T., oft u.icderliohlen, To
,,w;rd Gc!i diel;? Edcheiriuii: alltv.eit zeigen." U n d
n i i u folgt kein Wort weitcr ziir Erhldrung.
Jord a n deutet zwar auf den wahren Erkldrungsgrund
c
53
3
diinne Fhcten Wolle oder Baum~volle,oder durch
die ZuiJchenruume twifchen den Ftiden diinner Gemebe von Baumwolle, Flachs, Seitle o d e r Wolle
irn Allgemeinen hin, giebt aber niclit a n , w a r n m
die Hofe ficli nur zu Anfang zeigen und n x h h e r
nicht. Mir fclieint diefas rolgeiider Marsen er!d?rliar zu r e p . Irn Anfange des Auspurnpens wird
die Liift ]lei jedem Zuge verhaltnirsmJrsig weir fhrker dilatirt, als weiterhin. Beim Dilatiren d c r
Luft entfieIit eine au,oenblickliche fchr bedeutentle
Erkdtung, ( ~ n n d e n ,XIII, 1 0 1 . ) s u n eitrhdt clin
Luft iin liedpienten, beronders w e n n dirlcr aiif
naOCetii Leder fleht, das filaximum von wdrerdarnpf flir die jedesinaliligc Teinperatiir 2er AImofpliire. Rei tler plotzliclien Erkiltung cliirch
Dilatation rnuh dalier ein groCscr Thcil dt.s DJmpfes zerretrt wcrden und als eiii teiitei. X t h i in
Jcm Recipienten urnher k h w e l w n . 11iit lielit tnIn
i i i der T h a t wallrend d e r erlten Z;iy einer rc!:nt.ll
wirkenclen Luftpuinpe i n Mend' enillohen. Sehr
bald fiellt lich aber das Gleicligewicht d e r Tempe- ,
ratur wierlcr h e r , und hei d e r verlialtiiifsmdji;
gerin;ren Dilatation bei fortgefeetzleni Pumpen Xt tIie
Verminderung tlar Temperntur zu geriiige, urn ein e n rnerklichen S e h e l zu I,i:Jen; \ \ ; e Jas Gch bei
jedeiii Auspuinpen zeigt. Daher fcctieint Cla5 Licht,
durch den liecipienten geLlin, nur zii .I\nfaiig tler
Dilatation yon iarsigen Riirpen u n i ~ y ~ ~ i ~ i L~ u',t
.
man die Luft wieder auf die g e x ;,lirtiicite .A[ I i i i
d e n Recipicnren liincin, To M.ird die Tetnpcr-iitir
nach D ;II t o n ' s Vcrfuchen, Iririnen 3 ; k c c tilde
urn 50" F. erhblit, ( 4 n n d - s . X"1, i u j ; )
-.:.
Iich e n t R d i t wdiienil rlirrzr &it riel indnr \i.:r
rcti dam$,
als Lei der Teinperatur dcr , \ . i n . r
-
I $
z
54 3
fi&t; Fille, in denen unbedeutende Versnderun.
gen i n- de r Gefialt d e r Hofe fich aus d e r Anordnung d e t Th eile d es Mediums, durch das inan
fieht, lejcht erk liren laffen.
Auf ghnliche Art fcheineo d en en , die in einer
Kutrche fitzen, wenn die ICutfclifenfter Gch mit
Jvaffertrijpfchen, aus'dem Hauche condeolirt, iiberzogen haben , die Flnmmen der StrafieniarnpPn mit
farbigen Hofen umgeben zu Ceyn. Unmittelbar urn
dje Flsmme zeigt fich ein dunklar I<teis: zun5chfi
bei diefem eiti fchmaler, kaurn ficlitbarer R a n d von
Blau, und d a m ein breites Weirs, das nach a d s e n
zu an Intenlitst zunimmt, iich io ein fchwaches
Gelb verwandelt, und mit einem rothen Kreife endigt. Diefe Erfcheinung ift am vollkommenfien,
Wenn von den zaertl condenfirten kleinen Trapf.
chcll genug am Glare vorhanden f i n d , wird dann
bei zunehmender Grofse d e r T r o p f e n unvollkommen uod verwirrter, und hort ganz auF, wenn die
T r o p f e n fo zufammen fliefsen, dafs lie einen ZU.
Zammen bangenden Ueberzug bilden.
Solche farbige Kreife zeigen fich ferner man&mahl GrnSonne oder Mond, wenn man fie dorch die
liisincnfiutionen Geht , womit fich im Winter die
befiehen kann 1)ieler:zerretzt Gch zu Gchtbaren
Nebeln, wdhrend die Ternperatrlr iin Innern Gch
mit der der zufsern Luft das in Gleichgewicht fettt,
und To lange erkheinen wieder urn das Licht farbige Ringe.
d . H.
Fenfierfcheiben zu ilberziehen pflegen, wie das
&Iu f f c h e n b r o e k bemerkt hat, Auch mochten
fie wohl durch dilnne Lagen treibenden Schnees
bewjrkt werden kijnnen. *a)
Sie fetzen nZrnliclx
nur den Durcligang des Lichts zlvifchen klcioen
Korperchen voraus, gleich viel, welcher Art diefe
fiiid, ob Waffertriipfchen oder Eistheilchari, die
ddbei nicht in beftirnmte Gefialt kryftalljht tu fern
brauchen, iondern mannigfacbe formen haben
k"
onnen.
Aehnlichen Urfachen find endIich auch die Farbenkreife zuzufchreibea , welche le'bchtende Gegenftande zu urngeben icheinen, wenn die lufqere
Fliche des Auges mit halb durchhhtigen Sitten
ilberzogen i f t ) 2. B. bei einem Schaden, den tlas
Auge grlitten hat, bei laogem Wachen, Unmiilsigkeit , Krankhejt, Altes, wahrend des Schlafens,
oder aus andern Urfachen. Die Lichter fcheinen
dann b h u zu brennen, wie ich das haufig an mir
felbA bemerkt habe, wenn ich wahrend des Schlafes geweckt w u r d e , und in ein Zimmer trat, worin
Licliter brannten. Manchmahl fieht man einen
einzelnen Kreis von dunkelm blPuIichea Griln , d e r
durch ein khwaches Gelb uod Roth begriinnzt wird,
andere Mahl noch eincn zweiten Krejs yon Dunkelgriln und Duakelroth. Schon D e s c a r t e s haite
*) Hierher gehort auch die Fcuerf3riic der Sandf'iulen in tlen afrikanifclien SandwfiRcn, indem die
Sonne durch Ge hindurch kheint, u. d. m. d . H.
I
56
I
bemerkt, dafs heim D r u c k e n eines Auges tolche
Farbenkreife zu rehen Gnd. N e w t u n verfuclite,
fie in feilien Lectionibus opticis aus einer Verander u t l g d r r F o r m des AGges 2u e r k l l r e n . Konnte in&d" auch irgend e h e Forrnanderung deffelhen fo
etwas h e w i r k e n , To ift das Augc doch kein Kijrper,
dcr einc verlndcrtc Form beibehielte.
In tlem Fenfieriaden eines Zirnmers, in welchem
ich haufig fclilief, w a r , zu o p ~ i f c h e n Verfuchen,
ein Loch von 4 Zoll Durchrneffer angebracht. Oft,
\Venn ich nach einer fchwiileu Nacht und einern
Ingltliclren h t e r b r o c h e o e n Schlafe, des Morgens
zuerft die Aiigen ijffnete, fchien d ~ e f e sLoch rnit
o d e r rnit zwei ziemlich breitcn Kreifen von
le1,haften F a r b e n , denfelben, die Gch um die Licht e r zeigen, urngeben zu f e y n ; fie verfchwanden
aber fogleich bei d e r geringften Bewegung des Augenliedrs.
So hdtte ich d e n n alle Umftinde bei diefer A r t
von Phanomencn vollfiandig betrachtet und erklsrt,
u n d es k a n n kein Zweifel iiber i h r Wefen und i h r e
Urfache iibrig bleiben. Ich n e n n e d a h e r diefe Farbenbogen Farbenbogen durch I n j l P x i o n , (Irides
by InJeccion.) Diere, wenigfiens find Ge, das wiffen wir nuornehr gewils.
Von d e n aodern A r t e n
von Farbenbogen (Irides) w e r d e ich konftighin
handeh.
London den i f t e n Nov. 1799.
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